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Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. No 21.
dem Rekursgegner damals die Konkursandrohung nicht
zugestellt werden.
Demnach erkennt die Schuldbelr.- und· Konkllrskammer:
Der Rekurs wird abgewiesen.
21. Intacheid YOD1 30. Juli 1911 i. S. Betreibunpamt ZürichS.
Art. 4 GebT: AIs_ verfallener Zins kann nur der Zins betrachtet
werden, der als bestimmt bezifferter Betrag gefordert wird.
A. -- In einer Betreibung der Rekursgegnerin Zol-
linger für « 50 Fr. nebst Zins zu 6 % seit 31. Januar 19.21))
berechnete das Betreibungsamt Zürich 6 für Eintragung,
Ausfertigung und Zustellung des Zahlungsbefehls die
Gebühren auf Grundlage der Ansätze für eine Forderung
VOll 50 bis 100 Fr. (Art. 18 bis 20 des GebT). Darüber be-
schwerte sich die Gläubigerin, indem sie sich auf den
Standpunkt stellte, das Amt dürfe nur die für eine Be-
treibungssumme von 50 Fr. festgesetzten Gebühren
verrechnen. Beide Vorillstanzen, das Obergericht mit
Entscheid vom 27. Juni 1921, haben dieser Auffassung
beigepflichtet und die Ansicht des Betreibungsamtes,
t-"S sei berechtigt, auch den aufgelaufenen Zins dem Forde-
rungshetrage zuzureehncn, als unzutreffend erkHlrt.
B.--- Gegen den Entscheid des Obergerichts hat das
Betreibungsamt den vorliegenden Rekurs an das Bundes-
gericht ergriffen unter Aufrechterhaltung seines vor den
kantonalen Aufsichtsbehöt'den eingenUßllnenen Stand-
pUllktt>s.
Die Sclwldbeireibungs- und I(onklll'~kammel' zieht
in Erwägung:
Als verfallener Zins, der nach Art. ·1 GebT allein
zu der in Betreibung gesetzten Forderung hinzugerechnet
Schuldbetreibungs- und Konkursr{'eht. N° 22.
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werden darf, kann nur der Zins in Betracht fallen, der
als bestimmt bezifferter Betrag gefordert wird. Wird da-
gegen,,,,ie im vorliegenden Falle, Zins beansprucht bis
zum Tage der Betreibung, so handelt es sich dabei um
laufenden Zins. Andernfalls käme man zu dem Resultat,
dass die Betreibungssumme sich mit dem Fortschreiten
der Betreibung immer wieder verändern würde. Gerade
das aber will Art.,1 GebT vermeiden.
Demnach erkennt die Schuldbeir.- und Konkurskammer :
Der Rekurs wird abgewiesen.
22. Arrit du 15 aeptembre 1921 dans Ia cause
Dame Givaudan.
Les creances et autres droits dits incorporels ne peuvent ~tre
seque8tres qu'au domicile du titulaire ou, si ce dt'rnier
est domicilie a l'etranger, au domicile du tiers debiteur en
Suisse. -
Les droits saisissables d'nn associe dans une 80-
c1ete en nom collectif ne peuvent Hre sequestres en Suisse -
lorsque l'associe est domicilie a l'etranger - que si la 80ciete
a son siege p r i n (' i P a I en Suisse.
A. -
Le-12 mai 1921, dame Lilianne Givaudan, a
Genevc, a obtenu une or<tonnance de sequestre contre
SOll mari, Leon Givaudan, industriel a Paris. Le se-
questre N° 21.3 porte sur « les droits de Leon Givaudall
dans la societe eu nom collectif L. Givaudan & Oe,
a Vernier ». Il indique comme creance Ia somme de
18600 fr. plus 1722 fr.50 d'interets, « pension du 18 no-
vembre 1917 au 18 janvier 1919, suivant jugement du
Tribunal de premiere instance dc Geneve .., du 18 mai
1917 ». L'ordonnance a .ete executee le 14 mai eil mains
de 1... Givaudan & Oe; copie du pro ces-verbal a eU
envoyee au debiteur Ie 17. Le 23 mai un commandement
de payer N0 87 259 lui a ete notifie au Parquet du Pro-