opencaselaw.ch

C-7133/2023

C-7133/2023

Bundesverwaltungsgericht · 2024-12-13 · Deutsch CH

Tarmed

Erwägungen (40 Absätze)

E. 1 Aquilana Versicherungen, Bruggerstrasse 46, 5401 Baden,

E. 2 Moove Sympany AG, Peter-Merian-Weg 4, 4002 Basel,

E. 3 SUPRA-1846 SA, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

E. 4 Einsiedler Krankenkasse, Kronenstrasse 19, Postfach 57, 8840 Einsiedeln,

E. 5 PROVITA Gesundheitsversicherung AG, c/o SWICA Krankenversicherung AG, Römerstrasse 38, 8400 Winterthur,

E. 6 Sumiswalder Krankenkasse, Spitalstrasse 47, 3454 Sumiswald,

E. 7 Genossenschaft Krankenkasse Steffisburg, Unterdorfstrasse 37, Postfach, 3612 Steffisburg,

E. 8 CONCORDIA Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung AG, Bundesplatz 15, 6002 Luzern,

E. 9 Atupri Gesundheitsversicherung AG, Zieglerstrasse 29, Postfach, 3001 Bern,

E. 10 Avenir Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

E. 11 Krankenkasse Luzerner Hinterland, Luzernstrasse 19, 6144 Zell LU,

E. 12 ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG, Bahnhofstrasse 13, 7302 Landquart,

E. 13 Vivao Sympany AG, Peter Merian-Weg 4, 4002 Basel,

E. 14 Kolping Krankenkasse AG, c/o Sympany Services AG, Peter-Merian-Weg 4, 4052 Basel,

E. 15 Easy Sana Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

E. 16 Genossenschaft Glarner Krankenversicherung, Abläsch 8, Postfach, 8762 Schwanden GL,

E. 17 Cassa da malsauns LUMNEZIANA, Postfach 41, 7144 Vella,

E. 18 KLuG Krankenversicherung, Gubelstrasse 22, 6300 Zug,

E. 19 EGK Grundversicherungen AG, Birspark 1, 4242 Laufen,

E. 20 sanavals Gesundheitskasse, Valléstrasse 146E, Postfach 18, 7132 Vals,

E. 21 Genossenschaft KRANKENKASSE SLKK, Hofwiesenstrasse 370, Postfach 5652, 8050 Zürich,

E. 22 sodalis gesundheitsgruppe, Balfrinstrasse 15, 3930 Visp,

E. 23 vita surselva, Bahnhofstrasse 33, Postfach 217, 7130 Ilanz,

E. 24 Verein Krankenkasse Visperterminen, Dorfstrasse 66, 3932 Visperterminen,

E. 25 Caisse-maladie de la vallée d'Entremont société coopérative, Place centrale 5, 1937 Orsières,

E. 26 Krankenkasse Institut Ingenbohl, Kronenstrasse 19, Postfach 57, 8840 Einsiedeln,

E. 27 Stiftung Krankenkasse Wädenswil, Industriestrasse 15, 8820 Wädenswil,

E. 28 Krankenkasse Birchmeier, Hauptstrasse 22, 5444 Künten,

E. 29 Krankenkasse Stoffel Mels, Bahnhofstrasse 63, 8887 Mels,

E. 30 SWICA Krankenversicherung AG, Römerstrasse 38, 8401 Winterthur,

E. 31 Galenos AG, Militärstrasse 36, Postfach, 8021 Zürich,

E. 32 rhenusana, Widnauerstrasse 6, 9435 Heerbrugg,

E. 33 Mutuel Assurance Maladie SA, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

E. 34 AMB Assurances SA, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

E. 35 Philos Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

E. 36 Assura-Basis AG, Avenue Charles-Ferdinand-Ramuz 70, 1009 Pully,

E. 37 Visana AG, Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16,

E. 38 Agrisano Krankenkasse AG, Laurstrasse 10, 5201 Brugg AG,

E. 39 sana24 AG, Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16,

