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Ch Vb · 1996-09-25 · Deutsch CH
Erwägungen (2 Absätze)

E. 25 Oktober 1995 bzw. am 21. Februar 1996.

3. Nachdem die Bundesversammlung der Aufhebung des Bundesgesetzes zugestimmt hat, wird das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement gemäss Artikel 7a des Verwal- tungsorganisationsgesetzes und gemäss Verordnung vom

E. 30 jan-vier 1991 relative à l’approbation d’actes législatifs des cantons par la Confédération. Antrag der Kommission Die Kommission schliesst sich diesem Vorgehen an und be- antragt einstimmig, der Aufhebung des Bundesgesetzes vom

4. Oktober 1963 über den Unterhalt der Melioration der Linth- ebene in den Kantonen Schwyz und St. Gallen zuzustimmen. Proposition de la commission Approuvant les démarches prévues, la commission propose, à l’unanimité, d’approuver l’abrogation de la loi fédérale du 4 octobre 1963 concernant l’entretien des ouvrages d’amé- liorations foncières exécutés dans la plaine de la Linth dans les cantons de Schwytz et de Saint-Gall. Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen L’entrée en matière est décidée sans opposition Bundesgesetz über den Unterhalt der Melioration der Linthebene in den Kantonen Schwyz und St. Gallen Loi fédérale concernant l’entretien des ouvrages d’améliorations foncières exécutés dans la plaine de la Linth dans les cantons de Schwytz et de Saint-Gall Detailberatung – Examen de détail Titel und Ingress, Art. 1 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

Préférences tarifaires. Arrêté 1558 N 25 septembre 1996 Bulletin officiel de l’Assemblée fédérale Titre et préambule, art. 1 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats Angenommen – Adopté Namentliche Gesamtabstimmung Vote sur l’ensemble, nominatif (Ref.: 0689) Für Annahme des Entwurfes stimmen – Acceptent le projet: Baumberger, Bäumlin, Béguelin, Berberat, Bezzola, Binder, Bircher, Borel, Bosshard, Brunner Toni, Bührer, Carobbio, Cavadini Adriano, Comby, Deiss, Dünki, Dupraz, Durrer, Eggly, Ehrler, Engelberger, Epiney, Eymann, von Felten, Fil- liez, Föhn, Freund, Fritschi, Gadient, Giezendanner, Gross Jost, Guisan, Gusset, Gysin Hans Rudolf, Gysin Remo, Haf- ner, Hasler, Heberlein, Hegetschweiler, Hess Otto, Hess Peter, Hochreutener, Hollenstein, Jans, Jutzet, Kühne, Kunz, Lauper, Leu, Leuenberger, Loretan Otto, Maurer, Meier Samuel, Moser, Müller Erich, Philipona, Pidoux, Randegger, Ruckstuhl, Rychen, Sandoz Suzette, Scheurer, Schlüer, Schmid Odilo, Seiler Hanspeter, Speck, Stamm Luzi, Steine- mann, Steiner, Stucky, Stump, Teuscher, Theiler, Vallender, Vetterli, Vollmer, Widrig, Wittenwiler, Wyss, Zapfl, Zwygart (81) Stimmen nicht – Ne votent pas: Aeppli, Aguet, Alder, von Allmen, Aregger, Banga, Banger- ter, Baumann Alexander, Baumann Ruedi, Baumann Ste- phanie, Blaser, Blocher, Bodenmann, Bonny, Borer, Bortoluzzi, Bühlmann, Caccia, Cavalli, Chiffelle, Christen, Columberg, Couchepin, de Dardel, David, Dettling, Diener, Dormann, Dreher, Ducrot, Eberhard, Egerszegi, Engler, Fankhauser, Fasel, Fehr Hans, Fehr Lisbeth, Fischer-Hägg- lingen, Fischer-Seengen, Frey Claude, Frey Walter, Friderici, Goll, Gonseth, Grendelmeier, Grobet, Gros Jean-Michel, Gross Andreas, Grossenbacher, Günter, Haering Binder, Hämmerle, Herczog, Hilber, Hubacher, Hubmann, Imhof, Jeanprêtre, Keller, Kofmel, Lachat, Langenberger, Lederger- ber, Leemann, Loeb, Lötscher, Maitre, Marti Werner, Ma- spoli, Maury Pasquier, Meier Hans, Meyer Theo, Mühle- mann, Müller-Hemmi, Nabholz, Nebiker, Oehrli, Ostermann, Pelli, Pini, Raggenbass, Ratti, Rechsteiner Paul, Rechstei- ner Rudolf, Rennwald, Roth, Ruf, Ruffy, Sandoz Marcel, Schenk, Scherrer Jürg, Scherrer Werner, Schmid Samuel, Schmied Walter, Semadeni, Simon, Spielmann, Stamm Judith, Steffen, Steinegger, Strahm, Straumann, Suter, Thanei, Thür, Tschäppät, Tschopp, Tschuppert, Vermot, Vogel, Weber Agnes, Weigelt, Weyeneth, Widmer, Wieder- kehr, Zbinden, Ziegler, Zisyadis (118) Präsident, stimmt nicht – Président, ne vote pas: Leuba (1) An den Ständerat – Au Conseil des Etats 96.045 Zollpräferenzenbeschluss. Verlängerung Préférences tarifaires. Prorogation de l’arrêté fédéral Botschaft und Beschlussentwurf vom 29. Mai 1996 (BBl III 161) Message et projet d’arrêté du 29 mai 1996 (FF III 153) Beschluss des Ständerates vom 18. September 1996 Décision du Conseil des Etats du 18 septembre 1996 Kategorie IV, Art. 68 GRN – Catégorie IV, art. 68 RCN ___________________________________________________________ Antrag der Kommission Eintreten Proposition de la commission Entrer en matière Loeb François (R, BE), Berichterstatter: Bei der Vorlage, die Sie vor sich haben, geht es um die Verlängerung des Präfe- renzensystems um weitere zehn Jahre. Die Philosophie im Bundesbeschluss ist die Anpassung an die Resultate der Uruguay-Runde. Die Schweiz gibt den Entwicklungsländern bereits seit 1972 Zollpräferenzen. Diese Präferenzen werden autonom ge- währt, d. h., sie werden nicht verhandelt, und sie werden den Entwicklungsländern von uns aus unilateral – ohne Gegenlei- stung – gewährt. Die Ziele sind die Förderung der Entwick- lung dieser Länder durch Diversifizierung ihrer Wirtschaft und vor allem ihre Integration in die Weltwirtschaft. Bei der Revision sind einige Punkte zu beachten:

