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95.008

Ch Vb · 1995-04-05 · Deutsch CH
Erwägungen (13 Absätze)

E. 10 Avec le premier supplément au budget pour 1995, nous vous demandons de nous accorder

• des supplém ents de crédits d'un montant total de 201,0 millions,

• un crédit d'engagem ent de 3,1 millions ainsi que

• 2,8 postes perm anents supplémentaires. I I Les suppléments de crédits sollicités se décomposent en crédits supplém entaires proprement dits (153,8 mio) et en crédits reportés (47,2 mio). Ils entraînent une augmentation du volume global des dépenses budgétées de 0,5 pour cent et se situent ainsi légèrement en-dessous de la moyenne des dernières années. Il faut toutefois se garder de tirer des conclu­ sions par trop hâtives. En effet, les demandes de crédits ne se répartissent pas d'une manière égale sur les deux supplé­ ments au budget. Une comparaison valable pour l'ensemble de l'exercice n'est possible qu'au vu du total des crédits de paiements requis par la voie des deux suppléments.

2

E. 12 Mehr als sechzig Prozent der mit dieser Botschaft bean­ tragten Kredite entfallen auf die stark erhöhten Oeko-Beiträge für die Landw irtschaft (124,0 Mio; vgl. Ziff. 320). Drei Kreditbegehren von insgesamt 59,1 Millionen betreffen schwergewichtig die folgenden Bereiche:

• Zivile Bauten des Bundes (28,8 Mio): Bei verschiedenen Grossprojekten musste eine deutliche Verzögerung im Bau­ fortschritt hingenommen werden. Ursache hierfür waren in erster Linie sich lang hinziehende Vertragsverhandlungen, Einsprachen, später als geplant erteilte Baubewilligungen und die Überprüfung und Optimierung von Projekten (vgl. Ziff. 31).

• U nw etterschäden in den Kantonen W allis und Tes­ sin (22,8 Mio): Der Zahlungsbedarf zur Wiederherstellung von Strassen ausserhalb des National- und Hauptstrassen- netzes konnte im Voranschlag 1995 nicht berücksichtigt wer­ den (12,5 Mio; vgl. Ziff. 321). Zudem wird infolge von Verzö­ gerungen bei der Einreichung der Abrechnungen für Auf- räumarbeiten und für die Behebung von Schäden eine Kre­ ditübertragung beantragt (10,3 Mio; vgl. Ziff. 31).

• Präventionsm assnahm en zur Bekäm pfung des Dro­ genkonsum s (7,5 Mio): Die vom Bundesrat beschlossene Ausweitung der Versuche zur ärztlichen Verschreibung von Betäubungsmitteln sowie die geplante Förderung von Massnahmen im Bereiche der stationären Drogentherapie sind die Ursachen für diesen Nachtragskredit (vgl. Ziff. 322).

E. 13 Mit den beantragten 2,8 E tatstellen sollen Stellen von den PTT- Betrieben in die allgemeine Bundesverwaltung trans­ feriert werden. Dieser Transfer resultiert aus der Fusion der Kassenstelle der PTT mit der Eidg. Ausgleichskasse der Eidg. Versicherungskasse (EVK).

E. 14 Der erste Nachtrag umfasst 27 Kreditbegehren. Sieben mussten bevorschusst werden, zwei davon allerdings nur teil­ weise. Insgesamt wurden Vorschüsse in der Flöhe von 14,4 Millionen bewilligt. Zwei Drittel der Vorschüsse (11 Mio) betref­ fen die U nw etterschäden 1993 in den Kantonen Wallis und Tessin. Die restlichen Nachtragskredite mit Vorschüssen belaufen sich auf 3,4 Millionen und verteilen sich auf fünf Begehren. Dringliche Bevorschussungen konnten ver­ mieden werden.

E. 15 Dans le cadre des délibérations portant sur le budget 1995, le Parlement a effectué de nombreuses coupures. Le Conseil fédéral a demandé aux départements et aux offices de ne pas requérir de crédits supplém entaires ou addition­ nels sur les positions budgétaires dont les m ontants ont été réduits par le Parlem ent. Ce principe vaut pour tous les articles budgétaires qui, d'une manière ou d'une autre, peuvent être influencés par un acte administratif.

3 In drei Fällen im Umfange von insgesamt 8,1 Millionen musste von diesem Grundsatz abgew ichen werden. Die Nachtragskredite betreffen Rubriken der vom Parlament glo­ bal gekürzten Sachgruppe der Dienstleistungen und Hono­ rare. Im Rahmen der vom Bundesrat beschlossenen Präven­ tionsm assnahm en zur Bekäm pfung des D rogenkon­ sums wird ein Nachtragskredit von 7,5 Millionen anbegehrt, der im Umfange von 0,5 Millionen teilweise kompensiert wird. Die von verschiedenen parlamentarischen Kommissionen verlangten G utachten über die PKB, welche nicht budge- tiert waren, erfordern ebenfalls einen Nachtragskredit von 450 000 Franken. Weil die Sektion «Lohnstatistik» des BIGA in das Bundesam t fü r S tatistik überführt worden ist, mussein Nachtragskredit für Kommissionen und Honorare von 165 000 Franken beantragt werden, welcher vollumfäng­ lich auf der entsprechenden Rubrik des BIGA kompensiert wird. Zudem wird eine Kreditübertragung von 28,8 Millio­ nen für zivile Bauten des Bundes anbegehrt. Deutliche Ver­ zögerungen im Baufortschritt bei verschiedenen Grossprojek­ ten sind die Ursachen für diese Übertragung.

E. 16 Les demandes de suppléments de crédits tout comme les demandes de nouveaux crédits d'engagements et de cré­ dits additionnels figurent en annexe au présent message sur deux tableaux; elles sont ventilées par départements et par offices et accompagnées d'un bref exposé des motifs. Les cré­ dits supplémentaires et les crédits reportés sont regroupés dans un seul et unique tableau, ces derniers faisant cependant l'objet d'une mention spéciale. Pour les articles de dépenses nécessitant aussi bien un crédit supplémentaire qu'un crédit reporté, nous vous présentons une seule demande portant le montant total; la répartition exacte des articles figure dans l'exposé des motifs. 2 Erläuterungen zum Nachtragsverfahren

E. 20 Trotz sorgfältiger Budgetierung und laufender Kredit­ überwachung kann es sich im Verlauf des Jahres erweisen, dass die bewilligten Zahlungskredite bei einzelnen Ausgaben­ rubriken nicht ausreichen. Die Ursachen dafür liegen häufig

• in neuen Beschlüssen des Bundesrates oder des Parla­ mentes, die beim Abschluss der Budgetierung sich erst undeutlich abzeichneten oder noch gar nichtzur Diskussion standen (z.B. Präventionsmassnahmen zur Bekämpfung des Drogenkonsums);

• im unerw arteten V erlauf w ich tig er Bestim m ungs- gründe der Ausgaben (z.B. Unwetterschäden im Wallis und Tessin). Lässt sich eine solche Ausgabe nicht auf das folgende Jahr verschieben, so muss ein N achtragskredit angefordert wer­ den (Art. 17 des Finanzhaushaltgesetzes, SR 611.0, im folgen­ den: FHG; Art. 21 der Finanzhaushaltverordnung, SR 611.01, im folgenden: FHV). Für die Anteile Dritter am Ertrag von Bun­ deseinnahmen sind keine Nachträge erforderlich (Art. 17 Abs. 3, FHG).

E. 21 II est possible de présenter des demandes de supplé­ ments de crédits et de solliciter en même temps des crédits d'engagem ents ou des crédits additionnels destinés à compléter les crédits d'engagements déjà votés mais insuffi­ sants, à condition toutefois que lesdites demandes ne soient pas soumises à l'obligation de faire l'objet d'un message au Parlement (art. 25ss. LFC; art. 29ss. OFC).

4

E. 22 Eine besondere Form des Kreditnachtrages ist die Kre- ditübertragung: Ein für das Vorjahr bewilligter, jedoch nicht voll beanspruchter Kredit kann zur Fortsetzung oder Beendi­ gung eines Vorhabens auf das laufende Jahr übertragen wer­ den, wenn dafür kein ausreichender Kredit budgetiert worden ist (Art. 17 Abs. 2 FHG; Art. 22 FFIV). Letzteres ist meist dann der Fall, wenn bei der Realisierung eines Vorhabens eine Verzöge­ rung eintritt, die bei Abschluss der Budgetarbeiten im August des Vorjahres noch nicht erkannt werden konnte. Die Kredit­ übertragung w irkt der Tendenz entgegen, allfällig entstehende Kreditreste auszuschöpfen und damit nicht mehr vordringli­ che Ausgaben zu tätigen.

E. 23 OFC). La loi sur les finances de la Confédération prévoit une procédure similaire pour les crédits d'engagements (art. 31, 3e al. LFC). 3 Zahlungskredite 3 0 Übersicht Der erste Nachtrag zum Voranschlag 1995 umfasst

• 12 Kreditübertragungsgesuche im Umfang von insge­ samt 47,2 Millionen und

• 15 Begehren um N achtragskredite in der Flöhe von insge­ samt 153,8 Millionen. 3 Crédits de paiements 3 0 Aperçu Le premier supplément au budget de 1995 comprend

• 12 dem andes de report de crédit totalisant 47,2 millions et

• 15 dem andes de crédits supplém entaires s'élevant au total à 153,8 millions. Die Begehren um Kreditnachträge verteilen sich wie folgt auf die verschiedenen Sachgruppen: Les demandes de crédits supplémentaires se répartissent comme suit entre les différents groupes par nature: in Millionen/en millions T o ta l.................................................................................. 201,0 Laufende Ausgaben ................................................. 146,5

• Personalausgaben ................................................. 0,7

• Sachausgaben ........................................................ 18,6 Mobilien, Maschinen, Fahrzeuge, Einrichtungen . 0,3 Wasser, Energie, Heizm aterialien............................ 0,3 Dienstleistungen und H onorare............................... 8,3 Übrige Sachausgaben................................................. 9,7

• Beiträge an laufende A u s g a b e n ..................... 127,2 davon Landwirtschaft ............................................ 125,8 K u ltu r.............................................................. 1,0 Investitionsausgaben ............................................................ 54,5

• Investitionsgüter ........................................................ 31,7

• Investitionsbeiträge................................................... 22,8 Total Dépenses courantes

• Dépenses de personnel

• Biens et services Mobilier, machines, véhicules, installations Eau, énergie et combustibles Honoraires et prestations de services Autres biens et services

• Contributions à des dépenses courantes dont Agriculture Culture

• Dépenses d'investissem ent

• Biens d'investissement

• Contributions à des investissements

5 31 K reditübertragungen Aus 1994 nicht voll beanspruchten Zahlungskrediten sollen insgesamt 47,2 Millionen auf das laufende Jahr übertragen werden. Die Kreditübertragungen betreffen im wesentlichen die folgenden Bereiche:

• Bei den zivilen Bauten des Bundes sind Kredite im Umfange von 28,8 Millionen zu übertragen. Eine Verzöge­ rung bei den Vertragsverhandlungen über den Erwerb der Liegenschaft für den Hochleistungsrechner der ETHZ in Manno erfordert eine Kreditübertragung von 13 Millionen. Zudem führt der Verzicht auf den Neubau des Labors für Haustechnik zugunsten des Erwerbs einer Nachbarliegen­ schaft für die EMPA zu einer Verlagerung des Zahlungsbe­ darfs im Umfange von acht Millionen ins Jahr 1995. Schliesslich erfuhren verschiedene Grossprojekte infolge von Einsprachen, später als geplant erteilten Baubewilligun­ gen sowie Überprüfungen und Optimierungen erhebliche Verzögerungen im Baufortschritt. Diese betrafen die Ver- waltungs- und Laborgebäude in Liebefeld und Ittigen, die Bundesbauten beim Flughafen Belp, das Musikautomaten­ museum in Seewen sowie einzelne Vorhaben im ETH- Bereich.

• Der Bund beteiligt sich an den Aufwendungen der U n w e t­ terschäden vom Herbst 19 93 in den Kantonen W allis und Tessin. Verzögerungen bei der Einreichung von Abrechnungen für die Aufräumarbeiten und die Behe­ bung von Schäden machen eine Kreditübertragung von 10,3 Millionen erforderlich.

• Damit das «U K W -P rojekt 7 7 », welches die Radioversor­ gung der Schweiz in ausserordentlichen Lagen sicherstellen soll, bis ins Jahr 1999 realisiert werden kann, muss eine Kre­ ditübertragung im Umfange von 2,5 Millionen beantragt werden. Infolge von Baueinsprachen, Personalengpässen und anderer Prioritäten bei den PTT wurden die für 1994 bewilligten Kredite nicht voll beansprucht. Die neun restlichen Kreditübertragungen belaufen sich auf rund sechs Millionen, wobei 1,9 Millionen den Bau des Panora­ mas der Schweizer Geschichte und 1,8 Millionen Stillegungs­ beiträge zwecks Abbau überhöhter Tierbestände betreffen. 3 2 N achtragskredite 3 2 0 Im Rahmen der bäuerlichen Begehren vom Herbst 1994 beschloss der Bundesrat Ende Januar 1995, die O eko-B ei- träge für die extensiv genutzten Wiesen, die Hochstamm- Feldobstbäume, die integrierte Produktion und den biologi­ schen Landbau, wie sie in der Oeko-Beitragsverordnung fest­ gelegt sind, rückwirkend auf den 1. Januar 1995 zu erhöhen. Zudem ist die Beteiligung an den Oeko-Massnahmen bei der Budgetierung stark unterschätzt worden. Gegenüber dem Vor­ jahr dürften rund 40 Prozent mehr Bäuerinnen und Bauern bei der integrierten Produktion mitmachen. Beim biologischen Landbau wurde mit einer Verdoppelung der Beteiligung gerechnet, was zu einem entsprechend höheren Zahlungsbe­ darf für 1995 führt. Für die Oeko-Beiträge muss ein Nachtrags­ kredit im Umfange von 124 Millionen beantragt werden. 31 Reports de crédits Sur lesolde non utilisé des crédits de paiements de 1994, nous vous demandons l'autorisation de reporter sur l'exercice en cours 47,2 millions au total. Pour l'essentiel, ces reports de cré­ dits concernent les objets suivants:

• Les constructions civiles de la C onfédération néces­ sitent des reports de crédits d'un montant total de 28,8 mil­ lions. Les négociations contractuelles pour l'acquisition de l'immeuble destiné à recevoir le calculateur à haute perfor­ mance de l'EPFZ à Manno ont duré plus longtemps que prévu et nécessitent le report d'un crédit de 13 millions. La renonciation à la construction d'un nouveau laboratoire pour les installations du bâtiment pour le LFEM au profit de l'acquisition d'un immeuble voisin entraîne le report des paiements sur l'année 1995, pour un montant de l'ordre de grandeur de huit millions. Enfin, divers projets importants ont subi des retards considérables dans l'avancement des travaux suite à des oppositions, des retards dans l'octroi des autorisations de construire et des réexamens et optimisa­ tions de certains projets. Sont touchés par ces retards, les laboratoires et bâtiments administratifs à Liebefeld et à Itti­ gen, les bâtiments de la Confédération à l'aéroport de Belp, le musée des automates à Seewen, ainsi que divers projets dans le domaine des EPE

• La Confédération participe aux dépenses entraînées par les intem péries de l'autom ne 19 9 3 dont ont été v ic ­ tim es les cantons du Valais et du Tessin. Des retards intervenus dans l'envoi des décomptes touchant les déblaiements et les interventions nécessitent un report de crédit de 10,3 millions.

• Afin que le projet «OUC 7 7 », qui assure les émissions radio en Suisse dans des situations exceptionnelles, puisse être réalisé jusqu'en 1999, un report de crédit d'environ 2,5 millions doit être requis. Suite aux oppositions, au manque de personnel et aux changements de priorités des PTT, les crédits autorisés pour 1994 n'ont pas été entièrement utili­ sés. Les neuf reports de crédits restant totalisent environ six mil­ lions, dont 1,9 million pour la réalisation du panorama de l'his­ toire suisse et 1,8 million pour les contributions à l'abandon d'exploitation en vue de la réduction du cheptel en surnombre. 3 2 Crédits supplém entaires 3 2 0 Dans le cadre des requêtes paysannes de l'automne 1994, le Conseil fédéral a décidé à fin janvier 1995 d'augmen­ ter, avec effet rétroactif au 1er janvier 1995, les taux applicables aux contributions versées pour les prairies extensives, les arbresfruitiers à haute-tige, la production intégrée et la culture biologique, tels qu'ils sont arrêtés dans l'ordonnance sur les contributions écologiques. Lors de l'élaboration du bud­ get, la participation à ces mesures écologiques avait été forte­ ment sous-estimée. Par rapporté l'année précédente, la parti­ cipation des agriculteurs à la production intégrée devrait aug­ menter d'environ 40 pour cent. Pour la culture biologique celle- ci devrait doubler, entraînant ainsi une augmentation équiva­ lente des besoins financiers. Pour les contributions écologi­ ques un crédit supplémentaire de 124 millions doit dès lors être requis.

