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No. 159
159.
Beit1·itt zur Ortswebr (AI~t. 1 Bundesratsbeschluss vom 16. Sep-
tember 1940 über die Ortswehren): Der Widerruf der Zusthnmung
des Inhabers der elterlichen Gewalt ZlliD Beitritt des seiner Gewalt
untei~worienen Kindes ist unzuHissig (Art. 2, lit. d, Verordnung vom
3. April 1939 übe1~ die llilisdienste) (Erw. A). -
Wer vou de1·
zustandigen Dienststelle die nõtige Rechtsbeleh1·uug erfahren hat,
liann sich nicht aui Rechtsirrtum (Art~ 17 J\!IStG) beruieu (Erw. B).
Ent1·ée dan s la garde locale (art. 1 er de l'ACF du 16 septembre
1940 sur les·gardes locales): Un pere, qui a consenti, même tacite-
ment; à ce que son fils s'engage dans la ga1·de locale, ne peut revenir
sur cet acco1·d sous prétexte que l'enfant, âgé de 17 aus, est encore
sous puissance paternelle (art. 2, litt. d, de l'Ord. du 3 avril 1939
s ur les services complémentaires (cons. A). -
Celui qui, duement
instruit par un organe compétent sur ses obligations ju1·idiques, y
contrevient, ne saurait prétendre s'être «CI'U en <l1·oit d'agir » comme
il l'a fait (art. 17 CPM) (cons. B).
Ent1·ata nelle guardie locali (a1·t. 1 dcl IlCF de l 16 settembre
1940 concernente le guardie locali) : N o n e ammissibile il recesso
dai consenso, dato da chi esercita la potestà dei genitori, alla entrata
di un figlio ne lia gua1·dia loeale (a1·t. 2, lett. d, de li' Ord. de l 3 aprile
1939 sui servizi complementari) (cons. A). -
Non puõ invoca1·e
un errore di diritto cbi ba ricevuto le necessarie istruzioni giuridiche
dalla competente auto1·ità (art. 17) CPM (cons. B).
A. Die Frage, ob ein Minderjãhriger, im vorliegenden Fali ein erst
17jãhriger, ohne Zustimmung des Inhabers der elterlichen Gewalt in
die Ortswehr aufgenon1men werden kann, braucht nicht entschieden zu
werden. Denn wie die Vorinstanz ohne Rechtsverstoss feststellt, hat
Vater Marti seine Zustimmung zur Dienstleistung seines Sohnes in der
Ortswehr Burgdorf auf jeden Fali stillschweigend erteilt. Er war damit
einverstanden, dass sein Sohn sich zur sanitarischen Musterung stellte,
und hat für ihn, nachdem die Aufnahme in die Ortswehr erfolgt war,
beim Kommandanten um Dispens vom Aufgebot zur Übung vom 21. Au-
gust l 943 wegen e in er Turnfahrt nachgesuch t. Er ging mithin selber
von der Annahme aus, dass die Pflicht seines Sohnes zur Dienstleistung
in de r. Ortswehr begründet w orden sei. Erst als ihm de r Dispens vom
Ortswehrkommandanten verweigert wurde, erklãrte er, in diesem Falle
erteile er seine Zustimmung überhaupt nicht. Ein Zurückkommen auf