E. 40 vivacare AG, Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16, alle vertreten durch tarifsuisse ag, Römerstrasse 20, Postfach 1561, 4500 Solothurn, diese wiederum vertreten durch MLaw Andreas Miescher, Rechtsanwalt, Aarejura Rechtsanwälte Solothurn AG, Bielstrasse 9, Postfach 130, 4502 Solothurn, Beschwerdeführerinnen, gegen Appenzellische Ärztegesellschaft, Dorfplatz 11, 9056 Gais, vertreten durch Konferenz der Ostschweizer Ärztegesellschaften (K-OCH), c/o Dr. med. Jürg Lymann, Spitalstrasse 5, 8880 Walenstadt, vertreten durch Prof. Dr. iur. Urs Saxer, Rechtsanwalt, und Dr. iur. Katja Gfeller, Rechtsanwältin, Steinbrüchel Hüssy Rechtsanwälte, Grossmünsterplatz 8, 8001 Zürich, Beschwerdegegnerin, Regierungsrat des Kantons Appenzell Ausserrhoden, Kantonskanzlei, Obstmarkt 3, Postfach, 9102 Herisau, handelnd durch Departement Gesundheit und Soziales Appenzell Ausserrhoden, Kasernenstrasse 17, 9102 Herisau, Vorinstanz. Gegenstand Krankenversicherung, Festsetzung des definitiven TARMED-Taxpunktwertes für die freipraktizierenden Ärztinnen und Ärzte des Kantons Appenzell Ausserrhoden ab dem 1. Januar 2019 (Beschluss des Regierungsrates des Kantons Appenzell Ausserrhoden vom 21. November 2023, RRB-2023-447). Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass der Regierungsrat des Kantons Appenzell Ausserrhoden (nachfolgend: Vorinstanz) mit Beschluss vom 21. November 2023 (RRB-2023-447) für die ambulanten Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung, die nach TARMED abgerechnet werden, für die freipraktizierenden Ärztinnen und Ärzte im Kanton Appenzell Ausserrhoden einerseits und die von der tarifsuisse ag vertretenen Versicherer anderseits ab 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2020 einen TARMED-Taxpunktwert von Fr. 0.83 und ab 1. Januar 2021 einen solchen von Fr. 0.86 festgesetzt hat, dass die von der tarifsuisse ag vertretenen Krankenversicherungen (nachfolgend: Beschwerdeführerinnen) diesen Regierungsratsbeschluss mit Eingabe vom 21. Dezember 2023 insofern angefochten haben als ab dem 1. Januar 2021 ein TARMED-Taxpunktwert von Fr. 0.86 festgesetzt worden ist (Akten des Bundesverwaltungsgerichts [BVGer-act.] 1), dass der von den Beschwerdeführerinnen mit Zwischenverfügung vom 12. Januar 2024 bis zum 12. Februar 2024 einverlangte Kostenvorschuss von Fr. 5'000.- am 19. Januar 2024 in der Gerichtskasse eingegangen ist (BVGer-act. 4 und 7), dass das Sistierungsgesuch der Appenzellischen Ärztegesellschaft (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) vom 26. Januar 2024 mit Zwischenverfügung vom 23. Februar 2024 mangels Verhandlungs- und Vergleichsbereitschaft seitens der Beschwerdeführerinnen abgewiesen und infolgedessen der Schriftenwechsel fortgesetzt worden ist (vgl. BVGer-act. 9, 13, 15), dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 26. März 2024 die Abweisung der Beschwerde beantragt hat (BVGer-act. 21), dass die Beschwerdegegnerin mit Beschwerdeantwort vom 27. März 2024 ebenfalls die Abweisung der Beschwerde beantragt hat und in prozessualer Hinsicht um Entzug der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde, eventualiter um Festsetzung eines Arbeitstarifs von Fr. 0.86 für die Dauer des Verfahrens ersucht hat (BVGer-act. 22), dass hinsichtlich der prozessualen Anträge der Beschwerdegegnerin