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Nr. 24, 25
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Das Militãrkassationsgericht hat erwogen:
1.
Gemãss Art. 195 lit. f MStP kann Rekurs gegen Entseheide geführt werden,
die Divisions- und Militãrappellationsgeriehte über Kostenauflage und Ent-
sehãdigungsbegehren gefãllt haben. Vorliegend geht es um die Entsehãdi-
gung an den amtliehen Verteidiger.
Der amtliehe Verteidiger erfüllt seine Aufgabe im Rahmen einer dureh das
militãrisehe Reehnungswesen geregelten dienstliehen Verriehtung. Er be-
zieht für seine Amtshandlungen, an denen er in Uniform teilnimmt, gemãss
Ziff. 2 des Anhanges 3 zur Verordnung über die Militãrstrafreehtspflege vom
24. Oktober 1979 (MStV) einen Sold und die übrigen Kompetenzen seines
Grades, sowie eine Zulage bis zum Sold eines Hauptmannes, wenn er ei-
nen niedrigeren Grad als den eines Hauptmannes bekleidet. Für die Vorbe-
reitung einer vorlãufigen Beweisaufnahme, Voruntersuehung oder Haupt-
verhandlung ist der amtliehe Verteidiger gemãss Ziff. 4 des Anhanges 3 zur
MStV naeh Zeitaufwand zu entsehãdigen, wobei je naeh Verfahrensstadium
der Oberauditor, der Auditor oder der Geriehtsprãsident diese auf Verord-
nungsstufe nieht nãher umsehriebene Zeitaufwandentsehãdigung festsetzt.
In jenen Fãllen also, die dem Gerieht überwiesen werden, setzt nieht das
Gerieht die Entsehãdigung an den amtliehen Verteidiger fest, sondern des-
sen Prãsident. Die Entsehadigung an den amtliehen Verteidiger, anders als
jene an einen gewãhlten Verteidiger (vgl. Art. 117 Abs. 3 lit. e und Art. 153
Abs. 2 MStP), ist damit nieht Bestandteil des Urteils des Geriehtes.
Das Militãrkassationsgerieht hat auf Grund dieser Überlegungen bereits in
einem Entseheid vom 13. Mãrz 1985 i. S. D. (MKGE 1 O N r. 78) erkannt,
dass der amtliehe Verteidiger Entsehãdigungsfragen grundsãtzlieh nieht mit
Rekurs weiterziehen kann. Eine fehlerhafte Reehtsmittelbelehrung vermag
keine Reehtsmittelmogliehkeit zu sehaffen, die naeh dem einsehlãgigen
Verfahrensreeht nieht besteht (vgl. statt vieler BGE 125 11 293 E. 1 d S. 300
mit Hinweis). Auf vorliegenden Rekurs kan n folglieh ni eh t einzutreten wer-
den.
(757, 12. Dezember 2002, G. e. Prãs Div Ger 6)
25.
Voie de droit contre un jugement de premiere instance à la suite d'une dis-
pense de comparaitre (art. 130 al. 3 PPM)
L'accusé dispensé de comparaitre et représenté par son défenseur aux dé-
bats n'est pas jugé par défaut mais en contradictoire. La voie de droit contre
un tel jugement rendu en premiàre instance est celle de l'appel (art. 172 ss
PPM) non celle de la cassation (art. 184 ss PPM). Cause transmise d'office
au tribunal militaire d'appel compétent.