6 321 Der Bund beteiligt sich an den Aufwendungen für die Behebung der U nw ettterschäden in den Kantonen Wallis und Tessin. Die beiden Kantone meldeten für das Jahr 1995 Zahlungen in der Höhe von 17,5 Millionen für die Wiederher­ stellung von Strassen ausserhalb des National- und Haupt- strassennetzes. Der Bund übernimmt gemäss Bundesbe­ schluss vom 17. Juni 1994 75 beziehungsweise 71 Prozent der Aufwendungen. Weil im Voranschlag 1995 in der betreffenden Rubrik keine Kredite eingestellt worden sind, wird ein Nach­ tragskredit von 12,5 Millionen erforderlich. Ende 1995 dürften sich die Aufwendungen des Bundes und der Kantone für die Wiederherstellung dieser Strassen auf insgesamt 38,5 Millio­ nen belaufen. Davon entfallen 28 Millionen auf den Bund. 3 2 2 Im Rahmen der vom Bundesrat beschlossenen drogen­ politischen Massnahmen wird ein Nachtragskredit von 7,5 Mil­ lionen für Präventionsm assnahm en zur Bekäm pfung des Drogenkonsum s anbegehrt. Davon sollen sechs Millio­ nen für die Umwandlung von Behandlungsplätzen und die Ausweitung der Versuche zur ärztlichen Verschreibung von Betäubungsmitteln eingesetzt werden. Die restlichen 1,5 Mil­ lionen sind für dringende Massnahmen zur Förderung der sta­ tionären Drogentherapie vorgesehen. 3 2 3 Erwähnenswert sind schliesslich die folgenden Nach­ tragskredite:

• 4,5 Millionen für R ückerstattungen der direkten Bun­ dessteuer für Arbeitsbeschaffungsmassnahmen der Unternehmen. Gemäss Verordnung über die allgemeine Freigabe der Arbeitsbeschaffungsreserven (SR 823.35) haben die Unternehmen einen Rechtsanspruch auf diese Rückerstattungen.

• 2,7 Millionen für die Ablösung des Vertrags m it der Galaxy AG in Bern. Die Schweizerische Eidgenossen­ schaft ist zu Beginn der siebziger Jahre ein Mietverhältnis m it der Galaxy AG bis ins Jahr 2013 eingegangen. Dieses Unternehmen betreibt ein Restaurant in der bundeseigenen Liegenschaft an der Effingerstrasse 20 in Bern. Gemäss einer Studie der Treuhandstelle des Wirteverbandes ist der Vertrag äusserst ungünstig für den Bund. 3 2 4 Die übrigen Nachtragskredite belaufen sich insgesamt auf 2,6 Millionen und verteilen sich auf 10 Begehren. 4 Verpflichtungskredit Mit der vorliegenden Botschaft wird ein Zusatzkredit von 3,1 Millionen anbegehrt. Er betrifft den mit dem Voranschlag 1995 bewilligten Verpflichtungskredit «Persönliche Ausrüstung und Erneuerungsbedarf AEB». Der Zusatzkredit istfür die Beschaf­ fung einer zweiten Tranche von 110 Stromerzeugungsaggrega­ ten vorgesehen. Diese sollten ursprünglich 1996 und 1997 beschafft werden. Aufgrund einer neuen Ausrichtung des aus­ ländischen Unternehmens stellt die Hersteilfirma per Ende 1995 die Fabrikation dieser Aggregate ein. Die Geräte müssen deshalb vor dem 30. Juni 1995 bestellt werden. Der bereits im Rüstungsprogramm 1995 eingestellte Verpflichtungskredit von 0,95 Millionen für die Beschaffung von 28 Aggregaten wird gesperrt. 5 Personalbegehren Der Transfer von 2,8 Stellen resultiert aus der Fusion der Kas­ senstelle der PTT mit der Eidg. Ausgleichskasse der EVK. Der Personalabbau bei den PTT-Betrieben wird im PTT-Voran- schlag 1996 berücksichtigt. 321 La Confédération participe aux frais dus à la réparation des dom m ages causés par les intem péries dont ont été victimes les cantons du Valais et du Tessin. Pour 1995, les besoins financiers annoncés par ces deux cantons pour la remise en état des routes en dehors du réseau des routes nationales et principales s'élèvent à 17,5 millions au total. Conformément à l'Arrêté fédéral du 17 juin 1994, la Confédéra­ tion prend respectivement 75 et 71 pour cent des coûts à sa charge. Aucun montant n'est prévu à cet effet dans le budget 1995, d'où la nécessité de requérir un crédit supplémentaire de 12,5 millions. A fin 1995, les coûts totaux supportés par la Confédération et les cantons pour la remise en état de ces routes devraient s'établir à 38,5 millions, dont 28 millions à charge de la Confédération. 3 2 2 Dans le cadre des mesures arrêtées par le Conseil fédéral dans le domaine de la drogue, un crédit supplémentaire de 7,5 millions est requis au titre des mesures de prévention contre la consom m ation de drogues. Un montant de six millions est prévu pour la transformation de places de traite­ ment et l'extension des essais de prescription médicale de stu­ péfiants et 1,5 million pour les besoins supplémentaires liés à des mesures urgentes visant à promouvoir le traitement rési­ dentiel des toxicomanes. 32 3 Parmi les autres demandes, il importe notamment de mentionner:

• 4,5 millions pour le rem boursem ent de l'im p ô t fédéral direct aux entreprises qui participent aux réserves de crise. En vertu de l'ordonnance sur la libération générale des réserves de crise (RS 8 2 3 .3 5), ces entreprises ont droit au remboursement de l'im pôt fédéral direct.

• 2,7 millions pour le rachat du co ntrat de location à la société Galaxy SA. Au début des années septante la Confé­ dération a conclu un contrat de location avec la Galaxy SA portant jusqu'en l'an 2013. Cette société exploite un restau­ rant dans le bâtiment de l'Effingerstrasse 20 à Berne. Selon une expertise effectuée par la fiduciaire de la Fédération des cafetiers, restaurateurs et hôteliers, le contrat actuel est extrêmement désavantageux pour la Confédération. 32 4 Les autres crédits supplémentaires se chiffrent à quelque 2,6 millions au total. Ils se répartissent sur dix demandes de moindre importance. 4 Crédit d'engagem ent Avec le présent message un crédit additionnel de 3,1 millions est requis sur le crédit d'engagement «équipement personnel et besoin de renouvellement (BRA)» ouvert avec le budget

1995. Ce crédit additionnel est destiné à acquérir une seconde tranche de 110 groupes électrogènes lesquels devaient, selon la planification initiale, être acquis ultérieurement en 1996 et en

1997. En raison d'une nouvelle orientation de cette entreprise étrangère, la firme productrice va cesser la production de ces groupes électrogènes d'ici à fin 1995. C'est la raison pour laquelle ces appareils doivent être commandés au plus tard d'ici fin juin 1995. Le crédit d'engagement de 0,95 million prévu dans le programme d'armement 1995 pour l'achat de 28 groupes électrogènes est bloqué. 5 Personnel La fusion de la caisse de compensation des PTT avec la caisse fédérale de compensation de la CFA a pour corollaire le trans­ fert de 2,8 postes permanents. La réduction de l'effectif des PTT sera prise en compte dans le budget 1996 des PTT.

7 6 Verzicht auf eine Beteiligung des Bundes an den Kosten der Kantone für die poli­ zeiliche Verkehrsüberwachung und V er­ kehrsregelung auf den Nationalstras­ sen; Regelung bei Härtefällen 61 Seit dem 1. Januar 1995 leistet der Bund keine Beiträge mehr an die Kosten, die den Kantonen für die polizeiliche Ver­ kehrsüberwachung und Verkehrsregelung auf den National­ strassen entstehen. Diese Massnahme wurde im Rahmen der Sanierungsmassnahmen 1993 für den Bundeshaushalt be­ schlossen und ermöglicht dem Bund im Jahre 1996 Einsparun­ gen von schätzungsweise 93 Millionen. In seiner Botschaft vom 4. Oktober 1993 über die Sanierungs­ massnahmen für den Bundeshaushalt wies der Bundesrat dar­ auf hin, dass die Mehrbelastung der Kantone mindestens teil­ weise durch die höheren allgemeinen Strassenbeiträge kom­ pensiert werden, wie sie sich aus den neu zweckgebundenen Strassenbenützungsabgaben sowie den durch die Aufhebung der Treibstoffzollbegünstigung und -befreiung höheren Treib­ stoffzolleinnahmen ergeben. Die Kantone erhalten 12 Prozent dieser zweckgebundenen Mehreinnahmen. Dies entspricht rund 66 Millionen. Da die verbleibende Belastung von 27 Millionen gewisse Kan­ tone überdurchschnittlich hart trifft, beantragte der Bundesrat dem Parlament eine Änderung der gesetzlichen Grundlagen, um allfälligen Härtefällen begegnen zu können. Diese ist seit dem 1. Januar 1995 in Kraft. 62 Eine Konsultation der Kantone hat deutlich gemacht, dass die Kantone Uri, Obwalden und Nidwalden durch die Auf­ hebung der Bundesbeiträge an die Kosten für die polizeiliche Verkehrsüberwachung auf den Nationalstrassen unverhältnis­ mässig stark betroffen werden, auch wenn diese Minderein­ nahmen durch die Verteilung der neuen zweckgebundenen Einnahmen (Strassenbenützungsabgaben, zusätzliche Zoll­ einnahmen durch die Eliminierung von Treibstoffzollrücker­ stattungen) teilweise kompensiert werden. Um die verbleibende Belastung zu verringern, hat der Bundes­ rat beschlossen, dem Kanton Uri für die Jahre 1995—1999 einen jährlichen Betrag von drei Millionen, den Kantonen Obwalden und Nidwalden von je einer Million zu gewähren. Unter Vorbehalt der Kompetenzen des Parlaments bei der Ver­ teilung der zweckgebundenen Treibstoffzöllen (Treibstoffzoll­ gesetz Art. 4 Abs. 1) sollen diese Beträge zu den allgemeinen Strassenbeiträgen (12%) hinzukommen. Damit kann sicherge­ stelltwerden, dass diese zusätzlichen Mittel für Uri, Obwalden und Nidwalden nicht zu Lasten der anderen Kantone gehen. Die vom Parlament bewilligten Budgetkredite in der entspre­ chenden Rubrik (806.3600.003 Allgemeine Strassenbeiträge und Finanzausgleich) ermöglichen für 1995 die Zahlung von fünf Millionen. Weil die ausbezahlten allgemeinen Beiträge an die Kantone 1994 höher als die sich aus den effektiven Einnah­ men ergebenden Beträge ausfielen, ergibt sich im laufenden Jahr ein ausreichender Spielraum. Für die kommenden Jahre wird der Bundesrat dem Parlament die erforderlichen Zah­ lungskredite jeweils mit dem Budget beantragen. 6 Suppression de la participation de la Con­ fédération au financem ent des dépenses cantonales pour la surveillance et la régulation du trafic par la police sur les routes nationales: traitem ent des cas de rigueur 61 La suppression de la participation de la Confédération au financement des dépenses cantonales pour la surveillance et la régulation du trafic par la police sur les routes nationales est effective depuis le 1er janvier 1995. Cette mesure a été décidée dans le cadre des mesures d'assainissement 1993. Elle entraîne une économie pour la Confédération estimée à 93 millions en 1996. Dans son message du 4 octobre 1993 sur les mesures d'assai­ nissement des finances fédérales 1993, le Conseil fédéral rap­ pelait que l'impact financier de la suppression de la participa­ tion aux frais des cantons pour la surveillance des routes natio­ nales serait au moins partiellement absorbé par l'accroisse­ ment des subventions routières générales résultant de l'affec­ tation des redevances d'utilisation des routes et de l'augmen­ tation du produit des droits d'entrée sur les carburants due à la suppression de certains allégements ou des exonérations des droits sur les carburants. La part cantonale de 12 pour cent à l'augmentation de ces recettes affectées représente un mon­ tant de 66 millions. Considérant qu'il était possible que la charge résiduelle de

E. 27 millions frappe de façon disproportionnée certains cantons, le Conseil fédéral a obtenu du Parlement la modification légis­ lative indispensable pour pouvoir faire face à de tels cas de rigueur. Elle est entrée en vigueur le 1er janvier de cette année. 62 Après consultation des cantons, il est apparu que les can­ tons d'Uri, Obwald et Nidwald sont frappés de façon dispro­ portionnée par la suppression de la participation de la Confé­ dération auxfrais qu'ils encourent pour la surveillance du trafic sur les routes nationales par la police, malgré la compensation partielle provenant de la répartition entre les cantons des nou­ velles recettes affectées (taxes routières, droits supplémen­ taires provenant de la suppression de certaines restitutions des droits sur les carburants). Afin de diminuer leur charge résiduelle, le Conseil fédéral a décidé d'octroyer, pour la période 1995—1999, un montant annuel de trois millions pour le canton d'Uri, d'un million pour le canton d'Obwald et également d'un million pour le canton de Nidwald. Ces montants, sous réserve de la compétence parlementaire en matière de répartition des droits sur les car­ burants (art. 4 al. 1 de la loi concernant l'utilisation du produit des droits d'entrée sur les carburants), seront ajoutés à la part cantonale (12%) des droits et redevances affectés selon l'art. 36ter de la Constitution et destinés aux mesures autres que techniques. Ainsi, les autres cantons ne seront pas pénalisés par les moyens supplémentaires mis à disposition d'Uri, Obwald et Nidwald. Les crédits budgétaires 1995 de la rubri­ que concernée (806.3600.003 «Subventions routières géné­ rales et péréquation financière») permettent le paiement des 5 millions en 1995. En effet, les mécanismes de compensation — les montants payés en 1994 au titre de part cantonale aux droits sur les carburants ayant été supérieurs à la part résultant des recettes effectives — laissent une marge suffisante pour l'année en cours. Pour les années à venir, le Conseil fédéral demandera au Parlement, avec le budget, les crédits de paie­ ment nécessaires.

8 Entwurf Projet Bundesbeschluss über den N achtrag I zum Voranschlag 1995 Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossen­ schaft, nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom

5. April 1995 beschliesst: A rt. 1 Für das Jahr 1995 werden als erster Nachtrag zum Voranschlag der Eidgenossenschaft gemäss Verzeichnis folgende Zah­ lungskredite bewilligt:

• 47 169 759 Franken als Kreditübertragungen aus dem Vor­ jahr,

• 153 862 900 Franken als Nachtragskredite. A rt. 2 Für das Jahr 1995 wird ein Zusatzkredit von 3,1 Millionen auf dem Verpflichtungskredit 1995 «Persönliche Ausrüstung und Erneuerungsbedarf, AEB» gewährt. A rt. 3 Dem Eidg. Finanzdepartement (EVK) werden mit dem ersten Nachtrag zum Voranschlag 1995 zusätzlich 2,8 Etatstellen bewilligt. A rt. 4 Dieser Beschluss ist nicht allgemeinverbindlich, er untersteht nicht dem Referendum. Arrêté fédéral concernant le prem ier supplém ent au budget de 1 9 9 5 L'Assemblée fédérale de la Confédération suisse, vu le mes­ sage du Conseil fédéral du 5 avril 1995, arrête: A rticle premier Les crédits de paiements ci-après sont ouverts au titre du pre­ mier supplément au budget de 1995, selon liste spéciale:

• 47 169 759 francs de crédits reportés de l'année précé­ dente,

• 153 862 900 francs de crédits supplémentaires. A rt. 2 Pour 1995 un crédit additionnel de 3,1 millions est octroyé au crédit d'engagement 1995 «équipement personnel et be­ soins de renouvellement, BRA». A rt. 3 2,8 postes permanents supplémentaires sont autorisés par la voie du premier supplément au budget de 1995 pour le Dépar­ tement fédéral des finances (CFA). A rt. 4 Le présent arrêté, qui n'est pas de portée générale, n'est pas soumis au référendum.

10 N a c h tra g s k re d it 1 K red itü b ertrag u n g 1 (•) Rechnung Compte 1994 Voranschlag Budget 1995 Nachtragskredite Crédits supplém entaires 1995 C réd it s u p p lé m e n ta ire 1 R eport de cré d it 1 (•) Fr. Fr. Fr. Finanzrechnung 201 032659 Compte financier 1 Behörden und Gerichte 825 000 1 Autorités et tribunaux 105 Bundesgericht 825 000 105 Tribunal fédéral 3010.005 Bezüge des Hilfspersonals 7 627 270 000 600 000 3010.005 Rétribution du personnel auxi­ liaire 3100.001 Bürobedarf, Druck- und Buchbinderkosten 176 162 162 000 25 000 3100.001 Fournitures de bureau, frais d'impression et de reliure 3180.002 Eidg. Untersuchungsrichter Bundesstrafrechtspflege 246 285 25 000 200 000 3180.002 Juges d'instruction fédéraux et justice pénale fédérale 3 Departement des Innern 11 300 121 3 Département de l'intérieur 305 Bundesarchiv 10 000 305 Archives fédérales 3160.001 Spesenentschädigungen 44 608

E. 30 000 10 000 3160.001 Dédommagements 306 Bundesamt für Kultur 1 278 300 306 Office fédéral de la culture 3120.002 Panorama der Schweizer Geschichte 85 397 407 300 • 313 300 3120.002 Panorama de l'histoire suisse 3600.114 Kampagne gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit 235 000 965 000 3600.114 Campagne contre le racisme et la xénophobie

11 Begründung Exposé des motifs Zu 105 Bundesgericht 3010.005 Das Parlament hat m it dem Budgetbeschluss vom 14.12.1994 fünf Hilfspersonalstellen bewilligt, w ofür ein Nachtragskredit erforderlich ist. Gewöhnlicher Vorschuss. 3100.001 Die vom Parlament am 14.12.1994 bewilligten Hilfskräfte müssen sofort m it Arbeitsm itteln ausgerüstet werden, w ofür im VA keine Kredite vorgesehen wurden. 3180.002 1m Budgetierungszeitpunkt nicht voraussehbarer M ehr­ bedarf für drei Prozesse. Gewöhnlicher Vorschuss. Ad 105 Tribunal fédéral Autorisation par le Parlement de cinq postes d'auxiliaires par l'AF du 14.12.1994 concernant le budget, postes pour lesquels un crédit supplémentaire doit être requis. Crédit provisoire. Equipement immédiat en moyens de travail des nouveaux postes d'auxiliaires autorisés par le Parlement le 14 décembre 1994, aucun crédit n'ayant été prévu à cet effet lors de l'élaboration du budget. Besoins financiers, non prévus au m om ent de l'établissement du budget, concernant trois procès. Crédit provisoire. Zu 305 Bundesarchiv 3160.001 Zusätzliche, unabdingbare und zum Zeitpunkt der Budgetie­ rung nicht vorhersehbare Dienstreisen zwecks Teilnahme an Sitzungen des Internationalen Archivrates und an Ausbil­ dungsveranstaltungen. Der Mehrbedarf wird durch Sper­ rung des entsprechenden Betrages auf der Rubrik 305.3180.002 kompensiert. Ad 305 Archives fédérales Voyages de service supplémentaires, indispensables et im prévisi­ bles au mom ent de l'établissement du budget en vue de participer à des séances du Conseil international des archives et à des cours de form ation. Ces besoins financiers supplémentaires sont compensés par le blocage d'un montant correspondant à l'article 305.3180.002. Zu 306 Bundesamt für Kultur 3120.002 Die für das Panorama der Schweizer Geschichte erforderli­ chen wissenschaftlichen und gestalterischen Vorarbeiten können wegen den beim Projekt aufgetretenen Verzöge­ rungen erst in diesem Jahr zum Abschluss gebracht w er­ den. Gewöhnlicher Vorschuss. 3600.114 Zweite Teilauszahlung des gemäss BRB vom 28.11.1994 in Aussicht gestellten Bundesbeitrages von insgesamt 1,2 M il­ lionen Franken zugunsten der «Kampagne gegen Rassis­ mus und Fremdenfeindlichkeit». Ad 306 Office fédéral de la culture Les travaux préliminaires, à la fois scientifiques et muséologiques, afférents au Panorama de l'histoire suisse ne pourront être achevés que cette année en raison des retards survenus dans la réalisation du projet. Crédit provisoire. Paiement de la deuxième tranche de la contribution fédérale de 1,2 million de francs allouée, en vertu de l'ACF du 28.11.1994, à la «Cam­ pagne contre le racisme et la xénophobie».

12 N a c h tra g s k re d it 1 K red itü b ertrag u n g 1 (•) Rechnung Compte 1994 Voranschlag Budget 1995 Nachtragskredite Crédits supplém entaires 1995 C réd it su p p lé m e n ta ire 1 R epo rt de c ré d it 1 (•) Fr. Fr. Fr. 314 Am t für Bundesbauten 1 930 000 314 Office des constructions fédérales 4000.04 Panorama der Schweizer Geschichte 2 570 258 910 000 • 1 930 000 4000.004 Panorama de l'histoire suisse 316 Bundesamt für Gesundheits­ wesen 7 712 521 316 Office fédéral de la santé publique 3180.015 Prävention-Massnahmen 11 496 728 11 400 000 7 500 000 3180.015 Mesures de prévention 3600.007 Beiträge an die Lebensmittei­ kontrolle 74 716 — • 212 521 3600.007 Subventions pour le contrôle des denrées alimentaires 317 Bundesamt für Statistik 169300 317 Office fédéral de la statistique 3160.001 Spesenentschädigungen 296 891 468 000 4 300 3160.001 Dédommagements 3180.001 Kommissionen und Honorare 135 346 170 000 165 000 3180.001 Commissions et honoraires

13 Begründung Exposé des motifs Zu 314 Am t für Bundesbauten Ad 314 Office des constructions fédérales 4000.004 BB vom 7.2.1990. Ende 1993 w urde durch die Direktion des Schweizerischen Landesmuseums (SLM) ein neuer Projekt­ beauftragter eingesetzt. M it dem Wechsel an der Spitze der musealen Projektleitung wurde ebenfalls ein neuer Gestal­ ter verpflichtet, welcher zusammen m it der Projektleitung ein neues Ausstellungskonzept zu erarbeiten hat. Bedingt durch diese Umstände konnte der Zahlungskredit 1994 nicht verbaut werden und die Eröffnung des Forums musste auf den 9. Juni 1995 verschoben werden. Damit die Arbei­ ten im laufenden Jahr zu Ende geführt werden und inner­ halb des Verpflichtungskredites abgeschlossen werden können, sind w ir auf die Kreditübertragung in der beantrag­ ten Flöhe angewiesen. AF du 7.2.1990. A fin 1993, la direction du Musée national suisse a engagé un nouveau chef des opérations. Le changement à la direc­ tion du projet relatif au musée a conduità l'engagem ent d'un nouveau concepteur qui doit élaborer, en collaboration avec la direction du projet, un nouveau concept d'exposition. Du fait de ces circonstan­ ces, le crédit de paiement 1994 n'a pas été entamé et l'ouverture du Forum a été reportée au 9 juin 1995. Afin que les travaux puissent être exécutés pendant le présent exercice et term inés dans le cadre du crédit d'engagement, le report de crédit jusqu'à concurrence du montant demandé est requis. Zu 316 Bundesamt für Gesundheitswesen Ad 316 Office fédéral de la santé publique 3180.015 M it BRB vom 3.10.1994 sind zwei Projekte als zusätzliche Drogen-Präventionsmassnahmen beschlossen worden, w ofür aber im VA 95 noch keine Mittel zur Verfügung ste­ hen. Es handelt sich um die Projekte PROVE (Umwandlung von Behandlungsplätzen und Ausweitung der Versuche zur ärztlichen Verschreibung von Betäubungsmitteln; 6,0 Mio.) und REFIA (dringende Massnahmen zur Förderung der sta­ tionären Drogentherapie; 1,5 Mio.). Der erforderliche Kre­ ditbedarfw ird 1995 auf der Rubrik 316.3600.010 «AIDS-For- schung» im Umfange von 0,5 Millionen teilkompensiert. 3600.007 Die Prüfung der Schlussrechnung zur Bemessung des Bei­ trags an den Ausbau und die Renovationsarbeiten des kantonalen chemischen Labors in Aarau hat sich länger hin­ ausgezogen als ursprünglich angenommen. Der Kredit, welcher im Rahmen des Nachtrags 11/1994 hierfür bewil­ ligt wurde, konnte deshalb nur zu einem geringen Teil ver­ wendet werden. Der Restbetrag w ird nach Vorliegen des Prüfberichts des Amtes für Bundesbauten nunmehr im laufenden Rechnungsjahr fällig. Par ACF du 3.10.1994, deux projets relatifs à des mesures supplémen­ taires de prévention contre la drogue, mesures pour lesquelles aucun crédit n'avait été prévu au budget. Il s'agit des projets Prove (transfor­ mation de places de traitem ent et extension des essais de prescrip­ tion médicale de stupéfiants: 6 millions de francs) et le projet REFIA (mesures urgentes visant à prom ouvoir le traitem ent résidentiel des toxicomanes: 1,5 million de francs). Une partie des besoins financiers requis sera compensé en 1995 à l'article 316.3600.010 Recherche sur le sida (0,5 m illion de francs). L'examen du décompte final visant à déterm iner le montant de la sub­ vention destinée aux travaux de construction et de rénovation du Laboratoire cantonal de chimie à Aarau a duré plus longtemps que prévu initialement. C'est pourquoi le crédit alloué à cet effet dans le cadre du crédit supplémentaire 11/1994 n'a pu être utilisé que dans une faible partie. Le solde devra être versé durant le présent exercice dès que l'Office des constructions fédérales aura présenté son rap­ port. Zu 317 Bundesamt für Statistik 3160.001 BRB vom 13.3.95. Kostenneutrale Überführung der BIGA- Sektion «Lohnstatistik» in das BFS. Gleichzeitige Kredit­ sperre bzw. Kompensation auf der BIGA- Rubrik Nr. 705.3104.080 (Spesenentschädigungen). 3180.001 BRB vom 13.3.95. Kostenneutrale Überführung der BIGA- Sektion «Lohnstatistik» in das BFS. Gleichzeitige Kredit­ sperre bzw. Kompensation auf der BIGA- Rubrik Nr. 705.3103.040 (Kommissionen und Flonorare). Ad 317 Office fédéral de la statistique ACF du 13.3.95. Transfert, neutre sur le plan des coûts, de la Section «Statistique des salaires» de l'OFIAMT à l'OFS. Le crédit est com ­ pensé par blocage d'un montant correspondant à l'article 705.3104.080 de l'OFIAMT (Dédommagements). ACF du 13.3.95. Transfert, neutre sur le plan des coûts, de la Section «Statistique des salaires» de l'OFIAMT à l'OFS. Le crédit est com ­ pensé par blocage d'un m ontant correspondant à l'article 705.3103.040 de l'OFIAMT (Commissions et honoraires).

14 Nachtragskredit 1 Kreditübertragung 1 (•) Rechnung Compte 1994 Voranschlag Budget 1995 Nachtragskredite Crédits supplém entaires 1995 Crédit supplémentaire 1 Report de crédit 1 (•) Fr. Fr. Fr. 327 Bundesamt für Bildung und Wissenschaft 200 000 327 Office fédéral de l'éducation et de la science 3600.308 Internationale Zusammenarbeit Bildung und Wissenschaft 2 140 650 2 450 000 200 000 3600.308 Coopération internationale en matière d'éducation 4 Justiz- und Polizei­ departement 2 500 000 4 Département de justice et police 401 Generalsekretariat 2 500 000 401 Secrétariat général 3190.001 Aktivdienstvorbereitungen 4 692 369 5 000 000 • 2 500 000 3190.001 Préparations au service actif 5 M ilitärdepartement 196 538 5 Département militaire 511 Stab der Gruppe für General­ stabsdienste 43 600 511 Etat-major du groupement de l'état-m ajor général 3150.101 Miet- und Pachtzinsen 24 249 24 300 43 600 3150.101 Loyers et fermages 531 Stab der Gruppe für Aus­ bildung 152 938 531 Etat-major du groupement de l'instruction 4010.191 Maschinen, Geräte 85 062 238 000 • 152 938 4010.191 Machines, appareils 6 Finanzdepartement

E. 33 122 000 6 Département des finances 600 Generaisekretariat 450 000 600 Secrétariat général 3180.001 Kommissionen und Honorare 60 001 75 000 450 000 3180.001 Commissions et honoraires

15 Begründung Zu 327 Bundesamt für Bildung und Wissenschaft 3600.308 Mit Verfügung des Direktors GWF vom 30. Mai 1994 w urde der Schweizerischen Friedensstiftung (SFS) für das Jahr 1995 ein Beitrag von Fr. 200 000.— zulasten dieses Kredites gewährt. Da der Kredit für 1995 bereits vollum fänglich verpflichtet ist, beantragen w ir eine Erhöhung um Fr. 200 000.—. Nach Absprache m it der Eidg. Finanzverwal­ tung und dem Eidg. Departement für auswärtige Angele­ genheiten wird der Betrag seitens des EDA im Kredit 201.3600.150 «Friedenserhaltende Aktionen» kompensiert. Exposé des motifs Ad 327 Office fédéral de l'éducation et de la science Par décision du directeur du GSR du 30 mai 1994, une contribution s'élevant à 200 000 francs était accordée à la Fondation suisse pour la paix (FSP), pour l'année 1995, à charge de ce crédit. Le montant prévu pour 1995 étant déjà entièrem ent engagé, nous vous demandons une rallonge de 200 000 francs. D'entente avec le Département fédéral des finances et le Département fédéral des affaires étrangères, ce m ontant sera compensé sur le crédit 201.3600.150 «Actions pour le maintien de la paix» du DFAE. Zu 401 Generalsekretariat EJPD 3190.001 Mit BRB vom 30.1.95 w urde der Variante «Kompromiss MINI / Untervariante 96 m it Kreditübertragung» des Antra­ ges an den Bundesrat betreffend Alternativen zum Abschluss des «UKW-Projektes 77» zugestimmt. Das EJPD wurde gleichzeitig erm ächtigt, m it dem Nachtrag 1/95 eine Kreditübertragung von 2,5 Mio. Franken zu beantragen. Die bewilligte Variante setzt für 1995 einen Zahlungskredit von 7,5 Mio. Franken voraus. Im Voranschlag 1995 sind lediglich 5 Mio. Franken eingestellt. Der ausgewiesene Kreditrest 1994 betrug 2,8 Mio. Franken. Zu 511 Stab der Gruppe für Generalstabsdienste 3150.101 Anpassung des seit 1969 unveränderten Baurechtszinses an die heutige Marktlage. Der Fehlbetrag w ird unter der Rubrik 511.3110.151 «Ankauf von Pferden und Maultieren» kompensiert. Zu 531 Stab der Gruppe für Ausbildung 4010.191 Verzögerungen bei der Beschaffung eines Traktors infolge von Fabrikationsengpässen des Lieferanten. Zu 600 Generalsekretariat EFD 3180.001 Im Budget 1995 des GS EFD nicht vorgesehener Kreditbe­ darf für zwei Expertisen betreffend die Eidg. Versicherungs­ kasse, die vom Koordinationskomitee der Finanzdelega­ tion, von den Finanzkommissionen und der GPK der eidg. Räte und vom Bundesrat verlangt wurden. Gewöhnlicher Vorschuss. Ad 401 Secrétariat général du DFJP Par ACF du 30.1.1995, le Conseil fédéral a décidé de mettre un terme au «projet OUC-77», au sens de la variante «Compromis MINI/Sous- variante 96 avec report de crédit» proposée par le DFJP. Cet arrêté autorise le DFJP à proposer, avec le premier supplément au budget 1995, un report de crédit de 2,5 m illions de francs. La variante auto­ risée prévoit pour 1995 un crédit de paiements de 7,5 millions de francs. Seuls 5 millions de francs avaient été portés au budget 1995. Le solde de crédit à fin de 1994 s'élevait à 2,8 m illions de francs. Ad 511 Etat-major du groupement de l'état-m ajor général Adaptation des droits de superficie à la situation actuelle du marché, leurtaux étant resté inchangé depuis 1969. Le montant manquant est compensé à l'article 511.3110.151 Achats de chevaux et de mulets. Ad 531 Etat-major du groupement de l'instruction Retards dans l'acquisition d'un tracteur en raison de difficultés de fabrication auxquelles le fournisseur est confronté. Ad 600 Secrétariat général du DFF Besoins financiers im prévus au m om ent de l'établissem ent du bud­ get pour deux expertises concernant la Caisse fédérale d'assurance, expertises qui ont été demandées par le Comité de coordination de la Délégation des finances, par les Commissions des finances, par la Commission de gestion et par le Conseil fédéral. Crédit provisoire.

16 Nachtragskredit I Kreditübertragung I (•) Rechnung Compte 1994 Voranschlag Budget 1995 Nachtragskredite Crédits supplém entaires 1995 Crédit supplémentaire I Report de crédit I (•) 601 Finanzverwaltung 3190.006 Vertragliche Leistungen 4000.003 Zivile Bauten 603 Münzstätte 3110.001 Maschinen, Geräte, Fahrzeuge Einrichtungen 4010.001 Maschinen, Geräte, Fahrzeuge, Einrichtungen 606 Zollverwaltung 3070.001 Dienstkleider 4010.001 Maschinen, Geräte, Fahrzeuge 454 605 031 135 836 562 075 2914418 458 502 Fr. 483 434 000 505 000 400 000 2 235 000 1 300 000 Fr. 31 500 000 2 700 000 28 800 000 702 000 249100 452 900 470 000 • 90 000 • 380 000 601 Administration des finances 3190.006 Prestations contractuelles 4000.003 Constructions civiles 603 Monnaie fédérale 3110.001 Machines, appareils, véhicules, installations 4010.001 Machines, appareils, véhicules, installations 606 Administration des douanes 3070.001 Vêtements de service 4010.001 Machines, appareils, véhicules

17 Begründung Exposé des motifs Zu 601 Finanzverwaltung 3190.006 Auskauf der Galaxy AG an der Effingerstrasse 20 (City West) in Bern. Die Schweizerische Eidgenossenschaft ist m it Ver­ trägen von 1971 und 1973 ein M ietverhältnis bis ins Jahr 2013 m it der Galaxy AG eingegangen. Die Galaxy AG betreibt ein Restaurant m it einer Fläche von rund 800 m 2 in der bundeseigenen Liegenschaft an der Effingerstrasse. Gemäss einer Studie der Treuhandstelle des W irteverban­ des verliert der Bund jährlich rund Fr. 160 000.— infolge die­ ses äusserst ungünstigen Vertrages. Dieser soll nun für eine maximale Verkaufssumme von 2,7 Millionen abgelöst w er­ den. 4000.003 Bei verschiedenen Grossprojekten (z.B. bei den Verwal- tungs-ZLaborgebäuden in Liebefeld und Ittigen, Bundes­ bauten Flughafen Belp und einzelnen Vorhaben im ETFI- Bereich) musste eine deutliche Verzögerung des Bau­ fortschritts hingenommen werden. Zudem führten Einsprachen bei Grossprojekten (z.B. M usikautomatenmu­ seum Seewen) sowie die Überprüfung und Optimierung des Projektes 3. Ausbauetappe ETHZ Hönggerberg zu Min­ derausgaben im Jahre 1994. Im weiteren bewirkte der Ver­ zicht auf den Neubau des LHT-Gebäudes zugunsten des Erwerbs einer Nachbarliegenschaft für die EMPA eine Ver­ lagerung des Zahlungskredits ins Jahr 1995. Die Vertrags­ verhandlungen über den Erwerb der Liegenschaft für den Flochleistungsrechner der ETFIZ in Manno zogen sich unvorhergesehen hin, so dass die Zahlungen erst 1995 w irk­ sam werden. Die vorerwähnten Zahlungsverzögerungen führen zu einem erhöhten Kreditbedarf im Jahre 1995. Ad 601 Administration des finances Rachat du Galaxy S.A. sis Effingerstrasse 20 (City West), à Berne. En 1971 et 1973, la Confédération a conclu avec la Galaxy S.A. (restau­ rant) un contrat de location courant jusqu'en 2013. La Galaxy S.A. exploite un restaurant d'une surface de 800 m2 dans l'im meuble appartenant à la fiduciaire de la Confédération de l'Effingerstrasse. Selon une étude entreprise par la Fédération suisse des cafetiers, restaurateurs et hôteliers, la Confédération perd chaque année quel­ que 160 000 francs vu que les conditions du contrat sont extrêm e­ m ent défavorables à cette dernière. Actuellement, la Confédération a la possibilité de résilier ce contrat au prix de vente maximum de 2,7 m illions de francs. Divers projets im portants (par ex., bâtiments de laboratoire adm i­ nistratifs à Liebefeld et Ittigen, constructions de la Confédération à l'aéroport de Belp et certains projets dans le domaine des EPF) ont subi des retards considérables dans l'avancement des travaux. En outre, les oppositions faites à des projets im portants (par ex., Musée des automates musicaux de Seewen) et le contrôle et l'optimalisation du projet 3éme étape d'extension EPFZ Floenggerberg ont entraîné des dépenses moindres en 1994. De plus, le fait de renoncer à la construc­ tion du nouveau bâtiment LFT en préférant l'acquisition d'un im m eu­ ble voisin pour le LFEM a nécessité le report du crédit de paiement à

1995. Les négociations contractuelles sur l'acquisition de l'im meuble destiné à recevoir le calculateur à haute performance de l'EPFZ à Manno ont d'une façon im prévisible duré plus longtemps que prévu de telle sorte que les paiements ne sont exécutés qu'en 1995. Les retards susmentionnés dans les paiements ont provoqué une hausse des besoins financiers pour l'exercice 1995. Zu 603 Eidg. Münzstätte 3110.001 Durch Lieferverzögerungen von Komponenten für die Modernisierung der Stempelfuss-Schleifmaschine sowie durch Verzögerungen in der Umsetzung des Projektes «Qualitätskontrollsystem» ergeben sich Zahlungsverschie­ bungen ins Jahr 1995. 4010.001 Infolge Verzögerung diverser Garantiearbeiten an den neuen Prägemaschinen konnte die Restzahlung an den Her­ steller nicht termingemäss vorgenom men werden. Ad 603 Monnaie fédérale En raison de retards dans la livraison de composants destinés à la modernisation d'une machine à rectifier le coin, ainsi que dans la réalisation du projet système de contrôle de la qualité, les paiements ont été reportés à l'exercice 1995. En raison du retard dans l'exécution de divers travaux de garantie au nouveau balancier, le reliquat n'a pas pu être payé au producteur dans les délais prévus. Zu 606 Zollverwaltung 3070.001 Die Notwendigkeit der Kreditübertragung ist auf einen Lie­ ferverzug beim Uniform stoff für das Grenzwachtkorps (GWK) zurückzuführen. 4010.001 Die Notwendigkeit der Kreditübertragung ist auf eine Ver­ spätung in der Realisierung des Projektes Umbau Funknetz Grenzwachtkorps (GWK) zurückzuführen. Ad 606 Administration des douanes Retard dans la livraison du tissu nécessaire à la confection des uniform es destinés au Corps des gardes-frontière (Cgfr). Retard dans la réalisation du projet de renouvellement du réseau radio du Corps des gardes-frontière (Cgfr).

18 Nachtragskredit I Kreditübertragung I (•) Rechnung Compte 1994 Voranschlag Budget 1995 Nachtragskredite Crédits supplém entaires 1995 Crédit supplémentaire 1 Report de crédit 1 (•) Fr. Fr. Fr. 7 Volkswirtschaftsdepartement 130 289 000 7 Département de l'économie publique 707 Bundesamt für Landwirtschaft 125 789 000 707 Office fédéral de l'agriculture 3600.143 Abbau von überhöhten Tierbeständen 12 722 925 • 1 789 000 3600.143 Réduction du cheptel en sur­ nombre 3600.210 Oeko-Beiträge 171 400 000 197 000 000 124 000 000 3600.210 Contributions écologiques 723 Bundesamt für Konjunktur­ fragen 4 500 000 723 Office fédéral des questions conjoncturelles 3190.001 Arbeitsbeschaffungsreserven, Rückvergütung auf der direkten Bundessteuer 3 110 433 266 000 4 500 000 3190.001 Réserves des crises, remboursement à valoir sur l'im pôt fédéral direct 8 Verkehrs- und Energiewirt­ schaftsdepartement 22 800 000 8 Département des transports, des communications et de l'énergie 804 Bundesamt für Wasserwirt­ schaft 10 300 000 804 Office fédéral de l'économie des eaux 4600.013 Sonderhilfe Unwetterschäden VS/TI 1993 14 910 728 • 10 300 000 4600.013 Aide spéciale, dommages dus aux intempéries VS/TI 1993 806 Bundesamt für Strassenbau 12 500 000 806 Office fédéral des routes 4600.011 Übrige Strassen, Unwetter­ schäden VS/TI 1993 15 500 000 12 500 000 4600.011 Autres routes, dommages dus aux intempéries VS/TI 1993

19 Begründung Exposé des motifs Zu 707 Bundesamt für Landwirtschaft 3600.143 Infolge Verzögerung verschiedener Gesuche und hängiger Rekurse für Stilllegungsbeiträge zwecks Abbau überhöhter Tierbestände w ird zur Finanzierung der daraus entstehen­ den Verpflichtungen eine Kreditübertragung nötig. Im Vor­ anschlag 1995 sind keine Mittel enthalten, da die Betriebs- Stilllegungsverordnung vorzeitig aufgehoben wurde. Gewöhnlicher Vorschuss. 3600.210 Mehraufwendungen gestützt auf den Bundesratsbeschluss vom 15. Februar 1995 über die bäuerlichen Begehren vom Herbst 1994 (Änderung der Oeko-Beitragsverordnung vom 26.4.93). Erhöhung der Beitragsansätze für extensiv genutzte Wiesen, Hochstamm-Feldobstbäume, die Inte­ grierte Produktion und den Biologischen Landbau sowie M ehrbeteiligung der Landwirte an den bestehenden Oeko- Massnahmen. Zu 723 Bundesamt für Konjunkturfragen 3190.001 Allgemeine Freigabe der Arbeitsbeschaffungsreserven durch das EVD per 1.12.91. Nicht vorhersehbare Eingänge von Abrechnungen von Unternehmen über durchgeführte Arbeitsbeschaffungsmassnahmen, welche entsprechende Rückerstattungen auf der direkten Bundessteuer nach sich ziehen. Zu 804 Bundesamt für Wasserwirtschaft 4600.013 Sonderhilfe Unwetterschäden VS/T11993 gemäss Bundes­ beschluss vom 17. Juni 1994 (SR 720.8). Die Hilfeleistung umfasst die Bereiche Räumungen und Interventionen (Kategorien R und K). Infolge Verzögerungen bei der Einrei­ chung der Abrechnungen w urde der im Jahre 1994 bewil­ ligte Kredit nur zum Teil ausgeschöpft. Gewöhnlicher Vor­ schuss Fr. 5000000.—. Ad 707 Office fédéral de l'agriculture Report de crédit indispensable pour le financem ent des engagements résultant du retard dans la présentation de plusieurs demandes et de divers recours en suspens relatifs aux contributions à l'abandon d'exploitations en vue de réduire le cheptel en surnombre. Le budget 1995 ne prévoit aucun crédit à cet effet, l'ordonnance sur l'abandon d'exploitations ayant fait l'objet d'une abrogation anticipée. Crédit provisoire. Dépenses supplémentaires fondées sur l'ACF du 15 février 1995 rela­ tif aux requêtes paysannes de l'automne 1994 (modification de l'O du 26 avril 1993 sur les contributions écologiques). Relèvement des taux des contributions accordées pour les prairies extensives, les arbres fruitiers haute-tige, la production intégrée et la culture biologique, ainsi que participation renforcée des agriculteurs aux programmes écologiques. AD 723 Office fédéral des questions conjoncturelles Libération générale des réserves de crise par le DFEP au 1.12.1991. Impossibilité de prévoir quel est le nombre des décomptes présentés par les entreprises concernant les mesures prises visant à procurer du travail et entraînant des remboursements correspondants de l'im pôt fédéral direct. Ad 804 Office fédéral de l'économie des eaux Aide extraordinaire concernant les dommages dus aux intempéries de 1993 (VS, Tl) selon l'AF du 17 juin 1994 (RS 720.8). Cette assistance englobe les domaines « premier déblaiement» et «interventions» (cat. R et K). Par suite de retards dans la présentation des décomptes, le crédit attribué en 1994 n'a pas été entièrem ent utilisé. Crédit provi­ soire de 5 m illions de francs. Zu 806 Bundesamt für Stassenbau 4600.011 Zahlungsbedarf zur Wiederherstellung von Strassen aus­ serhalb des National- und Hauptstrassennetzes im Wallis und Tessin (übrige Strassen «S»). Gewöhnlicher Vorschuss 6 Mio. Entnahme aus der Spezialfinanzierung «Strassenverkehr». Ad 806 Office fédéral des routes Besoins financiers requis pour la remise en état de routes en dehors du réseau des routes nationales et principales en Valais et au Tessin (autres routes «S»). Crédit provisoire de 6 millions. Prélèvement sur le financem ent spécial pour la circulation routière.

20 Verpflichtungskredite I Objektkredit Crédit d'engagem ent Zusatzkredit Crédit additionnel Crédits d'engagements I Fr. Total M ilitärdepartement Zusatzkredit auf Rubrik 541.3220.001 «Persönliche Ausrüstung und Erneuerungsbedarf (AEB)» bei der Gruppe für Rüstungsdienste. 3 100 000 3 100 000 Total Département militaire Crédit additionnel à l'article 541.3220.001 «Equipe­ ment personnel et besoin de renouvellement» du Groupement de l'armement.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Botschaft über den Nachtrag I zum Voranschlag für 1995 Message concernant le supplément I du budget 1995 In Staatsrechnung und Voranschlag Dans Compte d`Etat et budget In Conto di Stato e preventivo Jahr 1995 Année Anno Seite 1-20 Page Pagina Ref. No 90 001 503 Das Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Eidgenössische Finanzverwaltung digitalisiert. Le document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et l’Administration fédérale des finances. Il documento è stato digitalizzato dall'Archivio federale svizzero e dai Amministrazione federale delle finanze.

Volltext (verifizierbarer Originaltext)

95.008 Botschaft über den Nachtrag I zum Voranschlag fü r 1995 vom 5. April 1995 Sehr geehrte Herren Präsidenten, sehr geehrte Damen und Herren W ir unterbreiten Ihnen Botschaft und Entwurf zum Bundes­ beschluss über den N achtrag I zum Voranschlag 1995 m it dem Antrag auf Zustimmung. Im übrigen erstatten w ir Ihnen Bericht über die Regelung bei Härtefällen infolge Verzicht auf eine Beteiligung des Bundes an den Kosten der Kantone für die polizeiliche Verkehrsüber­ wachung und Verkehrsregelung auf den Nationalstrassen. Wir versichern Sie, sehr geehrte Herren Präsidenten, sehr geehrte Damen und Herren, unserer vorzüglichen Hochach­ tung. Bern, B.April 1995 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Der Bundespräsident: V illiger Der Bundeskanzler: Couchepin Message concernant le prem ier supplém ent du budget pour 1995 du 5 avril 1995 Messieurs les Présidents, Mesdames, Messieurs, Par le présent message, nous soumettons à votre approbation un projet d'arrêté fédéral concernant le prem ier sup­ plém ent au budget 1995. Au demeurant, nous vous informons sur le traitement des cas de rigueur faisant suite à la suppression de la participation de la Confédération au financement des dépenses cantonales pour la surveillance et la régulation du trafic par la police sur les routes nationales. Nous vous prions de croire. Messieurs les Présidents, Mes­ dames, Messieurs, à l'assurance de notre haute considération. Berne, le 5 avril 1995 Au nom du Conseil fédéral suisse Le président de la Confédération: V illiger Le chancelier de la Confédération: Couchepin I Übersicht 10 Mit dem ersten Nachtrag zum Voranschlag 1995 ersu­ chen w ir Sie um Ihre Zustimmung zu

• K reditnachträgen im Umfange von 201,0 Millionen,

• einem Verpflichtungskredit von 3,1 Millionen sowie

• zusätzlichen 2,8 E tatstellen. I I Die beantragten Kreditnachträge entfallen zu 153,8 Millio­ nen auf eigentliche N achtragskredite und zu 47,2 Millio­ nen auf K reditübertragungen. Sie führen zu einer Erhö­ hung der veranschlagten Gesamtausgaben um 0,5 Prozent und liegen damit leicht unter dem Durchschnitt der Vorjahre. Allerdings lassen sich aus diesem Vergleich nur bedingt Schlüsse ziehen. Infolge einer gewissen Zufälligkeit in der Ver­ teilung der Kreditbegehren auf die beiden Nachträge erlaubt erst das Total der in einem Jahr auf dem Nachtragswege ange­ forderten Zahlungskredite eine sinnvolle Aussage über den Umfang der Nachtragskredite. I Condensé 10 Avec le premier supplément au budget pour 1995, nous vous demandons de nous accorder

• des supplém ents de crédits d'un montant total de 201,0 millions,

• un crédit d'engagem ent de 3,1 millions ainsi que

• 2,8 postes perm anents supplémentaires. I I Les suppléments de crédits sollicités se décomposent en crédits supplém entaires proprement dits (153,8 mio) et en crédits reportés (47,2 mio). Ils entraînent une augmentation du volume global des dépenses budgétées de 0,5 pour cent et se situent ainsi légèrement en-dessous de la moyenne des dernières années. Il faut toutefois se garder de tirer des conclu­ sions par trop hâtives. En effet, les demandes de crédits ne se répartissent pas d'une manière égale sur les deux supplé­ ments au budget. Une comparaison valable pour l'ensemble de l'exercice n'est possible qu'au vu du total des crédits de paiements requis par la voie des deux suppléments.

2 12 Mehr als sechzig Prozent der mit dieser Botschaft bean­ tragten Kredite entfallen auf die stark erhöhten Oeko-Beiträge für die Landw irtschaft (124,0 Mio; vgl. Ziff. 320). Drei Kreditbegehren von insgesamt 59,1 Millionen betreffen schwergewichtig die folgenden Bereiche:

• Zivile Bauten des Bundes (28,8 Mio): Bei verschiedenen Grossprojekten musste eine deutliche Verzögerung im Bau­ fortschritt hingenommen werden. Ursache hierfür waren in erster Linie sich lang hinziehende Vertragsverhandlungen, Einsprachen, später als geplant erteilte Baubewilligungen und die Überprüfung und Optimierung von Projekten (vgl. Ziff. 31).

• U nw etterschäden in den Kantonen W allis und Tes­ sin (22,8 Mio): Der Zahlungsbedarf zur Wiederherstellung von Strassen ausserhalb des National- und Hauptstrassen- netzes konnte im Voranschlag 1995 nicht berücksichtigt wer­ den (12,5 Mio; vgl. Ziff. 321). Zudem wird infolge von Verzö­ gerungen bei der Einreichung der Abrechnungen für Auf- räumarbeiten und für die Behebung von Schäden eine Kre­ ditübertragung beantragt (10,3 Mio; vgl. Ziff. 31).

