Erwägungen (2 Absätze)
E. 16 Dezember 1994 N 2483 Interpellation Rychen Déclaration écrite du Conseil fédéral du 28 novembre 1994 Le Conseil fédéral est prêt à accepter le postulat Le président: M. Berger combat cette intervention. La discus- sion est renvoyée. Verschoben - Renvoyé #ST# 93.3190 Interpellation Rychen Unicef. Aktionsplan zum Schutz der Kinder Unicef. Plan d'action pour protéger l'enfance Wortlaut der Interpellation vom 19. März 1993 Die Schweiz hat im Rahmen der Weltgipfelkonferenz für Kin- der die Konvention und den Aktionsplan zum Schutz, zur Ent- wicklung und zum Überleben der Kinder in den neunziger Jahren unterschrieben. Unser Land hat sich damit verpflich- tet, einen nationalen Aktionsplan zu erarbeiten und der Uno vorzulegen. Einerseits sind für die in der Konvention genann- ten Bereiche «Familie», «Gesundheit», «Kinder in schwierigen Lebensumständen», «Kind und Medien» sowie «Bildung» Ak- tionsprogramme zu definieren. Andrerseits ist der Anteil der auf «human development» ausgerichteten, vom Bund finan- zierten und unterstützten Entwicklungshilfeprogramme zu überprüfen. 121 Länder haben ihren nationalen Aktionsplan in Vorberei- tung oder bereits vorgelegt (Stand Januar 1993). Bis zum Jahr 2000 soll der Generalsekretär der Uno der Generalversamm- lung jährlich über den Fortschritt der an der Weltgipfelkonfe- renzfür Kinder beschlossenen Programme Bericht erstatten. Es wäre wünschenswert, wenn die Vertretung der Schweiz an der Tagung des Unicef-Verwaltungsrates Ende April 1993 si- gnalisieren könnte, dassauch unser Land die Vorbereitungen ihres nationalen Aktionsplanes an die Hand genommen hat und somit ihrer Unterschrift Nachachtung verschaffen wird.
- Was gedenkt der Bundesrat in dieser Sache zu tun? Hat der Bundesrat die Erarbeitung eines nationalen Aktionsplanes be- reits an die Hand genommen?
- Wie und in welchem Zeitraum möchte der Bundesrat der ein- gegangenen Verpflichtung nachkommen? Texte de l'interpellation du 19 mars 1993 Dans le cadre du Sommet mondial pour l'enfance, la Suisse a signé la Convention sur les droits de l'enfant et la Déclaration mondiale en faveur de la survie, de la protection et du dévelop- pement de l'enfant ainsi qu'un plan d'action pour l'application de la déclaration mondiale dans les années 90. Notre pays s'est ainsi engagé à élaborer un plan d'action national et à le soumettre à l'ONU. Il convient d'une part de définir des pro- grammes d'action pour les domaines cités dans la conven- tion, à savoir, la famille, la santé, les enfants dans des condi- tions de vie difficiles, les enfants et les médias ainsi que la for- mation. D'autre part, il importe de revoir la part des program- mes d'aide au développement axés sur le développement hu- main, qui sont financés et soutenus par la Confédération. 121 pays sont en train de préparer leur plan d'action national ou l'ont déjà soumis à l'ONU (état janvier 1993). D'ici à l'an 2000, le Secrétaire général de l'ONU adressera chaque année à l'Assemblée générale un rapport indiquant les pro- grès réalisés s'agissant des programmes arrêtés au Sommet mondial pour l'enfance. Il serait souhaitable que la représentation suisse puisse, fin avril 1993, lorsque siégera le Conseil d'administration de l'Uni- cef, annoncer que notre pays a, lui aussi, commencé à prépa- rer son plan d'action, ce qui donnerait plus de poids à sa si- gnature.
- Que pense faire le Conseil fédéral dans cette affaire? A-t-il déjà commencé à élaborer un plan d'action national?
- Comment et à quelle date le Conseil fédéral souhaite-t-il donner suite à l'engagement qu'il a pris? Mitunterzeichner - Cosignataires: Binder, Bühler Simeon, Couchepin, Daepp, Dünki, Fischer-Hägglingen, Grendel- meier, Hess Peter, Mauch Ursula, Maurer, Mühlemann, Rutis- hauser, Seiler Hanspeter, Wyss William (14) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 20. September 1993 Rapport écrit du Conseil fédéral du 20 septembre 1993 Die Welterklärung zugunsten des Überlebens, des Schutzes und der Entwicklung des Kindes sowie ein entsprechender Aktionsplan für die neunziger Jahre wurden am 30. Septem- ber 1990 an der Weltgipfelkonferenz für Kinder in New York verabschiedet. Auch die Schweiz unterzeichnete die Doku- mente, die den Willen der Staaten zum Ausdruck bringen, dem Wohl des Kindes in ihrer nationalen und internationalen Politik Priorität einzuräumen. Hauptziele von Erklärung und Aktions- plan sind die Ratifizierung des Übereinkommens über die Rechte des Kindes, die Senkung der Kindersterblichkeit, die Bekämpfung der Unterernährung, die Sicherung der Trink- wasserversorgung und die Bekämpfung des Analphabetis- mus. Diese Dokumente sind politische Absichtserklärungen, die völkerrechtlich nicht verbindlich sind. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegen- heiten führte im Anschluss an die Weltgipfelkonferenz für Kin- der eine breitangelegte Umfrage innerhalb der Bundesverwal- tung zur Umsetzung des Aktionsplans auf nationaler Ebene durch. Das Echo zeigte, dass die Erarbeitung konkreter Mass- nahmenpläne in der Schweiz auf besondere Schwierigkeiten stösst, da für das Kind wichtige Bereiche wie Erziehung, Bil- dung und Fürsorge hauptsächlich in die Kompetenz der Kan- tone fallen. Dazu kommt, dass die Bundesverwaltung über keine Instanz verfügt, die sich allgemein mit den Bedürfnissen des Kindes befasst Das Eidgenössische Departement für aus- wärtige Angelegenheiten hat sich deshalb auf die Vorarbeiten für den Beitritt zum Uno-Übereinkommen von 1989 über die Rechte des Kindes - eines der zentralen Anliegen der Welter- klärung wie des Aktionsplanes - konzentriert. Die Schweiz hat die «Kinderkonvention» 1991 unterzeichnet. Nachdem das Vernehmlassungsverfahren zum Beitritt der Schweiz zur «Kinderkonvention» ein sehr positives Resultat er- geben hat, erteilte der Bundesrat am 5. Mai 1993 dem Eidge- nössischen Departement fürauswärtige Angelegenheiten den Auftrag, eine Botschaft zum Beitritt der Schweiz auszuarbei- ten. Diese wird zur praktischen Umsetzung der völkerrechtli- chen Verpflichtungen aus der «Kinderkonvention» in der Schweiz Stellung nehmen und darauf hinweisen, was auf- grund der verfassungsmässigen Kompetenzausscheidung in die Zuständigkeit des Bundes bzw. der Kantone fällt. Die «Kin- derkonvention» konkretisiert auf völkerrechtlich verbindliche Art in einem gewissen Sinne die Anliegen von Erklärung und Aktionsplan. Die Botschaft ist Anfang 1994 zu erwarten. Sie wird erst im Moment unterbreitet, wo die Kompetenzen für die Einhaltung der Verpflichtungen von Konvention und Aktions- plan klar geregelt sind. Der Aktionsplan sieht auch Massnahmen auf internationaler Ebene vor. Bezüglich der Entwicklungszusammenarbeit hat die Direktion für Entwicklungszusammenarbeit und humani- täre Hilfe (DEH) schon seit mehreren Jahren Massnahmen für eine verbesserte Gesundheit, Ernährung und Schulung der Kinder in ihre Strategien und Aktionen integriert. Zu diesem Zweck unterstützt sie die Anstrengungen der entsprechenden internationalen Organisationen wie der Unicef (Kinderhilfs-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Postulat Urek-NR Kernkraftwerk Creys-Malville/Superphénix. Fragwürdige Wiederinbetriebnahme. Risikobeurteilung Postulat Ceate-CN Centrale de Creys-Malville/Superphénix. Redémarrage contesté. Appréciation du danger In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1994 Année Anno Band IV Volume Volume Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 15 Séance Seduta Geschäftsnummer 94.3478 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 16.12.1994 - 08:00 Date Data Seite 2482-2483 Page Pagina Ref. No
E. 20 024 977 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
Volltext (verifizierbarer Originaltext)
