Erwägungen (5 Absätze)
E. 16 décembre 1988
secondo un certo numero di informazioni concordanti, di
annientare la rivolta curda al nord del Paese. Nel corso di
questa offensiva, decine, se non addirittura centinaia di
villaggi sono stati toccati; fatto che ha causato l'esodo di
migliaia di persone della popolazione civile verso la Turchia.
Queste persone, essendo fuggite dal loro Paese per salvare
la loro vita, meritano una protezione internazionale. Esse
non possono quindi essere tradotte nel loro Paese fino a che
le circostanze alla base del loro esodo non siano sparite.
D'altronde, non si può fare a meno di notare una sorta di
atteggiamento paradossale da parte delle autorità irachene
rispetto alla minoranza curda. In effetti, da un lato, si con-
stata che i curdi in Irak godono di una certa autonomia sul
piano culturale e linguistico, contrariamente ai curdi che
abitano nei Paesi vicini. In effetti, la lingua curda è insegnata
in Irak dove le pubblicazioni in curdo sono perfettamente
legali. D'altra parte, la repressione intrapresa a diverse epo-
che dall'esercito iracheno contro gli oppositori curdi al nord
del Paese si è rivelata delle più cruenti. L'ultima offensiva in
questo quadro ha suscitato la disapprovazione internazio-
nale.
Per quanto riguarda i richiedenti d'asilo curdi respinti, origi-
nari del Kurdistan iracheno o iraniano, bisogna notare che
già ben prima degli ultimi avvenimenti nessuno di essi è
stato rimpatriato dalle autorità svizzere, e questo precisa-
mente in ragione delle speciali condizioni regnanti in questa
regione del mondo.
Notiamo inoltre che il loro numero in Svizzera è molto
limitato. E' evidente che i servizi del Delegato ai Rifugiati
seguono con la dovuta attenzione la situazione nei due
Paesi considerati.
2. Richiedenti curdi provenienti dalla Turchia
Siamo consapevoli del fatto che il rispetto dei diritti del-
l'uomo in Turchia non ha ancora raggiunto un livello soddis-
facente. L'adozione di una moratoria generale per il rimpa-
trio degli asilanti curdi respinti, nella situazione attuale,
tuttavia non si giustifica.
Benché il governo turco si stia impegnando a favore di un
maggiore rispetto dei diritti dell'uomo, è d'uopo ricordare
che in Turchia esistono ancora casi di violazione dei diritti
dell'uomo di grave entità. Il Consiglio federale si attende da
un Paese che ha ratificato la Convenzione per la salvaguar-
dia dei diritti dell'uomo e la Convenzione europea per l'abo-
lizione della tortura ogni possibile sforzo, affinchè queste
disposizioni vengano rispettate. Poiché tuttavia non esiste
una persecuzione sistematica della comunità curda da parte
delle autorità turche, una sospensione generale dei rinvii
non si giustifica. La situazione attuale in Turchia induce
però il Consiglio federale a esaminare con la massima cura
ogni domanda d'asilo presentata da un rappresentante della
minoranza curda. Il provvedimento del rinvio ai sensi dell'ar-
ticolo 21 a della legge federale sull'asilo è pronunciato sola-
mente in accordo con la garanzia del principio di non
respingimento e unicamente nel caso in cui il ritorno nel
Paese considerato può essere ragionevolmente preteso.
Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes-
rates teilweise befriedigt. Er beantragt Diskussion.
Abstimmung - Vote
Für den Antrag auf Diskussion
offensichtliche Mehrheit
Dagegen
Minderheit
#ST# Petitionen - Pétitions
88.259
Weltbund zum Schütze des Lebens. Nahrungsmittelzu-
sätze
Ligue mondiale pour la protection de la vie. Additifs ali-
mentaires
Herr Hess Peter unterbreitet im Namen der Petitions- und
Gewährleistungskommission den folgenden schriftlichen
Bericht:
1. Mit Eingabe vom Juni 1987 reichte der Weltbund zum
Schütze des Lebens, Sektion Schweiz, eine Petition ein. Die
Petenten fordern, dass alle Nahrungsmittelzusätzo auf den
Verpackungen deklariert und die Grundnahrungsmittel in
Zukunft frei von chemischen Zusätzen sein sollen. Ferner
soll die Bestrahlung der Lebensmittel, worunter auch die
Gemüse fallen, in der Schweiz gesetzlich verboten und auch
die Importeure verpflichtet werden, nur unbestrahlte
Lebensmittel in die Schweiz einzuführen.
