Erwägungen (3 Absätze)
E. 16 Dezember 1988 N 1969 Interpellation Bonny utilisés pour l'équipement personnel des militaires. Les tis- sus recouverts de PVC sont hautement réfraclai res au feu et ils sont, pour cette raison, utilisés par exemple pour les tenues de pompiers. L'ordonnance sur la protection de l'air exige du reste le filtrage des fumées et des gaz par toutes les installations d'incinération des ordures.
3. L'armée utilise les matières PVC sous forme de textiles recouverts de PVC (simili-cuir) pour des bâches, des filets de camouflage et des paquetages. Ailleurs, le PVC est large- ment remplacé par d'autres matières. Le nouveau paquetage de combat, qui doit être introduit dans l'armée au cours des années nonante, est composé-à l'image du sac à dos actuel - de polyester recouvert de PVC. Le fond et les bretelles du sac actuel sont de cuir. S'agissant du nouveau paquetage, ces parties seront remplacées par du textile, notamment parce que cette matière est meilleur marché et plus simple à travailler. Le Conseil fédéral ne voit pas de possibilité de renoncer à toute utilistion de matières PVC dans l'armée. Präsident: Die Interpellantin ist von der Antwort des Bun- desrates nicht befriedigt. Sie beantragt Diskussion. Abstimmung - Vote Für den Antrag auf Diskussion 28 Stimmen Dagegen '
E. 17 Stimmen
#ST# 88.554
Interpellation Bonny
Kaderpolitik des Bundes
Politique des cadres
à la Confédération
Wortlaut der Interpellation vom 23. Juni 1988
Der Bund bekundet zunehmend Schwierigkeiten - u. a.
auch im Zusammenhang mit der neuen EVK-Regelung-, um
von aussen her, vor allem aus der Privatwirtschaft, hervorra-
gend qualifizierte Personen zur Besetzung gewisser Chefpo-
sitionen in der Bundesverwaltung zu gewinnen. Dabei muss
man sich bewusst sein, dass es durchaus fähige Leute zur
Uebernahme dieser Verantwortungen auch in der Bundes-
verwaltung gibt. Auf der anderen Seite ist eine gewisse
Blutauffrischung von aussen her in diesen Chefpositionen
nicht nur erwünscht, sondern unbedingt erforderlich.
Was gedenkt der Bundesrat zu tun - erwartet werden auch
neue Massnahmen -, um dieser Entwicklung, die sich mittel-
und langfristig auf die Qualität der Bundesverwaltung sehr
negativ auswirken wird, Einhalt zu gebieten?
Texte de l'interpellation du 23 juin 1988
La Confédération a manifestement de plus en plus de diffi-
cultés-Nées entre autres à la nouvelle réglementation de la
Caisse fédérale d'assurance (CFA) - à recruter des per-
sonnes hautement qualifiées venant de l'extérieur, de l'éco-
nomie privée en particulier, pour pourvoir à certains postes
supérieurs dans l'administration fédérale. Certes, l'adminis-
tration fédérale possède également des personnes tout à fait
compétentes pour reprendre ces responsabilités. Cepen-
dant, il serait non seulement désirable, mais absolument
nécessaire de pourvoir ces postes de cadre avec des per-
sonnes venues de l'extérieur et abordant ainsi les problèmes
de l'administration avec un regard neuf.
Qu'est-ce que le Conseil fédéral entend faire - on attend
également de sa part la prise de mesures nouvelles - pour
mettre fin à cette évolution qui à moyen ou à long terme
aurait des effets très néfastes sur la qualité de l'administra-
tion fédérale?