die Vorinstanz auf eine Stellungnahme verzichtet hat (BVGer-act. 26) und die Beschwerdeführerinnen die Abweisung beantragt haben (BVGer-act. 29), dass die prozessualen Anträge der Beschwerdegegnerin betreffend Entzug der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde, eventualiter Festsetzung eines Arbeitstarifs von Fr. 0.86 für die Dauer des Verfahrens mit Zwischenverfügung vom 23. Mai 2024 abgewiesen worden sind (BVGer-act. 30), dass der Instruktionsrichter in der Folge die Fachberichte des Preisüberwachers sowie des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) eingeholt hat (BVGer-act. 31, 33-35) und anschliessend den Verfahrensbeteiligten Gelegenheit zur Einreichung allfälliger Schlussbemerkungen eingeräumt hat (BVGer-act. 36), dass sowohl die Beschwerdeführerinnen als auch die Beschwerdegegnerin mit Eingaben vom 5. bzw. 6. September 2024 aufgrund laufender Vergleichsverhandlung um Sistierung des Beschwerdeverfahrens ersucht haben (BVGer-act. 40, 41), dass das Beschwerdeverfahren mit Zwischenverfügung vom 12. September 2024 antragsgemäss bis zum 4. November 2024 sistiert worden ist (BVGer-act. 43), dass die Beschwerdeführerinnen mit Eingabe vom 28. Oktober 2024 um Verlängerung der Sistierung ersucht haben, weil der Tarifvertrag zwar unterzeichnet, aber dessen Genehmigung durch die Kantonsregierung noch ausstehend sei (BVGer-act. 44), dass die Beschwerdegegnerin einer Verlängerung der Sistierung mit Eingabe vom 30. Oktober 2024 zugestimmt hat (BVGer-act. 46), dass der Regierungsrat des Kantons Appenzell Ausserrhoden mit Beschluss vom 5. November 2024 (RRB-2024-468) den zwischen den Beschwerdeführerinnen und der Beschwerdegegnerin abgeschlossene Tarifvertrag betreffend die Vergütung der ärztlichen Leistung nach TARMED für die ambulante Behandlung in der Arztpraxis gemäss KVG ab 1. Januar 2019 rückwirkend ab 1. Januar 2019 genehmigt hat (BVGer-act. 47), dass aufgrund des Vorliegens des Regierungsratsbeschlusses vom 5. November 2024 mit Instruktionsverfügung vom 8. November 2024 auf eine Fortsetzung der Sistierung verzichtet worden ist (BVGer-act. 48), dass die Beschwerdegegnerin am 13. November 2024 mitgeteilt hat, die Beschwerde könne wegen Gegenstandslosigkeit abgeschrieben werden (BVGer-act. 50), dass die Beschwerdeführerinnen mit Eingabe vom 20. November 2024 die Abschreibung des Verfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit, die hälftige Teilung allfällig zu erhebender Verfahrenskosten sowie die Wettschlagung der Parteikosten beantragt haben (BVGer-act. 51), dass die Beschwerdegegnerin mit Eingabe vom 25. November 2024 erklärt hat, sie sei mit der Verfahrensabschreibung sowie der Wettschlagung der Parteikosten einverstanden, nicht jedoch mit einer hälftigen Teilung der Verfahrenskosten, da der gesamte Verfahrensaufwand letztlich auf die Beschwerden der Beschwerdeführerinnen zurückzuführen sei (BVGer-act. 54), dass im System der Tarifgestaltung des Bundesgesetzes über die obligatorische Krankenpflegeversicherung Tarifverträge die Regel und die hoheitliche Tariffestsetzungen die Ausnahme bilden sollen, was bereits aus dem Wortlaut von Art. 43 Abs. 4, Art. 47 Abs. 1 und Art. 49 KVG (vgl. auch BVGE 