2. Die Petitions- und Gewährleistungskommission des Natio-
nalrates befasstesich am 3. Mai und am 29. Augusl 1988 mit
dieser Eingabe. Sie kommt mit dem Bundesamt für Gesund-
heitswesen zu folgendem Schluss:
E. 21 Aufgrund der Vorschriften der Lebensmittelverordnung (LMV) und der Zusatzstoffverordnung ist der Wunsch der Petitionäre, dass alle Nahrungsmittelzusätze auf der Verpak- kung deklariert werden müssen, seit 1980 bereits insofern erfüllt, als alle Zusatzstoffe, die Allergien auslösen können (Konservierungsmittel), offen deklariert werden miissen; für die anderen Zusatzstoffe ist eine Deklaration der Art des Zusatzstoffes (z. B. Farbstoff) vorgeschrieben. Artikel 13 LMV verlangt auf Packungen die Angaben der Zulaten und Zusatzstoffe in mengenmässig absteigender Reihenfolge.
E. 22 Desgleichen wird der Grundsatz befolgt, die Grundnah- rungsmittel frei von Zusatzstoffen zu halten. Diese sind grösstenteils zusatzstofffrei. Ganz allgemein sind Zusatzstoffe nur dann erlaubt, wenn sie vorgängig einer eingehenden Beurteilung internat onal und national unterzogen und für unschädlich befunden wurden. Sehr viele Zusatzstoffe kommen in der Natur vor oder sind abgewandelte Naturprodukte. Auf der ändern Seite ist festzuhalten, dass naturbelassene Lebensmittel nicht unbedingt gesund sind. VielfacT können solche Lebensmittel erst nach einer Behandlung, 2. B. einer Erhitzung, bedenkenlos gegessen werden.
E. 23 Was die Bestrahlung von Lebensmitteln betrifft, so wird eine solche in der Schweiz nur von Fall zu Fall und nach eingehender Prüfung bewilligt. Die Einfuhr bestrahlter Lebensmittel in die Schweiz ist verboten.
E. 24 Die Kommission ist der Auffassung, dass die Konsumen- ten mit der heute bestehenden Information und Deklaration auf den Lebensmitteln nicht die gewünschte Auswahl tref- fen können. Im Interesse aller gesundheitsbewussten Bürgerinnen und Bürger sollten alle Zusatzstoffe auf den Verpackungen deklariert werden. Antrag der Kommission Aus diesen Gründen beantragt die Kommission, dio Petition zur Kenntnisnahme an den Bundesrat zu überweisen. Antrag Weder-Basel Es sei die Petition als Postulat dem Bundesrat zu über- weisen. Proposition de la commission Pour toutes ces raisons, la commission recommande au conseil de transmettre la pétition au Conseil fédéral, pour qu'il en prenne acte.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation Carobbio Kurdische Asylanten. Ausschaffungsmoratorium Interpellation Carobbio Expulsion de réfugiés kurdes. Moratoire Interpellanza Carobbio Asilanti curdi in Svizzera. Moratoria per il rimpatrio In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1988 Année Anno Band IV Volume Volume Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 15 Séance Seduta Geschäftsnummer 88.584 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 16.12.1988 - 08:00 Date Data Seite 1975-1976 Page Pagina Ref. No 20 017 018 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
Volltext (verifizierbarer Originaltext)
16. Dezember 1988 N 1975 Interpellation Carobbio Bereits heute ist die Sicherheit der Elektrizitätsversorgung der französischen Schweiz, namentlich der Region Genf, nicht mehr gewährleistet. Dies trifft insbesondere in Spitzen- verbrauchszeiten zu. Hier kann es dann auch zu einer Ueberbeanspruchung des bestehenden Leitungsnetzes kommen. Ueberlastete Leitungen weisen einen höheren Verschleiss und grössere Transportverluste auf und sind generell weniger zuverlässig. Auch aus dieser Sicht wird deutlich, dass der Bau der neuen Hochspannungsleitung nicht nur notwendig, sondern sogar vordringlich ist. Antworten auf die Fragen des Interpellanten:
1. Mit Entscheid vom 22. Oktober 1985 hat der Bundesrat definitiv anerkannt, dass die vorgesehene 380-k.V-Leitung auf ihrer ganzen Länge gebaut werden muss. Es besteht kein Grund, auf diesen Entscheid zurückzukommen.