Mitunterzeichner-Cosignataires: Dietrich, Schwab
(2)
Schriftliche Begründung -Développement par écrit
Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht
eine schriftliche Antwort.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates
vom 19. September 1988
Rapport écrit du Conseil fédéral du 19 septembre 1988
Der Bundesrat erklärt in seinem Leitbild der Personalpolitik
vom 20. Januar 1988: «Der Bund
-will mit zeitgemässen Arbeitsbedingungen fachlich und
charakterlich geeignetes Personal rekrutieren und erhalten;
-gestaltet die Besoldungspolitik unter Berücksichtigung
der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung so weit wie mög-
lich arbeitsmarktgerecht und flexibel;
-fördert eine zielorientierte Personal- und Kaderentwick-
lung;
- sorgt für eine bedürfnisorientierte Ausbildung und ermög-
licht eine stufengerechte Weiterbildung;
- besetzt Kaderstellen wenn möglich durch eigene Nach-
wuchskräfte;
-stellt Mann und Frau bei gleicher Ausbildung, Arbeit und
Verantwortung in den Arbeitsbedingungen gleich und för-
dert ihre Chancengleichheit.»
Nach langjährigem Mittel rekrutiert die Bundesverwaltung
gegen 20 Prozent ihres oberen Kaders von aussen, gröss-
tenteils aus der Privatwirtschaft. Der Bundesrat misst des-
halb der Kaderpolitik grosse Bedeutung bei.
In Uebereinstimmung mit der Zielsetzung des Leitbildes
erklärte der Bundesrat in seiner Besoldungsbotschaft vom
E. 21 Oktober 1987: «Der Erfolg von Verwaltung und Betrieben hängt nicht zuletzt von der Qualität der obersten Chefs ab. Wenn es bei der gegebenen Arbeitsmarktlage gelingen soll, auch künftig tüchtige Mitarbeiter für die Besetzung von Chefbeamtenpo- sitionen zu gewinnen und zu erhalten, sind auch im Bereich der Ueberklasse besoldungsmässige Verbesserungen unab- dingbar. Sie sollen sich gesamthaft ebenfalls in der Grös- senordnung von 5 Prozent bewegen.» Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und Anforderungsver- schiebungen aufgrund der Wandlung von Aufgabengebie- ten, Umstrukturierungen, Effizienzsteigerungsprogrammen
u. a. kann im Rahmen der heutigen beamtenrechtlichen Bestimmungen einreihungsmässig wie auch mit Zulagere- gelungen Rechnung getragen werden. Das neu im Beam- tengesetz verankerte Element des Leistungslohnes wird diese Möglichkeit erweitern. Zusätzliche Lohnflexibilität ergibt sich vor allem mit dem ab 1. Januar 1989 gestaffelten Vollzug der Revision Aemterklassifikation. Im Bereich der oberen Besoldungsklassen (5. Besoldungsklasse bis Ueber- klasse Stufe VII) werden sechs zusätzliche Einreihungsstu- fen eingebaut. Damit kann den vermehrt wechselnden Ver- hältnissen über feinere und erweiterte anforderungsbezo- gene Lohndifferenzierungen besser entsprochen werden. Ausbildung als Teil der Kaderpolitik mit dem Ziel, aus der Privatwirtschaft Führungskräfte zur Besetzung gewisser Chefpositionen zu gewinnen, bietet die Möglichkeit der Unterstützung bei der Bewältigung gegenwärtiger und künf- tiger Aufgaben und der Förderung der persönlichen und beruflichen Entwicklung. Weiter kann die Ausbildung im Rahmen der beruflichen Fort- und der Weiterbildung (Bei- spiele: Führungsausbildung, interdisziplinäre und interdé- partementale Veranstaltungen, externe Lehrgänge, usw.), Fach- und Führungskenntnisse erweitern und Problemlö- sungen im eigenen Führungsbereich unterstützen. Als neue Elemente der Kaderentwicklung zeichnen sich die folgen- den Möglichkeiten ab: Alle 5 bis 7 Jahre neue Funktionen in der allgemeinen Bundesverwaltung zu übernehmen; ein mehrmonatiger Einsatz in der Privatwirtschaft, in internatio- nalen Organisationen, in kantonalen Verwaltungen, Verbän- den, wo es die Verhältnisse einer Dienststelle erfordern; der Urlaub zur Weiterbildung. Die Präsenz von Frauen bei den Kadern und vor allem ihre Tätigkeit in Aufgabenbereichen, die bis heute den Männern
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation Aubry Verwendung von PVC in der Armee Interpellation Aubry Utilisation de matières PVC par l'armée In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1988 Année Anno Band IV Volume Volume Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 15 Séance Seduta Geschäftsnummer 88.756 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 16.12.1988 - 08:00 Date Data Seite 1968-1969 Page Pagina Ref. No 20 017 012 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
Volltext (verifizierbarer Originaltext)
Interpellation Aubry 1968 N 16 décembre 1988 Schiess- und Uebungsplätze der Armee erwähnten Er- schliessung des Schiessplatzes Kaiseregg handelt es sich um eine Vorabklärung. Ein ökologisch-landschaftspflegeri- sches Gutachten ist in Bearbeitung. Ein konkretes Baupro- jekt liegt noch nicht vor.
