Erwägungen (2 Absätze)
E. 16 März 1994 N 453 Folgen der Alpen-Initiative Paul, Keller Anton, Kühne, Leemann, Leu Josef, Leuenberger Ernst, Maspoli, Maurer, Mühlemann, Müller, Nabholz, Marbel, Nebiker, Neuenschwander, Oehler, Pini, Robert, Ruckstuhl, Ruffy, Rutishauser, Schmid Peter, Schmidhalter, Schmied Walter, Schnider, Seiler Hanspeter, Spoerry, Stamm Judith, Steiger Hans, Steiner Rudolf, Thür, Vollmer, Wick, Wyss Wil- liam, Zölch (77) Abwesend sind - Sont absents: Aguet, Allenspach, Aregger, Aubry, Baumann, Berger, Bez- zola, Bircher Peter, Bischof, Blocher, Bonny, Borei François, Borer Roland, Bortoluzzi, Brunner Christiane, Bühlmann, Büh- rer Gerold, Bürgi, Camponovo, Caspar-Hutter, Chevallaz, Co- lumberg, Couchepin, de Dardel, David, Dettling, Diener, Dor- mann, Dreher, Ducret, Duvoisin, Eggly, Fasel, Fehr, von Fei- ten, Fischer-Hägglingen, Frey Walter, Friderici Charles, Gar- diol, Giezendanner, Giger, Goll, Gonseth, Grendelmeier, Gros Jean-Michel, Grossenbacher, Gysin, Hafner Rudolf, Hafner Ursula, Heberlein, Hegetschweiler, Hess Peter, Iten Joseph, Jeanprêtre, Jenni Peter, Jöri, Keller Rudolf, Kern, Ledergerber, Lepori Bonetti, Leuba, Leuenberger Moritz, Loeb François, Maeder, Maitre, Mamie, Marti Werner, Matthey, Mauch Rolf, Mauch Ursula, Meier Hans, Meier Samuel, Meyer Theo, Miesch, Misteli, Moser, Perey, Philipona, Pidoux, Poncet, Rag- genbass, Rebeaud, Rechsteiner, Reimann Maximilian, Rohr- basser, Ruf, Rychen, Sandoz, Savary, Scherrer Jürg, Scherrer Werner, Scheurer Rémy, Schwab, Schweingruber, Segmüller, Seiler Rolf, Sieber, Spielmann, Stalder, Stamm Luzi, Steffen, Steinegger, Steinemann, Strahm Rudolf, Stucky, Suter, Theu- bet, Tschäppät Alexander, Tschopp, Tschuppert Karl, Verterli, Wanner, Weder Hansjürg, Wiederkehr, Wittenwiler, Wyss Paul, Zbinden, Ziegler Jean, Zisyadis, Züger, Zwahlen, Zwygart (122) Präsidentin, stimmt nicht - Presidente, ne vote pas: Haller (1) An den Ständerat-Au Conseil des Etats Ordnungsanträge - Motions d'ordre Vetter li Werner (V, ZH): Ich bitte die Ratspräsidentin, das Quo- rum festzustellen und nach der Auszählung, die ja sehr klar sein wird - eben hatten wir 77 zu 0 Stimmen -, die entspre- chenden Schritte einzuleiten. Leuenberger Ernst (S, SO): Wenn schon Präsenz festgestellt werden soll, dann beantrage ich - damit die Transparenz wie- der einmal total ist -, das von Hand abzuzählen, damit nicht ei- nige «Schlauberger» durch Nichtdrücken der Tasten das Quo- rum beeinflussen und damit die Verhandlungen verunmögli- chen können. Abstimmung - Vote Für den Ordnungsantrag Leuenberger Ernst 52 Stimmen Dagegen 35 Stimmen Präsidentin: Es sind zurzeit 89 Mitglieder im Saal. Wir haben seit heute morgen eine Sitzung um 21 Uhrtraktandiert. Ich un- terbreche die Sitzung so lange, bis 100 Mitglieder hier sind, dann werden wir die Traktandenliste weiterbehandeln. Die Sitzung wird von 21.10 Uhr bis 21.20 Uhr unterbrochen La séance est interrompue de 21 h 10 à 21 h 20 #ST# Sammeltitel - Titre collectif Folgen der Alpen-initiative Conséquences de l'initiative des Alpes 94.3023 Dringliche Interpellation Oehler Planungsstopp N 13 im St. Galler Rheintal Interpellation urgente Oehler N 13. Arrêt de la planification dans la vallée du Rhin saint-galloise Wortlaut der Interpellation vom 28. Februar 1994 Der Bundesrat wird um Auskunft gebeten, warum er einen um- gehenden Planungsstopp für den Vollausbau der N 3 im St Galler Rheintal als Folge der Annahme der Alpen-Initiative ver- hängte. Ich frage den Bundesrat und erwarte klare Antworten auf meine Fragen:
1. Stimmt er mit mir darin überein, dass die N 13 für die anlie- gende Bevölkerung und die Ostschweiz als wichtigste Achse für das Erreichen des Sarganserlands, die Kantone Graubün- den, Tessin und einen grossen Teil des Kantons Zürich sowie der Innerschweiz benutzt wird?