2. und 3. Der Bundesrat kann im heutigen Zeitpunkt weder zu den verschiedenen, in der Region Murten vorgeschlage- nen Trasseevarianten noch zur Möglichkeit der Verkabelung Stellung nehmen. Er wird diese Fragen im Rahmen des Beschwerdeverfahrens, das zurzeit hängig ist, prüfen. Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates nicht befriedigt. Er beantragt Diskussion. Abstimmung - Vote Für den Antrag auf Diskussion Dagegen offensichtliche Mehrheit Minderheit #ST# 88.584 Interpellation Carobbio Kurdische Asylanten. Ausschaffungsmoratorium Interpellanza Carobbio Asilanti curdi in Svizzera. Moratoria per il rimpatrio Interpellation Carobbio Expulsion de réfugiés kurdes. Moratoire Wortlaut der Interpellation vom 21. September 1988 Im Iran und im Irak wird die kurdische Minderheit verfolgt, und in der Türkei leben die Kurden, die aus dem Iran und dem Irak in dieses Land flüchten, in sehr unsicheren Verhält- nissen, da die Integrität ihrer Person und die Menschen- rechte nicht gewährleistet sind. Kann der Bundesrat angesichts dieser Situation-nicht im Sinne einer Ausnahmemassnahme ein Ausschaffungsmora- torium für die kurdischen Asylbewerber anordnen, die kein Asylrecht erhalten haben? Das Moratorium sollte minde- stens so lange dauern, als ihr Leben in Gefahr steht. Testo dell'interpellanza del 21 settembre 1988 Vista la situazioni di persecuzione della minoranza curda in atto in Irak e in Iran e le condizioni poco sicure dal punto di vista del rispetto della personalità e dei diritti individuali in cui vengono a trovarsi i curdi irakeni e iraniani che si rifugiano in Turchia, i sottoscritti chiedono al Consiglio federale se, in via eccezionale, non intende decretare una moratoria per il rimpatrio degli asilanti curdi che non hanno ottenuto il diritto d'asilo, almeno fino a quando sarà cessata la minaccia di sterminio. Texte de l'interpellation du 21 septembre 1988 Etant donné les persécutions dont est victime la minorité kurde en Irak et en Iran et les conditions peu sûres quant au respect de la personnalité et des droits individuels dans laquelle se trouvent les Kurdes irakiens et iraniens qui se réfugient en Turquie, les soussignés demandent au Conseil fédéral .de dire si, exceptionnellement, il n'a pas l'intention de décréter un moratoire pour le rapatriement des deman- deurs d'asile kurdes qui n'ont pas obtenu le droit d'asile, du moins jusqu'à ce que disparaisse la menace d'une extermi- nation. Mitunterzeichner - Cofirmatari - Cosignataires: Ammann, Bäumlin Richard, Béguelin, Bodenmann, Braunschweig, Brügger, Bundi, Danuser, Eggenberg-Thun, Euler, Fankhau- ser, Hafner Ursula, Hubacher, Jeanprêtre, Lanz, Lederger- ber, Leuenberger-Solothurn, Leuenberger Moritz, Matthey, Neukomm, Pitteloud, Rechsteiner, Reimann Fritz, Ruffy, Stappung, Uchtenhagen, Ulrich, Zbinden Hans, Züger (29) Schriftliche Begründung - Motivazione scritta - Développement par écrit La situazione della minoranza curda si è in questi ultimi tempi notevolmente aggravata. Dopo la cessazione delle ostilità fra Iran e Irak azioni di repressione contro i curdi sono in atto nei due Paesi. I profughi si contano ormai a migliaia. D'altronde numerosi sono i curdi giunti in Svizzera che hanno in corso una domanda per ottenere l'asilo poli- tico. Si tratterebbe del 95 per cento. Un rifiuto della domanda con relativo rinvio al Paese di provenienza espor- rebbe, in questo momento, gli interessati a rischi notevoli per la loro stessa vita. In considerazione di quanto sopra, i sottoscritti interpellano il Consiglio federale per sapere se non ritiene opportuno decretare una moratoria per il rimpatrio dei profughi curdi che non hanno ottenuto l'asilo, almeno fino a quando sarà cessata la minaccia di sterminio. Il fatto che le autorità turche si siano dichiarate d'accordo di accogliere i profughi curdi provenienti dall'lrak non costitui- sce certo un elemento rassicurante. Per la Turchia e il suo governo i curdi costituiscono sempre una minoranza che in questi ultimi tempi ha subito discriminazioni e anche perse- cuzioni. Quindi anche da questo punto di vista si giustifica l'ado- zione di una moratoria per il rimpatrio degli asilanti curdi, del tipo di quella applicata per i tamil. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 28. November 1988 Risposta scritta del Consiglio federale del 28 novembre 1988 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 28 novembre 1988 Secondo la legge federale sull'asilo e la Convenzione del 28 luglio relativa allo statuto dei rifugiati, sono riconosciuti come rifugiati in Svizzera solamente le persone perseguitate sia a causa della loro appartenenza ad una determinata comunità, sia a causa del loro impegno sul piano politico, culturale o religioso. In questo caso è evidente che il pro- blema del rimpatrio non si pone nemmeno, dato che gli interessati godono di regola dello statuto di rifugiato nel nostro Paese, principio che esclude normalmente il rimpa- trio, come il rinvio in uno Stato terzo (cfr. a questo proposito la risposta del Consiglio federale all'interrogazione ordinaria Ziegler del 2 marzo 1988 riguardante l'accettazione dei rifu- giati curdi). Conviene ricordare che lo scopo principale dell'esame degli incarti individuali dei richiedenti d'asilo è di vedere precisamente se gli interessati sono o meno perse- guitati.
