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No. 53 78 elles qui o n t été traitées de >, >, ete. La déposition faite par l'ineulpé enleve tout doute à eet égard~ puisqu'il a expliqué que les termes injurieux employés par lui, étaient justifiés par la eharge d'un eseadron de guides le 20 mai 1917 au soir devant le Temple de la Chaux-de-Fonds. Il observe que le terme > vise plus spéeialementele Conseil d'Etat et que eeux de > et > s'appliquent aux soldats qui ont exéeuté la eharge. Les termes de l'art. 162 CPM sont assez généraux pour qu'on puisse admettre que les injures adressées. à un ense1nble d'individus déterminé sont punissables. On ne peut laisser en effet sans proteetion un ensemble d'individus offensés dans leur hon- neur sous prétexte quel'auteur del'offense n'a pas donnélenom de ehaque individu. Il suffit seulement qu'il n'y ait pas de doute sur les personnes auxquelles l'offense s'adresse, ee qui est le eas en l'espeee. La poursuite d'un tel délit n'est p as dépendante d'une plainte; elle peut être ordonnée d'offiee. Le reeourant·ne eonteste pas le earaetere injurieux de l'artie1e,_ ee qui fai t que le reeours n'est p as fondé en regard de la lo i pénale .... (20. Septe1nber 1917, I-Iu1nbert-Droz e. T. G. 2.) 53. Gegen das Kontumazialurteil ist ein Kassationsbegel1rei1 nicht zulãssig. Das Kontumazialverfahren (MStGO Art. 166/67) kanu durchgeführt werden, wenn d er Angcklagte di e V orladung zur Hauptve1·handlung e1·halten hat, aber nicht erschienen ist; eine· Edil{talladuitg oder ein Haftbefehl sind dann nicht erforderlich. On ne peut pas recou1·ir en cassation contre un jugement par dé- faut. On peut procéder par défaut (at·t. 166/67 OJM) contt·e un prévenu qui a été atteint par la citation mais qui ne s'est pas pré- senté; dans ce cas il n'~r a pas besoin de citer le 11révenu par la voie édictale, ni de décerner un Inandat d'arrêt contre lui. Non si JlUÕ rico1·rere in cassazione contro una sentenza pro- nunciata in contumacia. Si puõ p1·ocedere in via contumaciale (art. 166 OGM) contro il prevenuto che ricevette la citazione ma 11011 si e presentato; 11011 occorre citarlo in via edittale, ne ordinarne l'arresto. Auf das Kassationsbegelzren des Verteidigers des R., der in AbLvesenlzeit seines Klienten z ur H auptverhancllung erschienen, aber niclzt zugelassen Lvorden Lvar, wurde nicht eingetreten. l l n'est p as entré en matiere s ur le recours e11 cassation inter- jeté p ar le défenseur de R., qui s'était présenté à l'audience au fo n d en l'absence de son client mais n'avait p as été admi s à procéder.
79 No. 53 1Von si e entraii in ma teri e so p ra un ricorso in cassÇLzione ele l difensore di R., il quale si era preseniaio all'uclienza del iribunale di divisione, in assenza clel suo clifensore e che non era staio ammesso a pairocinarlo. B. In erster Linie ist die Eintretensfrage zu erõrtern und zu ent- scheiden. Gemass Art. 187 MStGO findet die Kassation nur gegen Ur- teile der Divisionsgerichte statt, d. h. gegen End- oder Haupturteile~ durch welche die Anklage endgüllig erledigt wird. Ein Kontumazialurteil ist nun nach Art. 166 MStGO ebenfalls als ein Haupt- oder Endurteil aufzufassen, das die Schuld des Angeklagten feststellt und die gesetz- liche Strafe ausspricht, dagegen ist die Rechtskrafl und Volliiehbarkeil nur eine bedingte, sie trifft nur und erst dann ein, wenn der Verurteilte sich stellt oder ergriffen wird und er die Aufhebung des Urteils nicht ver- langt. Es kann auch darauf hingewiesen werden, dass 1nit dem Tage der- Ausfallung des Kontumazialurteils die Klageverjahrung auch bei rein militarischen V erbrechen aufhõrt, un d wenn di e Frist in diesem Zeitpunkt nicht schon abgelaufen war, nicht 1nehr eintreten kann. Dagegen be- ginnt auch für den contumax 1nit Erõffnung des Urteils bereits die Straf- verjahrung (vgl. A. Stooss: Das Kontumazialverfahren der MStGO, in der Zeitschrift für schweizerisches Strafrecht, Bd. 23, S. 244). · C. Hinsichtlich d er Frage, o b das Divisionsgericht ni eh t zu U nrecht zur Ausfallung eines Kontu1nazialurteils gelangt sei, da weder ein Haft- befehl, noch eine Ediktalladung gegen den Angeklagten ~~>ergangen ist,. kanu darauf hingewiesen werden, dass der Angeklagte zur I-Iauptver- handlung rechtzeitig vorgeladen worden ist, er die Ladung erhalten und auch .einen Verteidiger für die Hauptverhandlung bestellt hat unter \', Kenntnisgabe an das Divisionsgericht. Es bedurfte son1it ün vorliegenden Fali einer weitern Vorladung ver1nittels einer õffentlichen Bekannt- Inachung nicht. Da der Angeklagte R. zur Hauptverhandlung, von der er Kenntnis hatte, nicht erschienen ist, konnte gegen ihn das Verfahreli gegen Abwesende im Sinne von Art. 166 MStGO angewendet werden. D. Davon ausgehend, dass dem kontumazierten Angeklagten keine- Parteirechte zustehen, er sich durch sein Ausbleiben von der I-Iauptver- handlung selbst ausserhalb der Prozessordnung gestellt hat, ist zu schlies- sen, dass ih1n au eh das Recht, si eh gegen ein ihn betreffendes Kontunlazial- urteil beim Kassationsgericht zu beschweren, ni eh t· zusteht. -Di e Zu- lassung ei n er V ertretung eines abwesenden Angeklagten, d er bewusst zu der ihm rechtzeitig und gehõrig angezeigten Háuptverhandlung nicht erscheint, ware mit den Grundsatzen und dem Zweck des Strafverfahrens, wie namentlich aber auch ·Init der Aufgabe der Verteidigung, nicht ver- einbar (vgl. Urteil des Kassationsgerichtes in Sachen Bossard und Kon- sorten, vom27.l\1ai 1914) 1).-DieprozessualenRechte desKontumazierten
l) z. 27, s. 302.