Dispositiv
- Halt der Intercity-Züge in Ölten.
- Verbesserungen des Zugsangebots auf der Jurasüdfuss- Linie.
- Bessere Abstimmungen des geltenden Fahrplanes auf die Anschlusszüge in Ölten. Texte de l'interpellation du 6 décembre 1984 Depuis un certain temps, la desserte par les CFF de la région d'Olten donne lieu à des critiques justifiées. Je demande donc au Conseil fédéral s'il est disposé à inciter les CFF à examiner sans délai avec la ville d'Olten les points suivants:
- Arrêt à Olten des trains-interville
- Amélioration du trafic sur la ligne qui dessert le pied du Jura.
- Meilleure coordination de l'horaire actuel et des corres- pondances à Olten. Mitunterzeichner - Cosignataires: Eng, Leuenberger-Solo- thurn, Nussbaumer, Pfund, Ruch-Zuchwil, Ziegler (6) Schriftliche Begründung - Développement par écrit
- Halt der Intercity-Züge in Olten. Olten gilt als eigentlicher Eisenbahnknotenpunkt. Erstaunlicherweise und trotz aller Bemühungen der Stadt Olten sind die SBB nach wie vor nicht bereit, die Intercity-Züge in Olten anhalten zu lassen. Dies führt unter anderem dazu, dass es nicht mehr zeitspa- rend möglich ist, von Olten nach St. Gallen zu gelangen. Zudem würde ein Halt der Intercity-Züge in Olten das Zugs- angebot nach Bern und Genf wesentlich verbessern.
- Verbesserung des Zugsangebotes auf der Jurasüdfuss- Linie. Vorerst eine grundsätzliche Überlegung: Der Jurasüd- fuss-Linie sollte generell eine grössere Bedeutung zugemes- sen werden. Heute in bezug auf das Zugsangebot in der Region Olten und in Zukunft als denkbarer Ersatz für die NHT, die im Kanton Solothurn aus stichhaltigen Gründen auf entschlossenen Widerstand stösst. Zur gegenwärtigen Situation einige Präzisierungen: Das Angebot von Perso- nenzügen aus dem westlichen Teil der Grossregion Olten auf Schnellzüge ab Olten nach Bern von 6 bis 7 Uhr sollte unbedingt verbessert werden. Das gleiche gilt für die Zeit zwischen 17 und 18 Uhr in der umgekehrten Richtung.
- In Abstimmung mit dem jetzigen Fahrplan sollte für Arbeitnehmer aus der unter Punkt 2 genannten Region das Zugsangebot nach Zofingen verbessert werden (z. B. Halt des Italien-Express in Zofingen, Abfahrt in Olten 6.58 Uhr). In der umgekehrten Richtung sollte der Personenzug 17.41 Uhr ab Zofingen etwas vorgezogen werden, damit ein Umsteigen auf den Personenzug 17.49 Uhr ab Olten Rich- tung Solothurn gewährleistet ist. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 20. Februar 1985 Rapport écrit du Conseil fédéral du 20 février 1985
- Halt der IC-Züge in Olten. Schon anlässlich der Einfüh- rung des Taktfahrplanes erhob der Kanton Solothurn Anspruch auf einen Halt der Intercity-Züge in Olten. Der ablehnende Entscheid der SBB auf dieses Begehren wurde 'an den Bundesrat weitergezogen. Im damaligen Entscheid des Bundesrates vom 14. Januar 1981 sind die Erwägungen, die zur Abweisung der Beschwerde führen mussten, einlässlich dargelegt. Da seit- her keine Veränderung im Fahrplanaufbau stattgefunden hat, behalten die damaligen Erwägungen ihre volle Gültig- keit. Auch die mit dem Taktfahrplan gemachten Erfahrun- gen bestätigen die Richtigkeit der damaligen Entscheide. Eine Neuregelung würde den Fahrplanaufbau beeinträchti- gen und als Präzedenzfall zu anderen Begehren führen.