1. Richiedenti d'asilo curdi provenienti dall'Iran e dall'lrak Se da un lato, durante la guerra del Golfo, si è potuto osservare una diminuzione dell'intensità della repressione condotta dalle autorità irachene ed iraniane contro la resi- stenza curda, d'altro canto occorre constatare che il cessate il fuoco instaurato recentemente fra i due belligeranti ha permesso alle suddette autorità di trasferire una parte dei loro rispettivi eserciti dal fronte verso il Kurdistan, al fine di combattere la guerriglia curda che vi si trova insediata. In tale occasione, il regime iracheno ha tentato con tutti i mezzi, compreso il ricorso ai gas ed alle armi chimiche,
Pétitions 1976 N 16 décembre 1988 secondo un certo numero di informazioni concordanti, di annientare la rivolta curda al nord del Paese. Nel corso di questa offensiva, decine, se non addirittura centinaia di villaggi sono stati toccati; fatto che ha causato l'esodo di migliaia di persone della popolazione civile verso la Turchia. Queste persone, essendo fuggite dal loro Paese per salvare la loro vita, meritano una protezione internazionale. Esse non possono quindi essere tradotte nel loro Paese fino a che le circostanze alla base del loro esodo non siano sparite. D'altronde, non si può fare a meno di notare una sorta di atteggiamento paradossale da parte delle autorità irachene rispetto alla minoranza curda. In effetti, da un lato, si con- stata che i curdi in Irak godono di una certa autonomia sul piano culturale e linguistico, contrariamente ai curdi che abitano nei Paesi vicini. In effetti, la lingua curda è insegnata in Irak dove le pubblicazioni in curdo sono perfettamente legali. D'altra parte, la repressione intrapresa a diverse epo- che dall'esercito iracheno contro gli oppositori curdi al nord del Paese si è rivelata delle più cruenti. L'ultima offensiva in questo quadro ha suscitato la disapprovazione internazio- nale. Per quanto riguarda i richiedenti d'asilo curdi respinti, origi- nari del Kurdistan iracheno o iraniano, bisogna notare che già ben prima degli ultimi avvenimenti nessuno di essi è stato rimpatriato dalle autorità svizzere, e questo precisa- mente in ragione delle speciali condizioni regnanti in questa regione del mondo. Notiamo inoltre che il loro numero in Svizzera è molto limitato. E' evidente che i servizi del Delegato ai Rifugiati seguono con la dovuta attenzione la situazione nei due Paesi considerati.