• Präventionsm assnahm en zur Bekäm pfung des Dro­ genkonsum s (7,5 Mio): Die vom Bundesrat beschlossene Ausweitung der Versuche zur ärztlichen Verschreibung von Betäubungsmitteln sowie die geplante Förderung von Massnahmen im Bereiche der stationären Drogentherapie sind die Ursachen für diesen Nachtragskredit (vgl. Ziff. 322). 13 Mit den beantragten 2,8 E tatstellen sollen Stellen von den PTT- Betrieben in die allgemeine Bundesverwaltung trans­ feriert werden. Dieser Transfer resultiert aus der Fusion der Kassenstelle der PTT mit der Eidg. Ausgleichskasse der Eidg. Versicherungskasse (EVK). 14 Der erste Nachtrag umfasst 27 Kreditbegehren. Sieben mussten bevorschusst werden, zwei davon allerdings nur teil­ weise. Insgesamt wurden Vorschüsse in der Flöhe von 14,4 Millionen bewilligt. Zwei Drittel der Vorschüsse (11 Mio) betref­ fen die U nw etterschäden 1993 in den Kantonen Wallis und Tessin. Die restlichen Nachtragskredite mit Vorschüssen belaufen sich auf 3,4 Millionen und verteilen sich auf fünf Begehren. Dringliche Bevorschussungen konnten ver­ mieden werden. 15 Im Rahmen der Beratungen zum Budget 1995 hatdas Par­ lament zahlreiche Kürzungen vorgenommen. Der Bundesrat hat die Departemente und Dienststellen angewiesen, auf gekürzten Budgetpositionen grundsätzlich keine N ach­ trags- oder Zusatzkred ite anzubegehren. Dies gilt für alle durch Verwaltungsakte in irgendeiner Weise Steuer- und beeinflussbare Rubriken. 12 Plus de soixante pour cent des crédits requis par le pré­ sent message concerne les contributions écologiques, sensi­ blement augmentées, octroyées dans le domaine de l'ag ri­ culture (124 mio; cf. ch. 320). Trois demandes de crédits d'un montant total de 59,1 millions touchent des domaines suivants:

• C onstructions civiles de la C onfédération (28,8 mio): divers projets importants ont subi des retards considérables dans l'avancement des travaux. Les causes doivent être recherchées en premier lieu dans des négociations contrac­ tuelles, qui ont duré plus lontemps que prévu, des opposi­ tions, des retards dans l'octroi des autorisations de construire et le réexamen et l'optimisation de certains pro­ jets (cf. ch. 31).

• Dom m ages causés par les intem péries dont ont été victim es les cantons du Valais e t du Tessin (22,8 mio) : les besoins financiers pour la remise en état des routes en dehors du réseau des routes nationales et principales n'ont pas pu être pris en compte dans le budget 1995 (12,5 mio; cf. ch. 321). A cela s'ajoute un report de crédit, suite aux retards intervenus dans l'envoi des décomptes concernant le déblaiement et les interventions (10,3 mio; cf. ch. 31).

• Mesures de prévention contre la consom m ation de drogues (7,5 mio): ce crédit supplémentaire résulte de l'ex­ tension des essais de prescription médicale de stupéfiants et des mesures urgentes planifiées visant à promouvoir le traitement résidentiel des toxicomanes, qui ont été déci­ dées par le Conseil fédéral (cf. ch. 322). 13 Les 2,8 postes perm anents requis doivent permettre le transfert de postes des PTT dans l'effectif permanent de l'administration générale de la Confédération. Ce transfert résulte de la fusion de la caisse de compensation des PTT avec la caisse fédérale de compensation de la Caisse fédérale d'as­ surance (CFA.) 14 Le premier supplément au budget comprend 27 dem andes de crédits. Sept ont été allouées à titre provi­ soire, dont deux en partie seulement. Des crédits provi­ soires ont été accordés pour un montant total de 14,4 millions. Deux tiers des crédits provisoires (11 mio) ont été octroyés au titre des dom m ages causés par les intem péries de 1993 dans les cantons du Valais et du Tessin. Les autres crédits pro­ visoires se chiffrent à 3,4 millions et se répartissent sur cinq objets. Il n'a pas été nécessaire d'allouer des crédits provi­ soires urgents. 15 Dans le cadre des délibérations portant sur le budget 1995, le Parlement a effectué de nombreuses coupures. Le Conseil fédéral a demandé aux départements et aux offices de ne pas requérir de crédits supplém entaires ou addition­ nels sur les positions budgétaires dont les m ontants ont été réduits par le Parlem ent. Ce principe vaut pour tous les articles budgétaires qui, d'une manière ou d'une autre, peuvent être influencés par un acte administratif.

3 In drei Fällen im Umfange von insgesamt 8,1 Millionen musste von diesem Grundsatz abgew ichen werden. Die Nachtragskredite betreffen Rubriken der vom Parlament glo­ bal gekürzten Sachgruppe der Dienstleistungen und Hono­ rare. Im Rahmen der vom Bundesrat beschlossenen Präven­ tionsm assnahm en zur Bekäm pfung des D rogenkon­ sums wird ein Nachtragskredit von 7,5 Millionen anbegehrt, der im Umfange von 0,5 Millionen teilweise kompensiert wird. Die von verschiedenen parlamentarischen Kommissionen verlangten G utachten über die PKB, welche nicht budge- tiert waren, erfordern ebenfalls einen Nachtragskredit von 450 000 Franken. Weil die Sektion «Lohnstatistik» des BIGA in das Bundesam t fü r S tatistik überführt worden ist, mussein Nachtragskredit für Kommissionen und Honorare von 165 000 Franken beantragt werden, welcher vollumfäng­ lich auf der entsprechenden Rubrik des BIGA kompensiert wird. Zudem wird eine Kreditübertragung von 28,8 Millio­ nen für zivile Bauten des Bundes anbegehrt. Deutliche Ver­ zögerungen im Baufortschritt bei verschiedenen Grossprojek­ ten sind die Ursachen für diese Übertragung. 16 Die Begehren für Kreditnachträge sowie neue Verpflich- tungs- und Zahlungskredite sind im Anhang zu dieser Bot­ schaft in zwei gesonderten Tabellen, geordnet nach Departe- menten und Dienststellen, einzeln aufgeführt und stichwortar­ tig begründet. Nachtragskredite und Kreditübertragungen wurden dabei in einem einzigen Verzeichnis zusammenge­ fasst, wobei letztere besonders gekennzeichnet sind. Für Aus­ gabenrubriken, auf die sowohl ein Nachtragskredit als auch eine Kreditübertragung entfallen, wird nur ein Begehren für den Gesamtbetrag gestellt. In der Begründung wird auf die Aufteilung hingewiesen. Dans trois cas, pour un montant total de 8,1 millions, ce prin­ cipe n'a pas été respecté. Ces crédits supplémentaires touchent des articles budgétaires du groupe par nature hono­ raires et prestations de service, qui avait été réduit globale­ ment par le Parlement. Dans le cadre des mesures arrêtées par le Conseil fédéral au titre de la prévention contre la consom m ation de drogues, un crédit supplémentaire de 7,5 millions est requis. Celui-ci est compensé partiellement à raison de 0,5 million. Les expertises sur la CFP requises par diverses commissions parlementaires nécessitent un crédit supplémentaire d'un montant total de 450 000 francs, qui n'avaient pas été prévus au budget. La section «statistique des salaires» de l'O FIA M T est transférée à l'O ffice fédéral des statistiques. Le crédit supplémentaire d'un montant de 165 000 francs requis pour les commissions et honoraires est entièrement compensé par blocage sur l'article budgétaire correspondant de l'OFIAMT. Enfin, un report de crédit de 28,8 millions est requis pour les constructions civiles de la C onfédération, en raison des retards considé­ rables survenus dans l'avancement des travaux de divers pro­ jets importants. 16 Les demandes de suppléments de crédits tout comme les demandes de nouveaux crédits d'engagements et de cré­ dits additionnels figurent en annexe au présent message sur deux tableaux; elles sont ventilées par départements et par offices et accompagnées d'un bref exposé des motifs. Les cré­ dits supplémentaires et les crédits reportés sont regroupés dans un seul et unique tableau, ces derniers faisant cependant l'objet d'une mention spéciale. Pour les articles de dépenses nécessitant aussi bien un crédit supplémentaire qu'un crédit reporté, nous vous présentons une seule demande portant le montant total; la répartition exacte des articles figure dans l'exposé des motifs. 2 Erläuterungen zum Nachtragsverfahren 20 Trotz sorgfältiger Budgetierung und laufender Kredit­ überwachung kann es sich im Verlauf des Jahres erweisen, dass die bewilligten Zahlungskredite bei einzelnen Ausgaben­ rubriken nicht ausreichen. Die Ursachen dafür liegen häufig

• in neuen Beschlüssen des Bundesrates oder des Parla­ mentes, die beim Abschluss der Budgetierung sich erst undeutlich abzeichneten oder noch gar nichtzur Diskussion standen (z.B. Präventionsmassnahmen zur Bekämpfung des Drogenkonsums);

• im unerw arteten V erlauf w ich tig er Bestim m ungs- gründe der Ausgaben (z.B. Unwetterschäden im Wallis und Tessin). Lässt sich eine solche Ausgabe nicht auf das folgende Jahr verschieben, so muss ein N achtragskredit angefordert wer­ den (Art. 17 des Finanzhaushaltgesetzes, SR 611.0, im folgen­ den: FHG; Art. 21 der Finanzhaushaltverordnung, SR 611.01, im folgenden: FHV). Für die Anteile Dritter am Ertrag von Bun­ deseinnahmen sind keine Nachträge erforderlich (Art. 17 Abs. 3, FHG). 21 Zusammen m it den Nachträgen können auch V erp flich ­ tungskredite anbegehrt oder schon bewilligte, aber nicht ausreichende Verpflichtungskredite durch Zusatzkredite auf­ gestockt werden, sofern die entsprechenden Begehren dem Parlament nicht mit besonderer Botschaft zu unterbreiten sind (Art. 25 ff. FHG; Art. 29 ff. FHV). 2 La voie du supplément budgétaire 20 Quand bien même nous veillons à ce que le budget soit élaboré avec soin et à ce que les crédits soient régulièrement contrôlés, il peut arriver que les crédits de paiements votés pour certains articles budgétaires se révèlent insuffisants au cours de l'exercice. Ceci s'explique le plus souvent par

• les nouvelles décisions du Conseil fédéral ou du Parle­ ment qui n'étaient pas encore évidentes ou même en dis­ cussion lorsque le budget a été établi (par ex. les mesures de prévention contre la consommation de drogues);

• l'évolution inattendue d'im portants facteurs géné­ rateurs de dépenses (par ex. les dommages causés par les intempéries en Valais et au Tessin). Lorsqu'une dépense de ce genre ne peut être reportée à l'an­ née suivante, il y a lieu de solliciter un crédit supplém en­ taire (art. 17 de la loi sur les finances de la Confédération, RS 611.0, ci-après LFC; art. 21 de l'ordonnance sur les finances de la Confédération, RS 611.01, ci-après OFC). Les quotes-parts de tiers au produit des recettes fédérales n'exi­ gent pas de crédits supplémentaires (art. 17, 3e al, LFC). 21 II est possible de présenter des demandes de supplé­ ments de crédits et de solliciter en même temps des crédits d'engagem ents ou des crédits additionnels destinés à compléter les crédits d'engagements déjà votés mais insuffi­ sants, à condition toutefois que lesdites demandes ne soient pas soumises à l'obligation de faire l'objet d'un message au Parlement (art. 25ss. LFC; art. 29ss. OFC).

4 22 Eine besondere Form des Kreditnachtrages ist die Kre- ditübertragung: Ein für das Vorjahr bewilligter, jedoch nicht voll beanspruchter Kredit kann zur Fortsetzung oder Beendi­ gung eines Vorhabens auf das laufende Jahr übertragen wer­ den, wenn dafür kein ausreichender Kredit budgetiert worden ist (Art. 17 Abs. 2 FHG; Art. 22 FFIV). Letzteres ist meist dann der Fall, wenn bei der Realisierung eines Vorhabens eine Verzöge­ rung eintritt, die bei Abschluss der Budgetarbeiten im August des Vorjahres noch nicht erkannt werden konnte. Die Kredit­ übertragung w irkt der Tendenz entgegen, allfällig entstehende Kreditreste auszuschöpfen und damit nicht mehr vordringli­ che Ausgaben zu tätigen. 23 Erträgt eine Ausgabe keinen Aufschub und kann deshalb die Bewilligung des Nachtragskredites durch die Bundesver­ sammlung nicht abgewartet werden, darf sie der Bundesrat mit Zustimmung der Finanzdelegation selbst beschliessen (gew öhnlicher Vorschuss). Eilt die Ausgabe derart, dass auch die Finanzdelegation nicht konsultiert werden kann, beschliesst der Bundesrat selbständig (dringlicher V or­ schuss). Bei der Bevorschussung übt der Bundesrat Zurückhaltung aus. Um das Kreditbewilligungsrecht der eidg. Räte möglichst nicht durch die Bewilligung von Vorschüssen zu beeinträchti­ gen, müssen Nachträge frühzeitig gestellt werden. Alle bevor­ schussten Nachträge sind der Bundesversammlung mit dem nächsten Nachtrag zum Voranschlag, oder, wenn dies nicht mehr möglich ist, mit der Staatsrechnung als K reditüber­ schreitung zur nachträglichen Genehm igung vorzule­ gen (Art. 18 FFIG; Art. 23 FFIV). Ein gleichartiges Dringlichkeits­ verfahren sieht das Finanzhaushaltgesetz für Verpflichtungs­ kredite vor (Art. 31, Abs. 3 FFIG). 22 Le supplément de crédit peut aussi revêtir la forme d'un crédit reporté. C'est ainsi qu'un crédit de paiement voté pour l'année précédente, mais qui n'a pas été entièrement uti­ lisé peut être reporté sur l'exercice en cours en vue d'assurer la poursuite ou l'achèvement d'un projet pour lequel le crédit budgété est insuffisant (art. 17, 2e al, LFC; art. 22 OFC). Ce der­ nier cas se présente généralement lorsque la réalisation d'un projet subit un retard que l'on ne pouvait prévoir au moment de la clôture des travaux d'élaboration du budget, en août de l'année précédente. Grâce au report de crédit, on est moins tenté d'utiliser à tout prix les soldes de crédits éventuels en engageant des dépenses qui ne sont pas absolument priori­ taires. 23 Si une dépense ne peut être ajournée et que l'on ne peut en conséquence attendre que le Parlement vote un crédit sup­ plémentaire, le Conseil fédéral est autorisé à l'ouvrir lui-même en accord avec la Délégation des finances (crédit provisoire ordinaire). Si la dépense présente un tel degré d'urgence qu'il n'est même pas possible de consulter la Délégation des finances, le Conseil fédéral décide souverainement (crédit provisoire urgent). Nous faisons preuve de la plus grande réserve dans l'octroi des crédits provisoires. Pour ne pas porter atteinte aux préro­ gatives du Parlement en matière de vote des dépenses, les suppléments de crédits doivent être sollicités à temps. Tous les suppléments accordés à titre provisoire seront soumis à l'ap ­ probation du Parlem ent par le truchement du prochain supplément au budget ou, s'il est trop tard, avec le compte d'Etat, à titre de dépassem ents de crédits (art. 18 LFC; art. 23 OFC). La loi sur les finances de la Confédération prévoit une procédure similaire pour les crédits d'engagements (art. 31, 3e al. LFC). 3 Zahlungskredite 3 0 Übersicht Der erste Nachtrag zum Voranschlag 1995 umfasst

• 12 Kreditübertragungsgesuche im Umfang von insge­ samt 47,2 Millionen und

• 15 Begehren um N achtragskredite in der Flöhe von insge­ samt 153,8 Millionen. 3 Crédits de paiements 3 0 Aperçu Le premier supplément au budget de 1995 comprend

• 12 dem andes de report de crédit totalisant 47,2 millions et

• 15 dem andes de crédits supplém entaires s'élevant au total à 153,8 millions. Die Begehren um Kreditnachträge verteilen sich wie folgt auf die verschiedenen Sachgruppen: Les demandes de crédits supplémentaires se répartissent comme suit entre les différents groupes par nature: in Millionen/en millions T o ta l.................................................................................. 201,0 Laufende Ausgaben ................................................. 146,5

• Personalausgaben ................................................. 0,7

• Sachausgaben ........................................................ 18,6 Mobilien, Maschinen, Fahrzeuge, Einrichtungen . 0,3 Wasser, Energie, Heizm aterialien............................ 0,3 Dienstleistungen und H onorare............................... 8,3 Übrige Sachausgaben................................................. 9,7

• Beiträge an laufende A u s g a b e n ..................... 127,2 davon Landwirtschaft ............................................ 125,8 K u ltu r.............................................................. 1,0 Investitionsausgaben ............................................................ 54,5

• Investitionsgüter ........................................................ 31,7

• Investitionsbeiträge................................................... 22,8 Total Dépenses courantes

• Dépenses de personnel

• Biens et services Mobilier, machines, véhicules, installations Eau, énergie et combustibles Honoraires et prestations de services Autres biens et services

• Contributions à des dépenses courantes dont Agriculture Culture

• Dépenses d'investissem ent

• Biens d'investissement

• Contributions à des investissements

5 31 K reditübertragungen Aus 1994 nicht voll beanspruchten Zahlungskrediten sollen insgesamt 47,2 Millionen auf das laufende Jahr übertragen werden. Die Kreditübertragungen betreffen im wesentlichen die folgenden Bereiche:

• Bei den zivilen Bauten des Bundes sind Kredite im Umfange von 28,8 Millionen zu übertragen. Eine Verzöge­ rung bei den Vertragsverhandlungen über den Erwerb der Liegenschaft für den Hochleistungsrechner der ETHZ in Manno erfordert eine Kreditübertragung von 13 Millionen. Zudem führt der Verzicht auf den Neubau des Labors für Haustechnik zugunsten des Erwerbs einer Nachbarliegen­ schaft für die EMPA zu einer Verlagerung des Zahlungsbe­ darfs im Umfange von acht Millionen ins Jahr 1995. Schliesslich erfuhren verschiedene Grossprojekte infolge von Einsprachen, später als geplant erteilten Baubewilligun­ gen sowie Überprüfungen und Optimierungen erhebliche Verzögerungen im Baufortschritt. Diese betrafen die Ver- waltungs- und Laborgebäude in Liebefeld und Ittigen, die Bundesbauten beim Flughafen Belp, das Musikautomaten­ museum in Seewen sowie einzelne Vorhaben im ETH- Bereich.