1. Die Zollpräferenzen sollen die Landwirtschaft nicht be- nachteiligen.

2. Es muss beachtet werden, dass sich bei der Partikularität unseres Zolles – wir haben einen Gewichtszoll und nicht ei- nen Wertzoll – keine Probleme einschleichen.

3. Unser Zollpräferenzensystem soll die bilateralen Verhand- lungen mit der EU nicht erschweren. Vorgeschlagen wird eine Neuverteilung der Zollpräferenzen unter den Entwicklungsländern. Stark begünstigt werden die 48 ärmsten Entwicklungsländer, die meisten davon in Afrika. Für die anderen Entwicklungsländer sind spezifische Neue- rungen vorgesehen; spezifische Verbesserungen im Agrar- bereich sind vorzusehen. Wir gewähren den begünstigten Ländern alle Zollpräferen- zen, die wir in der Uruguay-Runde ausgehandelt haben, di- rekt und ohne Übergangsfrist wie bei anderen Ländern.

4. Der vierte Punkt ist die Graduation. Entwicklungsländer, die ein Volkseinkommen erreicht haben, das den OECD-Kri- terien entspricht, werden graduiert, d. h., sie kommen aus diesen Zollpräferenzen heraus. Eine Frage hat sich noch gestellt, nämlich die, ob man Dienst- leistungen, Investitionen und Werte des geistigen Eigentums auch einschliessen sollte. Hier bestehen aber Schwierigkei- ten. Dies ist nicht möglich, weil das Gatt allein beim Waren- verkehr Präferenzen vorsieht. Die Entwicklungsländer erhalten durch diese Zollpräferenzen einen zeitlichen Vorsprung gegenüber den Industriestaaten und mindestens eine Gleichstellung mit den durch die Schweiz mit anderen Ländern abgeschlossenen Freihan- delsabkommen. In meinen Augen ist diese Vorlage sehr wichtig für die Ent- wicklungsländer. Die Geltungsdauer des Beschlusses be- trägt zehn Jahre. Der letzte Bundesbeschluss hatte eine Gel- tungsdauer von fünf Jahren, weil die Uruguay-Runde damals noch im Gange war und wir bereits damals vorsahen, an die Uruguay-Runde wiederum einen Beschluss mit zehnjähriger Laufzeit anzuschliessen. Unsere Kommission empfiehlt Ihnen einstimmig Eintreten auf diesen Beschlussentwurf über die Gewährung von Zollpräfe- renzen zugunsten der Entwicklungsländer.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Unterhalt der Melioration der Linthebene (Kantone Schwyz und St. Gallen). Aufhebung des Gesetzes Entretien des ouvrages d’améliorations foncières exécutés dans la plaine de la Linth (cantons de Schwytz et de Saint-Gall). Abrogation de la loi In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1996 Année Anno Band III Volume Volume Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 07 Séance Seduta Geschäftsnummer 96.032 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 25.09.1996 - 08:00 Date Data Seite 1557-1558 Page Pagina Ref. No 20 040 838 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.

Volltext (verifizierbarer Originaltext)

25. September 1996 N 1557 Unterhalt der Melioration der Linthebene Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Siebente Sitzung – Septième séance Mittwoch, 25. September 1996 Mercredi 25 septembre 1996 08.00 h Vorsitz – Présidence: Leuba Jean-François (L, VD) ___________________________________________________________ 96.032 Unterhalt der Melioration der Linthebene (Kantone Schwyz und St. Gallen). Aufhebung des Gesetzes Entretien des ouvrages d’améliorations foncières exécutés dans la plaine de la Linth (cantons de Schwytz et de Saint-Gall). Abrogation de la loi Botschaft und Gesetzentwurf vom 24. April 1996 (BBl II 845) Message et projet de loi du 24 avril 1996 (FF II 841) Beschluss des Ständerates vom 18. September 1996 Décision du Conseil des Etats du 18 septembre 1996 Kategorie V, Art. 68 GRN – Catégorie V, art. 68 RCN ___________________________________________________________ Borel François (S, NE) unterbreitet im Namen der Kommis- sion für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) den fol- genden schriftlichen Bericht:

1. Die Botschaft des Bundesrates vom 24. April 1996 schil- dert kurz die Geschichte (1939–1996) des eidgenössischen Werkes «Linthebene-Melioration» und gibt die Gründe für die jetzige Überführung des Werkes in die Kompetenz der Kan- tone Schwyz und St. Gallen an. Weil die Kantone Schwyz und St. Gallen die Melioration der Linthebene nicht verwirklichen konnten, erliess die Bundes- versammlung am 3. Februar 1939 das Bundesgesetz über die Melioration der Linthebene in den Kantonen Schwyz und St. Gallen; die Bauarbeiten konnten aber erst im Jahre 1942 beginnen. Bis Ende 1962 waren diese Arbeiten (wasserbau- liche Anlagen, Wegebau, Güterzusammenlegung) weitge- hend ausgeführt. Daraufhin erliess die Bundesversammlung am 4. Oktober 1963 das geltende Bundesgesetz über den Unterhalt der Melioration der Linthebene in den Kantonen Schwyz und St. Gallen und hob dasjenige vom 3. Februar 1939 auf. Ein Bundesbeschluss vom 30. November 1965, gestützt auf Artikel 17 des Bundesgesetzes, ermöglichte dem Bund die Unterstützung von Abschlussarbeiten bis