2. Die bestehende, einfache Materialseilbahn von «Chlus» bis «Uf Egg» soll durch eine leistungsfähigere Seilbahn mit einer Nutzlast von 4 Tonnen ersetzt werden. Diese wird ermöglichen, einzelne geländegängige Fahrzeuge (Haflin- ger, Pinzgauer) zu transportieren und auf der Alp für Mate- rialtransporte einzusetzen. Der bestehende Alpweg soll entsprechend hergerichtet werden.
3. Der Zugang zu diesem bundeseigenen Platz ist, wie bis- her, von der Berner Seite, d. h. aus dem Simmental, vorgese- hen. Die Erschliessung von der ebenfalls bundeseigenen Geissalp aus mit einem Tunnel steht nicht zur Diskussion.
4. Es bestehen keine Pläne für eine direkte Verbindung Schwarzsee-Salzmatt-Geissalp-Kaisereggalp.
5. Die geplante Erschliessung soll eine bessere Ausnützung dieses als Schiessplatz erworbenen Gebietes ermöglichen. Die Belegung soll, mit Unterbrüchen, vor allem im Sommer- halbjahr möglich sein. Die Bewirtschaftung der bundeseige- nen Alp durch den aus dem Senseoberland stammenden Pächter bleibt gewährleistet. Ebenso wird für die Begehbar- keit der bisher nur gelegentlich benützten Wanderroute eine Lösung getroffen. Der Platz Kaisereggalp mit dem vorgelagerten Gebiet «Walop» bietet sehr gute Möglichkeiten für den Einsatz von Infanteriewaffen. Gewisse Teile des Geländes werden zudem als Ziel- und Sicherheitszone bei gelegentlichen Artillerieschiessen verwendet.
6. Der Platz Kaisereggalp untersteht der Koordinationsstelle Bern-Nordwestschweiz. Diese koordiniert die Truppenbele- gung auf diesem bundeseigenen Platz und im ganzen angrenzenden Raum des Kantons Bern. Für die Truppenbe- legungen im Kanton Freiburg, ohne Kaisereggalp, ist die Koordinationsstelle Westschweiz zuständig. Die beiden Koordinationsstellen regeln anfällige grenzüberschreitende Fragen untereinander. Im Bereich der Raumplanung stellt im übrigen die Region Obersimmental-Saanenland mit den weiteren Beteiligten eine Arbeitsgruppe zusammen. Diese erarbeitet ein Konzept für das Nebeneinander von Militär, Tourismus und Alpwirt- schaft.
7. Der Schiessplatz Kaiseregg wird in erster Linie Truppen zugeteilt werden, die im angrenzenden Simmental statio- niert sind. Es ist nicht auszuschliessen, dass ihn in gewissen Fällen auch Truppen aus einer anderen Region benützen werden.