2. Richiedenti curdi provenienti dalla Turchia Siamo consapevoli del fatto che il rispetto dei diritti del- l'uomo in Turchia non ha ancora raggiunto un livello soddis- facente. L'adozione di una moratoria generale per il rimpa- trio degli asilanti curdi respinti, nella situazione attuale, tuttavia non si giustifica. Benché il governo turco si stia impegnando a favore di un maggiore rispetto dei diritti dell'uomo, è d'uopo ricordare che in Turchia esistono ancora casi di violazione dei diritti dell'uomo di grave entità. Il Consiglio federale si attende da un Paese che ha ratificato la Convenzione per la salvaguar- dia dei diritti dell'uomo e la Convenzione europea per l'abo- lizione della tortura ogni possibile sforzo, affinchè queste disposizioni vengano rispettate. Poiché tuttavia non esiste una persecuzione sistematica della comunità curda da parte delle autorità turche, una sospensione generale dei rinvii non si giustifica. La situazione attuale in Turchia induce però il Consiglio federale a esaminare con la massima cura ogni domanda d'asilo presentata da un rappresentante della minoranza curda. Il provvedimento del rinvio ai sensi dell'ar- ticolo 21 a della legge federale sull'asilo è pronunciato sola- mente in accordo con la garanzia del principio di non respingimento e unicamente nel caso in cui il ritorno nel Paese considerato può essere ragionevolmente preteso. Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates teilweise befriedigt. Er beantragt Diskussion. Abstimmung - Vote Für den Antrag auf Diskussion offensichtliche Mehrheit Dagegen Minderheit #ST# Petitionen - Pétitions 88.259 Weltbund zum Schütze des Lebens. Nahrungsmittelzu- sätze Ligue mondiale pour la protection de la vie. Additifs ali- mentaires Herr Hess Peter unterbreitet im Namen der Petitions- und Gewährleistungskommission den folgenden schriftlichen Bericht:
1. Mit Eingabe vom Juni 1987 reichte der Weltbund zum Schütze des Lebens, Sektion Schweiz, eine Petition ein. Die Petenten fordern, dass alle Nahrungsmittelzusätzo auf den Verpackungen deklariert und die Grundnahrungsmittel in Zukunft frei von chemischen Zusätzen sein sollen. Ferner soll die Bestrahlung der Lebensmittel, worunter auch die Gemüse fallen, in der Schweiz gesetzlich verboten und auch die Importeure verpflichtet werden, nur unbestrahlte Lebensmittel in die Schweiz einzuführen.
2. Die Petitions- und Gewährleistungskommission des Natio- nalrates befasstesich am 3. Mai und am 29. Augusl 1988 mit dieser Eingabe. Sie kommt mit dem Bundesamt für Gesund- heitswesen zu folgendem Schluss:
21. Aufgrund der Vorschriften der Lebensmittelverordnung (LMV) und der Zusatzstoffverordnung ist der Wunsch der Petitionäre, dass alle Nahrungsmittelzusätze auf der Verpak- kung deklariert werden müssen, seit 1980 bereits insofern erfüllt, als alle Zusatzstoffe, die Allergien auslösen können (Konservierungsmittel), offen deklariert werden miissen; für die anderen Zusatzstoffe ist eine Deklaration der Art des Zusatzstoffes (z. B. Farbstoff) vorgeschrieben. Artikel 13 LMV verlangt auf Packungen die Angaben der Zulaten und Zusatzstoffe in mengenmässig absteigender Reihenfolge.
22. Desgleichen wird der Grundsatz befolgt, die Grundnah- rungsmittel frei von Zusatzstoffen zu halten. Diese sind grösstenteils zusatzstofffrei. Ganz allgemein sind Zusatzstoffe nur dann erlaubt, wenn sie vorgängig einer eingehenden Beurteilung internat onal und national unterzogen und für unschädlich befunden wurden. Sehr viele Zusatzstoffe kommen in der Natur vor oder sind abgewandelte Naturprodukte. Auf der ändern Seite ist festzuhalten, dass naturbelassene Lebensmittel nicht unbedingt gesund sind. VielfacT können solche Lebensmittel erst nach einer Behandlung, 2. B. einer Erhitzung, bedenkenlos gegessen werden.
23. Was die Bestrahlung von Lebensmitteln betrifft, so wird eine solche in der Schweiz nur von Fall zu Fall und nach eingehender Prüfung bewilligt. Die Einfuhr bestrahlter Lebensmittel in die Schweiz ist verboten.
24. Die Kommission ist der Auffassung, dass die Konsumen- ten mit der heute bestehenden Information und Deklaration auf den Lebensmitteln nicht die gewünschte Auswahl tref- fen können. Im Interesse aller gesundheitsbewussten Bürgerinnen und Bürger sollten alle Zusatzstoffe auf den Verpackungen deklariert werden. Antrag der Kommission Aus diesen Gründen beantragt die Kommission, dio Petition zur Kenntnisnahme an den Bundesrat zu überweisen. Antrag Weder-Basel Es sei die Petition als Postulat dem Bundesrat zu über- weisen. Proposition de la commission Pour toutes ces raisons, la commission recommande au conseil de transmettre la pétition au Conseil fédéral, pour qu'il en prenne acte.
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation Carobbio Kurdische Asylanten. Ausschaffungsmoratorium Interpellation Carobbio Expulsion de réfugiés kurdes. Moratoire Interpellanza Carobbio Asilanti curdi in Svizzera. Moratoria per il rimpatrio In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1988 Année Anno Band IV Volume Volume Session Wintersession Session Session d'hiver Sessione Sessione invernale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 15 Séance Seduta Geschäftsnummer 88.584 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 16.12.1988 - 08:00 Date Data Seite 1975-1976 Page Pagina Ref. No 20 017 018 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.