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MKGE 2 Nr. 8

MKGE 2 Nr. 8 — Rumo e. D. G. 3

Mkg · 1928-06-28 · Deutsch CH
Volltext (verifizierbarer Originaltext)

No. 8

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eingetreten ist und dabei zum Ergebnis kam, da.B sie falsch seien, so hat

es damit keine Beweislast verschoben, sondern sorgfãltig solche Momente

geprüft, die für die pflichtgemã13e Bildung einer freien Überzeugung von

Bedeutung sein konnten.

(28. Juni 1928, Rumo e. D. G. 3).

8.

Rehabilitation. Ungenügende Auslveise über das W ohlver-

halten (Er\v. B). -

Eigene Erbebungen (1\IStG At·t. 230) nimmt

das MKG gegebenenfalls nur vor, \venn der Gesuchsteller seiner-

seits alles, liVas in seinet· Macht liegt, getan hat, um sein Verhalten

aufzul{laren (Et·lv. C).

Réhabilitation. Insuffisance des t·enseigneinents sur la bonne

conduite du re(tuérant (cons. B). -

Le TMC 11e t·ecueille lui-même

des infot·mations (art. 230 CPM) (fUe lot·sque le t•equérant a iait

tout ce qui était e~ son pouvoir pou1· fourni1· tous les éclaircisse-

ments nécessaires sur sa conduite (cons. C).

Riabilitazioile. Insufficienza delle informazioni circa la buona

condotta del t•ichiedente (Cons. B). -

11 Tribunale di cassazione fa

luogo ad indagini proprie solo (1uando il richiedente ha fatto dai

canto suo tutto il llossibile per illuniinarlo (Cons. C).

K. Lvurde am 23. Miirz 1916 vom D. G. 6a Lvegen Nachrichten-

dienstes zugunsten e in er fremden M acht verurteilt. A m 22. 1\1 ai 1928

reichte er d em M K G e in Rehabilitationsgesuch ei n. Vom Vorsitzen-

den des MKG darauj hingeLviesen, da[J die vom Gesetz vertangten

Ausweise, amtliche und private Führungszeugnisse, Leumundszeug-

nisse usw. beizubringen seien, Lvenn der Sache Lveitere Folge gegeben

werden sollte, sandte 1{. einen Auszug aus dem Zentralstrajenregister

ein, woraus hervorgeht, da[J er am 5. Juli 1916 vo1n korrektionellen

Gericht B. lvegen Bestechung zu 2 Monaten J(orrektionshaus, ab-

züglich 10 Tage Untersuchungshajt, Rest umgewandelt in 25 Tage

Einzelhajt, verurteilt worden ist.

Trotzdem verzeichnen die amt-

lichen Leumundszeugnisse von U. und W. keine Vorstrajen. Wiih-

rend eines A ujenthaltes in A. ist d er dortigen Behorde n ichts N ach-

teiliges bekannt geLvorden. Die Sfadtpolizei von T. bezeugt, da[J er

wiihtend eines dortigen A ujenthaltes handlungsjiihig Lvar un d in

bürgerlichen Ehren stand.