Volltext (verifizierbarer Originaltext)
Appellationsgericht
des Kantons Basel-Stadt
als Verwaltungsgericht
Dreiergericht
VD.2022.244
URTEIL
vom 11. September 2023
Mitwirkende
Dr. Stephan Wullschleger, lic. iur. André Equey,
Prof. Dr. Daniela Thurnherr Keller
und a.o. Gerichtsschreiberin MLaw Suvada Merdanovic
Beteiligte
A____Rekurrentin
[...]
vertreten durch [...], Advokat
[...]
gegen
Bereich Bevölkerungsdienste und Migration
Migrationsamt
Spiegelgasse 12, 4051 Basel
Gegenstand
Rekursgegen einen Entscheid des Justiz- und Sicherheitsdepartements Basel-Stadt vom 27. September 2022
betreffend Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung
und Wegweisung
://: In Gutheissung des Rekurses wird der Entscheid des Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt vom 27. September 2022 aufgehoben und die Sache zur Einholung eines Entscheids des SEM über die Zustimmung zur Verlängerung des Aufenthalts gestützt auf Art. 50 AuG an das Migrationsamt zurückgewiesen.
Das Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt hat dem Rechtsbeistand der Rekurrentin, [...], für das verwaltungsinterne Rekursverfahren eine Parteientschädigung von CHF 2645.10, einschliesslich Auslagen, zuzüglich 7,7 % MWST von CHF 203.70, zu bezahlen.
Für das verwaltungsgerichtliche Verfahren werden keine Gerichtskosten erhoben.
Das Justiz- und Sicherheitsdepartement Basel-Stadt hat dem Rechtsbeistand der Rekurrentin, [...], für das verwaltungsgerichtliche Rekursverfahren eine Parteientschädigung von CHF 4567.25, einschliesslich Auslagen, zuzüglich 7,7 % MWST von CHF 351.70, zu bezahlen.
Mitteilung an:
APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT
Die a.o. Gerichtsschreiberin
MLaw Suvada Merdanovic
Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) innert 30 Tagen seit schriftlicher EröffnungBeschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheitenerhoben werden. Die Beschwerdeschrift ist fristgerecht dem Bundesgericht (1000 Lausanne 14) einzureichen. Für die Anforderungen an deren Inhalt wird auf Art. 42 BGG verwiesen. Über die Zulässigkeit des Rechtsmittels entscheidet das Bundesgericht.