2013/8 E. 2.4.6) erhellt (BVGE 2014/37 E. 3.5.1), dass das Primat des Tarifvertrages bereits in der Botschaft vom 6. November 1991 über die Revision der Krankenversicherung hervorgehoben wurde (BBl 1992 I 93, 172 und 178) und mit dem KVG die Vertragsfreiheit zwischen Versicherungsträgern und Leistungserbringern gestärkt werden sollte (BBl 1992 I 93, 118 und 179; BVGE 2014/37 E. 3.5.1), dass der Bundesrat in seiner Rechtsprechung festhielt, dass dieses der vertraglichen Vereinbarung von Tarifen den klaren Vorrang einräumende System den Tarifpartnern gestattet, während eines vertragslosen Zustandes jederzeit Tarife zu vereinbaren; dass es den Parteien daher nicht verwehrt sei, auch während eines hängigen Beschwerdeverfahrens Vertragsverhandlungen zu führen und einen Vertrag abzuschliessen (RKUV 3/2002 E. II 2 S. 214), dass der Bundesrat weiter erwog, dass wenn die Kantonsregierung einen solchen Vertrag genehmigt, das normalerweise zur Folge habe, dass die Beschwerde gegenstandslos werde, falls der zeitliche Geltungsbereich der festgesetzten Tarife sich mit jenem der vertraglichen Vereinbarung deckt (RKUV 3/2002 E. II 2 S. 214), dass der hoheitlich festgesetzte Tarif rechtsprechungsgemäss gegenstandlos wird, sobald ein neuer Tarif vereinbart und genehmigt wird (Urteil des BVGer C-1918/2018 vom 9. Juli 2019 E. 5.9 m.H. auf BVGE 2011/61 E. 6.10.4 m.w.H.), dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass nach Art. 6 Bst. a VKGE die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch Rückzug oder Vergleich erledigt wird, dass die Verfahrenskosten mit Blick auf das durchgeführte Instruktionsverfahren mit der Behandlung mehrerer Sistierungsgesuche und deren Verlängerung sowie prozessualer Anträge (Antrag auf einen Arbeitstarif für die Dauer des Verfahrens, Antrag auf Entzug der aufschiebenden Wirkung), dem Einholen von Fachberichten (Preisüberwacher, BAG) und dem fast vollständig durchgeführten Schriftenwechsel nur teilweise erlassen werden können, weil nicht mehr von einem unerheblichen Aufwand ausgegangen werden kann, dass die reduzierten Verfahrenskosten auf Fr. 2'500.- festzusetzen sind, dass die Gegenstandslosigkeit des Beschwerdeverfahrens Folge der zwischen den Tarifparteien erzielten Einigung ist und damit sowohl von den Beschwerdeführerinnen als auch der Beschwerdegegnerin als Tarifparteien bewirkt worden ist, weshalb ihnen die Verfahrenskosten je zur Hälfte aufzuerlegen sind, dass der von den Beschwerdeführerinnen zu tragende Anteil an den Verfahrenskosten von Fr. 1'250.- dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 5'000.- zu entnehmen und der Restbetrag von Fr. 3'750.- zurückzuerstatten ist, dass bei diesem Verfahrensausgang die Parteikosten antragsgemäss wettzuschlagen und keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 2 und 3 VGKE), dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversicherung, die das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 33 Bst. i VGG in Verbindung mit Art. 53 Abs. 1 KVG getroffen hat, gemäss Art. 83 Bst. r des BGG unzulässig und der vorliegende Abschreibungsentscheid somit endgültig ist. Für das Dispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen.

