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54 ObIigatiOll.enrecht. N° 7; prescriptions legales 'sur cette garantie dans le commerce du betail excluentcelles de i'art. 97 sur la rep&ration du domm&ge result&ht de l'execution impa,rfaite du con~ trat. Les motifs de cette exclusion sont les mames que pour le moyen tire de l'etreur essentielle; Par Cf!,8 motits, le Tribunal j6Urat Rejette le recours et confirme l'arret attaque.
7. Sentenza I febbraio· 19M della I Sezione clvile nella causa Tunest c. Bologna. Art. 626 e 627 cp. 3 00. La conversione in rendita vitalizia a'sensi delI'art. 527 cp. 3 CO e esclu.sa quando e invocata a buon diritto la causa. di scioglimento prevista dall'art. 526 CO. Art. 526 und 527 Ab8. 3 OR. Die Umwandlung in eine Leibrente im Sinne von Art. 527 Abs. 3 OR ist ausgeschlossen,wenn mit Recht der in Art. 526 vorgesehene Aufhebungsgrund geltend gemacht wird. Art. 526 et 627 al. 3 00. La conversion de l'entretien en rente viagere en vertu de l'art. 527 a1. 3 est exclue lorsque la. ca.usa d'extinction prtSvue a l'art. 526est invoquee a bon droit. ............................................................................................................. a.e. A torto il Tribunale cantonale ha oonvertito il contratto vitalizio in una rendita yitalizia, applicando l'art. 527 cp. 3 CO. Sta bene che in concreto si pub ritenere, col giudice di appello, l'esistenza di un motivo grave a' sensi dell'art. 527 cp. 1 CO. Ma, siccome la ricorrente ha invocato a buon diritto la causa di scioglimento prevista dall'art. 526 CO, 1& conversione in rendita vitalizia non e ammissi- bile. Anzitutto l'art. 526 CO non prevede questa conver- sione e, d'altra parte, la rendita vitalizia a'sensi dell'art. 527 CO e soltanto un surrogato in denaro della contro- prestazione in na.tura stabilita conveitziona.lmente a carico deI debitore. Se questa controprestazione b un valore manifestamente inferiore a quelle della sostanza ceduta Obligationenrecht. N° 8. &1 costituente, 1& sproporzione tr& le due· prest&zioni sussiste anche dopo Ja conveI'Sione in rendit& vitalizia. I1 giudice non pub aumentare· la rendita vitaIizia, ma, e vincolatodal valore della controprestazione contrattuale deI debitore.
8. Auszug aUs dem Urteil der I. Zivilabteilung vom 19 • .Januar 19M i. S . .Joh. Sander und Sohn gegen HOgg. KoUelctWgeaeU8Chajt. Die .wegen Todes eines GeSellschafters aufgelÖste Kollektivgesell- schaft kann mit den Erben des Gesellschafters fortgesetzt werden, wenn die Erben und die überlebenden Gesellschafter vor Beendigung der Liquidation einstimmig (ausdrücklich oder durch konkludentes Handeln) die Fortsetzung vereinbaren. La. sOoiete en nom collectif dissou.te par suite du deces d'un associ6 peu.t continuer avec les heritiers s'lls en conviennent unanime- ment avec les associes survivants (expressement ou. par actes concluants) avant la fin de la. liquidation. La societa in nome collettlvo sciolta. Pe! decesso .d'un socio pub continuare con gli eredi se essi all'unanimita convengono coi soci su.perstiti (espressamente 0 mediante atti conc1u.denti) la. continu,a.zione prima. della fine deUa liquidazione. Jobnn Sander und sein Sohn Hugo waren im Jahre 1929 die Kollektivgesellschaft Joh. Sander und Sohn eingegangen. Am 15. März 1942 starb Johann Sander. Am 23. Juni 1942 klagte Max Högg die Firma Joh. Sander und Sohn auf Bezahlung einer Forderung ein. In der Klageantwort wurde vorgebracht, die Klage sei schon deshalb von der Hand zu weisen, weil die beklagte Gesellschaft mit dem Tod des JohannSander aufgelöst worden sei. Das Handelsgericht des Kantons Zürioh hiess die Klage gut. Es nahm a.n, Hugo Sander habe. nach dem Tod seines Va.ters mit dessen Erben stillschweigend die Fortsetzung der Gesellschaft vereinbart. Die Beklagte reichte beim Bundesgericht Berufung ein. Sie brachte unter Hinweis auf Art. 545 Ziff. 2 0& vor, der Fortbestand einer Gesellschaft mit den Erben .eines
lI6 Obligationenrecht. N° 8. Gesellschafters könne 'nur vor dem Tod dieses Gesellschaf- ters vereinbart werden. Nach dem Tod sei eine solche Abrede von Gesetzes' wegen ausgeschlossen. Das Bundesgericht wies diesen Einwand ab mit folgen- den Erwägungen: Mit dem Tode des Gesellschafters Johann Sander wurde die Kollektivgesellschaft Joh. Sander und Sohn aufgelöst, da die Gesellschafter für diesen Fall nicht schon vorher den Fortbestand der Gesellschaft mit den Erben vereinbart hatten (Art. 574 in Verbindung mit Art. 545 Abs. 1 Zift. 20R). « Auflösung» bedeutet aber nach der Ausdrucksweise des Gesetzes nicht, dass eme Gesellschaft zu bestehen aufhört, sondern dass sie in das Liquidationsstadium eintritt, in welchem erst ihre vollständige Beendigung herbeigeführt wird (Art. 582 OR). Die ((Auflösung» d. h. der Eintritt eines Auflösungsgrundes, bewirkt daher zunächst nur, dass ein Anspruch auf Durchführung der Liquidation und Beendigung der Gesellschaft entsteht (BGE 38. II 509). Auf den Anspruch auf Auseinandersetzung kann während des Liquidationsstaruums verzichtet und damit erreicht werden, dass die Wirkung der· Auflösung wieder dahin- fällt und die Gesellschaft nicht lit'{uidiert, sondern fort- gesetzt wird. Die Möglichkeit eines solchen Verzichtes und damit einer nachträglichen Fortsetzung der aufgelösten Gesellschaft ergibt sich aus Art. 546 Abs. 3 OR, wonach eine wegen Ablaufs der Vertragszeit aufgelöste Gesellschaft (Art. 545 Abs. 1 Zift. 5 OR) nach Ablauf dieser Zeit, also nach der Auflösung, stilischweigend fortgesetzt :werden kann. Bei dieser Vorschrift handelt es sich nicht um eine einschränkend auszulegende Ausnahmebestim- mung, sondern um eine aus der dargestellten Rechtsnatur der Auflösung allgemein sich ergebende, vom Gesetz für einen bestimmten Fall ausdrücklich gezogene Folgerung. Ul'hebeneeht. No 9. lI7 Auch bei der Auflösung einer GesellschQ,ft infolge Todes eines Gesellschafters steht einer solchen nachträglichen Fortsetzung nichts entgegen, obgleich im Gegensatz zum Falle des Art. 546 Abs. 3 nicht mehr alle Gesellschafter die Fortsetzung beschliessen können. An die Stelle des verstorbenen Gesellschafters treten dann einfach seine Erben, die zusammen mit den überlebenden Gesellschaftern auf den Auseinandersetzungsanspruch verzichten und die Fortsetzung der vom Auflösungsgrund betroftenen, aber noch nicht liquidierten Gesellschaft vereinbaren können. Ein solcher Beschluss bedarf der Zustimmung aller Erben und Gesellschafter. Er kann sich auch aus konkludenten Handlungen ergeben (BGE 29 11 102). V. PROZESSRECHT PROCEDURE Vg1. Nr. 5. - Voir N° 5. VI. URHEBER~ECHT DROIT D'AUTEUR
9. Auszug aus dem Uneß der L Zivßahteßunu vom I. Februar 1944 i. S. Blattner gegen Waise!'. Urkeberreckl. Ein Handharmonika-Notenschriftsystem ist kein Werk im Sinne von Art. 1 URG und daher urheberrechtlich nicht geschützt. I>roit d'auteur. Un systeme de notation musicale pour a.ccordeon n'est pas une I(re~vre 11 selon l'art. ler LDA; il ne jowt done pas de Ja protection de cette loi.