Postulat Ceate-CN 2482 N 16 décembre 1994 stehenden Instrumenten ist eine zeitgemässe Information der Bevölkerung über wichtige politische Entscheide und Abstim- mungen offenbar nicht zu bewerkstelligen. Das einzige Instru- ment, welches der Bundesrat im Vorfeld einer Volksabstim- mung selbst gestalten kann, sind die Abstimmungserläuterun- gen im Stimmrechtscouvert Zusätzliche Mittel für professio- nelle Öffentlichkeitsarbeit - darin eingeschlossen Werbe- massnahmen - müssen insbesondere dem Bundesrat zur Wahrnehmung seiner Führungsaufgabe und politischen Ver- antwortung zur Verfügung stehen. Im Informationszeitalter reicht es nicht mehr, wenn die einzige direkte Kontaktauf- nahme mit der Stimmbürgerin und dem Stimmbürger durch die Abstimmungserläuterungen erfolgt, während Interessen- gruppen - je nach Budget - in Inseraten oder mit Plakaten usw. operieren können. Im Informationsbereich sind die Spiesse des Bundesrates wesentlich kürzer als diejenigen ge- wisser Einzelpersonen oder Gruppierungen. Ziel des Bundesrates und des Parlamentes muss es sein, möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner in politische Entscheidungsfindungsprozesse zu integrieren. Die Errei- chung dieses Zieles ist nur mit Öffentlichkeitsarbeit möglich. Fehlende Information führt zu Desinteresse an unserem Land, Gleichgültigkeit dem politischen Geschehen gegenüber ist gefährlich. Die wichtigen Entscheide, welche die Schweiz auch in Zukunft wird fällen müssen, erfordern eine neue, inten- sive Informationstätigkeit von Bundesrat und Parlament und entsprechende Mittel. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 7. September 1994 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 7 septembre 1994 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Überwiesen - Transmis #ST# 94.3433 Postulat Gross Andreas Produktion und Abgabe einer Computerdiskette zur lustvollen staatsbürgerlichen Ausbildung Instruction civique. Support informatique Wortlaut des Postulates vom 6. Oktober 1994 In seinem computergestützten Ausbildungsprogramm für Offi- ziere bietet das EMD den Offizieren zur Vorbereitung der Ka- derkurse eine Computerdiskette an, mit der sie sich zu Hause an den persönlichen Computern interaktiv, spielerisch und höchst attraktiv jene Kenntnisse aneignen können, die ihnen erlauben, den Ausbildungskurs erfolgreich zu absolvieren. Ich bitte den Bundesrat, ein technisch ebenso perfekt konzi- piertes staatsbürgerliches Ausbildungsprogramm auf Com- puterdiskette anfertigen zu lassen, die inskünftig als Ge- schenk des Bundes zum 18. Geburtstag allen Schweizerinnen und Schweizern abgegeben werden kann, mit deren Hilfe diese sich ebenso faszinierend, spielerisch und motivierend das politische Handwerkszeug, die Hintergrundkenntnisse und die Lust aneignen können, die sie benötigen, um als ak- tive Bürgerinnen und Bürger ihre politischen Interessen vertre- ten und in einer lebendigen Demokratie mitwirken zu können. Texte du postulat du 6 octobre 1994 Dans le cadre du programme assisté par ordinateur de forma- tion et d'instruction des officiers, le DMF offre à ces derniers, pour qu'ils puissent se préparer aux cours de cadres, une dis- quette très bien faite qui leur permet d'acquérir chez eux, parle jeu et le dialogue interactif, les connaissances dont ils auront besoin pour réussir les examens. Je demande au Conseil fédéral de faire faire un programme d'instruction civique aussi perfectionné que celui dont je viens de parler et de l'offrir sur disquette, au nom de la Confédéra- tion, aux jeune Suisses des deux sexes pour leur dix-huitième anniversaire afin que, grâce à cet instrument fascinant, ils ac- quièrent en jouant les connaissances de base et la motivation dont ils auront besoin pour faire valoir leurs droits de citoyens actifs d'une démocratie vivante. Mitunterzeichner-Cosignataires: Bäumlin, Bonny, Borei Fran- çois, Borradori, David, Eymann Christoph, Fankhauser, Leder- gerber, Leemann, Leuenberger Ernst, Leuenberger Moritz, Mauch Ursula, Mêler Hans, Schmid Peter, Stamm Judith, Su- ter, Thür, Vollmer, Weder Hansjürg, Zbinden (20) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 28. November 1994 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 28 novembre 1994 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Überwiesen - Transmis #ST# 94.3478 Postulat Urek-NR Kernkraftwerk Creys-Malville/Superphenix. Fragwürdige Wiederinbetriebnahme. Risikobeurteilung Postulat Ceate-CN Centrale de Creys-Malville/Superphénix. Redémarrage contesté. Appréciation du danger Wortlaut des Postulates vom 31. Oktober 1994 Der Bundesrat wird