Volltext (verifizierbarer Originaltext)

Bundesverwaltungsgericht Tribunal administratif fédéral Tribunale amministrativo federale Tribunal administrativ federal Abteilung III C-7133/2023 Abschreibungsentscheid vom 13. Dezember 2024 Besetzung Einzelrichter David Weiss, Gerichtsschreiberin Tania Sutter. Parteien

1. Aquilana Versicherungen, Bruggerstrasse 46, 5401 Baden,

2. Moove Sympany AG, Peter-Merian-Weg 4, 4002 Basel,

3. SUPRA-1846 SA, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

4. Einsiedler Krankenkasse, Kronenstrasse 19, Postfach 57, 8840 Einsiedeln,

5. PROVITA Gesundheitsversicherung AG, c/o SWICA Krankenversicherung AG, Römerstrasse 38, 8400 Winterthur,

6. Sumiswalder Krankenkasse, Spitalstrasse 47, 3454 Sumiswald,

7. Genossenschaft Krankenkasse Steffisburg, Unterdorfstrasse 37, Postfach, 3612 Steffisburg,

8. CONCORDIA Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung AG, Bundesplatz 15, 6002 Luzern,

9. Atupri Gesundheitsversicherung AG, Zieglerstrasse 29, Postfach, 3001 Bern,

10. Avenir Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

11. Krankenkasse Luzerner Hinterland, Luzernstrasse 19, 6144 Zell LU,

12. ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG, Bahnhofstrasse 13, 7302 Landquart,