• Der Bund beteiligt sich an den Aufwendungen der U n w e t­ terschäden vom Herbst 19 93 in den Kantonen W allis und Tessin. Verzögerungen bei der Einreichung von Abrechnungen für die Aufräumarbeiten und die Behe­ bung von Schäden machen eine Kreditübertragung von 10,3 Millionen erforderlich.

• Damit das «U K W -P rojekt 7 7 », welches die Radioversor­ gung der Schweiz in ausserordentlichen Lagen sicherstellen soll, bis ins Jahr 1999 realisiert werden kann, muss eine Kre­ ditübertragung im Umfange von 2,5 Millionen beantragt werden. Infolge von Baueinsprachen, Personalengpässen und anderer Prioritäten bei den PTT wurden die für 1994 bewilligten Kredite nicht voll beansprucht. Die neun restlichen Kreditübertragungen belaufen sich auf rund sechs Millionen, wobei 1,9 Millionen den Bau des Panora­ mas der Schweizer Geschichte und 1,8 Millionen Stillegungs­ beiträge zwecks Abbau überhöhter Tierbestände betreffen. 3 2 N achtragskredite 3 2 0 Im Rahmen der bäuerlichen Begehren vom Herbst 1994 beschloss der Bundesrat Ende Januar 1995, die O eko-B ei- träge für die extensiv genutzten Wiesen, die Hochstamm- Feldobstbäume, die integrierte Produktion und den biologi­ schen Landbau, wie sie in der Oeko-Beitragsverordnung fest­ gelegt sind, rückwirkend auf den 1. Januar 1995 zu erhöhen. Zudem ist die Beteiligung an den Oeko-Massnahmen bei der Budgetierung stark unterschätzt worden. Gegenüber dem Vor­ jahr dürften rund 40 Prozent mehr Bäuerinnen und Bauern bei der integrierten Produktion mitmachen. Beim biologischen Landbau wurde mit einer Verdoppelung der Beteiligung gerechnet, was zu einem entsprechend höheren Zahlungsbe­ darf für 1995 führt. Für die Oeko-Beiträge muss ein Nachtrags­ kredit im Umfange von 124 Millionen beantragt werden. 31 Reports de crédits Sur lesolde non utilisé des crédits de paiements de 1994, nous vous demandons l'autorisation de reporter sur l'exercice en cours 47,2 millions au total. Pour l'essentiel, ces reports de cré­ dits concernent les objets suivants:

• Les constructions civiles de la C onfédération néces­ sitent des reports de crédits d'un montant total de 28,8 mil­ lions. Les négociations contractuelles pour l'acquisition de l'immeuble destiné à recevoir le calculateur à haute perfor­ mance de l'EPFZ à Manno ont duré plus longtemps que prévu et nécessitent le report d'un crédit de 13 millions. La renonciation à la construction d'un nouveau laboratoire pour les installations du bâtiment pour le LFEM au profit de l'acquisition d'un immeuble voisin entraîne le report des paiements sur l'année 1995, pour un montant de l'ordre de grandeur de huit millions. Enfin, divers projets importants ont subi des retards considérables dans l'avancement des travaux suite à des oppositions, des retards dans l'octroi des autorisations de construire et des réexamens et optimisa­ tions de certains projets. Sont touchés par ces retards, les laboratoires et bâtiments administratifs à Liebefeld et à Itti­ gen, les bâtiments de la Confédération à l'aéroport de Belp, le musée des automates à Seewen, ainsi que divers projets dans le domaine des EPE

• La Confédération participe aux dépenses entraînées par les intem péries de l'autom ne 19 9 3 dont ont été v ic ­ tim es les cantons du Valais et du Tessin. Des retards intervenus dans l'envoi des décomptes touchant les déblaiements et les interventions nécessitent un report de crédit de 10,3 millions.

• Afin que le projet «OUC 7 7 », qui assure les émissions radio en Suisse dans des situations exceptionnelles, puisse être réalisé jusqu'en 1999, un report de crédit d'environ 2,5 millions doit être requis. Suite aux oppositions, au manque de personnel et aux changements de priorités des PTT, les crédits autorisés pour 1994 n'ont pas été entièrement utili­ sés. Les neuf reports de crédits restant totalisent environ six mil­ lions, dont 1,9 million pour la réalisation du panorama de l'his­ toire suisse et 1,8 million pour les contributions à l'abandon d'exploitation en vue de la réduction du cheptel en surnombre. 3 2 Crédits supplém entaires 3 2 0 Dans le cadre des requêtes paysannes de l'automne 1994, le Conseil fédéral a décidé à fin janvier 1995 d'augmen­ ter, avec effet rétroactif au 1er janvier 1995, les taux applicables aux contributions versées pour les prairies extensives, les arbresfruitiers à haute-tige, la production intégrée et la culture biologique, tels qu'ils sont arrêtés dans l'ordonnance sur les contributions écologiques. Lors de l'élaboration du bud­ get, la participation à ces mesures écologiques avait été forte­ ment sous-estimée. Par rapporté l'année précédente, la parti­ cipation des agriculteurs à la production intégrée devrait aug­ menter d'environ 40 pour cent. Pour la culture biologique celle- ci devrait doubler, entraînant ainsi une augmentation équiva­ lente des besoins financiers. Pour les contributions écologi­ ques un crédit supplémentaire de 124 millions doit dès lors être requis.

6 321 Der Bund beteiligt sich an den Aufwendungen für die Behebung der U nw ettterschäden in den Kantonen Wallis und Tessin. Die beiden Kantone meldeten für das Jahr 1995 Zahlungen in der Höhe von 17,5 Millionen für die Wiederher­ stellung von Strassen ausserhalb des National- und Haupt- strassennetzes. Der Bund übernimmt gemäss Bundesbe­ schluss vom 17. Juni 1994 75 beziehungsweise 71 Prozent der Aufwendungen. Weil im Voranschlag 1995 in der betreffenden Rubrik keine Kredite eingestellt worden sind, wird ein Nach­ tragskredit von 12,5 Millionen erforderlich. Ende 1995 dürften sich die Aufwendungen des Bundes und der Kantone für die Wiederherstellung dieser Strassen auf insgesamt 38,5 Millio­ nen belaufen. Davon entfallen 28 Millionen auf den Bund. 3 2 2 Im Rahmen der vom Bundesrat beschlossenen drogen­ politischen Massnahmen wird ein Nachtragskredit von 7,5 Mil­ lionen für Präventionsm assnahm en zur Bekäm pfung des Drogenkonsum s anbegehrt. Davon sollen sechs Millio­ nen für die Umwandlung von Behandlungsplätzen und die Ausweitung der Versuche zur ärztlichen Verschreibung von Betäubungsmitteln eingesetzt werden. Die restlichen 1,5 Mil­ lionen sind für dringende Massnahmen zur Förderung der sta­ tionären Drogentherapie vorgesehen. 3 2 3 Erwähnenswert sind schliesslich die folgenden Nach­ tragskredite:

• 4,5 Millionen für R ückerstattungen der direkten Bun­ dessteuer für Arbeitsbeschaffungsmassnahmen der Unternehmen. Gemäss Verordnung über die allgemeine Freigabe der Arbeitsbeschaffungsreserven (SR 823.35) haben die Unternehmen einen Rechtsanspruch auf diese Rückerstattungen.

• 2,7 Millionen für die Ablösung des Vertrags m it der Galaxy AG in Bern. Die Schweizerische Eidgenossen­ schaft ist zu Beginn der siebziger Jahre ein Mietverhältnis m it der Galaxy AG bis ins Jahr 2013 eingegangen. Dieses Unternehmen betreibt ein Restaurant in der bundeseigenen Liegenschaft an der Effingerstrasse 20 in Bern. Gemäss einer Studie der Treuhandstelle des Wirteverbandes ist der Vertrag äusserst ungünstig für den Bund. 3 2 4 Die übrigen Nachtragskredite belaufen sich insgesamt auf 2,6 Millionen und verteilen sich auf 10 Begehren. 4 Verpflichtungskredit Mit der vorliegenden Botschaft wird ein Zusatzkredit von 3,1 Millionen anbegehrt. Er betrifft den mit dem Voranschlag 1995 bewilligten Verpflichtungskredit «Persönliche Ausrüstung und Erneuerungsbedarf AEB». Der Zusatzkredit istfür die Beschaf­ fung einer zweiten Tranche von 110 Stromerzeugungsaggrega­ ten vorgesehen. Diese sollten ursprünglich 1996 und 1997 beschafft werden. Aufgrund einer neuen Ausrichtung des aus­ ländischen Unternehmens stellt die Hersteilfirma per Ende 1995 die Fabrikation dieser Aggregate ein. Die Geräte müssen deshalb vor dem 30. Juni 1995 bestellt werden. Der bereits im Rüstungsprogramm 1995 eingestellte Verpflichtungskredit von 0,95 Millionen für die Beschaffung von 28 Aggregaten wird gesperrt. 5 Personalbegehren Der Transfer von 2,8 Stellen resultiert aus der Fusion der Kas­ senstelle der PTT mit der Eidg. Ausgleichskasse der EVK. Der Personalabbau bei den PTT-Betrieben wird im PTT-Voran- schlag 1996 berücksichtigt. 321 La Confédération participe aux frais dus à la réparation des dom m ages causés par les intem péries dont ont été victimes les cantons du Valais et du Tessin. Pour 1995, les besoins financiers annoncés par ces deux cantons pour la remise en état des routes en dehors du réseau des routes nationales et principales s'élèvent à 17,5 millions au total. Conformément à l'Arrêté fédéral du 17 juin 1994, la Confédéra­ tion prend respectivement 75 et 71 pour cent des coûts à sa charge. Aucun montant n'est prévu à cet effet dans le budget 1995, d'où la nécessité de requérir un crédit supplémentaire de 12,5 millions. A fin 1995, les coûts totaux supportés par la Confédération et les cantons pour la remise en état de ces routes devraient s'établir à 38,5 millions, dont 28 millions à charge de la Confédération. 3 2 2 Dans le cadre des mesures arrêtées par le Conseil fédéral dans le domaine de la drogue, un crédit supplémentaire de 7,5 millions est requis au titre des mesures de prévention contre la consom m ation de drogues. Un montant de six millions est prévu pour la transformation de places de traite­ ment et l'extension des essais de prescription médicale de stu­ péfiants et 1,5 million pour les besoins supplémentaires liés à des mesures urgentes visant à promouvoir le traitement rési­ dentiel des toxicomanes. 32 3 Parmi les autres demandes, il importe notamment de mentionner:

• 4,5 millions pour le rem boursem ent de l'im p ô t fédéral direct aux entreprises qui participent aux réserves de crise. En vertu de l'ordonnance sur la libération générale des réserves de crise (RS 8 2 3 .3 5), ces entreprises ont droit au remboursement de l'im pôt fédéral direct.

• 2,7 millions pour le rachat du co ntrat de location à la société Galaxy SA. Au début des années septante la Confé­ dération a conclu un contrat de location avec la Galaxy SA portant jusqu'en l'an 2013. Cette société exploite un restau­ rant dans le bâtiment de l'Effingerstrasse 20 à Berne. Selon une expertise effectuée par la fiduciaire de la Fédération des cafetiers, restaurateurs et hôteliers, le contrat actuel est extrêmement désavantageux pour la Confédération. 32 4 Les autres crédits supplémentaires se chiffrent à quelque 2,6 millions au total. Ils se répartissent sur dix demandes de moindre importance. 4 Crédit d'engagem ent Avec le présent message un crédit additionnel de 3,1 millions est requis sur le crédit d'engagement «équipement personnel et besoin de renouvellement (BRA)» ouvert avec le budget

1995. Ce crédit additionnel est destiné à acquérir une seconde tranche de 110 groupes électrogènes lesquels devaient, selon la planification initiale, être acquis ultérieurement en 1996 et en

1997. En raison d'une nouvelle orientation de cette entreprise étrangère, la firme productrice va cesser la production de ces groupes électrogènes d'ici à fin 1995. C'est la raison pour laquelle ces appareils doivent être commandés au plus tard d'ici fin juin 1995. Le crédit d'engagement de 0,95 million prévu dans le programme d'armement 1995 pour l'achat de 28 groupes électrogènes est bloqué. 5 Personnel La fusion de la caisse de compensation des PTT avec la caisse fédérale de compensation de la CFA a pour corollaire le trans­ fert de 2,8 postes permanents. La réduction de l'effectif des PTT sera prise en compte dans le budget 1996 des PTT.

7 6 Verzicht auf eine Beteiligung des Bundes an den Kosten der Kantone für die poli­ zeiliche Verkehrsüberwachung und V er­ kehrsregelung auf den Nationalstras­ sen; Regelung bei Härtefällen 61 Seit dem 1. Januar 1995 leistet der Bund keine Beiträge mehr an die Kosten, die den Kantonen für die polizeiliche Ver­ kehrsüberwachung und Verkehrsregelung auf den National­ strassen entstehen. Diese Massnahme wurde im Rahmen der Sanierungsmassnahmen 1993 für den Bundeshaushalt be­ schlossen und ermöglicht dem Bund im Jahre 1996 Einsparun­ gen von schätzungsweise 93 Millionen. In seiner Botschaft vom 4. Oktober 1993 über die Sanierungs­ massnahmen für den Bundeshaushalt wies der Bundesrat dar­ auf hin, dass die Mehrbelastung der Kantone mindestens teil­ weise durch die höheren allgemeinen Strassenbeiträge kom­ pensiert werden, wie sie sich aus den neu zweckgebundenen Strassenbenützungsabgaben sowie den durch die Aufhebung der Treibstoffzollbegünstigung und -befreiung höheren Treib­ stoffzolleinnahmen ergeben. Die Kantone erhalten 12 Prozent dieser zweckgebundenen Mehreinnahmen. Dies entspricht rund 66 Millionen. Da die verbleibende Belastung von 27 Millionen gewisse Kan­ tone überdurchschnittlich hart trifft, beantragte der Bundesrat dem Parlament eine Änderung der gesetzlichen Grundlagen, um allfälligen Härtefällen begegnen zu können. Diese ist seit dem 1. Januar 1995 in Kraft. 62 Eine Konsultation der Kantone hat deutlich gemacht, dass die Kantone Uri, Obwalden und Nidwalden durch die Auf­ hebung der Bundesbeiträge an die Kosten für die polizeiliche Verkehrsüberwachung auf den Nationalstrassen unverhältnis­ mässig stark betroffen werden, auch wenn diese Minderein­ nahmen durch die Verteilung der neuen zweckgebundenen Einnahmen (Strassenbenützungsabgaben, zusätzliche Zoll­ einnahmen durch die Eliminierung von Treibstoffzollrücker­ stattungen) teilweise kompensiert werden. Um die verbleibende Belastung zu verringern, hat der Bundes­ rat beschlossen, dem Kanton Uri für die Jahre 1995—1999 einen jährlichen Betrag von drei Millionen, den Kantonen Obwalden und Nidwalden von je einer Million zu gewähren. Unter Vorbehalt der Kompetenzen des Parlaments bei der Ver­ teilung der zweckgebundenen Treibstoffzöllen (Treibstoffzoll­ gesetz Art. 4 Abs. 1) sollen diese Beträge zu den allgemeinen Strassenbeiträgen (12%) hinzukommen. Damit kann sicherge­ stelltwerden, dass diese zusätzlichen Mittel für Uri, Obwalden und Nidwalden nicht zu Lasten der anderen Kantone gehen. Die vom Parlament bewilligten Budgetkredite in der entspre­ chenden Rubrik (806.3600.003 Allgemeine Strassenbeiträge und Finanzausgleich) ermöglichen für 1995 die Zahlung von fünf Millionen. Weil die ausbezahlten allgemeinen Beiträge an die Kantone 1994 höher als die sich aus den effektiven Einnah­ men ergebenden Beträge ausfielen, ergibt sich im laufenden Jahr ein ausreichender Spielraum. Für die kommenden Jahre wird der Bundesrat dem Parlament die erforderlichen Zah­ lungskredite jeweils mit dem Budget beantragen. 6 Suppression de la participation de la Con­ fédération au financem ent des dépenses cantonales pour la surveillance et la régulation du trafic par la police sur les routes nationales: traitem ent des cas de rigueur 61 La suppression de la participation de la Confédération au financement des dépenses cantonales pour la surveillance et la régulation du trafic par la police sur les routes nationales est effective depuis le 1er janvier 1995. Cette mesure a été décidée dans le cadre des mesures d'assainissement 1993. Elle entraîne une économie pour la Confédération estimée à 93 millions en 1996. Dans son message du 4 octobre 1993 sur les mesures d'assai­ nissement des finances fédérales 1993, le Conseil fédéral rap­ pelait que l'impact financier de la suppression de la participa­ tion aux frais des cantons pour la surveillance des routes natio­ nales serait au moins partiellement absorbé par l'accroisse­ ment des subventions routières générales résultant de l'affec­ tation des redevances d'utilisation des routes et de l'augmen­ tation du produit des droits d'entrée sur les carburants due à la suppression de certains allégements ou des exonérations des droits sur les carburants. La part cantonale de 12 pour cent à l'augmentation de ces recettes affectées représente un mon­ tant de 66 millions. Considérant qu'il était possible que la charge résiduelle de 27 millions frappe de façon disproportionnée certains cantons, le Conseil fédéral a obtenu du Parlement la modification légis­ lative indispensable pour pouvoir faire face à de tels cas de rigueur. Elle est entrée en vigueur le 1er janvier de cette année. 62 Après consultation des cantons, il est apparu que les can­ tons d'Uri, Obwald et Nidwald sont frappés de façon dispro­ portionnée par la suppression de la participation de la Confé­ dération auxfrais qu'ils encourent pour la surveillance du trafic sur les routes nationales par la police, malgré la compensation partielle provenant de la répartition entre les cantons des nou­ velles recettes affectées (taxes routières, droits supplémen­ taires provenant de la suppression de certaines restitutions des droits sur les carburants). Afin de diminuer leur charge résiduelle, le Conseil fédéral a décidé d'octroyer, pour la période 1995—1999, un montant annuel de trois millions pour le canton d'Uri, d'un million pour le canton d'Obwald et également d'un million pour le canton de Nidwald. Ces montants, sous réserve de la compétence parlementaire en matière de répartition des droits sur les car­ burants (art. 4 al. 1 de la loi concernant l'utilisation du produit des droits d'entrée sur les carburants), seront ajoutés à la part cantonale (12%) des droits et redevances affectés selon l'art. 36ter de la Constitution et destinés aux mesures autres que techniques. Ainsi, les autres cantons ne seront pas pénalisés par les moyens supplémentaires mis à disposition d'Uri, Obwald et Nidwald. Les crédits budgétaires 1995 de la rubri­ que concernée (806.3600.003 «Subventions routières géné­ rales et péréquation financière») permettent le paiement des 5 millions en 1995. En effet, les mécanismes de compensation — les montants payés en 1994 au titre de part cantonale aux droits sur les carburants ayant été supérieurs à la part résultant des recettes effectives — laissent une marge suffisante pour l'année en cours. Pour les années à venir, le Conseil fédéral demandera au Parlement, avec le budget, les crédits de paie­ ment nécessaires.

