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ue!D vO,fmaligeJ;l Besit~r . deI' Schuldbriefe ttnd..E~ntümer
des bf\l~~tttl,l Gru:n,d&tiW~ übel" das ~cht.V Qgels, 'die
S I.i.
IV.OJlLIGA'J;'ION~EqfIT .
'DROIT .DESÖ:SLIGATIÖNs
17. Vrteil 4«)1:,1. Zfl1labtellunn;vom 21.,Jliirzl~
i. S. Ostbye g~gen Wehrli & 'CI). A.-G~ ., . .
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.v 6~häJ.tnjli!, distinctivede· ras-
p,ect Sj.U' le. marche~ NotiQndes milieu,x inMrßS~.
1Je~i~ti'?n du, fait et dh droit pou,r' 1'1$ determmi'Ü;iönd'eIaforce
:dlStmctlve.
0J>liga.tionewecht., N!';17.
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Art. 48 00.
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norlginale e protettQ.!!OIta.nto, se e rO~«fpto cl'un
. ''diiit:to mdiy1'd.u,ale(oS!ilii.
se;:g.~c ~ Q&~tb',treI.'~otnmeretö.
".f~O~ pel"p~coJi,;cPIllffi~~alLp1~~trFT,i;';; . :,{;;, -~\':
D~~tazione tra il fatti> ediildiritto pe~ stll.hiIife.~e l'~t!etto n~~
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(uSplitkeih'))eineIFSki: he;If, d:e\isen; :bJ'aooe"'f)l)enflltehe, mit
'sohmalen; ':hellen:: Rarldstreifen. 'Verziert' :ist~~lDW,FirBla.
&; Co! A.;-:G,;hli:Er~nbach:bt1rtgt: '81uf; .den:roll ihr
h0l'g~tellten Skis; ·me!1Si-e. .unter. dein Nh;men\f(tj~~slpWi))
vertreibt;: -ebenfalls' 'gulche··h.eHe R..andstreffefll am:cilMe' iVOJ).
Ostbye deswegen erhobene Klage aus unbl.utert1:{llcW~V
'bewetlb woovom BUDdesge.ri.oht,abgawie.sen:.,'r,,·;
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Si!M als das:,,·I?rMukt i~ @lle~:: JoostOOmten i ·iI!el'Stelm::z1il
oharakw~eh{: dient i,v6fub'·da.$ii[Ma.I'keiizeichen, ·~Afl
dieSem: 'besteht krait,deF ilun,dur-e-h,-das} .;Gesetz; izuei ..
kaWlteIY':Au8SohlreBslichkeit'~6iI1 'IndiW'idual~eht~."Seines
Inhaibm:s. IDielYarkeiiSt eine ErscbeÜlltlWgsfmlm,von' d~BS0l!l
Widlschaftlicher Pet'8Önlichkeft und:_geniesst.'a~'8o:lblu!,d.en
Sehut~f oon,das. :ReehtraßF RersönliuhJteit;zuteilwa~
läss.t. iDeJi"Inh&ber der Marke; kttnn:;auf G.JiundJihres',mf.
stehens "aUeinjediem K'0:rikurlleIl:t6n·'deR,Geh:rauch,dessel ..
ben oder eines ihm ähnliehe1l Zeichensv.erhietell:.:smd6r
MarkeJiatman; es,deshalb,mit :d~';'höohs:ten,dün'den
POOd;t:,lizenrengünstigsten. KennzeichnungsBtufe EU!. t1m.-,' ~
;b) Wer' seine" Ware:'ausITgendeinem, OI'Unde i nicht
markenreehtlich,sch'&tzen lassen. wh ~,kamislie~!',oder
wenigs,f~ns; ihre Verpack~, "+i+, abeJ! auch,;blass,'originell
ausstatteIvWie,dieMark-e, so verschMft;,au0h· die;..ori ...
ginelle . Ausstattung ihrem SchöpfUl' ein, Indiv:iduab:lElc~.
Denn 'auoh,·sie·,geliört:um ihrer'Originallilät:ilWillen;ZN.
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AS 70 II -
1944
Obligationenrechk N° 17.
den' .Kennzeichengürern der wirtschaftlichen Petsönlich-
keit,,~eg~n ilil,tihr Sc1;mtzschwächer als derjenige .der
Marke. Er kann nur im Rahmen des Verbots des unIau-
~en,Wettbew.(\rb~ imSijWe von Art. 480Rgewij,hrt
werden. Voraus$ßtz1ll'lg ist'· somit eine Verletzung '. Oder
mfndesrens Gefahrdung . des. Individualrechts durch: Ma-
chenschaften eines Konkurrenten, die gegen Treu und
Glauben verstossen.Dastrifft vorab dann zu, wenn in-
folge' Na.chahmung der originellen Ausstattung die. Ge-
&hremerVerweehslnng • der beidseitigen Produkte und
damit eine Beeinträchtigung des Urhebers der. Ausstattung
in" seiner,Geschäftskundschaft hervorgerufen wird. 1m
Vordergrund· steht also hier' die durch die Nachahmung
geS'chdene Gefahr,einer Verwechslung . der . beidenKon-
kurremlprpdukte,.