13. Vivao Sympany AG, Peter Merian-Weg 4, 4002 Basel,

14. Kolping Krankenkasse AG, c/o Sympany Services AG, Peter-Merian-Weg 4, 4052 Basel,

15. Easy Sana Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

16. Genossenschaft Glarner Krankenversicherung, Abläsch 8, Postfach, 8762 Schwanden GL,

17. Cassa da malsauns LUMNEZIANA, Postfach 41, 7144 Vella,

18. KLuG Krankenversicherung, Gubelstrasse 22, 6300 Zug,

19. EGK Grundversicherungen AG, Birspark 1, 4242 Laufen,

20. sanavals Gesundheitskasse, Valléstrasse 146E, Postfach 18, 7132 Vals,

21. Genossenschaft KRANKENKASSE SLKK, Hofwiesenstrasse 370, Postfach 5652, 8050 Zürich,

22. sodalis gesundheitsgruppe, Balfrinstrasse 15, 3930 Visp,

23. vita surselva, Bahnhofstrasse 33, Postfach 217, 7130 Ilanz,

24. Verein Krankenkasse Visperterminen, Dorfstrasse 66, 3932 Visperterminen,

25. Caisse-maladie de la vallée d'Entremont société coopérative, Place centrale 5, 1937 Orsières,

26. Krankenkasse Institut Ingenbohl, Kronenstrasse 19, Postfach 57, 8840 Einsiedeln,

27. Stiftung Krankenkasse Wädenswil, Industriestrasse 15, 8820 Wädenswil,

28. Krankenkasse Birchmeier, Hauptstrasse 22, 5444 Künten,

29. Krankenkasse Stoffel Mels, Bahnhofstrasse 63, 8887 Mels,

30. SWICA Krankenversicherung AG, Römerstrasse 38, 8401 Winterthur,

31. Galenos AG, Militärstrasse 36, Postfach, 8021 Zürich,

32. rhenusana, Widnauerstrasse 6, 9435 Heerbrugg,

33. Mutuel Assurance Maladie SA, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

34. AMB Assurances SA, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

35. Philos Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, Postfach, 1919 Martigny Groupe Mutuel,

36. Assura-Basis AG, Avenue Charles-Ferdinand-Ramuz 70, 1009 Pully,

37. Visana AG, Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16,

38. Agrisano Krankenkasse AG, Laurstrasse 10, 5201 Brugg AG,

39. sana24 AG, Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16,

40. vivacare AG, Weltpoststrasse 19, Postfach, 3000 Bern 16, alle vertreten durch tarifsuisse ag, Römerstrasse 20, Postfach 1561, 4500 Solothurn, diese wiederum vertreten durch MLaw Andreas Miescher, Rechtsanwalt, Aarejura Rechtsanwälte Solothurn AG, Bielstrasse 9, Postfach 130, 4502 Solothurn, Beschwerdeführerinnen, gegen Appenzellische Ärztegesellschaft, Dorfplatz 11, 9056 Gais, vertreten durch Konferenz der Ostschweizer Ärztegesellschaften (K-OCH), c/o Dr. med. Jürg Lymann, Spitalstrasse 5, 8880 Walenstadt, vertreten durch Prof. Dr. iur. Urs Saxer, Rechtsanwalt, und Dr. iur. Katja Gfeller, Rechtsanwältin, Steinbrüchel Hüssy Rechtsanwälte, Grossmünsterplatz 8, 8001 Zürich, Beschwerdegegnerin, Regierungsrat des Kantons Appenzell Ausserrhoden, Kantonskanzlei, Obstmarkt 3, Postfach, 9102 Herisau, handelnd durch Departement Gesundheit und Soziales Appenzell Ausserrhoden, Kasernenstrasse 17, 9102 Herisau, Vorinstanz. Gegenstand Krankenversicherung, Festsetzung des definitiven TARMED-Taxpunktwertes für die freipraktizierenden Ärztinnen und Ärzte des Kantons Appenzell Ausserrhoden ab dem 1. Januar 2019 (Beschluss des Regierungsrates des Kantons Appenzell Ausserrhoden vom 21. November 2023, RRB-2023-447). Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass der Regierungsrat des Kantons Appenzell Ausserrhoden (nachfolgend: Vorinstanz) mit Beschluss vom 21. November 2023 (RRB-2023-447) für die ambulanten Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung, die nach TARMED abgerechnet werden, für die freipraktizierenden Ärztinnen und Ärzte im Kanton Appenzell Ausserrhoden einerseits und die von der tarifsuisse ag vertretenen Versicherer anderseits ab 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2020 einen TARMED-Taxpunktwert von Fr. 0.83 und ab 1. Januar 2021 einen solchen von Fr. 0.86 festgesetzt hat, dass die von der tarifsuisse ag vertretenen Krankenversicherungen (nachfolgend: Beschwerdeführerinnen) diesen Regierungsratsbeschluss mit Eingabe vom 21. Dezember 2023 insofern angefochten haben als ab dem 1. Januar 2021 ein TARMED-Taxpunktwert von Fr. 0.86 festgesetzt worden ist (Akten des Bundesverwaltungsgerichts [BVGer-act.] 1), dass der von den Beschwerdeführerinnen mit Zwischenverfügung vom 12. Januar 2024 bis zum 12. Februar 2024 einverlangte Kostenvorschuss von Fr. 5'000.