1981. Heute gilt jedoch die Linthebene-Melioration als ein normales Werk, das nur unterhalten werden muss.

2. Der Bundesrat führt in seiner Botschaft mehrere Gründe an, die für eine Überprüfung der Organisationsform spre- chen. Der Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirt- schaftsdepartementes lud deshalb am 2. März 1987 die Kantone Schwyz und St. Gallen ein, dazu Stellung zu neh- men. Die beiden Kantone arbeiteten daraufhin zusammen mit Fachleuten des Bundes eine interkantonale Vereinbarung (Konkordat) aus. Die Parlamente der Kantone Schwyz und St. Gallen genehmigten die interkantonale Vereinbarung am

25. Oktober 1995 bzw. am 21. Februar 1996.

3. Nachdem die Bundesversammlung der Aufhebung des Bundesgesetzes zugestimmt hat, wird das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement gemäss Artikel 7a des Verwal- tungsorganisationsgesetzes und gemäss Verordnung vom

30. Januar 1991 über die Genehmigung kantonaler Erlasse durch den Bund die betreffende interkantonale Vereinbarung genehmigen. Borel François (S, NE) présente au nom de la Commission de l’environnement, de l’aménagement du territoire et de l’énergie (CEATE) le rapport écrit suivant:

1. Le message du Conseil fédéral en date du 24 avril 1996 rappelle l’histoire (1939–1996) de l’«entreprise d’améliora- tion foncière de la plaine de la Linth» et indique les raisons pour lesquelles il y a lieu aujourd’hui que la Confédération transfère ses compétences en la matière aux cantons de Schwytz et de Saint-Gall. Les cantons de Schwytz et de Saint-Gall se trouvant dans l’impossibilité de mener à bien l’amélioration foncière de la plaine de la Linth, l’Assemblée fédérale a adopté le 3 février 1939 la loi fédérale concernant l’amélioration de la plaine de la Linth dans les cantons de Schwytz et de Saint-Gall. Enga- gés en 1942, les travaux concernés (ouvrages hydrauliques, construction des routes et remaniement parcellaire) étaient quasiment achevés à la fin de l’année 1962. Le Parlement a alors adopté la loi actuellement en vigueur, abrogeant par la même occasion celle du 3 février 1939. Un arrêté fédéral du 30 novembre 1965, fondé sur l’article 17 de la loi, a permis à la Confédération de participer jusqu’en 1981 aux travaux ultimes. Aujourd’hui, l’amélioration de la plaine de la Linth n’est qu’un ouvrage normal dont il s’agit d’assurer l’entre- tien.

2. Dans son message, le Conseil fédéral indique les raisons pour lesquelles il était devenu judicieux de procéder à un réexamen du statut de l’entreprise. Le 2 mars 1987, le chef du Département fédéral de l’économie publique a invité les gouvernements des cantons de Schwytz et de Saint-Gall à se prononcer sur les points concernés. Les autorités cantonales ont ensuite élaboré une convention intercantonale (concor- dat), en coopération avec des spécialistes de la Confédéra- tion. Les Parlements des cantons de Schwytz et de Saint- Gall ont approuvé cette convention respectivement le 25 oc- tobre 1995 et le 21 février 1996.

3. Lorsque l’Assemblée fédérale aura abrogé la loi, le Dépar- tement fédéral de l’économie publique approuvera la con- vention intercantonale conformément à l’article 7a de la loi sur l’organisation de l’administration et à l’ordonnance du 30 jan-vier 1991 relative à l’approbation d’actes législatifs des cantons par la Confédération. Antrag der Kommission Die Kommission schliesst sich diesem Vorgehen an und be- antragt einstimmig, der Aufhebung des Bundesgesetzes vom

4. Oktober 1963 über den Unterhalt der Melioration der Linth- ebene in den Kantonen Schwyz und St. Gallen zuzustimmen. Proposition de la commission Approuvant les démarches prévues, la commission propose, à l’unanimité, d’approuver l’abrogation de la loi fédérale du 4 octobre 1963 concernant l’entretien des ouvrages d’amé- liorations foncières exécutés dans la plaine de la Linth dans les cantons de Schwytz et de Saint-Gall. Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen L’entrée en matière est décidée sans opposition Bundesgesetz über den Unterhalt der Melioration der Linthebene in den Kantonen Schwyz und St. Gallen Loi fédérale concernant l’entretien des ouvrages d’améliorations foncières exécutés dans la plaine de la Linth dans les cantons de Schwytz et de Saint-Gall Detailberatung – Examen de détail Titel und Ingress, Art. 1 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates

Préférences tarifaires. Arrêté 1558 N 25 septembre 1996 Bulletin officiel de l’Assemblée fédérale Titre et préambule, art. 1 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats Angenommen – Adopté Namentliche Gesamtabstimmung Vote sur l’ensemble, nominatif (Ref.: 0689) Für Annahme des Entwurfes stimmen – Acceptent le projet: Baumberger, Bäumlin, Béguelin, Berberat, Bezzola, Binder, Bircher, Borel, Bosshard, Brunner Toni, Bührer, Carobbio, Cavadini Adriano, Comby, Deiss, Dünki, Dupraz, Durrer, Eggly, Ehrler, Engelberger, Epiney, Eymann, von Felten, Fil- liez, Föhn, Freund, Fritschi, Gadient, Giezendanner, Gross Jost, Guisan, Gusset, Gysin Hans Rudolf, Gysin Remo, Haf- ner, Hasler, Heberlein, Hegetschweiler, Hess Otto, Hess Peter, Hochreutener, Hollenstein, Jans, Jutzet, Kühne, Kunz, Lauper, Leu, Leuenberger, Loretan Otto, Maurer, Meier Samuel, Moser, Müller Erich, Philipona, Pidoux, Randegger, Ruckstuhl, Rychen, Sandoz Suzette, Scheurer, Schlüer, Schmid Odilo, Seiler Hanspeter, Speck, Stamm Luzi, Steine- mann, Steiner, Stucky, Stump, Teuscher, Theiler, Vallender, Vetterli, Vollmer, Widrig, Wittenwiler, Wyss, Zapfl, Zwygart (81) Stimmen nicht – Ne votent pas: Aeppli, Aguet, Alder, von Allmen, Aregger, Banga, Banger- ter, Baumann Alexander, Baumann Ruedi, Baumann Ste- phanie, Blaser, Blocher, Bodenmann, Bonny, Borer, Bortoluzzi, Bühlmann, Caccia, Cavalli, Chiffelle, Christen, Columberg, Couchepin, de Dardel, David, Dettling, Diener, Dormann, Dreher, Ducrot, Eberhard, Egerszegi, Engler, Fankhauser, Fasel, Fehr Hans, Fehr Lisbeth, Fischer-Hägg- lingen, Fischer-Seengen, Frey Claude, Frey Walter, Friderici, Goll, Gonseth, Grendelmeier, Grobet, Gros Jean-Michel, Gross Andreas, Grossenbacher, Günter, Haering Binder, Hämmerle, Herczog, Hilber, Hubacher, Hubmann, Imhof, Jeanprêtre, Keller, Kofmel, Lachat, Langenberger, Lederger- ber, Leemann, Loeb, Lötscher, Maitre, Marti Werner, Ma- spoli, Maury Pasquier, Meier Hans, Meyer Theo, Mühle- mann, Müller-Hemmi, Nabholz, Nebiker, Oehrli, Ostermann, Pelli, Pini, Raggenbass, Ratti, Rechsteiner Paul, Rechstei- ner Rudolf, Rennwald, Roth, Ruf, Ruffy, Sandoz Marcel, Schenk, Scherrer Jürg, Scherrer Werner, Schmid Samuel, Schmied Walter, Semadeni, Simon, Spielmann, Stamm Judith, Steffen, Steinegger, Strahm, Straumann, Suter, Thanei, Thür, Tschäppät, Tschopp, Tschuppert, Vermot, Vogel, Weber Agnes, Weigelt, Weyeneth, Widmer, Wieder- kehr, Zbinden, Ziegler, Zisyadis (118) Präsident, stimmt nicht – Président, ne vote pas: Leuba (1) An den Ständerat – Au Conseil des Etats 96.045 Zollpräferenzenbeschluss. Verlängerung Préférences tarifaires. Prorogation de l’arrêté fédéral Botschaft und Beschlussentwurf vom 29. Mai 1996 (BBl III 161) Message et projet d’arrêté du 29 mai 1996 (FF III 153) Beschluss des Ständerates vom 18. September 1996 Décision du Conseil des Etats du 18 septembre 1996 Kategorie IV, Art. 68 GRN – Catégorie IV, art. 68 RCN ___________________________________________________________ Antrag der Kommission Eintreten Proposition de la commission Entrer en matière Loeb François (R, BE), Berichterstatter: Bei der Vorlage, die Sie vor sich haben, geht es um die Verlängerung des Präfe- renzensystems um weitere zehn Jahre. Die Philosophie im Bundesbeschluss ist die Anpassung an die Resultate der Uruguay-Runde. Die Schweiz gibt den Entwicklungsländern bereits seit 1972 Zollpräferenzen. Diese Präferenzen werden autonom ge- währt, d. h., sie werden nicht verhandelt, und sie werden den Entwicklungsländern von uns aus unilateral – ohne Gegenlei- stung – gewährt. Die Ziele sind die Förderung der Entwick- lung dieser Länder durch Diversifizierung ihrer Wirtschaft und vor allem ihre Integration in die Weltwirtschaft. Bei der Revision sind einige Punkte zu beachten:

