Erwägungen (3 Absätze)
E. 2 Le TMC estime d'autre part regrettable que le tribunal de divi- sion ait refusé sans autre de statuer sur les prétentions que la partie civile, en l'occurrence la Confédération, avait fait valoir par écrit en temps utile. Malgré les contestations survenues au sujet de la quotité du dommage, l'estimation de celui-ci devait semble-t-il être possible, moyennant un minimun1 d'inforn1ation. Le refus du tribunal de se saisir des prétentions de la partie civile ayant pour effet d'obliger celle-ci à plaider devant les tribunaux civils, ce qui ne manque pas d'occasionner des frais souvent excessifs pour la valeur en jeu, il est désirable que les tribunaux de division ne refusent de statuer que .Jorsqu'il est impossible de faire autre1nent. Il y a lieu de relever d'ailleurs, en l'espece, que le Trib. mii. de div. 2 A ne s'est pas conformé aux dispositions de procé- dure fixées par l'art. 178 OJPPM. (28 octobre 1952, G. e. T. D. 2 A) 55. Wie lautet der Urteilsspruch, wenn die Verfolgung verjahrt ist ? (Art. 157 MStGO.). En constatant la prescription de l'action pénale, le Tribunal doit rendre une décision d'abandon de la poursuite pénale., et non pas libérer du chef de l'accusation (art. 157 OJPPM). Se constata che l'azione penale e prescritta., il tribunale deve pronunciare una decisione d'abhandono del procedimento penale, e non un'assoluzione dai capo d'accusa (art. 157 OGPPM).
E. 3 W as nun di e l(ritik selber betrifft, welche der Beschwerdeführer am angefochtenen Urteil üht, so ist zwar richtig, dass Art. 157 MStGO
Nr. 55 126 sagt, das Urteil kõnne nur auf Freisprechung oder auf Verurteilung lan- ten. Doch deutet schon die Stellung der Bestinunung im Gesetz an, dass ihr Sinn enger ist als ihr Wortlaut. Da die Frage der Verjahrung nach Art. 142 MStGO vor dem materiellen Eintreten auf die Anklage erledigt werden soll, setzt Art. 15 7 MStGO, de r d en V orschriften über die Beweisverhandlung und die Parteivortrage folgt, voraus, dass jene Frage im Stadium, auf das er sich bezieht, hereits entschieden sei und daher nicht mehr Gegenstand des Urteils sein kõnne, dessen Fassung er regeln will. Dass Art. 157 MStGO nicht auch den Fali der Verjãhrung hetrifft, wird vollends kiar, wenn man sich auf die Bedeutung des Frei- spruchs hesinnt. Freisprechen kanu nur, wer die Schuldfrage geprüft hat. Diese Prüfung soll nun aher im Fali der Verjahrung gerade unter- hleihen. Gemass Art. 142 MStGO ist um der Prozessõkonomie willen, die der Gesetzgeher üher ein allfalliges Interesse des Angeklagten an der Prüfung der Schuldfrage stellt, vor dem materiellen Eintreten auf die Anklage zu untersuchen, oh die Strafverfolgung verjahrt sei, und be- jahendenfalls das Verfahren ohne weiteres abzuschliessen. Aus dem gleichen Grund ist das Verfahren nicht fortzusetzen., wenn sich er~t spa- ter herausstellt., dass die Verjãhrung eingetreten ist (vgl. MI(GE 4 N r. 134 und 5 N r. 101). Soll somit im Fali der Verjahrung die Schuld- frage ungeprüft bleihen oder wenigstens nicht vollstandig untersucht werden, kann diesfalls der Prozess nicht durch Freisprechung abge· schlossen werden. Wahrend der Grundsatz, dass · die Verjãhrung den St;rafanspruch tilge, dem materiellen Recht angehõrt., ist die Regel., dass die V erjãhrung dem materiellen Eintreten auf die Anklage entgegenstehe und, falls sie erst spater offenhar werde., die Fortsetzung des Verfahrens hindere, pro- zessrechtlicher N a tur. Die Vorinstanz hat daher mit Recht erklãrt., dass die Verjal1rung nicht nur ein Strafaufhebungsgrund., sondern auch eine negative Prozessvoraussetzung ist (vgl. MI(GE 4 Nr. 134 und 5 Nr. 101). Wird mithin im Fali der Verjãhrung das Verfahren aus einem prozess- rechtlichen Gr1md abgeschlossen, so ·soll dies auch im Urteilsspruch aus- gedrückt werden. Das kann mit der von der Vorinstanz gewãhlten W en- dung geschehen., es werde dem Verfahren keine weitere Folge gegeben, oder auch mit den W orten, es werde das Verfahren eingestellt.
E. 4 Diese Lõsung entspricht sowohl dem bürgerlichen Strafprozess- recht des Bundes als auch der neuern Rechtsprechung des Militarkassa- tionsgerichts. Wie Art. 142 MStG bestimn1t auch Art. 154 BStP., dass die Ver- jãhrung vor dem materiellen Eintreten auf die Anklage durch Einrede geltend zu machen sei., also mit d em prozessualen V erteidigungsmittel., mit dem das Fehlen einer Prozessvoraussetzung einzuwenden ist. Art. 154 BStP lasst es weiter., wie die Praxis des Militarkassationsgerichts., zu, die
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125 Nr. 55 le soi de la tente devait sauter aux yeux et il devait se rendre compte que ses can1arades s'en remettaient à lui. G. ne peut soutenir raisonnahlement que, n'étant pas chef de tente et n'ayant pas reçu d'ordre spécial, il n'assumait aucune responsabilité et n'avait aucune obligation de veiller plus que ses autres camarades à l'ordre e t à la sécurité du cantonnement. Le risque d'incendie était évia dent et chacun a en pareil cas le devoir de parer au danger dans la mesure de ses moyens, indépendamment de toute obligation résultant du grade, de la fonction ou d'un ordre spécial. Le recourant est d'autant moins excusable que la bougie était tout pres de lui et qu'il n'avait qu'un geste à f aire p o ur l'éteindre. Le rapport de causalité entre la négligence de G. et l'incendie n"est d'autre part pas douteux. Son omission était propre, dans le cours nora mal des choses, à amener le don1mage survenu.