- am 19. Januar 2024 in der Gerichtskasse eingegangen ist (BVGer-act. 4 und 7), dass das Sistierungsgesuch der Appenzellischen Ärztegesellschaft (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) vom 26. Januar 2024 mit Zwischenverfügung vom 23. Februar 2024 mangels Verhandlungs- und Vergleichsbereitschaft seitens der Beschwerdeführerinnen abgewiesen und infolgedessen der Schriftenwechsel fortgesetzt worden ist (vgl. BVGer-act. 9, 13, 15), dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 26. März 2024 die Abweisung der Beschwerde beantragt hat (BVGer-act. 21), dass die Beschwerdegegnerin mit Beschwerdeantwort vom 27. März 2024 ebenfalls die Abweisung der Beschwerde beantragt hat und in prozessualer Hinsicht um Entzug der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde, eventualiter um Festsetzung eines Arbeitstarifs von Fr. 0.86 für die Dauer des Verfahrens ersucht hat (BVGer-act. 22), dass hinsichtlich der prozessualen Anträge der Beschwerdegegnerin die Vorinstanz auf eine Stellungnahme verzichtet hat (BVGer-act. 26) und die Beschwerdeführerinnen die Abweisung beantragt haben (BVGer-act. 29), dass die prozessualen Anträge der Beschwerdegegnerin betreffend Entzug der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde, eventualiter Festsetzung eines Arbeitstarifs von Fr. 0.86 für die Dauer des Verfahrens mit Zwischenverfügung vom 23. Mai 2024 abgewiesen worden sind (BVGer-act. 30), dass der Instruktionsrichter in der Folge die Fachberichte des Preisüberwachers sowie des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) eingeholt hat (BVGer-act. 31, 33-35) und anschliessend den Verfahrensbeteiligten Gelegenheit zur Einreichung allfälliger Schlussbemerkungen eingeräumt hat (BVGer-act. 36), dass sowohl die Beschwerdeführerinnen als auch die Beschwerdegegnerin mit Eingaben vom 5. bzw. 6. September 2024 aufgrund laufender Vergleichsverhandlung um Sistierung des Beschwerdeverfahrens ersucht haben (BVGer-act. 40, 41), dass das Beschwerdeverfahren mit Zwischenverfügung vom 12. September 2024 antragsgemäss bis zum 4. November 2024 sistiert worden ist (BVGer-act. 43), dass die Beschwerdeführerinnen mit Eingabe vom 28. Oktober 2024 um Verlängerung der Sistierung ersucht haben, weil der Tarifvertrag zwar unterzeichnet, aber dessen Genehmigung durch die Kantonsregierung noch ausstehend sei (BVGer-act. 44), dass die Beschwerdegegnerin einer Verlängerung der Sistierung mit Eingabe vom 30. Oktober 2024 zugestimmt hat (BVGer-act. 46), dass der Regierungsrat des Kantons Appenzell Ausserrhoden mit Beschluss vom 5. November 2024 (RRB-2024-468) den zwischen den Beschwerdeführerinnen und der Beschwerdegegnerin abgeschlossene Tarifvertrag betreffend die Vergütung der ärztlichen Leistung nach TARMED für die ambulante Behandlung in der Arztpraxis gemäss KVG ab 1. Januar 2019 rückwirkend ab 1. Januar 2019 genehmigt hat (BVGer-act. 47), dass aufgrund des Vorliegens des Regierungsratsbeschlusses vom 5. November 2024 mit Instruktionsverfügung vom 8. November 2024 auf eine Fortsetzung der Sistierung verzichtet worden ist (BVGer-act. 48), dass die Beschwerdegegnerin am 13. November 2024 mitgeteilt hat, die Beschwerde könne wegen Gegenstandslosigkeit abgeschrieben werden (BVGer-act. 50), dass die Beschwerdeführerinnen mit Eingabe vom 20. November 2024 die Abschreibung des Verfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit, die hälftige Teilung allfällig zu erhebender Verfahrenskosten sowie die Wettschlagung der Parteikosten beantragt haben (BVGer-act. 51), dass die Beschwerdegegnerin mit Eingabe vom 25. November 2024 erklärt hat, sie sei mit der Verfahrensabschreibung sowie der Wettschlagung der Parteikosten einverstanden, nicht jedoch mit einer hälftigen Teilung der Verfahrenskosten, da der gesamte Verfahrensaufwand letztlich auf die Beschwerden der Beschwerdeführerinnen zurückzuführen sei (BVGer-act. 54), dass im System der Tarifgestaltung des Bundesgesetzes über die