8 Entwurf Projet Bundesbeschluss über den N achtrag I zum Voranschlag 1995 Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossen­ schaft, nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom

5. April 1995 beschliesst: A rt. 1 Für das Jahr 1995 werden als erster Nachtrag zum Voranschlag der Eidgenossenschaft gemäss Verzeichnis folgende Zah­ lungskredite bewilligt:

• 47 169 759 Franken als Kreditübertragungen aus dem Vor­ jahr,

• 153 862 900 Franken als Nachtragskredite. A rt. 2 Für das Jahr 1995 wird ein Zusatzkredit von 3,1 Millionen auf dem Verpflichtungskredit 1995 «Persönliche Ausrüstung und Erneuerungsbedarf, AEB» gewährt. A rt. 3 Dem Eidg. Finanzdepartement (EVK) werden mit dem ersten Nachtrag zum Voranschlag 1995 zusätzlich 2,8 Etatstellen bewilligt. A rt. 4 Dieser Beschluss ist nicht allgemeinverbindlich, er untersteht nicht dem Referendum. Arrêté fédéral concernant le prem ier supplém ent au budget de 1 9 9 5 L'Assemblée fédérale de la Confédération suisse, vu le mes­ sage du Conseil fédéral du 5 avril 1995, arrête: A rticle premier Les crédits de paiements ci-après sont ouverts au titre du pre­ mier supplément au budget de 1995, selon liste spéciale:

• 47 169 759 francs de crédits reportés de l'année précé­ dente,

• 153 862 900 francs de crédits supplémentaires. A rt. 2 Pour 1995 un crédit additionnel de 3,1 millions est octroyé au crédit d'engagement 1995 «équipement personnel et be­ soins de renouvellement, BRA». A rt. 3 2,8 postes permanents supplémentaires sont autorisés par la voie du premier supplément au budget de 1995 pour le Dépar­ tement fédéral des finances (CFA). A rt. 4 Le présent arrêté, qui n'est pas de portée générale, n'est pas soumis au référendum.

10 N a c h tra g s k re d it 1 K red itü b ertrag u n g 1 (•) Rechnung Compte 1994 Voranschlag Budget 1995 Nachtragskredite Crédits supplém entaires 1995 C réd it s u p p lé m e n ta ire 1 R eport de cré d it 1 (•) Fr. Fr. Fr. Finanzrechnung 201 032659 Compte financier 1 Behörden und Gerichte 825 000 1 Autorités et tribunaux 105 Bundesgericht 825 000 105 Tribunal fédéral 3010.005 Bezüge des Hilfspersonals 7 627 270 000 600 000 3010.005 Rétribution du personnel auxi­ liaire 3100.001 Bürobedarf, Druck- und Buchbinderkosten 176 162 162 000 25 000 3100.001 Fournitures de bureau, frais d'impression et de reliure 3180.002 Eidg. Untersuchungsrichter Bundesstrafrechtspflege 246 285 25 000 200 000 3180.002 Juges d'instruction fédéraux et justice pénale fédérale 3 Departement des Innern 11 300 121 3 Département de l'intérieur 305 Bundesarchiv 10 000 305 Archives fédérales 3160.001 Spesenentschädigungen 44 608 30 000 10 000 3160.001 Dédommagements 306 Bundesamt für Kultur 1 278 300 306 Office fédéral de la culture 3120.002 Panorama der Schweizer Geschichte 85 397 407 300 • 313 300 3120.002 Panorama de l'histoire suisse 3600.114 Kampagne gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit 235 000 965 000 3600.114 Campagne contre le racisme et la xénophobie

11 Begründung Exposé des motifs Zu 105 Bundesgericht 3010.005 Das Parlament hat m it dem Budgetbeschluss vom 14.12.1994 fünf Hilfspersonalstellen bewilligt, w ofür ein Nachtragskredit erforderlich ist. Gewöhnlicher Vorschuss. 3100.001 Die vom Parlament am 14.12.1994 bewilligten Hilfskräfte müssen sofort m it Arbeitsm itteln ausgerüstet werden, w ofür im VA keine Kredite vorgesehen wurden. 3180.002 1m Budgetierungszeitpunkt nicht voraussehbarer M ehr­ bedarf für drei Prozesse. Gewöhnlicher Vorschuss. Ad 105 Tribunal fédéral Autorisation par le Parlement de cinq postes d'auxiliaires par l'AF du 14.12.1994 concernant le budget, postes pour lesquels un crédit supplémentaire doit être requis. Crédit provisoire. Equipement immédiat en moyens de travail des nouveaux postes d'auxiliaires autorisés par le Parlement le 14 décembre 1994, aucun crédit n'ayant été prévu à cet effet lors de l'élaboration du budget. Besoins financiers, non prévus au m om ent de l'établissement du budget, concernant trois procès. Crédit provisoire. Zu 305 Bundesarchiv 3160.001 Zusätzliche, unabdingbare und zum Zeitpunkt der Budgetie­ rung nicht vorhersehbare Dienstreisen zwecks Teilnahme an Sitzungen des Internationalen Archivrates und an Ausbil­ dungsveranstaltungen. Der Mehrbedarf wird durch Sper­ rung des entsprechenden Betrages auf der Rubrik 305.3180.002 kompensiert. Ad 305 Archives fédérales Voyages de service supplémentaires, indispensables et im prévisi­ bles au mom ent de l'établissement du budget en vue de participer à des séances du Conseil international des archives et à des cours de form ation. Ces besoins financiers supplémentaires sont compensés par le blocage d'un montant correspondant à l'article 305.3180.002. Zu 306 Bundesamt für Kultur 3120.002 Die für das Panorama der Schweizer Geschichte erforderli­ chen wissenschaftlichen und gestalterischen Vorarbeiten können wegen den beim Projekt aufgetretenen Verzöge­ rungen erst in diesem Jahr zum Abschluss gebracht w er­ den. Gewöhnlicher Vorschuss. 3600.114 Zweite Teilauszahlung des gemäss BRB vom 28.11.1994 in Aussicht gestellten Bundesbeitrages von insgesamt 1,2 M il­ lionen Franken zugunsten der «Kampagne gegen Rassis­ mus und Fremdenfeindlichkeit». Ad 306 Office fédéral de la culture Les travaux préliminaires, à la fois scientifiques et muséologiques, afférents au Panorama de l'histoire suisse ne pourront être achevés que cette année en raison des retards survenus dans la réalisation du projet. Crédit provisoire. Paiement de la deuxième tranche de la contribution fédérale de 1,2 million de francs allouée, en vertu de l'ACF du 28.11.1994, à la «Cam­ pagne contre le racisme et la xénophobie».

12 N a c h tra g s k re d it 1 K red itü b ertrag u n g 1 (•) Rechnung Compte 1994 Voranschlag Budget 1995 Nachtragskredite Crédits supplém entaires 1995 C réd it su p p lé m e n ta ire 1 R epo rt de c ré d it 1 (•) Fr. Fr. Fr. 314 Am t für Bundesbauten 1 930 000 314 Office des constructions fédérales 4000.04 Panorama der Schweizer Geschichte 2 570 258 910 000 • 1 930 000 4000.004 Panorama de l'histoire suisse 316 Bundesamt für Gesundheits­ wesen 7 712 521 316 Office fédéral de la santé publique 3180.015 Prävention-Massnahmen 11 496 728 11 400 000 7 500 000 3180.015 Mesures de prévention 3600.007 Beiträge an die Lebensmittei­ kontrolle 74 716 — • 212 521 3600.007 Subventions pour le contrôle des denrées alimentaires 317 Bundesamt für Statistik 169300 317 Office fédéral de la statistique 3160.001 Spesenentschädigungen 296 891 468 000 4 300 3160.001 Dédommagements 3180.001 Kommissionen und Honorare 135 346 170 000 165 000 3180.001 Commissions et honoraires

13 Begründung Exposé des motifs Zu 314 Am t für Bundesbauten Ad 314 Office des constructions fédérales 4000.004 BB vom 7.2.1990. Ende 1993 w urde durch die Direktion des Schweizerischen Landesmuseums (SLM) ein neuer Projekt­ beauftragter eingesetzt. M it dem Wechsel an der Spitze der musealen Projektleitung wurde ebenfalls ein neuer Gestal­ ter verpflichtet, welcher zusammen m it der Projektleitung ein neues Ausstellungskonzept zu erarbeiten hat. Bedingt durch diese Umstände konnte der Zahlungskredit 1994 nicht verbaut werden und die Eröffnung des Forums musste auf den 9. Juni 1995 verschoben werden. Damit die Arbei­ ten im laufenden Jahr zu Ende geführt werden und inner­ halb des Verpflichtungskredites abgeschlossen werden können, sind w ir auf die Kreditübertragung in der beantrag­ ten Flöhe angewiesen. AF du 7.2.1990. A fin 1993, la direction du Musée national suisse a engagé un nouveau chef des opérations. Le changement à la direc­ tion du projet relatif au musée a conduità l'engagem ent d'un nouveau concepteur qui doit élaborer, en collaboration avec la direction du projet, un nouveau concept d'exposition. Du fait de ces circonstan­ ces, le crédit de paiement 1994 n'a pas été entamé et l'ouverture du Forum a été reportée au 9 juin 1995. Afin que les travaux puissent être exécutés pendant le présent exercice et term inés dans le cadre du crédit d'engagement, le report de crédit jusqu'à concurrence du montant demandé est requis. Zu 316 Bundesamt für Gesundheitswesen Ad 316 Office fédéral de la santé publique 3180.015 M it BRB vom 3.10.1994 sind zwei Projekte als zusätzliche Drogen-Präventionsmassnahmen beschlossen worden, w ofür aber im VA 95 noch keine Mittel zur Verfügung ste­ hen. Es handelt sich um die Projekte PROVE (Umwandlung von Behandlungsplätzen und Ausweitung der Versuche zur ärztlichen Verschreibung von Betäubungsmitteln; 6,0 Mio.) und REFIA (dringende Massnahmen zur Förderung der sta­ tionären Drogentherapie; 1,5 Mio.). Der erforderliche Kre­ ditbedarfw ird 1995 auf der Rubrik 316.3600.010 «AIDS-For- schung» im Umfange von 0,5 Millionen teilkompensiert. 3600.007 Die Prüfung der Schlussrechnung zur Bemessung des Bei­ trags an den Ausbau und die Renovationsarbeiten des kantonalen chemischen Labors in Aarau hat sich länger hin­ ausgezogen als ursprünglich angenommen. Der Kredit, welcher im Rahmen des Nachtrags 11/1994 hierfür bewil­ ligt wurde, konnte deshalb nur zu einem geringen Teil ver­ wendet werden. Der Restbetrag w ird nach Vorliegen des Prüfberichts des Amtes für Bundesbauten nunmehr im laufenden Rechnungsjahr fällig. Par ACF du 3.10.1994, deux projets relatifs à des mesures supplémen­ taires de prévention contre la drogue, mesures pour lesquelles aucun crédit n'avait été prévu au budget. Il s'agit des projets Prove (transfor­ mation de places de traitem ent et extension des essais de prescrip­ tion médicale de stupéfiants: 6 millions de francs) et le projet REFIA (mesures urgentes visant à prom ouvoir le traitem ent résidentiel des toxicomanes: 1,5 million de francs). Une partie des besoins financiers requis sera compensé en 1995 à l'article 316.3600.010 Recherche sur le sida (0,5 m illion de francs). L'examen du décompte final visant à déterm iner le montant de la sub­ vention destinée aux travaux de construction et de rénovation du Laboratoire cantonal de chimie à Aarau a duré plus longtemps que prévu initialement. C'est pourquoi le crédit alloué à cet effet dans le cadre du crédit supplémentaire 11/1994 n'a pu être utilisé que dans une faible partie. Le solde devra être versé durant le présent exercice dès que l'Office des constructions fédérales aura présenté son rap­ port. Zu 317 Bundesamt für Statistik 3160.001 BRB vom 13.3.95. Kostenneutrale Überführung der BIGA- Sektion «Lohnstatistik» in das BFS. Gleichzeitige Kredit­ sperre bzw. Kompensation auf der BIGA- Rubrik Nr. 705.3104.080 (Spesenentschädigungen). 3180.001 BRB vom 13.3.95. Kostenneutrale Überführung der BIGA- Sektion «Lohnstatistik» in das BFS. Gleichzeitige Kredit­ sperre bzw. Kompensation auf der BIGA- Rubrik Nr. 705.3103.040 (Kommissionen und Flonorare). Ad 317 Office fédéral de la statistique ACF du 13.3.95. Transfert, neutre sur le plan des coûts, de la Section «Statistique des salaires» de l'OFIAMT à l'OFS. Le crédit est com ­ pensé par blocage d'un montant correspondant à l'article 705.3104.080 de l'OFIAMT (Dédommagements). ACF du 13.3.95. Transfert, neutre sur le plan des coûts, de la Section «Statistique des salaires» de l'OFIAMT à l'OFS. Le crédit est com ­ pensé par blocage d'un m ontant correspondant à l'article 705.3103.040 de l'OFIAMT (Commissions et honoraires).