- Verbesserungen des Zugsangebots auf der Jurafuss- Linie. Die Schweizerischen Bundesbahnen messen der Jurafuss-Linie die ihr gebührende Bedeutung bei. Mit der Einführung des Taktfahrplans wurden auf dieser Linie die Schnellzugsverbindungen zum Stundentakt verdichtet. Aus- serdem ergaben sich kürzere Reisezeiten, indem alle Schnellzüge zwischen Aarau und Zürich über die kürzere Heitersberglinie geführt werden. Weitere Verbesserungen befinden sich im Hinblick auf die neue Angebotskonzeption der «Bahn 2000» in Prüfung. In bezug auf die Anschlüsse aus dem westlichen Teil der Region Olten nach Richtung Bern stellt sich die Situation wie folgt: Morgens zwischen 6 und 7 Uhr stehen zwei Regionalzüge aus Richtung Solothurn zur Verfügung, welche mit Warte- zeiten von 18 bzw. 22 Minuten in Olten Anschlüsse auf Schnellzüge nach Bern vermitteln. Die SBB sind mit Rück- sicht auf verschiedene Anschlussverknüpfungen vorder- hand nicht in der Lage, diese Verbindungen zu verbessern. Eine kürzere Reisezeit (z. B. von Egerkingen nach Bern) kann schon heute erreicht werden, wenn ab Solothurn die direkten Züge der Privatbahn nach Bern via Zollikofen benützt werden. Abends steht mit Schnellzug 737 und Regionalzug 5874 (ab Sommerfahrplan 1985) eine recht günstige Verbindung zur Verfügung.
- Verbesserungen für Anschlusszüge. Aus Richtung Solo- thurn nach Zofingen bestehen um 6.03/6.11 und 7.26/7.35 Uhr gute Verbindungen. Lediglich vom Regionalzug mit Ankunft in Olten um 6.54 Uhr besteht kein direkter Anschluss. Dies rührt davon her, dass die SBB den interna- tionalen «Holland-ltalien-Express» in Zofingen nicht anhal- ten lassen können, weil sonst einerseits die Bedürfnisse des internationalen Langstreckenverkehrs beeinträchtigt und andererseits Präjudizien für Haltebegehren in anderen Bahnhöfen geschaffen würden. Abends vermittelt der Regionalzug mit Abfahrt in Zofingen um 17.41 Uhr in Olten keinen unmittelbaren Anschluss, weil mit Rücksicht auf den grossen Berufs- und Schülerverkehr der Regionalzug Richtung Solothurn nicht zur Taktzeit ver- kehrt, sondern auf Wunsch der Benutzer ab Olten zeitlich vorgezogen wurde. Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates nicht befriedigt. #ST# 84.904 Interpellation Butty Bahnhof Freiburg - Gare de Fribourg Wortlaut der Interpellation vom 12. Dezember 1984 Die Entwicklung von Freiburg und der ganzen Region hat zu immer mehr Verkehr geführt und bewirkt, dass der SBB- Bahnhof den heutigen Anforderungen nicht mehr genügt. Es zeigen sich insbesondere die folgenden schweren Mängel: Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation Wanner SBB-Fahrplanangebot. Region Olten Interpellation Wanner Horaire CFF. Région d'Olten In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1985 Année Anno Band II Volume Volume Session Frühjahrssession Session Session de printemps Sessione Sessione primaverile Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 17 Séance Seduta Geschäftsnummer 84.588 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 22.03.1985 - 08:00 Date Data Seite 743-743 Page Pagina Ref. No 20 013 280 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.