obligatorische Krankenpflegeversicherung Tarifverträge die Regel und die hoheitliche Tariffestsetzungen die Ausnahme bilden sollen, was bereits aus dem Wortlaut von Art. 43 Abs. 4, Art. 47 Abs. 1 und Art. 49 KVG (vgl. auch BVGE 2013/8 E. 2.4.6) erhellt (BVGE 2014/37 E. 3.5.1), dass das Primat des Tarifvertrages bereits in der Botschaft vom 6. November 1991 über die Revision der Krankenversicherung hervorgehoben wurde (BBl 1992 I 93, 172 und 178) und mit dem KVG die Vertragsfreiheit zwischen Versicherungsträgern und Leistungserbringern gestärkt werden sollte (BBl 1992 I 93, 118 und 179; BVGE 2014/37 E. 3.5.1), dass der Bundesrat in seiner Rechtsprechung festhielt, dass dieses der vertraglichen Vereinbarung von Tarifen den klaren Vorrang einräumende System den Tarifpartnern gestattet, während eines vertragslosen Zustandes jederzeit Tarife zu vereinbaren; dass es den Parteien daher nicht verwehrt sei, auch während eines hängigen Beschwerdeverfahrens Vertragsverhandlungen zu führen und einen Vertrag abzuschliessen (RKUV 3/2002 E. II 2 S. 214), dass der Bundesrat weiter erwog, dass wenn die Kantonsregierung einen solchen Vertrag genehmigt, das normalerweise zur Folge habe, dass die Beschwerde gegenstandslos werde, falls der zeitliche Geltungsbereich der festgesetzten Tarife sich mit jenem der vertraglichen Vereinbarung deckt (RKUV 3/2002 E. II 2 S. 214), dass der hoheitlich festgesetzte Tarif rechtsprechungsgemäss gegenstandlos wird, sobald ein neuer Tarif vereinbart und genehmigt wird (Urteil des BVGer C-1918/2018 vom 9. Juli 2019 E. 5.9 m.H. auf BVGE 2011/61 E. 6.10.4 m.w.H.), dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass nach Art. 6 Bst. a VKGE die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch Rückzug oder Vergleich erledigt wird, dass die Verfahrenskosten mit Blick auf das durchgeführte Instruktionsverfahren mit der Behandlung mehrerer Sistierungsgesuche und deren Verlängerung sowie prozessualer Anträge (Antrag auf einen Arbeitstarif für die Dauer des Verfahrens, Antrag auf Entzug der aufschiebenden Wirkung), dem Einholen von Fachberichten (Preisüberwacher, BAG) und dem fast vollständig durchgeführten Schriftenwechsel nur teilweise erlassen werden können, weil nicht mehr von einem unerheblichen Aufwand ausgegangen werden kann, dass die reduzierten Verfahrenskosten auf Fr. 2'500.- festzusetzen sind, dass die Gegenstandslosigkeit des Beschwerdeverfahrens Folge der zwischen den Tarifparteien erzielten Einigung ist und damit sowohl von den Beschwerdeführerinnen als auch der Beschwerdegegnerin als Tarifparteien bewirkt worden ist, weshalb ihnen die Verfahrenskosten je zur Hälfte aufzuerlegen sind, dass der von den Beschwerdeführerinnen zu tragende Anteil an den Verfahrenskosten von Fr. 1'250.- dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 5'000.- zu entnehmen und der Restbetrag von Fr. 3'750.- zurückzuerstatten ist, dass bei diesem Verfahrensausgang die Parteikosten antragsgemäss wettzuschlagen und keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 2 und 3 VGKE), dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht gegen Entscheide auf dem Gebiet der Krankenversicherung, die das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 33 Bst. i VGG in Verbindung mit Art. 53 Abs. 1 KVG getroffen hat, gemäss Art. 83 Bst. r des BGG unzulässig und der vorliegende Abschreibungsentscheid somit endgültig ist. Für das Dispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen. Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 2'500.- werden je zur Hälfte den Beschwerdeführerinnen und der Beschwerdegegnerin auferlegt. Der von den Beschwerdeführerinnen zu tragende Anteil an den Verfahrenskosten von Fr. 1'250.- wird dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 5'000.- entnommen. Der Restbetrag von Fr. 3'750.- wird zurückerstatte. Die Beschwerdegegnerin hat innert 30 Tagen nach Versand des vorliegenden Urteils Fr. 1'250.- zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerinnen, die Beschwerdegegnerin und die Vorinstanz. Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: David Weiss Tania Sutter Versand: