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Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. N0 28.
d~ .Ia saisi? ... ne ~ut pas, aussi longtemps que cette
sa181e deplOie ses effets, en requerir une nouvelle en vertu
de la meme creance)}, et qu'il De peut requerir une nouvelle
poursuite qu'une fois la premiere expiree (RO 23 n 1946,
35 I 766 et sv. = Ed. spec. XII 224; 36 I 138 = Ed. spec.
XIII 56). La. Chambre des poursuites et des fa.iIlites ne
vo!t. pas de mot~s de s'ecarter de cette jurisprudence.
DeClder le contrarre serait rendre tout a fait illusoire la
regle qui veut qua la saisie de salaire soit limitee a un an
et e~ outr~ d~nner une prime a celui des creanciers qui
parYlendralt a renouveler sa requisition avant ses con-
CurreDtS.
TI n'appartenait pas, il est vrai, a l'autorite de surveil-
lance d'annuler la requisition du 27 septembre 1944.
La.plainte de la Societe cooperative suisse de consomma-
tion ne pouvait normalement viser qu'un acte de l'office,
c'est-a-dire la saisie. Pour ce qui est de celle-ci il resulte
de ce qui precede que la plainte etait fondee.
'
La Ohambre des poursuites et des faillites prononce :
Le recours est rejete dans le sens des motifs.
28. Auszug aus dem Entseheid vom 19. JuU 1945
i. S. BodenmanJi.
1. Beginn der. Frist zur Beschwerde gegen' den 8teigerungszuBchlag
(Art. 136b~ und 17 Ahs. 2 SchKG).
2. :eIcAhedrePersone~ sind berechtigt, die 8teigerungsanzeige für
en
ssaten m Empfang zu nehmen (Art 12" Aha 3
d
34 SchKG) ?
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1. Point de ~epart du deIai de la plainte contre Z'ooiudicat·
(art. 136 bis et 17. al. 2 LP).
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2. Q~elles sont les personnes qualifiees pour recevoir l'avia d'en-
chere pour le compte du destinataire (art. 125 a1. 3 et 34 LP) ?
1. ~izio deI termine per interporre reclamo contra l'aggiudica.
ztone. (art. 136 bi8 e 17 cp. 2 LEF).
2. Quall sono le persona qualificate per ricevere l'avviso d'incanto
pel conto deI destinatario (art. 125 cp. 3 e 34 LEF) T
. Die Rekurrentin (Schuldnerin) will mit ihrer Beschwerde
die Aufhebung des Steigerungszuschlags erreichen, und
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zwar deswegen, weil die Steigerung nicht gehörig vorberei-
tet, und weil auf Grund der ungerechtfertigten Annahme,
ihre Möbel haften auch für die Mietzinsschuld ihres Sohnes,
eine zu grosse Zahl von Gegenständen verwertet worden
sei. Die Frist zur Anhebung einer solchen Beschwerde
beginnt für denjenigen, dem die Steigerung angezeigt
worden ist, mit dem Tage der Steigerung (BGE 70 In 11 f.).
Dass der Beschwerdeführer die Steigerungsanzeige per~
sönlich erhalten habe, ist dabei nicht erforderlich; es
genügt, wenn sie einer zu ihrer Entgegennahme berech-
tigten Person zugestellt worden ist (BGE 47 nr 81). Wel-
chen Personen eine Steigerungsanzeige zuhanden des
Adressaten zugestellt werden darf, bestimmt sich, da für
solche Anzeigen die Zustellung durch eingeschriebenen
Brief vorgesehen ist (Art. 34 SchKG), nicht ausschliesslich
nach Art. 64 ff. SchKG, sondern es sind alle Personen, die
nach den postalischen Vorschriften zur Entgegennahme
eingeschriebener Sendungen befugt sind, als empfangs-
berechtigt zu betrachten.
Schon die untere Aufsichtsbehörd.e hat nun festgestellt,
dass sowohl die Mitteilung des Verwertungsbegehrens als
auch die Steigerungsanzeige durch eingeschriebenen Brief
postlagernd Airolo an die Rekurrentin gesandt und dort
abgeholt worden sind. Angesichts dieser Feststellung hätte
die Rekurrentin allen Anlass gehabt, vor der obern ·kan-
tonalen Instanz ge1tend zu machen, die beiden eingeschrie-
benen Briefe seien weder ihr selber noch einer andern
empfangsberechtigten Person ausgehändigt worden, und
hätte sie entsprechende Erhebungen bei der Post bean-
tragen müssen. Da sie nichts derartiges getan hat, ist
davon auSzugehen, die Zustellung der erwähnten Anzeigen
sei ordnungsgemäss erfolgt. Die (mehr als ein Jahr nach
der Steigerung eingereichte) Beschwerde ist also längst
verspätet geführt worden. Zugleich erweist sich übrigens
der ursprüngliche Beschwerdegrund (Nichtanzeige der
Steigerung) a1s unzutreffend .