definitive Rechtsöffnung | Rechtsöffnung definitive
Erwägungen (2 Absätze)
E. 1 B.________,
E. 2 C.________, Gesuchsteller und Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt D.________, \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n betreffend \n definitive Rechtsöffnung \n \n \n \n (Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe vom 26. Mai 2021, ZES 2021 153);- \n \n \n \n hat die Beschwerdekammer, \n \n nachdem sich ergeben und in Erwägung: \n 1.
a) Mit Urteil vom 18. März 2019 wies das Bezirksgericht Höfe eine Klage über Fr. 50‘000.00 der A.________ AG gegen B.________ und C.________ (prozessführungsbefugte Willensvollstrecker von E.________ sel.) ab und verpflichtete die A.________ AG, den Beklagten eine Prozessentschädigung von Fr. 7‘000.00 zu bezahlen (Vi-KB 3). Die von der A.________ AG dagegen erhobene Berufung wies das Kantonsgericht mit Urteil vom 10. Juli 2020 ab und verpflichtete die Berufungsführerin zur Bezahlung einer Parteientschädigung von Fr. 1‘500.00 (Vi-act. KB 4). Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 26. Oktober 2020 nicht ein (Vi-KB 2). \n b) Mit Zahlungsbefehl vom 15. Februar 2021 des Betreibungsamts Höfe in der Betreibung Nr. xx betrieben B.________ und C.________ die A.________ AG für Fr. 7‘000.00 nebst Zins zu 5 % seit 18. März 2019 (Parteikostenentschädigung gemäss Urteil des Bezirksgerichts Höfe vom 18. März 2019), Fr. 1‘500.00 nebst 5 % Zins seit 10. Juli 2020 (Parteikostenentschädigung gemäss Urteil Kantonsgericht Schwyz vom 10. Juli 2020) sowie Fr. 65.30 Kosten des Zahlungsbefehls (Vi-KB 6). Die A.________ AG erhob Rechtsvorschlag. Mit Gesuch vom 18. März 2021 beantragten B.________ und C.________ (nachfolgend Beschwerdegegner) beim Einzelrichter am Bezirksgericht Höfe die Aufhebung des Rechtsvorschlages und die Erteilung der definitiven Rechtsöffnung für Fr. 8‘500.00 nebst Zins zu 5 % seit 5. Dezember 2020 (Vi-act. I). Die A.________ AG beantragte die Abweisung des Gesuchs (Vi-act. II). Der Einzelrichter erteilte mit Verfügung vom 26. Mai 2021 definitive Rechtsöffnung für Fr. 8‘500.00 nebst Zins zu 5 % seit 5. Dezember 2020, auferlegte die Gerichtskosten der A.________ AG und verpflichtete diese zur Bezahlung einer Parteientschädigung von Fr. 600.00. \n c) Dagegen erhob die A.________ AG (nachfolgend Beschwerdeführerin) am 3. Juni 2021 beim Kantonsgericht Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegner (KG-act. 1). Es wurde keine Beschwerdeantwort eingeholt. \n 2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, der erstinstanzliche Einzelrichter sei befangen gewesen, weil er bereits am Urteil des Bezirksgerichts Höfe vom 18. März 2019 mitgewirkt habe (KG-act. 1). Die Mitwirkung einer Gerichtsperson in einem die gleiche Forderung betreffenden Erkenntnis- und Vollstreckungsverfahren bewirkt nach der Rechtsprechung jedoch keine eine Befangenheit begründende Vorbefassung (Wullschleger, in: Sutter-Somm/\u200CHasenböhler/\u200CLeuenberger (Hrsg.), Kommentar ZPO, 3. A.,
Volltext (verifizierbarer Originaltext)
Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 23.11.2021 BEK 2021 75
definitive Rechtsöffnung | Rechtsöffnung definitive
\n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz \n 1 \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n Beschluss vom 23. November 2021 \n BEK 2021 75 \n \n \n \n \n \n Mitwirkend \n Kantonsgerichtspräsident Dr. Reto Heizmann, Kantonsrichterinnen Clara Betschart und lic. iur. Ilaria Beringer, Gerichtsschreiberin lic. iur. Antoinette Hürlimann. \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n In Sachen \n A.________ AG, Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin, gegen 1. B.________, 2. C.________, Gesuchsteller und Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt D.________, \n \n \n \n \n \n \n \n \n \n betreffend \n definitive Rechtsöffnung \n \n \n \n (Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe vom 26. Mai 2021, ZES 2021 153);- \n \n \n \n hat die Beschwerdekammer, \n \n nachdem sich ergeben und in Erwägung: \n 1.
