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78_II_286

BGE 78 II 286

Bundesgericht (BGE) · 1952-01-01 · Deutsch CH
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Verfa.hren. N° 49.

longues et difficiles qui la mirent en possession d'une

simple photocopie du certificat d'assurance et qu'elle

n'entreprit d'ailleurs qu'a la condition expresse et acceptee

par la recourante· que les droits qu'elle tenait du contrat

passe avec celle-ci demeureraient reserves. Il est en effet

evident que l'intimee, deja assuree aupres d'une societe

suisse, n'avait aucun interet a ratifier un autre contrat tant

que le droit de se mettre au benefice de ce contrat lui etait

conteste par celui-Ia meme qui etait cense avoir conclu

pour elle. Le seul effet d'une ratification survenue dans ces

conditions aurait ete de lui faire perdre en bonne partie

le benefice de l'assurance suisse, roouite a l'etat d'assurance

subsidiaire et compIementaire en vertu de l'art. 29 C.G.A.T.

et de ne lui faire acquerir qu'un droit conteste envers

l'American Express au versement de l'indemnite payee a

ce dernier, la Cour cantonale ayant en effet constate, par

une interpretation du droit etranger qui lie le Tribunal

federal, que le tiers ass ure ne possede pas de creance

directe contre l'assureur americain.

VI. VERFAHREN

PROGEDURE

49. Urteil der 11. Zivilabteilung vom 30. September 1952

i. S. Ulrich gegen Ulrich.

.Anspruch auf Ausgleichung bei der Erbteilung (Art. 626 ff. ZGB).

Streitwert (Art. 36 und 46 OG).

Droit au rapport 10rs du partage de la succession (an. 626 et

suiv. CC). Valeur litigieuse (art. 36 et 46 OJ).

Diritto alla collazione in caso di divisione sucC6ssoria (art. 626 e

sag. CG). Valore litigioso (art. 36 e 46 OG).

Bei der Teilung der mütterlichen Erbschaft unter den

Brüdern Franz, Alois und Josef Ulrich erhob Franz An-

spruch auf eine billige Ausgleichung nach Art. 633 ZGB im

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Verfa.hren. N0 49.

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Betrage von Fr. 4500.-. Vom Obergericht des Kantons

Nidwalden durch Urteil vom 19. Juni 1952 abgewiesen~

hält er mit vorliegender Berufung an das Bundesgericht

an diesem Begehren fest.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

Für sich allein betrachtet, würde der geltend gemachte

Ausgleichungsanspruch den nach Art. 46 OG für die Beru-

fung an das Bundesgericht erforderlichen Streitwertbetrag

von Fr. 4000.- erreichen. Erbrechtliche Ausgleichungs-

ansprüche nach Art. 626 ff. ZGB haben jedoch nicht selb-

ständige Bedeutung. Sie betreffen nur ein Element der Be-

rechnung der Erbteile, und der wirkliche Streitwert, das

Interesse an solcher Ausgleichung, wird durch deren Aus-

wirkung auf die Höhe des Erbteils des Ansprechers be-

stimmt. Dahin geht denn auch die ständige Rechtsprechung

(erwähnt in BGE 65 II 90), eben entsprechend dem Cha-

rakter des Ausgleichungsanspruchs als einer bloss die

Erbteilung vorbereitenden Feststellung (vgl. F. GmsAN,

im Journal des Tribunaux 1942, droit fooeral, S. 139/40).

An dieser Betrachtungsweise ist um so mehr festzuhalten,

als die neuere Rechtsprechung das wirtschaftliche Interesse

an der Klage noch stärker als die frühere bei der Streit-

wertbestimmung berücksichtigt (z.B. bei Kollokations-

streitigkeiten, BGE 65 III 30).

Die vom Kläger anbegehrte Ausgleichung würde das

übrige Teilungsvermögen um den betreffenden Betrag von

Fr. 4500.- vermindern. Der Kläger würde also daraus

Fr. 1500.- weniger erhalten, als wenn die Ausgleichung

unterbleibt. Im Endergebnis würde sich somit sein Erb-

betreffnis bei Zubilligung eines Ausgleichungsbetrages von

Fr. 4500.- nur um Fr. 3000.- erhöhen. Dies ist der

wirkliche -

für die Berufung ungenügende -

Streitwert.

Demnach erkennt das Bundesgericht:

Auf die Berufung wird nicht eingetreten.

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Schuldbetreibungs- und Konlrursrecht.

Vgl. auch Nr. 46. -

Voir aussi n° 46.

VII. SCHULDBETREIBUNGS- UND

KONKURSRECHT

POURSUITE ET FAILLITE

Vgl. 111. Teil Nr. 17. -

Voir Ille partie n° 17.

IMPRIMERIES REUNIES S. A., LAUSANNE

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I. PERSONENRECHT

DROIT DES PERSONNES

50. Urteil der 11. Zivilabteilullg vom 2. Oktober 1952

i. S. K. gegen W.

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Berufung bei Verbindung eines die Berufungssumme (Art. 46 OG)

nicht erreichenden vermögensrechtlichen mit einem nicht ver-

mögensrechtlichen Anspruch.

Verletzung der persönlichen Verhältnisse eines Ehegatten durch

eine Drittperson, mit welcher der andere Gatte ehewidrige

Beziehungen unterhält (Art. 28 ZGB). Unzulässigkeit der Unter-

lassungsklage. Voraussetzungen des Genugtuungsanspruchs

(Art. 49 OR).

Recours en refarme lorsque le litige porte a la fois sur un droit

de nature pecuniaire mais dont la valeur est insuffisante pour

autoriser un tel recours et sur un droit de nature non pecu-

niaire.

Atteinte porree aux inrerets personnels d'un epoux par un tiers qui

entretient avec le conjoint dudit epoux des relations incompa-

tibles avec les obligations qui decoulent du Illariage (art. 28 CC).

lnadmissibiliM de l'action en cessation du trouble. Conditions

de l'action tendant a l'allocation d'une indemnite a titre da

reparation morale (art. 49 CO).

Ricorso per riforma, quando la contestazione verte tanto su un

diritto di natura pecuniaria, ma il cui valore non raggiunge il

minimo legale, quanta su un diritto di natura non pecuniaria.

Pregiudizio delle relazioni personali d'un coniuge da parte d'un

terzo col quale l'altro coniuge mantiene dei rapport i incompa-

tibili cogli obblighi deI matrimonio (art. 28 CC). Inammisibilita

dell'azione volta a far cessare la turbazione. Presupposti del-

l'azione tendente ad ottenere uns riparazione morale (art. 49 CO).

K., geh. 1889, der Ehemann der um vier Jahre jüngern

Klägerin, lernte im Jahre 1944 die damals 20-jährige

Beklagte kennen und unterhielt mit ihr in der Folge ein

Liebesverhältnis mit Geschlechtsverkehr. Nachdem die

Klägerin wiederholt den Eheschutzrichter angerufen und

K. zweimal auf Scheidung geklagt, beidemal aber die

Klage nach der Hauptverhandlung wegen geringer Er-

folgsaussichten zurückgezogen hatte, leitete die Klägerin

im Jahre 1950 gegen die Beklagte Klage ein mit den

Begehren, (1) es sei festzustellen, dass die Beklagte durch

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AS 78 II -

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