eingeladen, vorzugsweise in der Deutsch- schweiz eine kontradiktorische Konferenz zu veranlassen, an der die Wissenschafter und Betreiber des Reaktors Superphé- nix mit unabhängigen Wissenschaftern, darunter vor allem mit Vertretern der Wissenschaftsgemeinschaft des Gern, konfron- tiert werden. Texte du postulat du 31 octobre 1994 Le Conseil fédéral est invité à mettre sur pied une conférence contradictoire, en Suisse allemande de préférence, où les scientifiques et promoteurs de Superphénix seraient confron- tés à des scientifiques indépendants. Parmi les acteurs, on pense notamment à la communauté scientifique du Gern. Schriftliche Begründung Die Urheber verzichten auf eine Begründung und wünschen eine schriftliche Antwort. Développement par écrit Les auteurs renoncent au développement et demandent une réponse écrite. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 28. November 1994 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
16. Dezember 1994 N 2483 Interpellation Rychen Déclaration écrite du Conseil fédéral du 28 novembre 1994 Le Conseil fédéral est prêt à accepter le postulat Le président: M. Berger combat cette intervention. La discus- sion est renvoyée. Verschoben - Renvoyé #ST# 93.3190 Interpellation Rychen Unicef. Aktionsplan zum Schutz der Kinder Unicef. Plan d'action pour protéger l'enfance Wortlaut der Interpellation vom 19. März 1993 Die Schweiz hat im Rahmen der Weltgipfelkonferenz für Kin- der die Konvention und den Aktionsplan zum Schutz, zur Ent- wicklung und zum Überleben der Kinder in den neunziger Jahren unterschrieben. Unser Land hat sich damit verpflich- tet, einen nationalen Aktionsplan zu erarbeiten und der Uno vorzulegen. Einerseits sind für die in der Konvention genann- ten Bereiche «Familie», «Gesundheit», «Kinder in schwierigen Lebensumständen», «Kind und Medien» sowie «Bildung» Ak- tionsprogramme zu definieren. Andrerseits ist der Anteil der auf «human development» ausgerichteten, vom Bund finan- zierten und unterstützten Entwicklungshilfeprogramme zu überprüfen. 121 Länder haben ihren nationalen Aktionsplan in Vorberei- tung oder bereits vorgelegt (Stand Januar 1993). Bis zum Jahr 2000 soll der Generalsekretär der Uno der Generalversamm- lung jährlich über den Fortschritt der an der Weltgipfelkonfe- renzfür Kinder beschlossenen Programme Bericht erstatten. Es wäre wünschenswert, wenn die Vertretung der Schweiz an der Tagung des Unicef-Verwaltungsrates Ende April 1993 si- gnalisieren könnte, dassauch unser Land die Vorbereitungen ihres nationalen Aktionsplanes an die Hand genommen hat und somit ihrer Unterschrift Nachachtung verschaffen wird.
- Was gedenkt der Bundesrat in dieser Sache zu tun? Hat der Bundesrat die Erarbeitung eines nationalen Aktionsplanes be- reits an die Hand genommen?
- Wie und in welchem Zeitraum möchte der Bundesrat der ein- gegangenen Verpflichtung nachkommen? Texte de l'interpellation du 19 mars 1993 Dans le cadre du Sommet mondial pour l'enfance, la Suisse a signé la Convention sur les droits de l'enfant et la Déclaration mondiale en faveur de la survie, de la protection et du dévelop- pement de l'enfant ainsi qu'un plan d'action pour l'application de la déclaration mondiale dans les années 90. Notre pays s'est ainsi engagé à élaborer un plan d'action national et à le soumettre à l'ONU. Il convient d'une part de définir des pro- grammes d'action pour les domaines cités dans la conven- tion, à savoir, la famille, la santé, les enfants dans des condi- tions de vie difficiles, les enfants et les médias ainsi que la for- mation. D'autre part, il importe de revoir la part des program- mes d'aide au développement axés sur le développement hu- main, qui sont financés et soutenus par la Confédération. 121 pays sont en train de préparer leur plan d'action national ou l'ont déjà soumis à l'ONU (état janvier 1993). D'ici à l'an 2000, le Secrétaire général de l'ONU adressera chaque année à l'Assemblée générale un rapport indiquant les pro- grès réalisés s'agissant des programmes arrêtés au Sommet mondial pour l'enfance. Il serait souhaitable que la représentation suisse puisse, fin avril 1993, lorsque siégera le Conseil d'administration de l'Uni- cef, annoncer que notre pays a, lui aussi, commencé à prépa- rer son plan d'action, ce qui donnerait plus de poids à sa si- gnature.
- Que pense faire le Conseil fédéral dans cette affaire? A-t-il déjà commencé à élaborer un plan d'action national?