14 Nachtragskredit 1 Kreditübertragung 1 (•) Rechnung Compte 1994 Voranschlag Budget 1995 Nachtragskredite Crédits supplém entaires 1995 Crédit supplémentaire 1 Report de crédit 1 (•) Fr. Fr. Fr. 327 Bundesamt für Bildung und Wissenschaft 200 000 327 Office fédéral de l'éducation et de la science 3600.308 Internationale Zusammenarbeit Bildung und Wissenschaft 2 140 650 2 450 000 200 000 3600.308 Coopération internationale en matière d'éducation 4 Justiz- und Polizei­ departement 2 500 000 4 Département de justice et police 401 Generalsekretariat 2 500 000 401 Secrétariat général 3190.001 Aktivdienstvorbereitungen 4 692 369 5 000 000 • 2 500 000 3190.001 Préparations au service actif 5 M ilitärdepartement 196 538 5 Département militaire 511 Stab der Gruppe für General­ stabsdienste 43 600 511 Etat-major du groupement de l'état-m ajor général 3150.101 Miet- und Pachtzinsen 24 249 24 300 43 600 3150.101 Loyers et fermages 531 Stab der Gruppe für Aus­ bildung 152 938 531 Etat-major du groupement de l'instruction 4010.191 Maschinen, Geräte 85 062 238 000 • 152 938 4010.191 Machines, appareils 6 Finanzdepartement 33 122 000 6 Département des finances 600 Generaisekretariat 450 000 600 Secrétariat général 3180.001 Kommissionen und Honorare 60 001 75 000 450 000 3180.001 Commissions et honoraires

15 Begründung Zu 327 Bundesamt für Bildung und Wissenschaft 3600.308 Mit Verfügung des Direktors GWF vom 30. Mai 1994 w urde der Schweizerischen Friedensstiftung (SFS) für das Jahr 1995 ein Beitrag von Fr. 200 000.— zulasten dieses Kredites gewährt. Da der Kredit für 1995 bereits vollum fänglich verpflichtet ist, beantragen w ir eine Erhöhung um Fr. 200 000.—. Nach Absprache m it der Eidg. Finanzverwal­ tung und dem Eidg. Departement für auswärtige Angele­ genheiten wird der Betrag seitens des EDA im Kredit 201.3600.150 «Friedenserhaltende Aktionen» kompensiert. Exposé des motifs Ad 327 Office fédéral de l'éducation et de la science Par décision du directeur du GSR du 30 mai 1994, une contribution s'élevant à 200 000 francs était accordée à la Fondation suisse pour la paix (FSP), pour l'année 1995, à charge de ce crédit. Le montant prévu pour 1995 étant déjà entièrem ent engagé, nous vous demandons une rallonge de 200 000 francs. D'entente avec le Département fédéral des finances et le Département fédéral des affaires étrangères, ce m ontant sera compensé sur le crédit 201.3600.150 «Actions pour le maintien de la paix» du DFAE. Zu 401 Generalsekretariat EJPD 3190.001 Mit BRB vom 30.1.95 w urde der Variante «Kompromiss MINI / Untervariante 96 m it Kreditübertragung» des Antra­ ges an den Bundesrat betreffend Alternativen zum Abschluss des «UKW-Projektes 77» zugestimmt. Das EJPD wurde gleichzeitig erm ächtigt, m it dem Nachtrag 1/95 eine Kreditübertragung von 2,5 Mio. Franken zu beantragen. Die bewilligte Variante setzt für 1995 einen Zahlungskredit von 7,5 Mio. Franken voraus. Im Voranschlag 1995 sind lediglich 5 Mio. Franken eingestellt. Der ausgewiesene Kreditrest 1994 betrug 2,8 Mio. Franken. Zu 511 Stab der Gruppe für Generalstabsdienste 3150.101 Anpassung des seit 1969 unveränderten Baurechtszinses an die heutige Marktlage. Der Fehlbetrag w ird unter der Rubrik 511.3110.151 «Ankauf von Pferden und Maultieren» kompensiert. Zu 531 Stab der Gruppe für Ausbildung 4010.191 Verzögerungen bei der Beschaffung eines Traktors infolge von Fabrikationsengpässen des Lieferanten. Zu 600 Generalsekretariat EFD 3180.001 Im Budget 1995 des GS EFD nicht vorgesehener Kreditbe­ darf für zwei Expertisen betreffend die Eidg. Versicherungs­ kasse, die vom Koordinationskomitee der Finanzdelega­ tion, von den Finanzkommissionen und der GPK der eidg. Räte und vom Bundesrat verlangt wurden. Gewöhnlicher Vorschuss. Ad 401 Secrétariat général du DFJP Par ACF du 30.1.1995, le Conseil fédéral a décidé de mettre un terme au «projet OUC-77», au sens de la variante «Compromis MINI/Sous- variante 96 avec report de crédit» proposée par le DFJP. Cet arrêté autorise le DFJP à proposer, avec le premier supplément au budget 1995, un report de crédit de 2,5 m illions de francs. La variante auto­ risée prévoit pour 1995 un crédit de paiements de 7,5 millions de francs. Seuls 5 millions de francs avaient été portés au budget 1995. Le solde de crédit à fin de 1994 s'élevait à 2,8 m illions de francs. Ad 511 Etat-major du groupement de l'état-m ajor général Adaptation des droits de superficie à la situation actuelle du marché, leurtaux étant resté inchangé depuis 1969. Le montant manquant est compensé à l'article 511.3110.151 Achats de chevaux et de mulets. Ad 531 Etat-major du groupement de l'instruction Retards dans l'acquisition d'un tracteur en raison de difficultés de fabrication auxquelles le fournisseur est confronté. Ad 600 Secrétariat général du DFF Besoins financiers im prévus au m om ent de l'établissem ent du bud­ get pour deux expertises concernant la Caisse fédérale d'assurance, expertises qui ont été demandées par le Comité de coordination de la Délégation des finances, par les Commissions des finances, par la Commission de gestion et par le Conseil fédéral. Crédit provisoire.

16 Nachtragskredit I Kreditübertragung I (•) Rechnung Compte 1994 Voranschlag Budget 1995 Nachtragskredite Crédits supplém entaires 1995 Crédit supplémentaire I Report de crédit I (•) 601 Finanzverwaltung 3190.006 Vertragliche Leistungen 4000.003 Zivile Bauten 603 Münzstätte 3110.001 Maschinen, Geräte, Fahrzeuge Einrichtungen 4010.001 Maschinen, Geräte, Fahrzeuge, Einrichtungen 606 Zollverwaltung 3070.001 Dienstkleider 4010.001 Maschinen, Geräte, Fahrzeuge 454 605 031 135 836 562 075 2914418 458 502 Fr. 483 434 000 505 000 400 000 2 235 000 1 300 000 Fr. 31 500 000 2 700 000 28 800 000 702 000 249100 452 900 470 000 • 90 000 • 380 000 601 Administration des finances 3190.006 Prestations contractuelles 4000.003 Constructions civiles 603 Monnaie fédérale 3110.001 Machines, appareils, véhicules, installations 4010.001 Machines, appareils, véhicules, installations 606 Administration des douanes 3070.001 Vêtements de service 4010.001 Machines, appareils, véhicules

17 Begründung Exposé des motifs Zu 601 Finanzverwaltung 3190.006 Auskauf der Galaxy AG an der Effingerstrasse 20 (City West) in Bern. Die Schweizerische Eidgenossenschaft ist m it Ver­ trägen von 1971 und 1973 ein M ietverhältnis bis ins Jahr 2013 m it der Galaxy AG eingegangen. Die Galaxy AG betreibt ein Restaurant m it einer Fläche von rund 800 m 2 in der bundeseigenen Liegenschaft an der Effingerstrasse. Gemäss einer Studie der Treuhandstelle des W irteverban­ des verliert der Bund jährlich rund Fr. 160 000.— infolge die­ ses äusserst ungünstigen Vertrages. Dieser soll nun für eine maximale Verkaufssumme von 2,7 Millionen abgelöst w er­ den. 4000.003 Bei verschiedenen Grossprojekten (z.B. bei den Verwal- tungs-ZLaborgebäuden in Liebefeld und Ittigen, Bundes­ bauten Flughafen Belp und einzelnen Vorhaben im ETFI- Bereich) musste eine deutliche Verzögerung des Bau­ fortschritts hingenommen werden. Zudem führten Einsprachen bei Grossprojekten (z.B. M usikautomatenmu­ seum Seewen) sowie die Überprüfung und Optimierung des Projektes 3. Ausbauetappe ETHZ Hönggerberg zu Min­ derausgaben im Jahre 1994. Im weiteren bewirkte der Ver­ zicht auf den Neubau des LHT-Gebäudes zugunsten des Erwerbs einer Nachbarliegenschaft für die EMPA eine Ver­ lagerung des Zahlungskredits ins Jahr 1995. Die Vertrags­ verhandlungen über den Erwerb der Liegenschaft für den Flochleistungsrechner der ETFIZ in Manno zogen sich unvorhergesehen hin, so dass die Zahlungen erst 1995 w irk­ sam werden. Die vorerwähnten Zahlungsverzögerungen führen zu einem erhöhten Kreditbedarf im Jahre 1995. Ad 601 Administration des finances Rachat du Galaxy S.A. sis Effingerstrasse 20 (City West), à Berne. En 1971 et 1973, la Confédération a conclu avec la Galaxy S.A. (restau­ rant) un contrat de location courant jusqu'en 2013. La Galaxy S.A. exploite un restaurant d'une surface de 800 m2 dans l'im meuble appartenant à la fiduciaire de la Confédération de l'Effingerstrasse. Selon une étude entreprise par la Fédération suisse des cafetiers, restaurateurs et hôteliers, la Confédération perd chaque année quel­ que 160 000 francs vu que les conditions du contrat sont extrêm e­ m ent défavorables à cette dernière. Actuellement, la Confédération a la possibilité de résilier ce contrat au prix de vente maximum de 2,7 m illions de francs. Divers projets im portants (par ex., bâtiments de laboratoire adm i­ nistratifs à Liebefeld et Ittigen, constructions de la Confédération à l'aéroport de Belp et certains projets dans le domaine des EPF) ont subi des retards considérables dans l'avancement des travaux. En outre, les oppositions faites à des projets im portants (par ex., Musée des automates musicaux de Seewen) et le contrôle et l'optimalisation du projet 3éme étape d'extension EPFZ Floenggerberg ont entraîné des dépenses moindres en 1994. De plus, le fait de renoncer à la construc­ tion du nouveau bâtiment LFT en préférant l'acquisition d'un im m eu­ ble voisin pour le LFEM a nécessité le report du crédit de paiement à

1995. Les négociations contractuelles sur l'acquisition de l'im meuble destiné à recevoir le calculateur à haute performance de l'EPFZ à Manno ont d'une façon im prévisible duré plus longtemps que prévu de telle sorte que les paiements ne sont exécutés qu'en 1995. Les retards susmentionnés dans les paiements ont provoqué une hausse des besoins financiers pour l'exercice 1995. Zu 603 Eidg. Münzstätte 3110.001 Durch Lieferverzögerungen von Komponenten für die Modernisierung der Stempelfuss-Schleifmaschine sowie durch Verzögerungen in der Umsetzung des Projektes «Qualitätskontrollsystem» ergeben sich Zahlungsverschie­ bungen ins Jahr 1995. 4010.001 Infolge Verzögerung diverser Garantiearbeiten an den neuen Prägemaschinen konnte die Restzahlung an den Her­ steller nicht termingemäss vorgenom men werden. Ad 603 Monnaie fédérale En raison de retards dans la livraison de composants destinés à la modernisation d'une machine à rectifier le coin, ainsi que dans la réalisation du projet système de contrôle de la qualité, les paiements ont été reportés à l'exercice 1995. En raison du retard dans l'exécution de divers travaux de garantie au nouveau balancier, le reliquat n'a pas pu être payé au producteur dans les délais prévus. Zu 606 Zollverwaltung 3070.001 Die Notwendigkeit der Kreditübertragung ist auf einen Lie­ ferverzug beim Uniform stoff für das Grenzwachtkorps (GWK) zurückzuführen. 4010.001 Die Notwendigkeit der Kreditübertragung ist auf eine Ver­ spätung in der Realisierung des Projektes Umbau Funknetz Grenzwachtkorps (GWK) zurückzuführen. Ad 606 Administration des douanes Retard dans la livraison du tissu nécessaire à la confection des uniform es destinés au Corps des gardes-frontière (Cgfr). Retard dans la réalisation du projet de renouvellement du réseau radio du Corps des gardes-frontière (Cgfr).

18 Nachtragskredit I Kreditübertragung I (•) Rechnung Compte 1994 Voranschlag Budget 1995 Nachtragskredite Crédits supplém entaires 1995 Crédit supplémentaire 1 Report de crédit 1 (•) Fr. Fr. Fr. 7 Volkswirtschaftsdepartement 130 289 000 7 Département de l'économie publique 707 Bundesamt für Landwirtschaft 125 789 000 707 Office fédéral de l'agriculture 3600.143 Abbau von überhöhten Tierbeständen 12 722 925 • 1 789 000 3600.143 Réduction du cheptel en sur­ nombre 3600.210 Oeko-Beiträge 171 400 000 197 000 000 124 000 000 3600.210 Contributions écologiques 723 Bundesamt für Konjunktur­ fragen 4 500 000 723 Office fédéral des questions conjoncturelles 3190.001 Arbeitsbeschaffungsreserven, Rückvergütung auf der direkten Bundessteuer 3 110 433 266 000 4 500 000 3190.001 Réserves des crises, remboursement à valoir sur l'im pôt fédéral direct 8 Verkehrs- und Energiewirt­ schaftsdepartement 22 800 000 8 Département des transports, des communications et de l'énergie 804 Bundesamt für Wasserwirt­ schaft 10 300 000 804 Office fédéral de l'économie des eaux 4600.013 Sonderhilfe Unwetterschäden VS/TI 1993 14 910 728 • 10 300 000 4600.013 Aide spéciale, dommages dus aux intempéries VS/TI 1993 806 Bundesamt für Strassenbau 12 500 000 806 Office fédéral des routes 4600.011 Übrige Strassen, Unwetter­ schäden VS/TI 1993 15 500 000 12 500 000 4600.011 Autres routes, dommages dus aux intempéries VS/TI 1993

19 Begründung Exposé des motifs Zu 707 Bundesamt für Landwirtschaft 3600.143 Infolge Verzögerung verschiedener Gesuche und hängiger Rekurse für Stilllegungsbeiträge zwecks Abbau überhöhter Tierbestände w ird zur Finanzierung der daraus entstehen­ den Verpflichtungen eine Kreditübertragung nötig. Im Vor­ anschlag 1995 sind keine Mittel enthalten, da die Betriebs- Stilllegungsverordnung vorzeitig aufgehoben wurde. Gewöhnlicher Vorschuss. 3600.210 Mehraufwendungen gestützt auf den Bundesratsbeschluss vom 15. Februar 1995 über die bäuerlichen Begehren vom Herbst 1994 (Änderung der Oeko-Beitragsverordnung vom 26.4.93). Erhöhung der Beitragsansätze für extensiv genutzte Wiesen, Hochstamm-Feldobstbäume, die Inte­ grierte Produktion und den Biologischen Landbau sowie M ehrbeteiligung der Landwirte an den bestehenden Oeko- Massnahmen. Zu 723 Bundesamt für Konjunkturfragen 3190.001 Allgemeine Freigabe der Arbeitsbeschaffungsreserven durch das EVD per 1.12.91. Nicht vorhersehbare Eingänge von Abrechnungen von Unternehmen über durchgeführte Arbeitsbeschaffungsmassnahmen, welche entsprechende Rückerstattungen auf der direkten Bundessteuer nach sich ziehen. Zu 804 Bundesamt für Wasserwirtschaft 4600.013 Sonderhilfe Unwetterschäden VS/T11993 gemäss Bundes­ beschluss vom 17. Juni 1994 (SR 720.8). Die Hilfeleistung umfasst die Bereiche Räumungen und Interventionen (Kategorien R und K). Infolge Verzögerungen bei der Einrei­ chung der Abrechnungen w urde der im Jahre 1994 bewil­ ligte Kredit nur zum Teil ausgeschöpft. Gewöhnlicher Vor­ schuss Fr. 5000000.—. Ad 707 Office fédéral de l'agriculture Report de crédit indispensable pour le financem ent des engagements résultant du retard dans la présentation de plusieurs demandes et de divers recours en suspens relatifs aux contributions à l'abandon d'exploitations en vue de réduire le cheptel en surnombre. Le budget 1995 ne prévoit aucun crédit à cet effet, l'ordonnance sur l'abandon d'exploitations ayant fait l'objet d'une abrogation anticipée. Crédit provisoire. Dépenses supplémentaires fondées sur l'ACF du 15 février 1995 rela­ tif aux requêtes paysannes de l'automne 1994 (modification de l'O du 26 avril 1993 sur les contributions écologiques). Relèvement des taux des contributions accordées pour les prairies extensives, les arbres fruitiers haute-tige, la production intégrée et la culture biologique, ainsi que participation renforcée des agriculteurs aux programmes écologiques. AD 723 Office fédéral des questions conjoncturelles Libération générale des réserves de crise par le DFEP au 1.12.1991. Impossibilité de prévoir quel est le nombre des décomptes présentés par les entreprises concernant les mesures prises visant à procurer du travail et entraînant des remboursements correspondants de l'im pôt fédéral direct. Ad 804 Office fédéral de l'économie des eaux Aide extraordinaire concernant les dommages dus aux intempéries de 1993 (VS, Tl) selon l'AF du 17 juin 1994 (RS 720.8). Cette assistance englobe les domaines « premier déblaiement» et «interventions» (cat. R et K). Par suite de retards dans la présentation des décomptes, le crédit attribué en 1994 n'a pas été entièrem ent utilisé. Crédit provi­ soire de 5 m illions de francs. Zu 806 Bundesamt für Stassenbau 4600.011 Zahlungsbedarf zur Wiederherstellung von Strassen aus­ serhalb des National- und Hauptstrassennetzes im Wallis und Tessin (übrige Strassen «S»). Gewöhnlicher Vorschuss 6 Mio. Entnahme aus der Spezialfinanzierung «Strassenverkehr». Ad 806 Office fédéral des routes Besoins financiers requis pour la remise en état de routes en dehors du réseau des routes nationales et principales en Valais et au Tessin (autres routes «S»). Crédit provisoire de 6 millions. Prélèvement sur le financem ent spécial pour la circulation routière.

20 Verpflichtungskredite I Objektkredit Crédit d'engagem ent Zusatzkredit Crédit additionnel Crédits d'engagements I Fr. Total M ilitärdepartement Zusatzkredit auf Rubrik 541.3220.001 «Persönliche Ausrüstung und Erneuerungsbedarf (AEB)» bei der Gruppe für Rüstungsdienste. 3 100 000 3 100 000 Total Département militaire Crédit additionnel à l'article 541.3220.001 «Equipe­ ment personnel et besoin de renouvellement» du Groupement de l'armement.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Botschaft über den Nachtrag I zum Voranschlag für 1995 Message concernant le supplément I du budget 1995 In Staatsrechnung und Voranschlag Dans Compte d`Etat et budget In Conto di Stato e preventivo Jahr 1995 Année Anno Seite 1-20 Page Pagina Ref. No 90 001 503 Das Dokument wurde durch das Schweizerische Bundesarchiv und die Eidgenössische Finanzverwaltung digitalisiert. Le document a été digitalisé par les Archives Fédérales Suisses et l’Administration fédérale des finances. Il documento è stato digitalizzato dall'Archivio federale svizzero e dai Amministrazione federale delle finanze.