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Sachenrecht. N0 61.
della proprieta, la Camera di eseeuzione e dei fallimenti
deI Tribunale federale ha emanato, in data 19 dicembre
1910, un regolamento che invoca espressamente J'art. 715-
CC e l'art. 15 LEF. Se non ehe l'art. 715 CC non prevede·
un siffatto regolamento e l'art. 15 LEF dispone che il
Tribunale federale emana le disposizioni e i regolamenti
necessari all'attuazione della LEF. E chiaro ehe in siffatte
condizioni il regolamento 19 dicembre 1910 non pub conte-
nere nessun disposto di diritto civile materiale ehe influisca.
sulla vaIidita deI patto di riserva della proprieta. Le
disposizioni dei regolamento sono delle prescrizioni d'ordine
agli uffici d'esecuzione incaricati di tenere il registro dei
patti di riserva della proprieta, affineM Ie iscrizioni siano
fatte con certi eriteri uniformi, per evitare disparita di
trattamento. La mancata osservanza di queste preserizioni
pub essere eensurata mediante un rieorso alle Autorita.
di vigilanza in materia di esecuzione e dei fallimenti ma.
,
non pub essere esaminata dalle autorita giudiziarie, Ia.
eui eognizione deve limitarsi ad indagare se le parti inten-
devano effettivamente vendere e eomperare eon riserv~
della proprieta e se questa loro intenzione ha fatto l'oggetto
di un'iserizione nel registro dei patti di riserva della.
proprieta.
Ne segue ehe la laeuna lamentata dalla Massa fallimen-
tare fu Otto Morel ha una portata puramente formale e
doveva essere impugnata eventualmente davanti alle
Autorita di vigilanza in materia di eseeuzione e dei falli-
menti; il che non e stato perb fatto in concreto.
Il Tribunale· federale pronuncia :
Il ricorso e accolto. Di conseguenza e annullata Ia.
sentenza 17 giugno 1952 della Camera civile deI Tribunale
d'appello deI Cantone Tieino e la convenuta e condannata.
arestituire all'attrice l'autovettura Fiat 1400 chassis.
n° 900214, come pure l'ammontare di fr. 23 760, oltre
l'interesse deI 5 % dal 19 settembre 1950.
Obligationenrecht. No 62.
V. OBLIGATIONENRECHT
DROIT DES OBLIGATIONS
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62. Auszug aus dem Urteil der I. Zivilabteilung vom 10. Oktober
1952 i. S. Wagner A.-G. gegen Jenny-Pressen A.-G.
Kauf, Gewährleistung für Sachmängel, Verjährung.
Beginn der Verjährungsfrist bei Vereinbarung einer Garantie-
frist. Art. 210 OR.
Vente, garantie en raison d68 defauts, prescription.
.
Point de depart du delai de preseription lorsque les parties ont
passe une eonvention fixant le temps pendant lequel Ia
garantie semit promise. Art. 210 CO.
Vendita, garanzia per i difetti della cosa venduta, prescrizione.
Inizio deI termine di prescrizione, quando Ie pani hanno stipulato
una convenzione ehe fissa Ia durata della garanzia. Art. 210 CO.
2. -
Die Vorinstanz bezeichnet den Gewährleistungs-
anspruch der Klägerin deswegen als verjährt, weil die
Klage erst mehr als ein Jahr nach der spätestens am 2.
Juni 1950 erfolgten Ablieferung der Maschine erhoben
worden sei. Die Klägerin vertritt demgegenüber die
Auffassung, dass mit der Garantieübernahme für ein Jahr
der Beginn der Verjährungsfrist bis zum Ablauf der
Garantiefrist hinausgeschoben worden sei. Zur Begründung
dieser Auffassung beruft sie sich auf ein in den BIZR 43
N r. 210 veröffentlichtes Urteil des Zürcher Handelsgerichts.
Dabei übersieht sie jedoch, dass in jenem Falle eine solche
Verlängerung der Verjährungsfrist angenommen wurde,
weil die dort massgebenden Allgemeinen Bedingungen des
SIA (Art. 18 Abs. 3) ausdrücklich vorsahen, dass Mängel
jederzeit bis zum Ablauf der Garantiefrist gerügt werden
könnten. Im heute zu entscheidenden Fall fehlt dagegen
eine solche Bestimmung. Die Parteien vereinbarten ledig-
lich, dass für die Dauer eines Jahres Garantie geleistet
werde. Diese vertragliche Garantiefrist ist von gleicher
Dauer wie die gesetzliche Verjährungsfrist des Art. 210
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Obligationenrecht. N0 62.
OR. In solchem Falle ist im Zweifel anzunehmen, dass
die Parteien den Beginn der Verjährung nicht hinaus-
schieben, sondern diese gemäss der gesetzlichen Regelung
mit der Ablieferung der Ware beginnen lassen wollten
(vgl. STAUB, K~mm. zum deutschen HGB, 12./13. Auflage
4 S. 381). Infolge des Zusammenfallens von Gewährlei-
stungs- und Verjährungsfrist besteht nun allerdings die
Möglichkeit, dass ein Mangel zwar innerhalb der Frist
entdeckt wird, aber zu spät, um die Verjährung noch
unterbrechen zu können. Daraus allein lässt sich jedoch
noch nicht folgern, dass der Wille der Parteien auf eine
Hinausschiebung des Verjährungsbeginnes gerichtet gewe-
sen sein müsse. Denn die kurze Verjährungsfrist des Art.
210 OR bezweckt, im Interesse der Verkehrs- und Rechts-
sicherheit baldmöglichst nach der Ablieferung eine klare
Rechtslage zu schaffen, und der Handelsverkehr neigt
wenig zu Abmachungen, die entgegen diesem Zwecke
einer Verzögerung der endgültigen Erledigung Vorschub
leisten. Deshalb muss im Zweifel zu Gunsten der geringeren
Belastung des Verkäufers entschieden und angenommen
werden, es sei die Willensmeinung der Parteien dahin
gegangen, dass mit dem Ablauf der bedungenen Garantie-
frist ohne weiteres auch die Frist zur Geltendmachung
von Ansprüchen aus dieser Garantiepflicht des Verkäufers
zu Ende gehe, sofern wenigstens die gesetzliche Verjäh-
rungsfrist nicht länger ist als die vertragliche Garantie-
zeit (vgl. das Urteil des Obergerichts Zürich in Blätter
für handelsrechtliche Entscheidungen 14 S. 331, nicht
publizierter Entscheid der I. Zivilabteilung des Bundes-
gerichts vom 24. Dezember 1951 i. S. Stapfer c. Ducati;
ferner für das deutsche Recht RGZ 91 S. 305). Die Vor-
instanz hat somit zu Recht die Verjährungseinrede der
Beklagten geschützt.
Obligationenrecht. N° 63.
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63. Urteil der I. Zivilabteilunu vom 1. Juli 1952 i. S. Garesa A.-G.
gegen Thaler und Dr. Rappaport.
Art. 32 ff. und 396 Ab8. 2 OR.
Die Bevollmächtigung besteht selbständig und unabhängig vom
Kausalgeschäft.
Wird eine Vollmacht vom vertretungsberechtigten Verwaltungsrat
einer Aktiengesellschaft in deren Namen erteilt, so bildet das
bl~sse Ausscheiden des Unterzeichners ans der Verwaltung noch
kemen Erlöschungsgrund. Offen gelassen, ob zeitweiliges Fehlen
der Verwaltung genüge, um den Verlnst der Handlungsfähigkeit
der Gesellschaft im Sinne von Art. 35 Abs. 1 OR voransznsetzen,
da die um~trittene Vorkehr des Vollmachtempf"angers aus einem
nachträglichen Auftrag erfolgte, der, wenn gültig, ohnehin die
Ermächtigung zur Ansführung einschliesst.
Art. 393 Ziff. 4 ZGB in Verbindung mit Art. 698, 701 und 721 OR.
Die Verbeiständung einer vorübergehend der Verwaltung entbeh.
renden Aktiengesellschaft ist kein unbedingtes Gebot. Wo es
die Verhältnisse gestatten, dürfen ausnahmsweise auch ansser.
halb der Verwaltung stehende Personen oder ein anderes Organ,
so die General· bzw. Universalversammlung, Verwaltungshand.
lungen vornehmen.
Art. 32 8S. et 396 al. 2 00.
Les pouvoirs de representation existent pour eux·memes indepen.
damment de l'acte juridique qui en est la cause.
Lorsque le membre du conseil d'administration d'une sociew
anonyme, qui a pouvoir de la representer, donne procuration
au nom de la societe, le simple fait que le signataire a quitte
l'administration de la societe ne met pas fin a la procuration.
Le defaut temporaire d'une administration suffit·il pour entrai·
ner la perte de l'exercice des droits civils au sens de l'art. 35
aI. 1 CO ? Question laissee ouverte par le motif que l'acta
conteste fait par le representant a ete accompli de par un mandat
posterieur qui, suppose qu'il fut valide, comprenait en tout cas
le pouvoir d'accomplir cet acte.
Art. 393 eh. 4 combine avec les art. 698, 701 et 721 00.
La mise sons curateUe d'une socieM anonyme temporairement
privee d'administration n'est pas une necessite absolue. Lorsque
les eirconstances le permettent, des personnes etrangeres a
l'administration ou un autre organe, par exemple l'assemblee
generale ou respeetivement la reunion de tons les actionnaires,
peuvent anssi exceptionnellement faire des aetes d'adminis·
tration.
Art. 32 e seg e art. 396 cp. 2 00.
I poteri deI rappresentante esistono per se e indipendentemente
dall'atto giuridico ehe ne e la causa.
Quando il membro deI consiglio di amministrazione d'una soeieta
anonima, ehe ha potere di rappresentarla, conferisce procura
in nome deUa societ~, il semplice fatto ehe il firmatario ha.
lasciato l'amministrazione deUa societa non estingue la proeura,
La mancanza temporanea d'un'amministrazione basta per por·
tare seco la perdita dena eapacita civile deUa societa a norma
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AS 78 II -
1952