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VD.2025.84

Wegweisung

Basel-Stadt · 2025-09-05 · Deutsch BS
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Volltext (verifizierbarer Originaltext)

Appellationsgericht

des Kantons Basel-Stadt

als Verwaltungsgericht

Dreiergericht

VD.2025.84

URTEIL

vom5. September 2025

Mitwirkende

Dr. Stephan Wullschleger, lic. iur. André Equey,

Dr. Katharina Zimmermann

und a.o. Gerichtsschreiberin MLaw Lorena Christ

Beteiligte

A____Rekurrentin

[…]

vertreten durch MLaw Eva Maria Jaqueira, Advokatin,

Falknerstrasse 3, 4001 Basel

gegen

Eidgenössisches Finanzdepartement

Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit,

Zoll Basel Süd

Hohenrainstrasse 12C, 4133 Pratteln

Gegenstand

Rekursgegen einen Entscheid des Justiz- und Sicherheitsdepartements

vom 12. Mai 2025

betreffend Wegweisung

://:        In teilweiser Gutheissung des Rekurses werden Ziffer 1 des Dispositivs des Entscheids des Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt vom 12. Mai 2025 sowie die Verfügung des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit vom 17. April 2025 aufgehoben.

Die Verfügung des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit vom 17. April 2025 wird als formlose Aufforderung an die Rekurrentin, sich bis zum 23. April 2025 nach Portugal zu begeben, bestätigt.

Im Übrigen wird der Rekurs abgewiesen.

Der Rekurrentin wird für das verwaltungsgerichtliche Rekursverfahren die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt mit Advokatin MLaw Eva Maria Jacqueira als unentgeltlicher Rechtsbeiständin.

Die Rekurrentin trägt die Gerichtskosten des verwaltungsgerichtlichen Rekursverfahrens mit einer reduzierten Gebühr von CHF 250.–, einschliesslich Auslagen. Diese Kosten gehen zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege zu Lasten der Gerichtskasse.

Das Justiz- und Sicherheitsdepartement hat der unentgeltlichen Rechtsbeiständin der Rekurrentin, Advokatin MLaw Eva Maria Jacqueira, für das verwaltungsgerichtliche Rekursverfahren eine reduzierte Parteientschädigung von CHF 1'380.50, einschliesslich Auslagen und zuzüglich 8,1 % MWST von CHF 111.80, insgesamt somit CHF 1'492.30, zu bezahlen.

Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege wird der Rechtsbeiständin der Rekurrentin, Advokatin MLaw Eva Maria Jacqueira, für das verwaltungsgerichtliche Rekursverfahren eine reduzierte Entschädigung von CHF 751.20, einschliesslich Auslagen und zuzüglich 8,1 % MWST von CHF 60.85, insgesamt somit CHF 812.05, aus der Gerichtskasse ausgerichtet.

Mitteilung an:

Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) innert 30 Tagen seit schriftlicher EröffnungBeschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheitenerhoben werden. Die Beschwerdeschrift ist fristgerecht dem Bundesgericht (1000 Lausanne 14) einzureichen. Für die Anforderungen an deren Inhalt wird auf Art. 42 BGG verwiesen. Über die Zulässigkeit des Rechtsmittels entscheidet das Bundesgericht.