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No. 44 - 92 - minacce e non per una pluralità di reati di minacce. Secondo l'art. 159 O GPPM, la sentenza deve fondarsi sul fatto indicato nell'accusa, quale risulta dai dibattimenti. La sentenza del Tribunale di divisione corri- sponde pienamente a questa prescrizione, cosicche non si puo dire che delle disposizioni essenziali di procedura siano state violate o che la difesa sia stata indebitamente limitata in un punto capitale per il giudizio. C. Sostenendo che le seconde n1naccie non corrispondono alia nozione del reato dell'art. 62 CPM, il ricorrente sembra voler invocare una viola- zione della legge penale a' sensi dell'art. 188, al. 1, cif. 1, OGPPM. La sua tesi e pero erronea, visto che per le minacce a' sensi dell'art. 62 CPM, le quali costituiscono un delitto d'insubordinazione, non e necessario che la persona contro la quale sono dirette sia presente o abbia conoscenza delle stesse. N ell' applicazione dell'art. 62 CPM no n si potrebbe dunque vedere una violazione della legge penale anche se la condanna del ricor- rente fosse avvenuta soltanto per minacce profferite in assenza del capo del distaccamento. (21 marzo 1942, Walzer e. T. D. 9 B.) 44. V erhaltnis des « Einricl1tens un d Betreibens e in er Propaganda- stelle zugunsten Kriegführender » (Art. 2, Abs. 1, lit.' e, Verordnun~ vom 14. April 1939 übet· die Ilandhabung der Neuti~aiitat) zut staatsgefahrlichen Propaganda in der At~mee (A1·t. 1 Bundesrats .. beschluss vom 4. Dezember 1939 betreffend das Verbot der staats~ gefahi~licl1en Propaganda in d er Armee) (Erw. A und B). - Begriff der «PI~opaganda und des Ein1·ichtens uud Betriebes einer Propa- gandastelle » (Erw. C). Relation entre l" «institution ou Pentt~etien d'un s~vice de pi·o- pagande au profit de belligérants » (art. 2, al. 1, litt. e, Ord. du 14 avril 1939 s ur le maintien de la neutralité) e t la pi~opagande contrail'e à l'ordi~e public dans l'ai~mée (ai~t. 1er ACF du 4 décembre 1939 sh1· eet objet) (cons. A et B). - Définition de la «propagande » et de l'« oi~ganisation e t de l'exploitation d'un service de propagande » (cons. C). Relazione fra il 1·eato di « istituii~e o esercitare se1·vizi di pro- paganda a profitto di belligeranti » (art. 2, ep. 1, lett. e, dell'Ord. del 14 aprile 1939 sul mantenimento della neutralità) e la propa- ganda nell'esercito, eontraria all'ordine pubblieo (DCF del 4 di~ cembre 1939 che vieta nell'ese1·cito la propaganda contraria all'or-
- 93 - No. 44 dine pubblico) (cons. A e B). - Concetto del reato di «istituzione o d esercizio di un servizio di propaganda » (cons. C). A. Der Beschwerdeführer beruft sich auf den Kassationsgrund von Art. 188, Ahs. l, Ziff. l, MStGO und macht geltend, das Urteil des Territorialgerichtes verletze das Strafgesetz: l. in d em es auf d en Tat- bestand die Bestimmung von Art. 2, Abs. l, lit. e, der Verordnung des Bundesrates vom 14. April 1939 über die Handhabung der Neutralitãt statt die Vorschriften des Bundesratsbeschlusses vom 4. Dezember 1939. betreffend das Verbot der staatsgefãhrlichen Propaganda in der Armee anwende, 2. indem es in willkürlicher Weise annehme, der Beschwerde- führer habe eine Propagandastelle im Sinne von Art. 2, Abs. l, lit. e, der zitierten Verordnung vom 14. April 1939 betrieben, und 3. indem es dem Beschwerdeführer den bedingten Strafvollzug nicht zubillige. B. Der erste Einwand des Beschwerdeführers ist nicht begründet. Der Bundesratsbeschluss vom 4. Dezember 1939 verbietet in der Armee und gegenüber Angehorigen der Armee die kommunistische und jede an dere Propaganda, di e geeignet ist, di e U nabhãngigkeit des Landes zu gefãhrden, oder die darauf gerichtet ist, die verfassungsmãssige Ordnung rechtswidrig abzuãndern. Nach Art. l, Abs. 2, des Bundesratsbeschlusses sind auch das Vorbereiten und das Unterstützen einer solchen Propaganda, sei es innerhalb oder ausserhalb der Armee, verboten. Im vorliegenden Falle bildet abér nicht eine solche Propaganda in der Armee oder gegen- über Angehorigen der Armee und auch nicht die Vorbereitung oder Unterstützung einer solchen Propaganda den Gegenstand der Anklage. Vielmehr wirft die Anklage dem Beschwerdeführer vor, deutsches Pro- pagandamaterial an seine Arbeitsstelle geschafft und an mehrere Arbeits- kollegen verteilt zu haben. Es ist nicht ersichtlich, aus welchem Grunde auf diesen Tatbestand die Bestimmung von Art. 2 der Verordnung des Bundesrates vom 14. April 1939, die jede Begünstigung eines Krieg- führenden vom Gebiete der Schweiz aus verbietet, nicht soll angewendet werden konnen. Es ist gerade der Sinn und der Zweck dieser Vorschrift, in Fãllen wie dem vorliegenden durchzugreifen. Der Bundesratsbeschluss vom 4. Dezember 1939 hat dagegen eine andere Aufgabe zu erfüllen; er soll die Armee vor gefãhrlicher Propaganda schützen und damit die U nabhãngigkeit des Lan des un d di e verfassungsmãssige Ordnung sicher- stellen. In der Anwendung von Art. 2 der Verordnung des Bundesrates vom 14. April 1939 auf den gegebenen Tatbestand kann somit grund- sãtzlich eine Verletzung des Strafgesetzes nicht erblickt werden. C. Auch die zweite Rüge des Beschwerdeführers ist nicht stichhaltig. Denn es kann keine Rede davon sein, dass die Vorinstanz die Bestimmung von Art. 2, Abs. l, li t. e, di e ser Verordnung willkürlich ausgelegt o d er angewendet habe. Art. 2 der Verordnung verbietet jede Begünstigung eines Kriegführenden vom Gebiete d er Schweiz aus; unter anderem ist 7