a) Mit Urteil vom 18. März 2019 wies das Bezirksgericht Höfe eine Klage über Fr. 50‘000.00 der A.________ AG gegen B.________ und C.________ (prozessführungsbefugte Willensvollstrecker von E.________ sel.) ab und verpflichtete die A.________ AG, den Beklagten eine Prozessentschädigung von Fr. 7‘000.00 zu bezahlen (Vi-KB 3). Die von der A.________ AG dagegen erhobene Berufung wies das Kantonsgericht mit Urteil vom 10. Juli 2020 ab und verpflichtete die Berufungsführerin zur Bezahlung einer Parteientschädigung von Fr. 1‘500.00 (Vi-act. KB 4). Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom 26. Oktober 2020 nicht ein (Vi-KB 2). \n b) Mit Zahlungsbefehl vom 15. Februar 2021 des Betreibungsamts Höfe in der Betreibung Nr. xx betrieben B.________ und C.________ die A.________ AG für Fr. 7‘000.00 nebst Zins zu 5 % seit 18. März 2019 (Parteikostenentschädigung gemäss Urteil des Bezirksgerichts Höfe vom 18. März 2019), Fr. 1‘500.00 nebst 5 % Zins seit 10. Juli 2020 (Parteikostenentschädigung gemäss Urteil Kantonsgericht Schwyz vom 10. Juli 2020) sowie Fr. 65.30 Kosten des Zahlungsbefehls (Vi-KB 6). Die A.________ AG erhob Rechtsvorschlag. Mit Gesuch vom 18. März 2021 beantragten B.________ und C.________ (nachfolgend Beschwerdegegner) beim Einzelrichter am Bezirksgericht Höfe die Aufhebung des Rechtsvorschlages und die Erteilung der definitiven Rechtsöffnung für Fr. 8‘500.00 nebst Zins zu 5 % seit 5. Dezember 2020 (Vi-act. I). Die A.________ AG beantragte die Abweisung des Gesuchs (Vi-act. II). Der Einzelrichter erteilte mit Verfügung vom 26. Mai 2021 definitive Rechtsöffnung für Fr. 8‘500.00 nebst Zins zu 5 % seit 5. Dezember 2020, auferlegte die Gerichtskosten der A.________ AG und verpflichtete diese zur Bezahlung einer Parteientschädigung von Fr. 600.00. \n c) Dagegen erhob die A.________ AG (nachfolgend Beschwerdeführerin) am 3. Juni 2021 beim Kantonsgericht Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegner (KG-act. 1). Es wurde keine Beschwerdeantwort eingeholt. \n 2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, der erstinstanzliche Einzelrichter sei befangen gewesen, weil er bereits am Urteil des Bezirksgerichts Höfe vom 18. März 2019 mitgewirkt habe (KG-act. 1). Die Mitwirkung einer Gerichtsperson in einem die gleiche Forderung betreffenden Erkenntnis- und Vollstreckungsverfahren bewirkt nach der Rechtsprechung jedoch keine eine Befangenheit begründende Vorbefassung (Wullschleger, in: Sutter-Somm/\u200CHasenböhler/\u200CLeuenberger (Hrsg.), Kommentar ZPO, 3. A.,