2. Le TMC estime d'autre part regrettable que le tribunal de divi- sion ait refusé sans autre de statuer sur les prétentions que la partie civile, en l'occurrence la Confédération, avait fait valoir par écrit en temps utile. Malgré les contestations survenues au sujet de la quotité du dommage, l'estimation de celui-ci devait semble-t-il être possible, moyennant un minimun1 d'inforn1ation. Le refus du tribunal de se saisir des prétentions de la partie civile ayant pour effet d'obliger celle-ci à plaider devant les tribunaux civils, ce qui ne manque pas d'occasionner des frais souvent excessifs pour la valeur en jeu, il est désirable que les tribunaux de division ne refusent de statuer que .Jorsqu'il est impossible de faire autre1nent. Il y a lieu de relever d'ailleurs, en l'espece, que le Trib. mii. de div. 2 A ne s'est pas conformé aux dispositions de procé- dure fixées par l'art. 178 OJPPM. (28 octobre 1952, G. e. T. D. 2 A) 55. Wie lautet der Urteilsspruch, wenn die Verfolgung verjahrt ist ? (Art. 157 MStGO.). En constatant la prescription de l'action pénale, le Tribunal doit rendre une décision d'abandon de la poursuite pénale., et non pas libérer du chef de l'accusation (art. 157 OJPPM). Se constata che l'azione penale e prescritta., il tribunale deve pronunciare una decisione d'abhandono del procedimento penale, e non un'assoluzione dai capo d'accusa (art. 157 OGPPM).
3. W as nun di e l(ritik selber betrifft, welche der Beschwerdeführer am angefochtenen Urteil üht, so ist zwar richtig, dass Art. 157 MStGO
Nr. 55 126 sagt, das Urteil kõnne nur auf Freisprechung oder auf Verurteilung lan- ten. Doch deutet schon die Stellung der Bestinunung im Gesetz an, dass ihr Sinn enger ist als ihr Wortlaut. Da die Frage der Verjahrung nach Art. 142 MStGO vor dem materiellen Eintreten auf die Anklage erledigt werden soll, setzt Art. 15 7 MStGO, de r d en V orschriften über die Beweisverhandlung und die Parteivortrage folgt, voraus, dass jene Frage im Stadium, auf das er sich bezieht, hereits entschieden sei und daher nicht mehr Gegenstand des Urteils sein kõnne, dessen Fassung er regeln will. Dass Art. 157 MStGO nicht auch den Fali der Verjãhrung hetrifft, wird vollends kiar, wenn man sich auf die Bedeutung des Frei- spruchs hesinnt. Freisprechen kanu nur, wer die Schuldfrage geprüft hat. Diese Prüfung soll nun aher im Fali der Verjahrung gerade unter- hleihen. Gemass Art. 142 MStGO ist um der Prozessõkonomie willen, die der Gesetzgeher üher ein allfalliges Interesse des Angeklagten an der Prüfung der Schuldfrage stellt, vor dem materiellen Eintreten auf die Anklage zu untersuchen, oh die Strafverfolgung verjahrt sei, und be- jahendenfalls das Verfahren ohne weiteres abzuschliessen. Aus dem gleichen Grund ist das Verfahren nicht fortzusetzen., wenn sich er~t spa- ter herausstellt., dass die Verjãhrung eingetreten ist (vgl. MI(GE 4 N r. 134 und 5 N r. 101). Soll somit im Fali der Verjahrung die Schuld- frage ungeprüft bleihen oder wenigstens nicht vollstandig untersucht werden, kann diesfalls der Prozess nicht durch Freisprechung abge· schlossen werden. Wahrend der Grundsatz, dass · die Verjãhrung den St;rafanspruch tilge, dem materiellen Recht angehõrt., ist die Regel., dass die V erjãhrung dem materiellen Eintreten auf die Anklage entgegenstehe und, falls sie erst spater offenhar werde., die Fortsetzung des Verfahrens hindere, pro- zessrechtlicher N a tur. Die Vorinstanz hat daher mit Recht erklãrt., dass die Verjal1rung nicht nur ein Strafaufhebungsgrund., sondern auch eine negative Prozessvoraussetzung ist (vgl. MI(GE 4 Nr. 134 und 5 Nr. 101). Wird mithin im Fali der Verjãhrung das Verfahren aus einem prozess- rechtlichen Gr1md abgeschlossen, so ·soll dies auch im Urteilsspruch aus- gedrückt werden. Das kann mit der von der Vorinstanz gewãhlten W en- dung geschehen., es werde dem Verfahren keine weitere Folge gegeben, oder auch mit den W orten, es werde das Verfahren eingestellt.
4. Diese Lõsung entspricht sowohl dem bürgerlichen Strafprozess- recht des Bundes als auch der neuern Rechtsprechung des Militarkassa- tionsgerichts. Wie Art. 142 MStG bestimn1t auch Art. 154 BStP., dass die Ver- jãhrung vor dem materiellen Eintreten auf die Anklage durch Einrede geltend zu machen sei., also mit d em prozessualen V erteidigungsmittel., mit dem das Fehlen einer Prozessvoraussetzung einzuwenden ist. Art. 154 BStP lasst es weiter., wie die Praxis des Militarkassationsgerichts., zu, die