2. Teilt er mit mir die Auffassung, dass auf der N 13 im St Gal- ler Rheintal wegen des fehlenden Vollausbaus Dutzende un- schuldiger Mitmenschen ihr Leben lassen mussten?
3. Ist der Bundesrat bereit, den Planungsstopp umgehend aufzuheben und den seit Jahren von der betroffenen Bevölke- rung geforderten Vollausbau endlich ausführen zu lassen?
4. Ist der Bundesrat bereit, die Verantwortung für die Folgen des unverständlichen Planungsstopps und der damit zusam- menhängenden Bauverzögerungen zu tragen?
5. Ist sich der Bundesrat noch bewusst, dass wegen departe- mentsinterner Unzulänglichkeiten der Vollausbau schon bis- her unnötigerweise verzögert wurde? Texte de l'interpellation du 28 février 1994 Le Conseil fédéral est prié de dire pourquoi il a ordonné un ar- rêt immédiat de la planification visant l'achèvement de la N 13 dans le canton de Saint-Gall à la suite de l'acceptation de l'ini- tiative dite «des Alpes». Le Conseil fédéral est en particulier prié de répondre clairement aux questions suivantes:
1. Est-il d'accord avec moi que la N13 est pour la population ri- veraine et la Suisse orientale la principale voie d'accès à la ré- gion de Sargans, aux cantons des Grisons et du Tessin, de même qu'à une grande partie du canton de Zurich et de la Suisse centrale?
2. Est-il aussi comme moi d'avis que des dizaines de person- nes innocentes ont perdu leur vie sur la N 13 dans la vallée du Rhin en raison de l'inachèvement des travaux?
3. Est-il prêt à lever immédiatement la suspension du projet de manière à permettre enfin l'achèvement des travaux exigé de- puis des années par la population?
4. Est-il disposé à endosser la responsabilité de cet incompré- hensible arrêt de la planification et des retards qui s'ensuivront dans la construction de cette route?
5. Le Conseil fédéral sait-il enfin que la construction de cette route a déjà été fâcheusement retardée en raison des caren- ces du département compétent? Mitunterzeichner - Cosignataires: Keine - Aucun
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Ausserordentliche Bevollmächtigtenkonferenz der UIT. Schlussakte Conférence extraordinaire des plénipotentiaires de l'UIT. Acte final In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1994 Année Anno Band I Volume Volume Session Frühjahrssession Session Session de printemps Sessione Sessione primaverile Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 15 Séance Seduta Geschäftsnummer 93.088 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 16.03.1994 - 21:00 Date Data Seite 452-453 Page Pagina Ref. No
E. 20 023 804 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
Volltext (verifizierbarer Originaltext)
Conférence extraordinaire des plénipotentiaires de l'DIT 452 N 16 mars 1994 #ST# 93.088 Ausserordentliche Bevollmächtigtenkonferenz der UIT. Schlussakte Conférence extraordinaire des plénipotentiaires de I'UIT. Acte final Botschaft und Beschlussentwurf vom 27. Oktober 1993 (BB1199411171) Message et projet d'arrêté du 27 octobre 1993 (FF 199411154) Kategorie V, Art 68 GRN - Catégorie V, art 68 RCN Béguelin Michel (S, VD) unterbreitet im Namen der Kommis- sion für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) den folgenden schriftlichen Bericht:
1. Am22. Dezember1992wurdenvonderAusserordentlichen Konferenz der Regierungsbevollmächtigten in Genf die Kon- vention, die Konstitution und das Fakultative Protokoll bezüg- lich des verbindlichen Verfahrens zur Beilegung von Streitfäl- len der Internationalen Fernmeldeunion (DIT) angenommen. Konvention und Konstitution geben Auskunft über die Reorga- nisation der Strukturen der Union in den Sektoren Entwick- lung, Standardisierung und Funkwesen. Eine besonders wichtige Rolle soll der Sektor für die Entwick- lung im Fernmeldewesen übernehmen. Er unterbreitet den Entwicklungsländern verschiedene allgemeinpolitische und strategische Lösungsmöglichkeiten, die geeignet sind, wich- tigste Ressourcen für die Förderung des Fernmeldewesens zu beschaffen. Der Sektor für die Standardisierung im Fernmeldewesen be- schäftigt sich mit technischen, betrieblichen und tariflichen Fragen und gibt Empfehlungen im Hinblick auf eine weltweite Standardisierung der Fernmeldedienste heraus. Der Sektor für das Funkwesen ist in erster Linie für die ratio- nelle Nutzung des Funkfrequenzspektrums im terrestrischen Funkverkehr und im Weltraumfunkverkehr zuständig. Er wacht ebenfalls darüber, dass die Vollzugsordnung für das Funkwesen von den Mitgliedern der Internationalen Fernmel- deunion korrekt angewendet wird, und unterstützt die Ent- wicklungsländer. Die beiden Grundsatzdokumente der Internationalen Fern- meldeunion sollen am 1. Juli 1994 vollumfänglich in Kraft treten.
2. Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen befasste sich an ihrer Sitzung vom 15. Februar 1994 mit dieser Vorlage. Sie hält fest, dass sie die Verbesserungen und Vereinheitli- chungen im internationalen Fernmeldeverkehr begrüsst Die Zustimmung der Schweiz, welche bereits am Gründungsver- trag der Internationalen Fernmeldeunion - der ältesten aller bestehenden internationalen Organisationen - mitgewirkt hat, zum revidierten Vertragswerk ist zweckmässig und notwen- dig. Die Schweiz hat dabei den Vorbehalt gemacht, die zur Wahrung ihrer Interessen erforderlichen Massnahmen zu er- greifen, falls irgendwelche Vorbehalte oder andere Massnah- men das reibungslose Arbeiten ihrer Fernmeldedienste beein- trächtigen oder zu einer Erhöhung ihres Beitrages an die Aus- gaben der Union führen würden. Béguelin Michel (S, VD) présente au nom de la Commission des transports et des télécommunications (CTT) le rapport écrit suivant:
1. Le 22 décembre 1992, la Conférence plénipotentiaire addi- tionnelle tenue à Genève a adopté la Convention, la Constitu- tion et le Protocole facultatif concernant le règlement obliga- toire des différends de l'Union internationale des télécommu- nications (UIT). La constitution et la convention portent princi- palement sur la réorganisation des structures de l'union en trois secteurs: développement, normalisation et radiocommu- nications. Le secteur du développement des télécommunications est ap- pelé à jouer un rôle essentiel: il présente aux pays en voie de développement les différentes options politiques et stratégi- ques susceptibles de générer des ressources plus importan- tes au profit du développement des télécommunications. Le secteur de la normalisation des télécommunications a été créé pour examiner les questions techniques, d'exploitation et de tarification et pour formuler des recommandations en vue de normaliser les télécommunications au niveau mondial. Le secteur des radiocommunications est responsable en pre- mier lieu de la gestion rationnelle du spectre des fréquences radioélectriques pour les radiocommunications terrestres et spatiales. Il est également chargé de veiller à ce que les dispo- sitions du Règlement des radiocommunications soient correc- tement appliquées par les Etats membres de I'UIT, ainsi que d'apporter une assistance aux pays en voie de développe- ment. L'entrée en vigueur de l'intégralité des deux textes fondamen- taux de I'UIT est fixée au 1 er juillet 1994.
