Eröffnung einer Untersuchung gegen Behördenmitglieder und Beamte | Straftaten
Erwägungen (2 Absätze)
E. 1 Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass gegen verschiedene Behörden bzw. deren Mitglieder "wegen Missachtung von Art. 49 BGG, Art. 7 BV, Telefonterrors, Korruption, Amtsmissbrauchs, Bestechung und Rassismus" kein Strafverfahren eröffnet wurde. Der Beschwerdeführer ist indessen als angeblich Geschädigter, der nicht Opfer oder Privatstrafkläger ist, zur Beschwerde vor Bundesgericht nicht legitimiert (BGE 133 IV 228). Zudem ist nicht ersichtlich, was er aus Art. 49 BGG, welche Bestimmung er auch vor Bundesgericht heranzieht, überhaupt herleiten will. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
E. 2 Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).
Dispositiv
- Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
- Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
- Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
- Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Volltext (verifizierbarer Originaltext)
Bundesgericht Strafrechtliche Abteilung 23.04.2008 6B 178/2008 (6B_178/2008) Tribunal fédéral Cour de droit pénal 23.04.2008 6B 178/2008 (6B_178/2008) Tribunale federale Corte di diritto penale 23.04.2008 6B 178/2008 (6B_178/2008)
Eröffnung einer Untersuchung gegen Behördenmitglieder und Beamte | Straftaten
Tribunale federale Tribunal federal {T 0/2} 6B_178/2008 /hum Urteil vom 23. April 2008 Strafrechtliche Abteilung Besetzung Bundesrichter Schneider, Präsident, Gerichtsschreiber Monn. Parteien X.________, Beschwerdeführer, gegen Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich, Beschwerdegegnerin. Gegenstand Eröffnung einer Untersuchung gegen Behördenmitglieder und Beamte, Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 4. März 2008. Der Präsident zieht in Erwägung: 1. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass gegen verschiedene Behörden bzw. deren Mitglieder "wegen Missachtung von Art. 49 BGG, Art. 7 BV, Telefonterrors, Korruption, Amtsmissbrauchs, Bestechung und Rassismus" kein Strafverfahren eröffnet wurde. Der Beschwerdeführer ist indessen als angeblich Geschädigter, der nicht Opfer oder Privatstrafkläger ist, zur Beschwerde vor Bundesgericht nicht legitimiert (BGE 133 IV 228). Zudem ist nicht ersichtlich, was er aus Art. 49 BGG, welche Bestimmung er auch vor Bundesgericht heranzieht, überhaupt herleiten will. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG). Demnach erkennt der Präsident: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. 3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. Lausanne, 23. April 2008 Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: Schneider Monn