Volltext (verifizierbarer Originaltext)
22. März 1985 N 743 Interpellation Butty #ST# 84.588 Interpellation Wanner SBB-Fahrplanangebot. Region Ölten Horaire CFF. Région d'Olten Wortlaut der Interpellation vom 6. Dezember 1984 Seit längerer Zeit gibt das Zugsangebot der SBB in der Region Ölten Anlass zu berechtigter Kritik. Ich frage deshalb den Bundesrat an, ob er bereit ist, die SBB anzuhalten, in Zusammenarbeit mit der Stadt Ölten folgende Punkte einer sofortigen und ernsthaften Prüfung zu unterziehen:
1. Halt der Intercity-Züge in Ölten.
2. Verbesserungen des Zugsangebots auf der Jurasüdfuss- Linie.
3. Bessere Abstimmungen des geltenden Fahrplanes auf die Anschlusszüge in Ölten. Texte de l'interpellation du 6 décembre 1984 Depuis un certain temps, la desserte par les CFF de la région d'Olten donne lieu à des critiques justifiées. Je demande donc au Conseil fédéral s'il est disposé à inciter les CFF à examiner sans délai avec la ville d'Olten les points suivants:
1. Arrêt à Olten des trains-interville
2. Amélioration du trafic sur la ligne qui dessert le pied du Jura.
3. Meilleure coordination de l'horaire actuel et des corres- pondances à Olten. Mitunterzeichner - Cosignataires: Eng, Leuenberger-Solo- thurn, Nussbaumer, Pfund, Ruch-Zuchwil, Ziegler (6) Schriftliche Begründung - Développement par écrit
1. Halt der Intercity-Züge in Olten. Olten gilt als eigentlicher Eisenbahnknotenpunkt. Erstaunlicherweise und trotz aller Bemühungen der Stadt Olten sind die SBB nach wie vor nicht bereit, die Intercity-Züge in Olten anhalten zu lassen. Dies führt unter anderem dazu, dass es nicht mehr zeitspa- rend möglich ist, von Olten nach St. Gallen zu gelangen. Zudem würde ein Halt der Intercity-Züge in Olten das Zugs- angebot nach Bern und Genf wesentlich verbessern.
2. Verbesserung des Zugsangebotes auf der Jurasüdfuss- Linie. Vorerst eine grundsätzliche Überlegung: Der Jurasüd- fuss-Linie sollte generell eine grössere Bedeutung zugemes- sen werden. Heute in bezug auf das Zugsangebot in der Region Olten und in Zukunft als denkbarer Ersatz für die NHT, die im Kanton Solothurn aus stichhaltigen Gründen auf entschlossenen Widerstand stösst. Zur gegenwärtigen Situation einige Präzisierungen: Das Angebot von Perso- nenzügen aus dem westlichen Teil der Grossregion Olten auf Schnellzüge ab Olten nach Bern von 6 bis 7 Uhr sollte unbedingt verbessert werden. Das gleiche gilt für die Zeit zwischen 17 und 18 Uhr in der umgekehrten Richtung.
3. In Abstimmung mit dem jetzigen Fahrplan sollte für Arbeitnehmer aus der unter Punkt 2 genannten Region das Zugsangebot nach Zofingen verbessert werden (z. B. Halt des Italien-Express in Zofingen, Abfahrt in Olten 6.58 Uhr). In der umgekehrten Richtung sollte der Personenzug 17.41 Uhr ab Zofingen etwas vorgezogen werden, damit ein Umsteigen auf den Personenzug 17.49 Uhr ab Olten Rich- tung Solothurn gewährleistet ist. Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 20. Februar 1985 Rapport écrit du Conseil fédéral du 20 février 1985
1. Halt der IC-Züge in Olten. Schon anlässlich der Einfüh- rung des Taktfahrplanes erhob der Kanton Solothurn Anspruch auf einen Halt der Intercity-Züge in Olten. Der ablehnende Entscheid der SBB auf dieses Begehren wurde 'an den Bundesrat weitergezogen. Im damaligen Entscheid des Bundesrates vom 14. Januar 1981 sind die Erwägungen, die zur Abweisung der Beschwerde führen mussten, einlässlich dargelegt. Da seit- her keine Veränderung im Fahrplanaufbau stattgefunden hat, behalten die damaligen Erwägungen ihre volle Gültig- keit. Auch die mit dem Taktfahrplan gemachten Erfahrun- gen bestätigen die Richtigkeit der damaligen Entscheide. Eine Neuregelung würde den Fahrplanaufbau beeinträchti- gen und als Präzedenzfall zu anderen Begehren führen.
