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No. 19
Rückfall beziehen, eTwãhnt. Hãtte ÁTt. 7 als einzige Neuerung die Ein-
schrãnkung des PTesseprivilegs gebTacht., so hãtte er n ur V erbrechen und
V ergehen des bürgerlichen Strafrechts aufgezãhlt, nicht auch solche des
Militãrstrafrechts., für die es ein Presseprivileg üheThaupt nicht gibt. Sein
Zweck bestand ausschliesslich darin., zum Schutze der LandesveTteidi-
gung und der SicheTheit der Eidgenossenschaft den strafrechtlichen
Schutz zu verschãrfen, nicht auch darin., ein PTivileg für Presseleute in
das Militãrstrafrecht einzuführen., wozu am 4. August 1942 wenigeT denn
je Anlass bestand. Hãtte das geschehen sollen, so wãre es ausdrücklich
gesagt woTden.
Soweit die Beschwerde die V erurteilung wegen Gehülfenschaft bei
Beschimpfung von MilitãTpersonen und bei Gerüchtemacherei anficht,
ist sie daher abzuweisen.
(5. Mãrz 1946, Dürig e. D. G. 3 A)
19.
Die Anforderungen an das für die Rehabilitation gemass Art. 59
MStG zu verlangende W ohlverhalten sind nach der Praxis des Kassa-
tionsgerichtes nicht zu hoch zu spannen. In der Regel genügt es, dass
keine erneute strafrechtliche V erurteilung erfolgte und keine l(lagen vor-
liegen, di e d en Schluss auf kriminelle V eranlagung nahe legen würden.
Conformément à la jurisprudence du Tribunal militaire de cassation
il n'y a pas lieu de se montrer trop exigeant quarlt à la bonne conduite
(apres l'exécution de la peine) de celui qui demande sa réhabilitation en
vertu de l'art. 59 CPM. En regle générale il suffit qu'il n'y ait pas eu de
nouvelle condamnation pénale et qu'on ne se trouve en présence d'au-
cune plainte laissant entrevoir chez le requérant des dispositions crimi-
nelles.
Secondo la giurisprudenza de l Tribunal e di cassazione, la riabili-
tazione chiesta in applicazione dell'art. 59 CPM non deve venir subordi-
nata a troppo severe esigenze in materia di buona condotta. Di regola e
sufficiente che non sia intervenuta nessuna nuova condanna penale e che
non ricorrano circostanze atte a far supporre una tendenza delittuosa.
Zu prüfen bleibt, oh das Verhalten des Gesuchstellers die Rehabili-
tation rechtfertigt.
Der Gesuchsteller hat, wie sich aus einem vom Schweizerischen
Zentralpolizeibureau ausgestellten Auszuge aus dem Schweizerischen
Zentralstrafregister ergibt, seit seiner Verurteilung durch das Divisions-
gericht 5 A., das heisst sei t mehr als zwanzig J ahren., keine gerichtliche
Strafe mehr erlitten. Nach den Darlegungen des Gesuchstellers hat er bis
zum Jahre 1935 in der Bãckerei der Eltern gearbeitet und dann das Ge-