definitive Rechtsöffnung | Rechtsöffnung definitive
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Beschluss vom 25. Januar 2021BEK 2020 174MitwirkendKantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann,Kantonsrichterinnen Clara Betschart und lic. iur. Ilaria Beringer,Gerichtsschreiberin MLaw Julia Lüönd.In SachenA.________,Gesuchsgegner und Beschwerdeführer,gegenKanton Zürich,Gesuchsteller und Beschwerdegegner,vertr. durch Zentrale Inkassostelle der Gerichte, Obergericht des Kantons Zürich, Postfach 2401, Hirschengraben 15, 8001 Zürich,betreffenddefinitive Rechtsöffnung(Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Einsiedeln vom 28. Oktober 2020, ZES 2020 125);-hat die Beschwerdekammer,nachdem sich ergeben und in Erwägung:1.Der Kanton Zürich (nachfolgend: Gesuchsteller) betrieb A.________ (nachfolgend: Gesuchsgegner) mit Zahlungsbefehl des Betreibungsamts Einsiedeln in der Betreibung Nr. xx vom 13. Juli 2020 für einen Betrag von Fr. 1‘190.00 (Vi-act. KB 4). Nachdem der Gesuchsgegner dagegen Rechtsvorschlag erhoben hatte (Vi-act. KB 4, S. 2), verlangte der Gesuchsteller am 8. Oktober 2020 in der genannten Betreibung die definitive Rechtsöffnung für Fr. 1‘190.00 sowie für die Kosten des Zahlungsbefehls von Fr. 73.30, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Gesuchsgegners(Vi-act. A1). Am 28. Oktober 2020 ging beim Bezirksgericht Einsiedeln eine vom 26. Oktober 2020 datierende Stellungnahme des Gesuchsgegners ein, in der er sinngemäss die Abweisung des Rechtsöffnungsgesuchs sowie den Ausstand von Richter B.________ beantragte (Vi-act. A2).Mit Verfügung vom 28. Oktober 2020 trat der Einzelrichter am Bezirksgericht Einsiedeln B.________ auf das gegen ihn gerichtete Ausstandsbegehren nicht ein und erteilte dem Gesuchsteller in teilweiser Gutheissung des Rechtsöffnungsgesuchs in der erwähnten Betreibung für Fr. 1‘190.00 die definitive Rechtsöffnung. Dagegen erhob der Gesuchsgegner am 30. Oktober 2020 (Eingang: 2. November 2020) fristgerecht Beschwerde. Er beantragte, es seien die angefochtenen Verfügungen aufzuheben, er sei von den Prozesskosten zu entbinden, die eingeleiteten Betreibungsverfahren seien einzustellen und es sei „aufhängende“ Wirkung zu erteilen (KG-act. 1, S. 2). Der Gesuchsteller liess sich in der Folge nicht vernehmen (vgl. KG-act. 3) und der Gesuchsgegner beantragte mit Eingabe vom 18. November 2020 (Postaufgabe: 19. November 2020), er sei aufgrund seiner Mittellosigkeit von jedem Kostenvorschuss zu entbinden und es sei ihm ein amtlicher Anwalt zu gewähren (KG-act. 7). Daraufhin wurde dem Gesuchsgegner am 20. November 2020 mitgeteilt, dass auf die Einholung eines Kostenvorschusses einstweilen verzichtet werde (KG-act. 8).2.a) Der Erstrichter erwog zunächst, dass die vom 26. Oktober 2020 datierende Eingabe des Gesuchsgegners, mit welcher dieser das Ausstandsbegehren gestellt und die Abweisung des Rechtsöffnungsgesuchs beantragt habe, verspätet eingereicht worden sei. Der Gesuchsgegner habe seine Eingabe erst am 27. Oktober 2020 nach 13.00 Uhr resp. am 28. Oktober 2020 vor 7.40 Uhr in den Aussenbriefkasten des Bezirksgerichts Einsiedeln gelegt, obwohl die ihm mit Verfügung vom 12. Oktober 2020 angesetzte siebentätige Frist ab Erhalt (19. Oktober 2020; vgl. Vi-act. D2 und D3) zur schriftlichen Stellungnahme am 26. Oktober 2020 geendet habe (angefochtene Verfügung, E. 4 f.; vgl. Vi-act. A2). Weil sich der Gesuchsgegner nicht innert Frist zum Rechtsöffnungsbegehren habe vernehmen lassen, seien dem Entscheid androhungsgemäss die Akten sowie die Vorbringen des Gesuchstellers zugrunde zu legen (angefochtene Verfügung, E. 6; vgl. Vi-act. D2).b)Der Erstrichter erwog weiter, das Obergericht Zürich sowie das Bezirksgericht Zürich hätten dem Gesuchsgegner in den Entscheiden PS190136-O, PS190135-O und BR200003K in Sachen Konkurseröffnung bzw. Revision Verfahrenskosten im Umfang von total Fr. 1‘190.00 auferlegt – davon Fr. 140.00 unter solidarischer Haftung mit seiner Lebenspartnerin. Gemäss den im Recht liegenden Bescheinigungen seien diese Entscheide in Rechtskraft erwachsen (angefochtene Verfügung, E. 1). Weil die vier erwähnten Entscheide rechtskräftig und vollstreckbar seien, verfüge der Gesuchsteller damit über die für eine definitive Rechtsöffnung erforderlichen Rechtsöffnungstitel. Einwendungen i.S.v.
Mitwirkend
Kantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann,Kantonsrichterinnen Clara Betschart und lic. iur. Ilaria Beringer,Gerichtsschreiberin MLaw Julia Lüönd.
In Sachen
A.________,Gesuchsgegner und Beschwerdeführer,gegenKanton Zürich,Gesuchsteller und Beschwerdegegner,vertr. durch Zentrale Inkassostelle der Gerichte, Obergericht des Kantons Zürich, Postfach 2401, Hirschengraben 15, 8001 Zürich,
betreffend
definitive Rechtsöffnung