c) Verzichtet .. ·ein Produzent.soga;r auf eine·,originelle
Ausstattung seiner Ware oder ihrer Verpackung, so wird
ihm zwar nach der neue'sten Rechtsprechung des Bundes-
gerichtsder Ausstattungsschutz unter .. dem Gesichts-
punkte Ues' Art. 48 0& nicht mehrsohlechthin versagt,
wie dies· nach der früheren Praxis der Fall gewesen war)
die, ein Individua1reehtnurbeim Vorliegen einer originellen
AusstattUng . an~rkannt hatte. Dagegen· setzt die Erwer-
bungl; eines:· Individualrechts an einer nicht originellen
Auastitttungvol'8iuS; . dass diese sich im Verkehr duroh-
gesetmt hatcals Uinweisauf denjeni,geh, der sie als,sein
K.ennzeichen. in Anspruch nimmt. Es muSs, erwiesen sein,
dass ein nicht unerheblicher Teil: der in Frage kommend6Ji
V:erkehrskreise sich daran gewöhnt hat; die Ware des
emten;iHerstellers'wegen ihrer zwar nicht originellen,aber
immerhin llochnoch ~ kennzeichnenden Ausstattung';mit
einer bestimmten ~ und zwar· immer derselben ~ 1Ier-
kunftsstätte in Verbindung zu bringen (BGE69 11>295ff.
unddort~ erwähnte Entscheide und Literatur).-Der Hin-
weismuss'Üb~eseinen bestimmten Intensitätsgmd
erreicht ·habe'R .. Die Äusstattungmussiso sehr 'Zum Kenn"
zeichen für das Produkt des ersten Herstellers geworden
Obligationenrecht. N<> 17;
. sein, dass der Artikel ohne nähere Prüfung) ledigliohauf
Grund der Ausstattung, als' Erzeugnis des,betreffenden
Herstellers bingenommen wird. Nur. unter dieser VOIl&ua-
setzung darf 'der Au.sstattung .. trot~ mangelnder .Origi-
nalität Verkehrsgeltungzuerkannt, werden., Es genügt
somit nicht, wenn die beteiligten Verkehrskreis6,"\tielleicht
auf den ersten Blick geneigt sind, auf. eine,bestimmte
HerkunftsStä.tte zu schliessenjvor einem Erwerb siCh
aber noch eine nähere :Prüfung,vorbehalten; denn dann
wird die Ware ehen nicht auf Grund der Ausstattung
schlechthin als die eines, ganz·;bestimmten' Produzenten
hingenommen.
Im Gegensatz zu der originellen AusstaVtung, liegt also
bei' der nicht originellen das Hauptgewicht nicht auf der
Frage der Verwechselbarkeit, sondern a.uf derj~migender
Verkehrsgeltung. Bei der originellen Ausstattung,besteht
das Individual1'echt ·kraft· der Originalität. Es,genügt
daher der Nachweis der Verwechslungsgefahr,fv,den
Tatbestand des unlauteren,Wettbewerbs.,Bei der nicht
originellen Ausstattung reioht we Verwechselbarkeitalleiu
noch niohthin. Es muss darüber hiriausnoch die'Verkehrs:,
geltung im oben genannten Sinne dargetan sein, Fehlt
diese, so stellt selbst eine sklavisohe Nachahmung der
Ausstattung keinen unlauteren Wettbewerb dar, da kein
Individualrecht 'besteht,das verletzt we:i1denkönn.te.]st
aber die VerkehrsgeltungnachgewioileD, so ist' damit
zugleich dargetan, dass jede gleich,ausgestattete Ware
einesandern mit derjenigen des ersten Aussta~m:ver
wechselbar ist. Insofern,ist . also . die Verwechshmgsgefahr
der' Verkehrsgeltung inhärent und ~bedarf,nicht nochLeines
besonderen Nachweises. Lediglich bei . nicht
vöUi~r
Gleichheit der Ausstattung kann sich, dann ']1och ftagen;
ob nicht die Verwechselbarkeit deswegeIl entfaUe ..
(j) Als beteiligte . Verkehrskreise im. Sinne der, vorste"
haliden Ausführungen kommen vorwiegend .• oder gar
ausschliesslich die Verbraucher in Betracht. Der Händler
scheidet im allgemeinen aus, weil er der Gefahr der Ver-
!wechsl~g'ähn1fuheI"Auss:t.a.ttungfi{ infalgo'seiner Branohe ..
