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ZK1 2014 118

Graubünden · 2014-10-29 · Deutsch GR

unentgeltliche Rechtspflege | Beschwerde Prozessrecht (ZPO 319, ohne die Endentscheide)

Dispositiv
  1. Das Beschwerdeverfahren wird als durch Rückzug erledigt abgeschrieben.
  2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 300.00 gehen zu Lasten von X._____.
  3. Gegen diese, einen Streitwert von weniger als CHF 30'000.– betreffende Entscheidung kann gemäss Art. 72 und Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG Beschwer- de in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeu- tung stellt. Andernfalls ist die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 113 ff. BGG gegeben. In beiden Fällen ist das Rechtsmittel dem Bun- desgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Aus- fertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff., 90 ff. und 113 ff. BGG.
  4. Mitteilung an:
Volltext (verifizierbarer Originaltext)

Kantonsgericht von Graubünden Dretgira chantunala dal Grischun Tribunale cantonale dei Grigioni Ref.: Chur, 29. Oktober 2014 Schriftlich mitgeteilt am: ZK1 14 118

30. Oktober 2014 Verfügung I. Zivilkammer Vorsitz Schnyder Aktuar Hitz In der zivilrechtlichen Beschwerde der X._____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. et oec. Pius Fryberg, Quaderstrasse 8, 7000 Chur, gegen den Entscheid des Einzelrichters am Bezirksgericht Plessur vom 26. September 2014, mitgeteilt am 26. September 2014, in Sachen der Beschwerdeführerin, betreffend unentgeltliche Rechtspflege,

Seite 2 — 4 wird aufgrund der Feststellungen und Erwägungen, – dass X._____ am 8. September 2014 im Verfahren betreffend Scheidungskla- ge ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege bei der Vorinstanz rechtshän- gig machen liess, – dass X._____ in ihrem Gesuch ausführen liess, die finanzielle Situation habe sich seit dem letzten Entscheid vom 28. Februar 2014 im Verfahren betreffend Eheschutz nicht zu ihren Gunsten verändert, – dass der Rechtsvertreter von X._____ am 10. September 2014 gerichtlich aufgefordert wurde, bis zum 22. September 2014 darüber Auskunft zu geben, welcher Arbeit oder Ausbildung der Sohn A._____ nachgehe und die dazu entsprechenden Urkunden einzureichen, – dass X._____ dazu innert Frist sich nicht vernehmen liess, – dass der Einzelrichter am Bezirksgericht Plessur mit gleichentags mitgeteiltem Entscheid vom 26. September 2014 ausführte, dass sich die gesuchstellende X._____ innert Frist nicht habe vernehmen lassen, womit sie gegen die Oblie- genheit der Mitwirkung nach Art. 119 Abs. 2 ZPO (SR 272) verstossen habe, – dass die Bedürftigkeit nicht genügend geprüft werden könne und demnach verneinet werde, – dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege somit abzuweisen sei, – dass X._____ gegen diesen Entscheid des Einzelrichters am Bezirksgericht Plessur vom 26. September 2014 am 6. Oktober 2014 Beschwerde an das Kantonsgericht von Graubünden mit der Begründung erheben liess, dass sie, nachdem die Stellungnahme der Steuerverwaltung des Kantons Graubünden beim Bezirksgericht eingegangen und ihr zur Kenntnisnahme zugestellt wor- den sei, sie davon ausgegangen sei, die Anfrage im Zusammenhang mit ih- rem Sohn A._____ habe sich erübrigt, – dass aus diesem Grund das Schreiben vom 10. September 2014 unbeantwor- tet geblieben sei, – dass die Vorinstanz X._____ zumindest darauf hätte aufmerksam machen müssen, dass, wenn sie die Angaben über ihren Sohn verweigere, das Ge- such allenfalls abgelehnt werde,

Seite 3 — 4 – dass es nicht angehe, das Gesuch einfach abzuweisen, obwohl die Bedürftig- keit klar erstellt sei, – dass der angefochtene Entscheid aufzuheben und das Gesuch gutzuheissen sei, – dass das Bezirksgericht Plessur mit Eingabe vom 15. Oktober 2014 auf eine Vernehmlassung verzichtete, – dass der Rechtsvertreter von X._____ die Beschwerde betreffend unentgeltli- che Rechtspflege mit Eingabe vom 27. Oktober 2014 zurückzog, – dass das Beschwerdeverfahren als durch Rückzug erledigt abgeschrieben werden kann, – dass das Verfahren in Anwendung von Art. 9 Abs. 2 GOG (BR 173.000) und Art. 11 Abs. 2 KGV (BR 173.100) einzelrichterlich erledigt werden kann, – dass infolge Rückzugs der Beschwerde und Erledigung im Verfahren gemäss Art. 9 Abs. 2 GOG die reduzierten Gerichtskosten gestützt auf Art. 105 Abs. 1 und Art. 106 Abs. 1 ZPO in Verbindung mit Art. 12 VGZ (BR 320.210) auf Fr. 300.00 festgesetzt und X._____ auferlegt werden,

Seite 4 — 4 erkannt: 1. Das Beschwerdeverfahren wird als durch Rückzug erledigt abgeschrieben. 2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 300.00 gehen zu Lasten von X._____. 3. Gegen diese, einen Streitwert von weniger als CHF 30'000.– betreffende Entscheidung kann gemäss Art. 72 und Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG Beschwer- de in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeu- tung stellt. Andernfalls ist die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 113 ff. BGG gegeben. In beiden Fällen ist das Rechtsmittel dem Bun- desgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Aus- fertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff., 90 ff. und 113 ff. BGG. 4. Mitteilung an: