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Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. N° 29.
possibile una eonfisea della somma in parola (art. 58 CPS).
Ne segue ehe il rifiuto di versare al Berger Ia somma in
eseussione opposto dall'uffieio a motivo dell'intervento deI
Procuratore pubblieo sottocenerino appare ingiustifieato.
2. -
Basandosi sulla nota 9 all'art. 150 LEF pubbli-
eata nel volume terzo della Sehuldbetreibungs- und Kon-
kurspraxis di JAEGER, l'Autoritä. eantonale di vigilanza
ha ordinato all'uffieio di provvedere alle eaneellazioni e
mutazioni di pegni immobiliari, servitu, eee., quantunque
la vendita dell'immobile non sia stata effettuata da esso,
ma dal proprietario in via privata, il quale gli ha versato
una parte deI prezzo di vendita perestinguere l'eseeuzione.
Ora un siffatto ordine non e ammissibile. Non si eompren-
de perehe l'uffieio dovrebbe provvedere, sotto Ia sua
responsabilita, alle eaneellazioni e mutazioni rese neees-
sarie da una vendita di diritto privato effettuata senza il
suo eoncorso, vendita di eui esso non eonosee nemmeno
le eondizioni. L'intervento dell'uffieio prescritto dall'art,
150 ep. 3 LEF e dagli art. 68 e 69 RRF eileorollario d'una
realizzazione da lui effettuata e non si giustifiea ehe in
questa eventualita. Se l'immobile e stato venduto senza
il eoneorso dell'uffieio dal proprietario ehe eol rieavo ha
estinto l'eseeuzione, torna applicabile l'art. 150 ep. 1 LEF,
seeondo il quale l'uffieio e obbligato soltanto ad esigere dal
creditore integralmente soddisfatto la restituzione deI
titolo quietanzato, a meno ehe il 9-ebitore, se si tratta
come nel fattispecie di una carteHa ipotecaria, faceia uso
della facolta ehe gli accorda I 'art. 873 CC, ossia ehieda
Ja rieonsegna deI titolo non invalidato.
La summenzionata nota 9 aH'art. 150 LEF invoea eome
argomento ehe, poiehe il debito in eseussione e stato
estinto mediante versamento all'uffieio, non si pub piu
esigere una « besondere Lösehung » deI ereditore. Ma per
ci<> non oeeorre ehe l'uffieio stesso provveda alle eaneel-
Iazioni e mutazioni rese neeessarie dalla vendita conelusa
senza il suo coneorso : basta eh'esso esiga dal ereditore,
oltre il titolo di eredito quietanzato, anehe una diehiara-
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IU
zione di eonsenso aHa eaneeHazione deI pegno nel easo in
eui questo eonsenso sia neeessario, ossia quando il pegno
non e ineorporato in un titolo al portatore, il eui possesso
basta da solo a eonferire al debitore il diritto di ehiedere Ia
eancellazione.
La Oamera esecuzioni e fallimenti pron'Uncia :
Il rieorso e ammesso nel senso ehe I'Uffieio di eseeuzione
di Lugano e invitato a versare immediatamente Ia somma
in eseussione al ereditore proeedente dietro eonsegna delle
tre eartelle ipoteearie al portatore n.i 72, 450 e 109 di
2000 fehi. eiaseuna gravanti gli stabili ai mappali 1083
Ab in territorio di Lugano. Queste eartelle dovranno essere
eonsegnate eon quietanze, eome a riehiesta deI debitore
nel suo reelamo.
30. Entscheid vom 25. August 1942 i. S. Konkursamt WO.
Liegenschajtsverwertung im Konkurs.
1. Für eine Bewilligung nach Art. 128 Abs. 2 VZG bedarf es
wichtiger Gründe.
..
_.,
2. LiegeD; solche yor, so kann SICh ~m Pf~d&laublger mch~ der
Bewilhgtmg Wldersetzen wegen emes hangtgen KollokatIOns-
streites über seine eigene Forderung (arg. BGE 67 UI 46 zu
Art. 41 Abs. 1 VZG).
. .
.
3. Der im übrigen gerechtfertigten BeWllhgm:g steht auch D;lcht
entgegen ein Streit über die Zugehörelgenschaft geWlsser
Mobilien. Art. 41 Abs. 2, Art. 102, 130 VZG. Vor Erledigung
des Streites darf die Liegenschaft nur mit Einbeziehung d~r
streitigen Zugehör, nach Massgabe von Art. 57 VZG, auf die
Steigerung gebracht werden.
Realisation d,'immeubles dans la jaiUite.
l. L'autorisation prevue par l'art. 128 ~l. 2 ORI ne peut etre
accordee que s'il existe de justes motlfs.,
.
. .
2. Lorsque de justes motifs existent, un creanCler sruslssant. ne
peut s'opposer a I'autorisation en alIeguant que Ia collocatlOn
de sa propre creance fait l'objet d'un litige pendant (arg. RO
67 III 46 ad art. 41 al. lORI).
3. Lorsque l'autorisation est. ~n elle-m~e justifiee,. l'existence
d'un litige relatif a Ia quahte d'accessOlres de certalns meubles
ne saurait y faire obstacie. Art. 41 al. 2, art. ~02, 130 O~I.
Tant que dure le litige, l'immeuble ne peut etre mls aux encheres
qu'avec les accessoires litigieux conformement a I'art. 57 ORI.
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Realizzazione d'immobili; nel lalJimento.
1. TI permesso previsto daIl'art. 128 cp. 2 RRF pu<> essere accor-
dato soitanto se esistono gravi motivi.
2. Se siffatti motivi esistono, un creditore pignorante non pu<>
Dpporsi 801 permesso pel fatto che pende un processo circa. la
graduatoria deI suo credito (arg. RU 67 III 46 ad art. 41 cp. 1
RRF).
3. Se il permesso e in se giustificato, non EI di ostacolo l'esistenza
di una contestazione sulla qualita. di accessorio di certi mobili.
Art. 41 cp. 2, art. 102, 130 RRF. In pendenza della conte-
stazione, I'immobile pu<> essere messo aIl'asta soitanto con gli
aooessori litigiosi, conformemente all'art. 57 RRF.
A. -
Grauer wurde im Konkurse des Rudolf Müller,
mechanische Feinweberei in Niederbüren, für zwei Grund-
pfandforderungen von Fr. 6560.- und Fr. 3100.- mit
Zins ab 5. März 1942 und Fr. 32.30 Betreibungskosten
kolloziert, dagegen mit der Forderung von Fr. 798.35 für
Zins vor dem 5. März 1942 auf den beiden Grundpfand-
forderungen sowie Fr. 57.80 Betreibungskosten für die-
selben abgewiesen. Einige Maschinen wurden als ZugehÖl'
des Unterpfandes anerkannt; dagegen wurde der Pfand-
rechtsanspruch an andern Maschinen abgelehnt, weil sie
(wie den Angaben Grauers und auch des Konkursamtes
zu entnehmen ist) nicht Zugehör seien. Deshalb und wegen
der abgewiesenen Zins- und Kostenforderungen erhob
Grauer gegen die Konkursmasse Kollokationsklage. Wäh-
rend diese (und vorweg die Frage nach deren rechtzeitigen
Einreichung) noch nicht erledigt ist, hat das Konkursamt
die Verwertung der Liegenschaft a:ngeordnet.
B. -
Darüber beschwerte sich Grauer mit dem Antrag,
die Durchführung der Steigerung sei erst nach Erledigung
des Streites über die' Zugehöreigenschaft der in Frage
stehenden Sachen zuzulassen. Die kantonale Aufsichts-
behörde hiess die Beschwerde gut und ordnetij die Ver-
schiebung der Steigerung « bis zum Rechtskräftigwerden
des Laatenverzeichnisses)) an.
O. -
Diesen Entscheid zieht das Konkursamt (namens
der Masse) an das Bundesgericht weiter mit dem Antrag
auf Abweisung der Beschwerde des Grundpfandgläubigers
Grauer.
Schuldbetreibungs. und Konkursrecht. N° 30.
Die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer
zieht in Erwägung :
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I. -
Mit Recht verlangte Grauer die Verschiebung der
Steigerung nioht im Hinbliok auf den sohwebenden S~~eit
über seine Zins- und Kostenforderungen. Er hat freIlICh
ein Interesse bereits vor der Steigerung zu wissen, ob
diese Forder~ngen (soweit sie als grundpfandversiohert in
Betracht kommen) zu Reoht bestehen oder nioht, um sein
allfälliges Angebot an der Steigerung darnach bemessen
zu können. Dieses Interesse eines Pfandgläubigers als
Gantliebhaber genügt jedoch nicht, um in einem Pfän-
dungs- oder Pfandverwertungsverfahren die Einstellung
der Grundstücksverwertung nach Art. 41 Abs. I/Art- 102
VZG zu erlangen, wie beim Streit über eine vorgehende
Pfandforderung des die Verwert·~mg verlangenden Glä~
bigers (BGE 67 III 46 unten) so auch nicht beim StreIt
über die eigene Pfandforderung. Im Konkursverfa~ren ist
demgemäss ein solcher Streit kein Grund zur VerweIgerung
einer Bewilligung nach Art. 128 Abs. 2 VZG, wenn eben
({ ausnahmsweise »), d. h~ wegen wichtiger Gründe, Veran-
lassung zu deren Erteilung besteht. Solche Gründe er~eb~n
sich hier in der Tat aus den vom K?t1kmsamt bereIts m
kantonaler Instanz gemachteh DarWgungen. Je länger
mit der Verwertling zugewartet wird, desto mehr schwindet
darnach die Aussicht auf ein günstiges Ergebnis.
2. -
Die Vorinstahz giaubt anderseits die Verstei-
gerung nicht vor EfiiidiguIig des Streite~ ~ber die Zu~ehör
eigenschaft gewisä@r Gtlgenstände bewilligen zu köIlD.en.
Allein ein solcher ~treit hindert nach Art. 41 Abs. 2/
Art. 130 Abs. I VZG gär nicht die Versteigerung der Lie-
genschaft samt der Zugehör nach Massgabe von Art. 5? I
Art. 180 Abs. 1 VZG, wobei der Erlös im Falle gemem-
samefi ZU86hlg,ges je nach dem Ausgang des Streites nach
Vorschritt von Art. 115 Abs. 2/Art. 132 VZG zu verlegen
sein wird. (vgl. auch BGE 54 III 19). Sowenig wegen eines
derartigen Streites im Pfändungs- oder Pfandverwertungs-
AS 68 ur -
1942
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verfahren (Art. 102 YZG) die Grundstückverwertung ein-
gestellt werden müsste, sowenig ist deshalb eine im übrigen
durch wichtige Gründe gerechtfertigte Bewilligung nach
Art. 128 Abs. 2 VZG im Konkursverfahren zu verweigern.