DDntiim'·nicht:so,,l~(;;erliegt, "{SO .·auOO .:das .deo.tscke
&erobsgefteftt! in: GRI!lR 193' S, "V'ö4'!.Die Kenntnisse
und\;AuBa;s$~~ ool';'allein,ttllllSSgebenden 'VSerbJ:au6her
~
;.jedoch;:weil jhre;'Zahl .zu gross ':i.st;·,ri.ich4 ehltupt.Yßl"~msgel-Cun~;
lI,i9htzQJwm;tn{;..., DeJlJ;).. ~im~ssgebeA'd.en iVerkelu-sbeise'
sc:b,lieIilBe1Jl. "~m!,4e~,1Ws,sta*~'I1lcht; lSchlß0hthm.'s~ndem,
g~wissl=!rJlla$seR,; J1;ur
Y'~):l(i!'Qfigi3U:(}j i eiti~;beStilIlJnte.n:
1I61'~tell",r, I: uro., d~li!,:vOJ/ ~l~r, d,eti,niJtj:ven, -Ent~heidlmg.
noe:h,· eine.,nij,herf3;
Plriif~ i ·.VQt'Zlm.ehmen,; i ·ll,ezw.1S-io.h'
a~lä,.l'en zJJ.; lfj,s,seu. •.;
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, Gß.tlt kein(f6igenen Kenntnisse anmassen darf, die es
dem Ergebnis> einer sorgfältigen kantonalen BeweisWür-
digung entgegelisetzen könnte.
Obliga.tionenrepht.,NQ 18.
Bor
tS.Urteil der: I. Zivllabteiluug vo"fu29. Februar' 19M'
li.'S~-"-Utzfuger gegen
OIr.~opstano€!s,81,1'a,of,iQn, pg~,~ts$em\ept ~LMgf,~~
"appartlentau tlers se Vll-ziOl\e,,p'~i;ryleb,i!a. a~~~~e~o,ßßett,i:~~,
ter!lO '0 al debltore supposto.
'
"~"S\J 9];m 'Meißter und· EmU;Ut~ingfll'; .s:clUossen,r/l,m
20. Sept~ber 1940, einenVertrag:rnißi dernZiel; 'ein;3n~b'i
lich.;v9Il;Meist~r,er(Wldenes Verfahr~ zJ!ll! lI~)iStellung,'W)Il,
~i~,,a,us;,:ß~ei! ~u, V6J;werteJ;l.. Utzinger. ~verpflioht,ete~ sich,
u~ fI>,~,~ei~ter, :Jj'f. 30,OQO.~ zubeß(:lhaffeJkllud,ihnt·'!ib,v:oo.
F:v.; 20iOOQ",~ ~ei,Ab,schllls$,~e~iVertrages .iaul!lzuhoowgeni
4m gleich,M, 'Xa,g,erhielt M.eister,die,,:Fr .<20"OOOI~' unQ
~tI?Ute~m-j ei~,Q9.i~Wng aUSlw'()il'~·er besche~gtei,'V[Qn
Martha Utzingt}r,,;<ie~ Ehefra,u .d.es~lU:tzinget;"fm
« "Vertr/ltg,,y:om,20.,September 1.940,zwJsch~,J,; Meister
ulld ~. Utzing~r))Fr. 2()~.OOO.~erhaJtenzu,h$tbelJ..;:~
,per VeJ,'tragrom,,20.,Se.pte,mbro:, .194Q :wul!de imtibrigen
!liQht.,voUzQgen, Otzinger; de.r,.erst ':nachtriJ,glieh :e:Jfahren
h~l!en w~lljda~s: \'lS unmögli(lh ista.ll~ Blei Zinn,hexzu~,
stell~:r;tjr,eichte,aIllIß Aprillc941gegen Meister Stra.fklaga
wegen Betruges ein. Das Strafverfahren wur<ffi ini~l;\F..Qlgi:J
eWg.es;ljellt, « q~! es si~h,um,eineZiviIsaoh,eha,ndle)}.1'Vß.ch
v:o?;ßeJ;Ein~~nllng,a.JIl 26"MaiJ941j~chlos~lJ;. Meis~t,
unfi, ptzinger" einen ~eiten Vedlrag,a<h; iluroh dßJl iM~~t,
a:llJ,rt~inger ((,sein: VQn ihm, enundenes .l..ßinölersa.tzmittel.
genannt, Lll~ill.p~ p'für, die. Herstellung und, den,yeI'triebcil;lf
AUS~,ll.4Verkaufte.Zitf. I des: YeJ:trages lautete,;,~~,J)$
l(aufpreisbeträgt Fr; 50,000,-:-- ·und, wird,,getilgtnurch
Aufhehung' des ~wischendengleiQheB Pa,rtne~a1ll:~:f},.Sep:"'
tember, 1940,abgeschlossenen Vertrages.,' Der,',nach de$.