Ausstand | Zuständigkeitsfragen, Garantie des Wohnsitzrichters und des v...
Erwägungen (3 Absätze)
E. 1 Gegen einen am 1. April 2010 betreffend Ablehnungsbegehren gegen die Gerichtspräsidentin 14 des Gerichtskreises VIII Bern-Laupen ergangenen Beschluss der Anklagekammer des Obergerichts des Kantons Bern führt X.________ der Sache nach Beschwerde in Strafsachen ans Bundesgericht. Sinngemäss beantragt er, der Beschluss sei aufzuheben. Das Bundesgericht hat davon abgesehen, Vernehmlassungen zur Beschwerde einzuholen.
E. 2 Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung - unabhängig von der Art des nach BGG offen stehenden Rechtsmittels - in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (s. in diesem Zusammenhang auch BGE 134 I 313 E. 2 S. 315 sowie 134 II 349 E. 3 S. 351 f.; 133 II 249 insb. E. 1.4 S. 254). Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Der Beschwerdeführer schildert und kritisiert ausführlich das dem angefochtenen Beschluss zugrunde liegende Strafverfahren. Sodann nennt er die Gründe, weshalb er die Gerichtspräsidentin 14 des Gerichtskreises VIII Bern-Laupen, gemäss deren Urteil vom 9. März 2010 er erstinstanzlich verurteilt worden ist, ablehnt. Dabei kritisiert er auch den angefochtenen Beschluss auf ganz allgemeine Weise. Er legt indes nicht im Einzelnen dar, inwiefern dessen Begründung bzw. der Beschluss im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Mangels einer hinreichenden Begründung ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.
E. 3 Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Dispositiv
- Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
- Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
- Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Gerichtspräsidentin 14 des Gerichtskreises VIII Bern-Laupen und dem Obergericht des Kantons Bern, Anklagekammer, schriftlich mitgeteilt.
Volltext (verifizierbarer Originaltext)
Bundesgericht I. öffentlich-rechtliche Abteilung 17.05.2010 1B 138/2010 (1B_138/2010) Tribunal fédéral Ire Cour de droit public 17.05.2010 1B 138/2010 (1B_138/2010) Tribunale federale I Corte di diritto pubblico 17.05.2010 1B 138/2010 (1B_138/2010)
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Bundesgericht Tribunal fédéral Tribunale federale Tribunal federal {T 0/2} 1B_138/2010 Urteil vom 17. Mai 2010 I. öffentlich-rechtliche Abteilung Besetzung Bundesrichter Féraud, Präsident, Gerichtsschreiber Bopp. Verfahrensbeteiligte X.________, Beschwerdeführer, gegen Gerichtspräsidentin 14 des Gerichtskreises VIII Bern-Laupen. Gegenstand Ausstand, Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Anklagekammer, vom 1. April 2010. Erwägungen: 1. Gegen einen am 1. April 2010 betreffend Ablehnungsbegehren gegen die Gerichtspräsidentin 14 des Gerichtskreises VIII Bern-Laupen ergangenen Beschluss der Anklagekammer des Obergerichts des Kantons Bern führt X.________ der Sache nach Beschwerde in Strafsachen ans Bundesgericht. Sinngemäss beantragt er, der Beschluss sei aufzuheben. Das Bundesgericht hat davon abgesehen, Vernehmlassungen zur Beschwerde einzuholen. 2. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung - unabhängig von der Art des nach BGG offen stehenden Rechtsmittels - in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (s. in diesem Zusammenhang auch BGE 134 I 313 E. 2 S. 315 sowie 134 II 349 E. 3 S. 351 f.; 133 II 249 insb. E. 1.4 S. 254). Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Der Beschwerdeführer schildert und kritisiert ausführlich das dem angefochtenen Beschluss zugrunde liegende Strafverfahren. Sodann nennt er die Gründe, weshalb er die Gerichtspräsidentin 14 des Gerichtskreises VIII Bern-Laupen, gemäss deren Urteil vom 9. März 2010 er erstinstanzlich verurteilt worden ist, ablehnt. Dabei kritisiert er auch den angefochtenen Beschluss auf ganz allgemeine Weise. Er legt indes nicht im Einzelnen dar, inwiefern dessen Begründung bzw. der Beschluss im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Mangels einer hinreichenden Begründung ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann. 3. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Demnach wird erkannt: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Gerichtspräsidentin 14 des Gerichtskreises VIII Bern-Laupen und dem Obergericht des Kantons Bern, Anklagekammer, schriftlich mitgeteilt. Lausanne, 17. Mai 2010 Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: Féraud Bopp