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Pollution atmosphérique transfrontière 1228 N 22 juin 1990 #ST# Sechzehnte Sitzung - Seizième séance Freitag, 22. Juni 1990, Vormittag Vendredi 22 juin 1990, matin 08.00h Vorsitz-Présidence: M. Ruffy 89.083 Kantonsverfassungen (ZH, O W, TI). Gewährleistung Constitutions cantonales (ZH, OW, TI). Garantie Botschaft und Beschlussentwurf vom 4. Dezember 1989 (BBI19901,171) Message et projet d'arrêté du 4 décembre 1989 (FF 19901,146) Beschluss des Ständerates vom 20. Juni 1990 Décision du Conseil des Etats du 20 juin 1990 Frau Jeanprêtre unterbreitet im Namen der Petitions- und Ge- währleistungskommission den folgenden schriftlichen Be- richt:
1. Die Petitions- und Gewährleistungskommission des Natio- nalrates hat die Botschaft des Bundesrates über die Gewähr- leistung der geänderten Verfassungen der Kantone Zürich, Obwalden und Tessin am 11. Juni 1990 geprüft.
2. Die Kommission ist mit dem Bundesrat der Meinung, dass sich die Aenderungen dieser Kantonsverfassungen im Rah- men der kantonalen Verfassungsautonomie bewegen und we- der die Bundesverfassung noch das übrige Bundesrecht ver- letzen. Mme Jeanprêtre présente au nom de la Commission des pétitions et de l'examen des constitutions cantonales le rap- port écrit suivant:
1. La Commission des pétitions et de l'examen des constitu- tions cantonales du Conseil national a examiné le message du Conseil fédéral concernant la garantie des constitutions révi- sées des cantons de Zurich, Obwalden et du Tessin le 11 juin 1990.
2. La commission estime comme le Conseil fédéral que les modifications de ces constitutions cantonales relèvent de la compétence des cantons en matière d'organisation. Elles ne sont contraires ni aux dispositions de la Constitution fédérale, ni à d'autres dispositions du droit fédéral. Antrag der Kommission Die Kommission beantragt deshalb, alle diese Verfassungsän- derungen zu gewährleisten. Proposition de ia commission La commission propose donc d'accorder la garantie à toutes ces modifications constitutionnelles. Eintreten ist obligatorisch L'entrée en matière est acquise de plein droit Detailberatung - Discussion par articles Titel und Ingress, Art. 1,2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Beschluss des Ständerates Titre et préambule, art. 1,2 Proposition de la commission Adhérer à la décision du Conseil des Etats Angenommen -Adopté Gesamtabstimmung - Vote sur l'ensemble Für Annahme des Beschlussentwurfes 92 Stimmen (Einstimmigkeit) An den Bundesrat-Au Conseil fédéral #ST# 89.076 Grenzüberschreitende Luftverunreinigung. Uebereinkommen Pollution atmosphérique transfrontière. Convention Botschaft und Beschlussentwurf vom 22. November 1989 (BBI1990I.20) Message et projet d'arrêté du 22 novembre 1939 (FF 19901,19) Beschluss des Ständerates vom 15. März 1990 Décision du Conseil des Etats du 15 mars 1990 Frau Spoerry unterbreitet im Namen der Kommission für Ge- sundheit und Umwelt den folgenden schriftlichen Bericht:
1. Das Uebereinkommen über weiträumige grenzüberschrei- tende Luftverunreinigung wurde im Jahre 1979 in Genf unter- zeichnet und im Jahre 1983 auch durch die Schweiz ratifiziert. Zum Uebereinkommen von 1979 gibt es bis jetzt schon zwei Protokolle. Das erste, datiert von 1984, betrifft die langfristige Finanzierung das Programms über die Zusammenarbeit bei der Messung und Bewertung der weiträumigen Uebertragung von luftverunreinigenden Stoffen in Europa (Emep). Das zweite Protokoll von 1985 visiert die Verringerung von Schwe- felemissionen oder ihres grenzüberschreitenden Flusses um mindestens 30 Prozent an. Das jetzt zu ratifizierende Zusatzprotokoll vom 31. Oktober 1988 betrifft die internationale Bekämpfung von Emissionen von Stickstoffoxiden oder ihres grenzüberschreitenden Flus- ses. Die grundlegende Bestimmung des Protokolls sieht zwei Pha- sen vor. In einer ersten Phase sollen die Unterzeichnerstaaten spätestens bis zum 31. Dezember 1994 die jährlichen nationa- len Emissionen von Stickoxiden oder ihren grenzüberschrei- tenden Fluss auf den Stand von 1987 bringen, auf welchem sie dann eingefroren werden. In der zweiten Phase des Protokolls sollen ab 1. Januar 1996 Massnahmen zur Verminderung der Emissionen getroffen werden. Weil sich die Mehrheit der Vertragsparteien nicht auf eine so- fortige Verminderung der Emissionen einigen konnte, verab- schiedete eine Gruppe von zwölf europäischen Staaten auf In- itiative der Schweiz an der Konferenz in Sofia vom 31. Oktober 1988 eine Erklärung, welche auf freiwilliger Basis bis späte- stens 1998 eine Verringerung der nationalen Stickstoffoxid- emissionen in der Grössenordnung von 30 Prozent vorsieht.
2. Die Schweiz ist ohne weiteres in der Lage, die Anforderun- gen des Protokolls zu erfüllen. Auch die weitergehende Ziel- setzung der zwölf europäischen Staaten kann von der Schweiz eingehalten werden. Die verschiedenen in der Luft- reinhalte-Verordnung bereits erlassenen Massnahmen erlau- ben es, bis 1995 die Stickstoffoxidemissronen gegenüber dem Stand von 1984 um rund 35 Prozent zu verringern. Darüber hinaus hat sich der Bundesrat in seinem Bericht «Luft- reinhalte-Konzept» vom 10. September 1986 zum Ziel gesetzt, dass diese Emissionen bis 1995 wieder den Stand von 1960
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Kantonsverfassungen (ZH, OW, TI). Gewährleistung Constitutions cantonales (ZH, OW, TI). Garantie In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1990 Année Anno Band III Volume Volume Session Sommersession Session Session d'été Sessione Sessione estiva Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 16 Séance Seduta Geschäftsnummer 89.083 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 22.06.1990 - 08:00 Date Data Seite 1228-1228 Page Pagina Ref. No 20 018 712 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.