- Comment et à quelle date le Conseil fédéral souhaite-t-il donner suite à l'engagement qu'il a pris? Mitunterzeichner - Cosignataires: Binder, Bühler Simeon, Couchepin, Daepp, Dünki, Fischer-Hägglingen, Grendel- meier, Hess Peter, Mauch Ursula, Maurer, Mühlemann, Rutis- hauser, Seiler Hanspeter, Wyss William (14) Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 20. September 1993 Rapport écrit du Conseil fédéral du 20 septembre 1993 Die Welterklärung zugunsten des Überlebens, des Schutzes und der Entwicklung des Kindes sowie ein entsprechender Aktionsplan für die neunziger Jahre wurden am 30. Septem- ber 1990 an der Weltgipfelkonferenz für Kinder in New York verabschiedet. Auch die Schweiz unterzeichnete die Doku- mente, die den Willen der Staaten zum Ausdruck bringen, dem Wohl des Kindes in ihrer nationalen und internationalen Politik Priorität einzuräumen. Hauptziele von Erklärung und Aktions- plan sind die Ratifizierung des Übereinkommens über die Rechte des Kindes, die Senkung der Kindersterblichkeit, die Bekämpfung der Unterernährung, die Sicherung der Trink- wasserversorgung und die Bekämpfung des Analphabetis- mus. Diese Dokumente sind politische Absichtserklärungen, die völkerrechtlich nicht verbindlich sind. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegen- heiten führte im Anschluss an die Weltgipfelkonferenz für Kin- der eine breitangelegte Umfrage innerhalb der Bundesverwal- tung zur Umsetzung des Aktionsplans auf nationaler Ebene durch. Das Echo zeigte, dass die Erarbeitung konkreter Mass- nahmenpläne in der Schweiz auf besondere Schwierigkeiten stösst, da für das Kind wichtige Bereiche wie Erziehung, Bil- dung und Fürsorge hauptsächlich in die Kompetenz der Kan- tone fallen. Dazu kommt, dass die Bundesverwaltung über keine Instanz verfügt, die sich allgemein mit den Bedürfnissen des Kindes befasst Das Eidgenössische Departement für aus- wärtige Angelegenheiten hat sich deshalb auf die Vorarbeiten für den Beitritt zum Uno-Übereinkommen von 1989 über die Rechte des Kindes - eines der zentralen Anliegen der Welter- klärung wie des Aktionsplanes - konzentriert. Die Schweiz hat die «Kinderkonvention» 1991 unterzeichnet. Nachdem das Vernehmlassungsverfahren zum Beitritt der Schweiz zur «Kinderkonvention» ein sehr positives Resultat er- geben hat, erteilte der Bundesrat am 5. Mai 1993 dem Eidge- nössischen Departement fürauswärtige Angelegenheiten den Auftrag, eine Botschaft zum Beitritt der Schweiz auszuarbei- ten. Diese wird zur praktischen Umsetzung der völkerrechtli- chen Verpflichtungen aus der «Kinderkonvention» in der Schweiz Stellung nehmen und darauf hinweisen, was auf- grund der verfassungsmässigen Kompetenzausscheidung in die Zuständigkeit des Bundes bzw. der Kantone fällt. Die «Kin- derkonvention» konkretisiert auf völkerrechtlich verbindliche Art in einem gewissen Sinne die Anliegen von Erklärung und Aktionsplan. Die Botschaft ist Anfang 1994 zu erwarten. Sie wird erst im Moment unterbreitet, wo die Kompetenzen für die Einhaltung der Verpflichtungen von Konvention und Aktions- plan klar geregelt sind. Der Aktionsplan sieht auch Massnahmen auf internationaler Ebene vor. Bezüglich der Entwicklungszusammenarbeit hat die Direktion für Entwicklungszusammenarbeit und humani- täre Hilfe (DEH) schon seit mehreren Jahren Massnahmen für eine verbesserte Gesundheit, Ernährung und Schulung der Kinder in ihre Strategien und Aktionen integriert. Zu diesem Zweck unterstützt sie die Anstrengungen der entsprechenden internationalen Organisationen wie der Unicef (Kinderhilfs-
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Postulat Urek-NR Kernkraftwerk Creys-Malville/Superphénix. Fragwürdige Wiederinbetriebnahme. Risikobeurteilung Postulat Ceate-CN Centrale de Creys-Malville/Superphénix. Redémarrage contesté. Appréciation du danger In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1994 Année Anno Band IV Volume Volume Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 15 Séance Seduta Geschäftsnummer 94.3478 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 16.12.1994 - 08:00 Date Data Seite 2482-2483 Page Pagina Ref. No 20 024 977 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.