8. Die beteiligten Behörden und die Bevölkerung werden über die konkreten Ausbaupläne zu gegebener Zeit infor- miert. Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates nicht befriedigt. Er beantragt Diskussion. Abstimmung - Vote Für den Antrag auf Diskussion ' Dagegen offensichtliche Mehrheit Minderheit #ST# 88.756 Interpellation Aubry Verwendung von PVC in der Armee Utilisation de matières PVC par l'armée Wortlaut der Interpellation vom 5. Oktober 1988
1. Ist sich der Bundesrat bewusst, dass die Anschaffungspo- litik des EMD den angestrebten Zielen des Bundesamtes für Umweltschutz zuwiderläuft?
2. Kann er uns sagen, ob die Armee in bezug auf die PVC- Materialien für den Fall einer Evakuation oder e ner Kata- strophe (z. B. Brand) die erforderlichen Sicherheitsmass- nahmen getroffen hat?
3. Meint der Bundesrat nicht, die von der Armee verwende- ten PVC-Materialien sollten in Zukunft durch umwoltgerech- tere Produkte ersetzt werden? Es ist allgemein bekannt, dass PVC in seinen verschiedenen Formen eine Bedrohung für die Umwelt darstellt. Aus die- sem Grund hat die Privatwirtschaft die Verwendung von PVC auf Wunsch des Bundesamtes für Umweltsciutz stark eingeschränkt. Die Armee dagegen erhöht die Veiwendung von PVC-beschichteten Materialien weiterhin, zürn Beispiel mit der Einführung der neuen Gefechtspackung 90. Texte de l'interpellation du 5 octobre 1988
1. Le Conseil fédéral est-il conscient que la politique d'ac- quisition du DMF est contraire aux buts visés par l'Office fédéral pour la protection de l'environnement?
2. Peut-il nous indiquer si les mesures de sécurité néces- saires ont été prises par l'armée pour les matériaux en PVC en cas d'évacuation et de catastrophe (par exemple en cas d'incendie)?
3. Le Conseil fédéral ne pense-t-il pas qu'il faudrait rempla- cer à l'avenir les matériaux en PVC utilisés par l'armée par des produits plus conformes aux exigences de l'environne- ment? Il est notoire que le PVC, sous ses formes différentes, constitue une menace pour l'environnement. De ce fait, sur demande de l'Office fédéral de la protection de l'environne- ment, l'économie privée a fortement diminué sa consomma- tion en PVC. Par contre, l'armée continue à augmenter l'emploi de matières enduites de PVC, par exemple en introduisant le nouveau paquetage de combat 90. Mitunterzeichner- Cosignataire: Keine - Aucun Schriftliche Begründung - Développement par écrit L'auteur renonce au développement et demande une réponse écrite. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 23. November 1988 Rapport écrit du Conseil fédéral du 23 novembre 1988
1. Les exigences de la protection de l'environnement s'ap- pliquent également aux acquisitions de matériel de l'armée. La pratique actuelle du DMF en matière d'acquisitions n'est nullement contraire aux buts visés par l'Office fédéral de la protection de l'environnement.
2. Les matières PVC portent atteinte à l'environnement sur- tout lors de leur élimination. A cet égard, ce sont notamment les articles à jeter (sacs à ordures, bouteilles et autres emballages) qui créent des problèmes. Pour des raisons relevant de la protection de l'environnement, les matières PVC doivent être incinérées dans des installations équipées de systèmes de filtrage des fumées et des gaz ou stockées dans des dépôts prévus à cet effet. Le DMF s'en tient strictement à ces procédés d'élimintation. La mise en danger en cas d'incendies importants n'existe pratiquement pas en ce qui concerne les produ ts en PVC
16. Dezember 1988 N 1969 Interpellation Bonny utilisés pour l'équipement personnel des militaires. Les tis- sus recouverts de PVC sont hautement réfraclai res au feu et ils sont, pour cette raison, utilisés par exemple pour les tenues de pompiers. L'ordonnance sur la protection de l'air exige du reste le filtrage des fumées et des gaz par toutes les installations d'incinération des ordures.
3. L'armée utilise les matières PVC sous forme de textiles recouverts de PVC (simili-cuir) pour des bâches, des filets de camouflage et des paquetages. Ailleurs, le PVC est large- ment remplacé par d'autres matières. Le nouveau paquetage de combat, qui doit être introduit dans l'armée au cours des années nonante, est composé-à l'image du sac à dos actuel - de polyester recouvert de PVC. Le fond et les bretelles du sac actuel sont de cuir. S'agissant du nouveau paquetage, ces parties seront remplacées par du textile, notamment parce que cette matière est meilleur marché et plus simple à travailler. Le Conseil fédéral ne voit pas de possibilité de renoncer à toute utilistion de matières PVC dans l'armée. Präsident: Die Interpellantin ist von der Antwort des Bun- desrates nicht befriedigt. Sie beantragt Diskussion. Abstimmung - Vote Für den Antrag auf Diskussion 28 Stimmen Dagegen ' 17 Stimmen #ST# 88.554 Interpellation Bonny Kaderpolitik des Bundes Politique des cadres à la Confédération Wortlaut der Interpellation vom 23. Juni 1988 Der Bund bekundet zunehmend Schwierigkeiten - u. a. auch im Zusammenhang mit der neuen EVK-Regelung-, um von aussen her, vor allem aus der Privatwirtschaft, hervorra- gend qualifizierte Personen zur Besetzung gewisser Chefpo- sitionen in der Bundesverwaltung zu gewinnen. Dabei muss man sich bewusst sein, dass es durchaus fähige Leute zur Uebernahme dieser Verantwortungen auch in der Bundes- verwaltung gibt. Auf der anderen Seite ist eine gewisse Blutauffrischung von aussen her in diesen Chefpositionen nicht nur erwünscht, sondern unbedingt erforderlich. Was gedenkt der Bundesrat zu tun - erwartet werden auch neue Massnahmen -, um dieser Entwicklung, die sich mittel- und langfristig auf die Qualität der Bundesverwaltung sehr negativ auswirken wird, Einhalt zu gebieten? Texte de l'interpellation du 23 juin 1988 La Confédération a manifestement de plus en plus de diffi- cultés-Nées entre autres à la nouvelle réglementation de la Caisse fédérale d'assurance (CFA) - à recruter des per- sonnes hautement qualifiées venant de l'extérieur, de l'éco- nomie privée en particulier, pour pourvoir à certains postes supérieurs dans l'administration fédérale. Certes, l'adminis- tration fédérale possède également des personnes tout à fait compétentes pour reprendre ces responsabilités. Cepen- dant, il serait non seulement désirable, mais absolument nécessaire de pourvoir ces postes de cadre avec des per- sonnes venues de l'extérieur et abordant ainsi les problèmes de l'administration avec un regard neuf. Qu'est-ce que le Conseil fédéral entend faire - on attend également de sa part la prise de mesures nouvelles - pour mettre fin à cette évolution qui à moyen ou à long terme aurait des effets très néfastes sur la qualité de l'administra- tion fédérale? Mitunterzeichner-Cosignataires: Dietrich, Schwab (2) Schriftliche Begründung -Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 19. September 1988 Rapport écrit du Conseil fédéral du 19 septembre 1988 Der Bundesrat erklärt in seinem Leitbild der Personalpolitik vom 20. Januar 1988: «Der Bund -will mit zeitgemässen Arbeitsbedingungen fachlich und charakterlich geeignetes Personal rekrutieren und erhalten; -gestaltet die Besoldungspolitik unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung so weit wie mög- lich arbeitsmarktgerecht und flexibel; -fördert eine zielorientierte Personal- und Kaderentwick- lung;
- sorgt für eine bedürfnisorientierte Ausbildung und ermög- licht eine stufengerechte Weiterbildung;
