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Ch Vb · 1990-10-03 · Deutsch CH
Volltext (verifizierbarer Originaltext)

Radio suisse sur ondes courtes 1752 N 3 octobre 1990 #ST# Dreizehnte Sitzung -Treizième séance Mittwoch, 3. Oktober 1990, Vormittag Mercredi 3 octobre 1990, matin 08.25 h Vorsitz-Présidence: M. Ruffy Beschluss über die Sondersession 1991 Décision sur la session spéciale de 1991 Antrag der Fraktionspräsidentenkonferenz Durchführung einer Sondersession vom 21. bis 24. Januar 1991 (Art. 1 Abs. 1 GVG). Zustimmung zu einer abweichenden Dauer der Sondersession im Ständerat (Art. 3 GVG). Proposition de la Conférence des présidents de groupe Le Conseil national tiendra une session spéciale du 21 au 24 janvier 1991 (art. 1 al. 1 LRC). La session spéciale du Con- seil des Etats pourra avoir une durée différente (art. 3 LRC). M. Darbellay, rapporteur: La Conférence des présidents de groupe ne propose pas très volontiers des sessions spéciales, mais nous arrivons en fin de législature et il y a un certain nom- bre de problèmes importants qu'il s'agit de traiter. La session de décembre sera chargée puisque nous avons dû y renvoyer les problèmes du Code pénal et du Code pénal militaire. D'au- tres objets importants nous attendent, par exemple l'initiative du Beobachter avec le contre-projet du Conseil fédéral sur la procréation assistée et le génie génétique qui devront être trai- tés avant le 12 avril, date d'échéance du délai. De même, nous avons à nous occuper du droit foncier rural. C'est donc pour ces deux objets notamment ainsi que pour d'autres qui sont en souffrance, que la Conférence des présidents de groupe vous propose de décider une session spéciale dans la se- maine du 21 au 24 janvier. La session aurait la forme des deux premières semaines des sessions ordinaires, c'est-à-dire qu'elle commencerait le lundi à 14 h 30, ce qui laisserait la possibilité aux groupes de se réunir le matin encore, pour se terminer le jeudi 24 à 13 heures. Au nom de la Conférence des présidents de groupe, je vous invite à décider cette session spéciale. Frau Mauch Ursula, Berichterstatterin: Die Fraktionspräsiden- tenkonferenz lädt Sie ein, der Sondersession vom 21. bis

24. Januar zuzustimmen. Wir sind uns bewusst, dass wir nächstes Jahr aufgrund des Jubiläums ein sehr vollgeladenes Parlamentsjahr haben wer- den. Trotzdem sind wir der Meinung, dass möglichst vor den nächsten Wahlen im Herbst 1991 die Geschäfte, die im ändern Rat bereits behandelt worden sind, auch im Sinne der parla- mentarischen Effizienz zu behandeln wären. Wir kommen da- her nicht darum herum, eine Sondersession einzuschalten. Es ist vorgesehen, dass wir vom Montag nachmittag bis Don- nerstag mittag tagen werden. Hauptgeschäfte sind die Initia- tive Gentechnologie und das bäuerliche Bodenrecht. Allein für diese beiden Geschäfte sind 25 Stunden vorgesehen. Ich möchte Sie also im Namen der Fraktionspräsidentenkon- ferenz bitten, der Sondersession zuzustimmen. Biel: In den letzten Jahren häuft sich diese Vorgehensweise. Wir kommen immer mit Sondersessionen und glauben, wir hätten damit ein Problem gelöst, das wir aber so nicht lösen. Wir haben nicht eine einzige Entlastung durch Sondersessio- nen zustande gebracht. Wenn wir wirklich unsere Art von Par- lament kaputtmachen wollen, dann müssen wir noch mehr Sondersessionen einführen. Für alle diejenigen, die auch noch einen Beruf haben und den richtig ausüben möchten, wird es zu einem Problem. Ich beantrage Ihnen, auf diese Sondersession zu verzichten, zumal wir ja ausgerechnet -wie es Frau Mauch soeben gesagt hat-im nächsten Jahr noch wegen des Jubiläums besondere Veranstaltungen haben. Es gibt einfach vernünftige Grenzen, die wir nicht überschreiten sollten. Noch einmal: Denken Sie daran, wir haben noch kein Problem auf diese Weise gelöst. Ich beantrage Ihnen, auf diese Sondersession zu verzichten. Abstimmung - Vote Für den Antrag der Fraktionspräsidentenkonferenz 72 Stimmen Für den Antrag Biel 44 Stimmen #ST# 89.071 Bundesbeschluss über das schweizerische Kurzwellenradio. Verlängerung Radio suisse sur ondes courtes. Prorogation de l'arrêté Botschaft und Beschlussentwurf vom 8. November 1989 (BBIIII, 1523) Message et projet d'arrêté du 8 novembre 1989 (FF III, 1447) Beschluss des Ständerates vom 14. Juni 1990 Décision du Conseil des Etats du 14 juin 1990 Kategorie V, Art. 68 GRN - Catégorie V, art. 68 RCN Frau Uchtenhagen unterbreitet im Namen der Kommission den folgenden schriftlichen Bericht: Die Geltungsdauer des Bundesbeschlusses über das schwei- zerische Kurzwellenradio vom 21. Juni 1985 (SR 784.405) wird am 31. Dezember 1990 ablaufen. Gemäss diesem Bundesbe- schluss übernimmt der Bund 50 Prozent der Aufwendungen für die Programme von Schweizer Radio International (SRI) und für deren technische Verbreitung, nach Uebersee. Diese Finanzhilfe soll künftig im neuen Bundesgesetz über Radio und Fernsehen geregelt werden (Art. 19 Abs. 3 des Gesetzent- wurfes), das voraussichtlich in der Herbstsession 1990 vom Ständerat als Zweitrat behandelt werden wird. Da dieses Ge- setz nicht vor dem 1. Januar 1991 in Kraft treten kann, muss die Geltungsdauer des Bundesbeschlusses über das schwei- zerische Kurzwellenradio verlängert werden, um eine Geset- zeslücke zu vermeiden. Der Ständerat hat den Beschlussentwurf am 14. Juni 1990 mit 23 zu 0 Stimmen angenommen. An der Sitzung der nationalrätlichen Kommission vom 18. Juni 1990 gab der umstrittene Standort der geplanten neuen Kurz- wellensendeanlagen im Gros-de-Vaud zu einigen Diskussio- nen Anlass. Die Kommission kam dabei zum Schluss, dass die formelle Verlängerung der Geltungsdauer des Bundesbe- schlusses und die Standortfrage neuer Sendeanlagen unab- hängig voneinander behandelt werden sollten; dies um so mehr, weil die Standortfrage wieder völlig offen ist, nachdem das Projekt im Gros-de-Vaud als gescheitert betrachtet wer- den muss, wie die Vertreter der Verwaltung während der Sit- zung informierten. Mme Uchtenhagen présente au nom de la commission le rap- port écrit suivant: La validité de l'arrêté fédéral du 21 juin 1985 (RS 784.405) con- cernant la radio suise sur ondes courtes expirera le 31 décem- bre 1990. Conformément à cet arrêté fédéral, la Confédération assume 50 pour cent es frais afférents à la production des pro- grammes de Radio Suisse Internationale (RSI) et à la techni-

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Beschluss über die Sondersession 1991 Décision sur la session spéciale de 1991 In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1990 Année Anno Band IV Volume Volume Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 13 Séance Seduta Geschäftsnummer --- Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 03.10.1990 - 08:25 Date Data Seite 1752-1752 Page Pagina Ref. No 20 019 008 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.