Es macht hiefür keinen Unterschied aus, ob die betreffen-
den Gegenstände von der Konkursverwaltung als Zugehör
des Unterpfandes anerkannt sind und diese Eigenschaft
mit einer gegen die beteiligten Pfandgläubiger gerichteten
Kollokationsklage bestritten wird, oder ob, wie hier, ein
Pfandgläubiger auf Anerkennung einer von der Konkurs-
verwaltung verneinten Zugehöreigenschaft klagt. Art. 41
Abs. 2 VZG ist nicht nur für den Fall aufgestellt, dass die
Klägerrolle dem die Zugehöreigenschaft Bestreitenden
zukommt, was denn auch im Pfändungs- und Pfandver-
wertungsverfahren sowenig. wie im Konkurse durchwegs
der Fall ist (vgl. Art. 38 und 39 VZG, Nr. 19 der Anleitung
zur Grundstücksverwertung und die Formulare VZG
Nr. II und 12). In beiden Fällen muss eben gleichermassen
den einander gegenüberstehenden Interessen Rechnung
getragen werden. Entsprechendes ist für das Konkursver-
fahren anzuerkennen. Endlich ist Art. 41 Abs. 2 VZG,
auch für das Konkursverfahren, dahin zu präzisieren, dass
vor dem Austrag eines solchen Streites die Liegenschaft
nU1' unter Einbeziehung der Zugehör, auch der bestrittenen,
auf die Steigerung gebracht werden darf. Die erwähnte
V Ol'Schrift will eben die Möglichkeit einer gemeinsamen
Veräusserung der betreffenden Gegenstände mit der Lie-
genschaft gewahrt wissen nach Massgabe von Art. 57 VZG,
der die Möglichkeit einer getrennten Veräusserung je nach
dem Verlaufe der Steigerungsverhandlung immer noch
offen lässt.
Aus den vorliegenden Akten ~ht nicht hervor, ob die
bestrittene Zugehör in richtiger Weise in das Steigerungs-
verfahren einbezogen wurde. Sollte es nicht der Fall sein,
so wäre das Versäumte nachzuholen, nötigenfalls mit
nochmaliger Verschiebung des Steigerungstages.
Schuldbctr .. ibnngs. und Konlrur81'echt. No 31.
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Demnach e·rkennt die Schuldbetr.- u. KonkuTskammer .-
Der Rekurs wird dahin gutgeheissen, dass der angefoch-
tene Entscheid aufgehoben und dem Konkursamt bewilligt
wird, die Liegenschaft schon vor Austrag der Sache auf
die Steigerung zu bringen, jedoch nur bei Einbeziehung
der streitigen Zugehör.
31. Auszu!l aus dem Entscheid vom 28. August 1942 i. S. Billeter.
Ist der Schuldner bevormundet., so steht das Recht zur Beschwerde
ftir ihn dem Vormund zu,
~ auch bei U rteiIsfähigkeit des Mündel!:!.
Wegen Unpfändbarkeit (Art. 92 SchKG) kann jedo<;h der u;teiIs:
fähige Mündel selbständig Beschwerde führen, Bel es allem, seI
es neben dem Vormund.
Art. 17, 47'92 SchKG.
Lorsque le debiteur est sous tutelle, son moit de porter plainte
est exerce par le tuteur,
_ meme dans le cas Oll le pupille est capable de discernement:
Toutefois, s'agissant de l'insaisissabiIiM (art. 92 LP), le pupIlle
capable de discernement peut porter plainte Iui-m,e,pe, soit
senl, soit a cure du tuteur.
Art. 17,47, 92 LP.
Se il debitore e sotto tutela, il suo diritto d'interporre reclamo
e esercitato dal tutore, anche se il tutelato e capace di discer-
nimento. Tuttavia, se si tratta d'impignorabilita (art. 92 LEF),
il tutelato capace di discernimento pub interporre lui stesso
reclamo, sia da solo, aia allato deI tutore.
Art. 17,47,92 LEF.
A. -
Die Kredit- und Verwaltungsbank Zug liess für
eine Forderung von Fr. 309.70 gemäss Verlustschein
gegen den Geschäftsreisenden G. Billeter, « unbekannten
Aufenthalts, bevormundet durch E. Lüssi ...)) arrestieren :
«im Hotel Zugerhof sich befindende Papiersäcke (Indu-
striedüten) und ein RegenmanteL)) Die Arresturkunde
verzeichnete unter 16 Nummern Gegenstände im gesamten
Schätzungswerte von Fr. 36.-. Die Abschrift wurde am
4. Mai 1942 an den Vormund des Schuldners gesandt.
B. -
Am 10./11. Juni 1942 führte der Schuldner, der
sich auf der Reise befunden und die Arresturkunde erst