1. Die Zollpräferenzen sollen die Landwirtschaft nicht be- nachteiligen.

2. Es muss beachtet werden, dass sich bei der Partikularität unseres Zolles – wir haben einen Gewichtszoll und nicht ei- nen Wertzoll – keine Probleme einschleichen.

3. Unser Zollpräferenzensystem soll die bilateralen Verhand- lungen mit der EU nicht erschweren. Vorgeschlagen wird eine Neuverteilung der Zollpräferenzen unter den Entwicklungsländern. Stark begünstigt werden die 48 ärmsten Entwicklungsländer, die meisten davon in Afrika. Für die anderen Entwicklungsländer sind spezifische Neue- rungen vorgesehen; spezifische Verbesserungen im Agrar- bereich sind vorzusehen. Wir gewähren den begünstigten Ländern alle Zollpräferen- zen, die wir in der Uruguay-Runde ausgehandelt haben, di- rekt und ohne Übergangsfrist wie bei anderen Ländern.

4. Der vierte Punkt ist die Graduation. Entwicklungsländer, die ein Volkseinkommen erreicht haben, das den OECD-Kri- terien entspricht, werden graduiert, d. h., sie kommen aus diesen Zollpräferenzen heraus. Eine Frage hat sich noch gestellt, nämlich die, ob man Dienst- leistungen, Investitionen und Werte des geistigen Eigentums auch einschliessen sollte. Hier bestehen aber Schwierigkei- ten. Dies ist nicht möglich, weil das Gatt allein beim Waren- verkehr Präferenzen vorsieht. Die Entwicklungsländer erhalten durch diese Zollpräferenzen einen zeitlichen Vorsprung gegenüber den Industriestaaten und mindestens eine Gleichstellung mit den durch die Schweiz mit anderen Ländern abgeschlossenen Freihan- delsabkommen. In meinen Augen ist diese Vorlage sehr wichtig für die Ent- wicklungsländer. Die Geltungsdauer des Beschlusses be- trägt zehn Jahre. Der letzte Bundesbeschluss hatte eine Gel- tungsdauer von fünf Jahren, weil die Uruguay-Runde damals noch im Gange war und wir bereits damals vorsahen, an die Uruguay-Runde wiederum einen Beschluss mit zehnjähriger Laufzeit anzuschliessen. Unsere Kommission empfiehlt Ihnen einstimmig Eintreten auf diesen Beschlussentwurf über die Gewährung von Zollpräfe- renzen zugunsten der Entwicklungsländer.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Unterhalt der Melioration der Linthebene (Kantone Schwyz und St. Gallen). Aufhebung des Gesetzes Entretien des ouvrages d’améliorations foncières exécutés dans la plaine de la Linth (cantons de Schwytz et de Saint-Gall). Abrogation de la loi In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1996 Année Anno Band III Volume Volume Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 07 Séance Seduta Geschäftsnummer 96.032 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 25.09.1996 - 08:00 Date Data Seite 1557-1558 Page Pagina Ref. No 20 040 838 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.