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No. 135
. 11 giudizio di eassazione deve tener conto della pi·escriZione
ancl1e se no n vennero preseutate couclusioni al riguardo (art. 51 s s.
CPM; art. 192 OGPPM).
Die Verfolgung der Beschimpfung im Sinne des Art. 148 MStG
verjãhrt in sechs Monaten nach der Tat (Art. 148, Ziff. 3, Art. 52 MStG).
Di ese Frist ist im vorliegenden Fali e am 5. Aprill 943 abgelaufen. Si e hãtte
erstmals durch Einvernahme des Beschuldigten in der Voruntersuchung
unterbrochen werden konnen (Art. 53, Abs. 2, MStG). Diese Einvernahme
fan d erst am 7. Dezember 1943 statt. Sogar zur Z ei t d er Einvernahme
des Beschuldigten in de r vorlãufigen Beweisaufnahme (7. A p rii l 943)
war die Strafverfolgung schon verjãhrt. Das Territorialgericht hãtte
daher den Beschwerdeführer nicht verurteilen dürfen. Da dieser jedoch
nicht beantragt, das angefochtene lJrteil sei zur Freisprechung oder zur
Einstellung des Verfahrens aufzuheben, sondern lediglich die Gewãhrung
des bedingten Strafvollzuges begehrt, kann das lTrteil nicht aufgehoben
werden; d er Prüfung durch das Kassationsgericht unterliegen n ur die
gestellten Antrãge (Art. l 92 MStGO). Dagegen ist die Verjãhrung insofern
von Amtes wegen zu berücksich tigen, al s si e d er weiteren Behandlung
der Sache durch das l{assationsgericht im Wege steht; es fehlt an einer
Prozessvoraussetzung. In diesem Sinne hat das Kassationsgericht bereits
in einem Falle entschieden, in welchem die Strafverfolgung zwischen dern
erstinstanzlichen Urteil und dem Entscheid des Kassationsgerichtes ver-
jãhrte (Entscheid vom 25. September 1943 i. S. Jenny). Wie damals
ist dem Verfahren keine weitere J;'olge zu geben, womit die Rechtskraft
des angefochtenen Urteils endgültig gehemmt bleibt.
(17. November 1943, Püntener e. T. G. 3 B.)
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Get·üchteinacherei (Art. 2 Bundesi·atsbeschluss vom 4. August
1942 über Straf- und Verfahrensbestimmungen zum Scbutze der
Landesverteidigung uud d er Sicl1erheit (l er Eidgenossenschaft). -
Im Gegensatz zur alten Or(lnung · (Art. 3 Verordnung vom 28. 1\tlai
1940 betreffend Abanderung und Ergãnzung des 1\llilitarstrafgesetzes)
handelt es sich um eincn blossen Gefahrdungstatbestand.
P1·opagation de faux bruits (art. 2 ACF du 4 aoftt 1942 édictant
des dispositions pénales et de procédure pour assurer la défense
nationale e t la sécurité de la Confédération) : A la différence de la
législation antérieui~e (art. 3 de POrd. CF du 28 mai 1940 modifiant
et eomplétant le CPM), il suifit selon l'arrêté du 4 aout 1942, que les
propos tenus aient été de nature à jeter le trouble dans la population.