- besetzt Kaderstellen wenn möglich durch eigene Nach- wuchskräfte; -stellt Mann und Frau bei gleicher Ausbildung, Arbeit und Verantwortung in den Arbeitsbedingungen gleich und för- dert ihre Chancengleichheit.» Nach langjährigem Mittel rekrutiert die Bundesverwaltung gegen 20 Prozent ihres oberen Kaders von aussen, gröss- tenteils aus der Privatwirtschaft. Der Bundesrat misst des- halb der Kaderpolitik grosse Bedeutung bei. In Uebereinstimmung mit der Zielsetzung des Leitbildes erklärte der Bundesrat in seiner Besoldungsbotschaft vom
21. Oktober 1987: «Der Erfolg von Verwaltung und Betrieben hängt nicht zuletzt von der Qualität der obersten Chefs ab. Wenn es bei der gegebenen Arbeitsmarktlage gelingen soll, auch künftig tüchtige Mitarbeiter für die Besetzung von Chefbeamtenpo- sitionen zu gewinnen und zu erhalten, sind auch im Bereich der Ueberklasse besoldungsmässige Verbesserungen unab- dingbar. Sie sollen sich gesamthaft ebenfalls in der Grös- senordnung von 5 Prozent bewegen.» Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und Anforderungsver- schiebungen aufgrund der Wandlung von Aufgabengebie- ten, Umstrukturierungen, Effizienzsteigerungsprogrammen
u. a. kann im Rahmen der heutigen beamtenrechtlichen Bestimmungen einreihungsmässig wie auch mit Zulagere- gelungen Rechnung getragen werden. Das neu im Beam- tengesetz verankerte Element des Leistungslohnes wird diese Möglichkeit erweitern. Zusätzliche Lohnflexibilität ergibt sich vor allem mit dem ab 1. Januar 1989 gestaffelten Vollzug der Revision Aemterklassifikation. Im Bereich der oberen Besoldungsklassen (5. Besoldungsklasse bis Ueber- klasse Stufe VII) werden sechs zusätzliche Einreihungsstu- fen eingebaut. Damit kann den vermehrt wechselnden Ver- hältnissen über feinere und erweiterte anforderungsbezo- gene Lohndifferenzierungen besser entsprochen werden. Ausbildung als Teil der Kaderpolitik mit dem Ziel, aus der Privatwirtschaft Führungskräfte zur Besetzung gewisser Chefpositionen zu gewinnen, bietet die Möglichkeit der Unterstützung bei der Bewältigung gegenwärtiger und künf- tiger Aufgaben und der Förderung der persönlichen und beruflichen Entwicklung. Weiter kann die Ausbildung im Rahmen der beruflichen Fort- und der Weiterbildung (Bei- spiele: Führungsausbildung, interdisziplinäre und interdé- partementale Veranstaltungen, externe Lehrgänge, usw.), Fach- und Führungskenntnisse erweitern und Problemlö- sungen im eigenen Führungsbereich unterstützen. Als neue Elemente der Kaderentwicklung zeichnen sich die folgen- den Möglichkeiten ab: Alle 5 bis 7 Jahre neue Funktionen in der allgemeinen Bundesverwaltung zu übernehmen; ein mehrmonatiger Einsatz in der Privatwirtschaft, in internatio- nalen Organisationen, in kantonalen Verwaltungen, Verbän- den, wo es die Verhältnisse einer Dienststelle erfordern; der Urlaub zur Weiterbildung. Die Präsenz von Frauen bei den Kadern und vor allem ihre Tätigkeit in Aufgabenbereichen, die bis heute den Männern
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation Aubry Verwendung von PVC in der Armee Interpellation Aubry Utilisation de matières PVC par l'armée In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1988 Année Anno Band IV Volume Volume Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 15 Séance Seduta Geschäftsnummer 88.756 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 16.12.1988 - 08:00 Date Data Seite 1968-1969 Page Pagina Ref. No 20 017 012 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.