2. La Commission des transports et des télécommunications s'est penchée sur ce projet lors de sa séance du 15 février 1994. Elle se déclare satisfaite des efforts entrepris en vue d'améliorer et d'unifier les télécommunications sur le plan international. Il importe que la Suisse, qui avait déjà ratifié le traité defondation de l'Union internationale des télécommunications, la plus an- cienne des organisations internationales existantes, adopte ce nouvel instrument La Suisse se réserve cependant le droit de prendre les mesures nécessaires à la protection de ses intérêts si des réserves déposées ou d'autres mesures prises devaient avoir pour conséquence de porter atteinte au bon fonctionne- ment de ses services de télécommunication ou de conduire à une augmentation de ses parts contributives aux dépenses de l'union. Antrag der Kommission Die Kommission beantragt einstimmig, den Bundesrat unter Aufrechterhaltung der Vorbehalte zur Ratifizierung der Kon- vention, der Konstitution und des Fakultativen Protokolls zu er- mächtigen. Proposition de la commission La commission propose, à l'unanimité, d'autoriser le Conseil fédéral à ratifier la convention, la constitution et le protocole fa- cultatif en confirmant les réserves faites lors de la signature. Eintreten wird ohne Gegenantrag beschlossen L'entrée en matière est décidée sans opposition Detailberatung - Discussion par articles Titel und Ingress, Art. 1,2 Antrag der Kommission Zustimmung zum Entwurf des Bundesrates Titre et préambule, art. 1,2 Proposition de la commission Adhérer au projet du Conseil fédéral Angenommen -Adopté Namentliche Gesamtabstimmung Vote sur l'ensemble, par appel nominal Für Annahme des Entwurfes stimmen -Acceptent le projet: Bär, Baumberger, Bäumlin, Béguelin, Binder, Blatter, Boden- mann, Borradori, Brügger Cyrill, Bühler Simeon, Bundi, Cac- cia, Carobbio, Cavadini Adriano, Cincera, Comby, Daepp, Da- nuser, Darbellay, Deiss, Dünki, Eggenberger, Engler, Epiney, Eymann Christoph, Fankhauser, Fischer-Seengen, Fischer- Sursee, Frey Claude, Fritschi Oscar, Früh, Gobet, Graber, Gross Andreas, Haering Binder, Hämmerle, Mari, Herczog, Hess Otto, Hildbrand, Hollenstein, Hubacher, Jaeger, Jäggi
16. März 1994 N 453 Folgen der Alpen-Initiative Paul, Keller Anton, Kühne, Leemann, Leu Josef, Leuenberger Ernst, Maspoli, Maurer, Mühlemann, Müller, Nabholz, Marbel, Nebiker, Neuenschwander, Oehler, Pini, Robert, Ruckstuhl, Ruffy, Rutishauser, Schmid Peter, Schmidhalter, Schmied Walter, Schnider, Seiler Hanspeter, Spoerry, Stamm Judith, Steiger Hans, Steiner Rudolf, Thür, Vollmer, Wick, Wyss Wil- liam, Zölch (77) Abwesend sind - Sont absents: Aguet, Allenspach, Aregger, Aubry, Baumann, Berger, Bez- zola, Bircher Peter, Bischof, Blocher, Bonny, Borei François, Borer Roland, Bortoluzzi, Brunner Christiane, Bühlmann, Büh- rer Gerold, Bürgi, Camponovo, Caspar-Hutter, Chevallaz, Co- lumberg, Couchepin, de Dardel, David, Dettling, Diener, Dor- mann, Dreher, Ducret, Duvoisin, Eggly, Fasel, Fehr, von Fei- ten, Fischer-Hägglingen, Frey Walter, Friderici Charles, Gar- diol, Giezendanner, Giger, Goll, Gonseth, Grendelmeier, Gros Jean-Michel, Grossenbacher, Gysin, Hafner Rudolf, Hafner Ursula, Heberlein, Hegetschweiler, Hess Peter, Iten Joseph, Jeanprêtre, Jenni Peter, Jöri, Keller Rudolf, Kern, Ledergerber, Lepori Bonetti, Leuba, Leuenberger Moritz, Loeb François, Maeder, Maitre, Mamie, Marti Werner, Matthey, Mauch Rolf, Mauch Ursula, Meier Hans, Meier Samuel, Meyer Theo, Miesch, Misteli, Moser, Perey, Philipona, Pidoux, Poncet, Rag- genbass, Rebeaud, Rechsteiner, Reimann Maximilian, Rohr- basser, Ruf, Rychen, Sandoz, Savary, Scherrer Jürg, Scherrer Werner, Scheurer Rémy, Schwab, Schweingruber, Segmüller, Seiler Rolf, Sieber, Spielmann, Stalder, Stamm Luzi, Steffen, Steinegger, Steinemann, Strahm Rudolf, Stucky, Suter, Theu- bet, Tschäppät Alexander, Tschopp, Tschuppert Karl, Verterli, Wanner, Weder Hansjürg, Wiederkehr, Wittenwiler, Wyss Paul, Zbinden, Ziegler Jean, Zisyadis, Züger, Zwahlen, Zwygart (122) Präsidentin, stimmt nicht - Presidente, ne vote pas: Haller (1) An den Ständerat-Au Conseil des Etats Ordnungsanträge - Motions d'ordre Vetter li Werner (V, ZH): Ich bitte die Ratspräsidentin, das Quo- rum festzustellen und nach der Auszählung, die ja sehr klar sein wird - eben hatten wir 77 zu 0 Stimmen -, die entspre- chenden Schritte einzuleiten. Leuenberger Ernst (S, SO): Wenn schon Präsenz festgestellt werden soll, dann beantrage ich - damit die Transparenz wie- der einmal total ist -, das von Hand abzuzählen, damit nicht ei- nige «Schlauberger» durch Nichtdrücken der Tasten das Quo- rum beeinflussen und damit die Verhandlungen verunmögli- chen können. Abstimmung - Vote Für den Ordnungsantrag Leuenberger Ernst 52 Stimmen Dagegen 35 Stimmen Präsidentin: Es sind zurzeit 89 Mitglieder im Saal. Wir haben seit heute morgen eine Sitzung um 21 Uhrtraktandiert. Ich un- terbreche die Sitzung so lange, bis 100 Mitglieder hier sind, dann werden wir die Traktandenliste weiterbehandeln. Die Sitzung wird von 21.10 Uhr bis 21.20 Uhr unterbrochen La séance est interrompue de 21 h 10 à 21 h 20 #ST# Sammeltitel - Titre collectif Folgen der Alpen-initiative Conséquences de l'initiative des Alpes 94.3023 Dringliche Interpellation Oehler Planungsstopp N 13 im St. Galler Rheintal Interpellation urgente Oehler N 13. Arrêt de la planification dans la vallée du Rhin saint-galloise Wortlaut der Interpellation vom 28. Februar 1994 Der Bundesrat wird um Auskunft gebeten, warum er einen um- gehenden Planungsstopp für den Vollausbau der N 3 im St Galler Rheintal als Folge der Annahme der Alpen-Initiative ver- hängte. Ich frage den Bundesrat und erwarte klare Antworten auf meine Fragen:
1. Stimmt er mit mir darin überein, dass die N 13 für die anlie- gende Bevölkerung und die Ostschweiz als wichtigste Achse für das Erreichen des Sarganserlands, die Kantone Graubün- den, Tessin und einen grossen Teil des Kantons Zürich sowie der Innerschweiz benutzt wird?
2. Teilt er mit mir die Auffassung, dass auf der N 13 im St Gal- ler Rheintal wegen des fehlenden Vollausbaus Dutzende un- schuldiger Mitmenschen ihr Leben lassen mussten?
3. Ist der Bundesrat bereit, den Planungsstopp umgehend aufzuheben und den seit Jahren von der betroffenen Bevölke- rung geforderten Vollausbau endlich ausführen zu lassen?
4. Ist der Bundesrat bereit, die Verantwortung für die Folgen des unverständlichen Planungsstopps und der damit zusam- menhängenden Bauverzögerungen zu tragen?
5. Ist sich der Bundesrat noch bewusst, dass wegen departe- mentsinterner Unzulänglichkeiten der Vollausbau schon bis- her unnötigerweise verzögert wurde? Texte de l'interpellation du 28 février 1994 Le Conseil fédéral est prié de dire pourquoi il a ordonné un ar- rêt immédiat de la planification visant l'achèvement de la N 13 dans le canton de Saint-Gall à la suite de l'acceptation de l'ini- tiative dite «des Alpes». Le Conseil fédéral est en particulier prié de répondre clairement aux questions suivantes:
1. Est-il d'accord avec moi que la N13 est pour la population ri- veraine et la Suisse orientale la principale voie d'accès à la ré- gion de Sargans, aux cantons des Grisons et du Tessin, de même qu'à une grande partie du canton de Zurich et de la Suisse centrale?
2. Est-il aussi comme moi d'avis que des dizaines de person- nes innocentes ont perdu leur vie sur la N 13 dans la vallée du Rhin en raison de l'inachèvement des travaux?
3. Est-il prêt à lever immédiatement la suspension du projet de manière à permettre enfin l'achèvement des travaux exigé de- puis des années par la population?
4. Est-il disposé à endosser la responsabilité de cet incompré- hensible arrêt de la planification et des retards qui s'ensuivront dans la construction de cette route?
5. Le Conseil fédéral sait-il enfin que la construction de cette route a déjà été fâcheusement retardée en raison des caren- ces du département compétent? Mitunterzeichner - Cosignataires: Keine - Aucun
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Ausserordentliche Bevollmächtigtenkonferenz der UIT. Schlussakte Conférence extraordinaire des plénipotentiaires de l'UIT. Acte final In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1994 Année Anno Band I Volume Volume Session Frühjahrssession Session Session de printemps Sessione Sessione primaverile Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 15 Séance Seduta Geschäftsnummer 93.088 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 16.03.1994 - 21:00 Date Data Seite 452-453 Page Pagina Ref. No 20 023 804 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.