opencaselaw.ch

6B_275/2021

Ungehorsam gegen amtliche Verfügungen; Nichteintreten,

Bundesgericht · 2021-05-19 · Deutsch CH
Quelle Original Export Word PDF BibTeX RIS
Erwägungen (3 Absätze)

E. 1 Das Obergericht des Kantons Aargau verurteilte den Beschwerdeführer im Berufungsverfahren mit Urteil vom 26. Januar 2021 wegen Verfügung über mit Beschlag belegte Vermögenswerte (Art. 169 Abs. 1 StGB) und Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen (Art. 292 StGB) zu einer unbedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je Fr. 100.-- und zu einer Busse von Fr. 300.-- (Ersatzfreiheitsstrafe 3 Tage). Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.

E. 2 In einer Beschwerde an das Bundesgericht ist in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser das Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Diesem Erfordernis genügt die Eingabe des Beschwerdeführers nicht, weil darin nicht auf die Erwägungen der Vorinstanz Bezug genommen wird. Stattdessen wird darin eine angebliche Vereinbarung mit dem zuständigen Betreibungsamt betreffend meldepflichtige Verdienste erwähnt, ein diesbezüglich vermeintliches Missverständnis thematisiert, ein stets korrektes Verhalten des Beschwerdeführers betont und zudem die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau und deren Vorgehen kritisiert, ohne dass sich aus den Ausführungen in der Beschwerde konkret auch nur im Ansatz ergäbe, dass und inwiefern das vorinstanzliche Urteil aus welchen Gründen gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. Auf die Beschwerde kann mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht eingetreten werden.

E. 3 Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Dispositiv
  1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
  2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
  3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Volltext (verifizierbarer Originaltext)

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_275/2021

Urteil vom 19. Mai 2021

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,

Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Ungehorsam gegen amtliche Verfügungen; Nichteintreten,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, vom 26. Januar 2021 (SST.2020.112).

Die Präsidentin zieht in Erwägung:

1.

Das Obergericht des Kantons Aargau verurteilte den Beschwerdeführer im Berufungsverfahren mit Urteil vom 26. Januar 2021 wegen Verfügung über mit Beschlag belegte Vermögenswerte (Art. 169 Abs. 1 StGB) und Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen (Art. 292 StGB) zu einer unbedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je Fr. 100.-- und zu einer Busse von Fr. 300.-- (Ersatzfreiheitsstrafe 3 Tage). Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.

2.

In einer Beschwerde an das Bundesgericht ist in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser das Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Diesem Erfordernis genügt die Eingabe des Beschwerdeführers nicht, weil darin nicht auf die Erwägungen der Vorinstanz Bezug genommen wird. Stattdessen wird darin eine angebliche Vereinbarung mit dem zuständigen Betreibungsamt betreffend meldepflichtige Verdienste erwähnt, ein diesbezüglich vermeintliches Missverständnis thematisiert, ein stets korrektes Verhalten des Beschwerdeführers betont und zudem die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau und deren Vorgehen kritisiert, ohne dass sich aus den Ausführungen in der Beschwerde konkret auch nur im Ansatz ergäbe, dass und inwiefern das vorinstanzliche Urteil aus welchen Gründen gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. Auf die Beschwerde kann mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht eingetreten werden.

3.

Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

Demnach erkennt die Präsidentin:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. Mai 2021

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill