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Verfa.hren. N° 49.
longues et difficiles qui la mirent en possession d'une
simple photocopie du certificat d'assurance et qu'elle
n'entreprit d'ailleurs qu'a la condition expresse et acceptee
par la recourante· que les droits qu'elle tenait du contrat
passe avec celle-ci demeureraient reserves. Il est en effet
evident que l'intimee, deja assuree aupres d'une societe
suisse, n'avait aucun interet a ratifier un autre contrat tant
que le droit de se mettre au benefice de ce contrat lui etait
conteste par celui-Ia meme qui etait cense avoir conclu
pour elle. Le seul effet d'une ratification survenue dans ces
conditions aurait ete de lui faire perdre en bonne partie
le benefice de l'assurance suisse, roouite a l'etat d'assurance
subsidiaire et compIementaire en vertu de l'art. 29 C.G.A.T.
et de ne lui faire acquerir qu'un droit conteste envers
l'American Express au versement de l'indemnite payee a
ce dernier, la Cour cantonale ayant en effet constate, par
une interpretation du droit etranger qui lie le Tribunal
federal, que le tiers ass ure ne possede pas de creance
directe contre l'assureur americain.
VI. VERFAHREN
PROGEDURE
49. Urteil der 11. Zivilabteilung vom 30. September 1952
i. S. Ulrich gegen Ulrich.
.Anspruch auf Ausgleichung bei der Erbteilung (Art. 626 ff. ZGB).
Streitwert (Art. 36 und 46 OG).
Droit au rapport 10rs du partage de la succession (an. 626 et
suiv. CC). Valeur litigieuse (art. 36 et 46 OJ).
Diritto alla collazione in caso di divisione sucC6ssoria (art. 626 e
sag. CG). Valore litigioso (art. 36 e 46 OG).
Bei der Teilung der mütterlichen Erbschaft unter den
Brüdern Franz, Alois und Josef Ulrich erhob Franz An-
spruch auf eine billige Ausgleichung nach Art. 633 ZGB im
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Verfa.hren. N0 49.
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Betrage von Fr. 4500.-. Vom Obergericht des Kantons
Nidwalden durch Urteil vom 19. Juni 1952 abgewiesen~
hält er mit vorliegender Berufung an das Bundesgericht
an diesem Begehren fest.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
Für sich allein betrachtet, würde der geltend gemachte
Ausgleichungsanspruch den nach Art. 46 OG für die Beru-
fung an das Bundesgericht erforderlichen Streitwertbetrag
von Fr. 4000.- erreichen. Erbrechtliche Ausgleichungs-
ansprüche nach Art. 626 ff. ZGB haben jedoch nicht selb-
ständige Bedeutung. Sie betreffen nur ein Element der Be-
rechnung der Erbteile, und der wirkliche Streitwert, das
Interesse an solcher Ausgleichung, wird durch deren Aus-
wirkung auf die Höhe des Erbteils des Ansprechers be-
stimmt. Dahin geht denn auch die ständige Rechtsprechung
(erwähnt in BGE 65 II 90), eben entsprechend dem Cha-
rakter des Ausgleichungsanspruchs als einer bloss die
Erbteilung vorbereitenden Feststellung (vgl. F. GmsAN,
im Journal des Tribunaux 1942, droit fooeral, S. 139/40).
An dieser Betrachtungsweise ist um so mehr festzuhalten,
als die neuere Rechtsprechung das wirtschaftliche Interesse
an der Klage noch stärker als die frühere bei der Streit-
wertbestimmung berücksichtigt (z.B. bei Kollokations-
streitigkeiten, BGE 65 III 30).
Die vom Kläger anbegehrte Ausgleichung würde das
übrige Teilungsvermögen um den betreffenden Betrag von
Fr. 4500.- vermindern. Der Kläger würde also daraus
Fr. 1500.- weniger erhalten, als wenn die Ausgleichung
unterbleibt. Im Endergebnis würde sich somit sein Erb-
betreffnis bei Zubilligung eines Ausgleichungsbetrages von
Fr. 4500.- nur um Fr. 3000.- erhöhen. Dies ist der
wirkliche -
für die Berufung ungenügende -
Streitwert.
Demnach erkennt das Bundesgericht:
Auf die Berufung wird nicht eingetreten.
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Schuldbetreibungs- und Konlrursrecht.
Vgl. auch Nr. 46. -
Voir aussi n° 46.
VII. SCHULDBETREIBUNGS- UND
KONKURSRECHT
POURSUITE ET FAILLITE
Vgl. 111. Teil Nr. 17. -
Voir Ille partie n° 17.
IMPRIMERIES REUNIES S. A., LAUSANNE
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I. PERSONENRECHT
DROIT DES PERSONNES
50. Urteil der 11. Zivilabteilullg vom 2. Oktober 1952
i. S. K. gegen W.
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Berufung bei Verbindung eines die Berufungssumme (Art. 46 OG)
nicht erreichenden vermögensrechtlichen mit einem nicht ver-
mögensrechtlichen Anspruch.
Verletzung der persönlichen Verhältnisse eines Ehegatten durch
eine Drittperson, mit welcher der andere Gatte ehewidrige
Beziehungen unterhält (Art. 28 ZGB). Unzulässigkeit der Unter-
lassungsklage. Voraussetzungen des Genugtuungsanspruchs
(Art. 49 OR).
Recours en refarme lorsque le litige porte a la fois sur un droit
de nature pecuniaire mais dont la valeur est insuffisante pour
autoriser un tel recours et sur un droit de nature non pecu-
niaire.
Atteinte porree aux inrerets personnels d'un epoux par un tiers qui
entretient avec le conjoint dudit epoux des relations incompa-
tibles avec les obligations qui decoulent du Illariage (art. 28 CC).
lnadmissibiliM de l'action en cessation du trouble. Conditions
de l'action tendant a l'allocation d'une indemnite a titre da
reparation morale (art. 49 CO).
Ricorso per riforma, quando la contestazione verte tanto su un
diritto di natura pecuniaria, ma il cui valore non raggiunge il
minimo legale, quanta su un diritto di natura non pecuniaria.
Pregiudizio delle relazioni personali d'un coniuge da parte d'un
terzo col quale l'altro coniuge mantiene dei rapport i incompa-
tibili cogli obblighi deI matrimonio (art. 28 CC). Inammisibilita
dell'azione volta a far cessare la turbazione. Presupposti del-
l'azione tendente ad ottenere uns riparazione morale (art. 49 CO).
K., geh. 1889, der Ehemann der um vier Jahre jüngern
Klägerin, lernte im Jahre 1944 die damals 20-jährige
Beklagte kennen und unterhielt mit ihr in der Folge ein
Liebesverhältnis mit Geschlechtsverkehr. Nachdem die
Klägerin wiederholt den Eheschutzrichter angerufen und
K. zweimal auf Scheidung geklagt, beidemal aber die
Klage nach der Hauptverhandlung wegen geringer Er-
folgsaussichten zurückgezogen hatte, leitete die Klägerin
im Jahre 1950 gegen die Beklagte Klage ein mit den
Begehren, (1) es sei festzustellen, dass die Beklagte durch
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AS 78 II -
1952