2. Verbesserungen des Zugsangebots auf der Jurafuss- Linie. Die Schweizerischen Bundesbahnen messen der Jurafuss-Linie die ihr gebührende Bedeutung bei. Mit der Einführung des Taktfahrplans wurden auf dieser Linie die Schnellzugsverbindungen zum Stundentakt verdichtet. Aus- serdem ergaben sich kürzere Reisezeiten, indem alle Schnellzüge zwischen Aarau und Zürich über die kürzere Heitersberglinie geführt werden. Weitere Verbesserungen befinden sich im Hinblick auf die neue Angebotskonzeption der «Bahn 2000» in Prüfung. In bezug auf die Anschlüsse aus dem westlichen Teil der Region Olten nach Richtung Bern stellt sich die Situation wie folgt: Morgens zwischen 6 und 7 Uhr stehen zwei Regionalzüge aus Richtung Solothurn zur Verfügung, welche mit Warte- zeiten von 18 bzw. 22 Minuten in Olten Anschlüsse auf Schnellzüge nach Bern vermitteln. Die SBB sind mit Rück- sicht auf verschiedene Anschlussverknüpfungen vorder- hand nicht in der Lage, diese Verbindungen zu verbessern. Eine kürzere Reisezeit (z. B. von Egerkingen nach Bern) kann schon heute erreicht werden, wenn ab Solothurn die direkten Züge der Privatbahn nach Bern via Zollikofen benützt werden. Abends steht mit Schnellzug 737 und Regionalzug 5874 (ab Sommerfahrplan 1985) eine recht günstige Verbindung zur Verfügung.
3. Verbesserungen für Anschlusszüge. Aus Richtung Solo- thurn nach Zofingen bestehen um 6.03/6.11 und 7.26/7.35 Uhr gute Verbindungen. Lediglich vom Regionalzug mit Ankunft in Olten um 6.54 Uhr besteht kein direkter Anschluss. Dies rührt davon her, dass die SBB den interna- tionalen «Holland-ltalien-Express» in Zofingen nicht anhal- ten lassen können, weil sonst einerseits die Bedürfnisse des internationalen Langstreckenverkehrs beeinträchtigt und andererseits Präjudizien für Haltebegehren in anderen Bahnhöfen geschaffen würden. Abends vermittelt der Regionalzug mit Abfahrt in Zofingen um 17.41 Uhr in Olten keinen unmittelbaren Anschluss, weil mit Rücksicht auf den grossen Berufs- und Schülerverkehr der Regionalzug Richtung Solothurn nicht zur Taktzeit ver- kehrt, sondern auf Wunsch der Benutzer ab Olten zeitlich vorgezogen wurde. Präsident: Der Interpellant ist von der Antwort des Bundes- rates nicht befriedigt. #ST# 84.904 Interpellation Butty Bahnhof Freiburg - Gare de Fribourg Wortlaut der Interpellation vom 12. Dezember 1984 Die Entwicklung von Freiburg und der ganzen Region hat zu immer mehr Verkehr geführt und bewirkt, dass der SBB- Bahnhof den heutigen Anforderungen nicht mehr genügt. Es zeigen sich insbesondere die folgenden schweren Mängel:
Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Interpellation Wanner SBB-Fahrplanangebot. Region Olten Interpellation Wanner Horaire CFF. Région d'Olten In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1985 Année Anno Band II Volume Volume Session Frühjahrssession Session Session de printemps Sessione Sessione primaverile Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 17 Séance Seduta Geschäftsnummer 84.588 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 22.03.1985 - 08:00 Date Data Seite 743-743 Page Pagina Ref. No 20 013 280 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.