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47_III_70

BGE 47 III 70

Bundesgericht (BGE) · 1921-06-27 · Deutsch CH
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Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. No 21.

dem Rekursgegner damals die Konkursandrohung nicht

zugestellt werden.

Demnach erkennt die Schuldbelr.- und· Konkllrskammer:

Der Rekurs wird abgewiesen.

21. Intacheid YOD1 30. Juli 1911 i. S. Betreibunpamt ZürichS.

Art. 4 GebT: AIs_ verfallener Zins kann nur der Zins betrachtet

werden, der als bestimmt bezifferter Betrag gefordert wird.

A. -- In einer Betreibung der Rekursgegnerin Zol-

linger für « 50 Fr. nebst Zins zu 6 % seit 31. Januar 19.21))

berechnete das Betreibungsamt Zürich 6 für Eintragung,

Ausfertigung und Zustellung des Zahlungsbefehls die

Gebühren auf Grundlage der Ansätze für eine Forderung

VOll 50 bis 100 Fr. (Art. 18 bis 20 des GebT). Darüber be-

schwerte sich die Gläubigerin, indem sie sich auf den

Standpunkt stellte, das Amt dürfe nur die für eine Be-

treibungssumme von 50 Fr. festgesetzten Gebühren

verrechnen. Beide Vorillstanzen, das Obergericht mit

Entscheid vom 27. Juni 1921, haben dieser Auffassung

beigepflichtet und die Ansicht des Betreibungsamtes,

t-"S sei berechtigt, auch den aufgelaufenen Zins dem Forde-

rungshetrage zuzureehncn, als unzutreffend erkHlrt.

B.--- Gegen den Entscheid des Obergerichts hat das

Betreibungsamt den vorliegenden Rekurs an das Bundes-

gericht ergriffen unter Aufrechterhaltung seines vor den

kantonalen Aufsichtsbehöt'den eingenUßllnenen Stand-

pUllktt>s.

Die Sclwldbeireibungs- und I(onklll'~kammel' zieht

in Erwägung:

Als verfallener Zins, der nach Art. ·1 GebT allein

zu der in Betreibung gesetzten Forderung hinzugerechnet

Schuldbetreibungs- und Konkursr{'eht. N° 22.

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werden darf, kann nur der Zins in Betracht fallen, der

als bestimmt bezifferter Betrag gefordert wird. Wird da-

gegen,,,,ie im vorliegenden Falle, Zins beansprucht bis

zum Tage der Betreibung, so handelt es sich dabei um

laufenden Zins. Andernfalls käme man zu dem Resultat,

dass die Betreibungssumme sich mit dem Fortschreiten

der Betreibung immer wieder verändern würde. Gerade

das aber will Art.,1 GebT vermeiden.

Demnach erkennt die Schuldbeir.- und Konkurskammer :

Der Rekurs wird abgewiesen.

22. Arrit du 15 aeptembre 1921 dans Ia cause

Dame Givaudan.

Les creances et autres droits dits incorporels ne peuvent ~tre

seque8tres qu'au domicile du titulaire ou, si ce dt'rnier

est domicilie a l'etranger, au domicile du tiers debiteur en

Suisse. -

Les droits saisissables d'nn associe dans une 80-

c1ete en nom collectif ne peuvent Hre sequestres en Suisse -

lorsque l'associe est domicilie a l'etranger - que si la 80ciete

a son siege p r i n (' i P a I en Suisse.

A. -

Le-12 mai 1921, dame Lilianne Givaudan, a

Genevc, a obtenu une or<tonnance de sequestre contre

SOll mari, Leon Givaudan, industriel a Paris. Le se-

questre N° 21.3 porte sur « les droits de Leon Givaudall

dans la societe eu nom collectif L. Givaudan & Oe,

a Vernier ». Il indique comme creance Ia somme de

18600 fr. plus 1722 fr.50 d'interets, « pension du 18 no-

vembre 1917 au 18 janvier 1919, suivant jugement du

Tribunal de premiere instance dc Geneve .., du 18 mai

1917 ». L'ordonnance a .ete executee le 14 mai eil mains

de 1... Givaudan & Oe; copie du pro ces-verbal a eU

envoyee au debiteur Ie 17. Le 23 mai un commandement

de payer N0 87 259 lui a ete notifie au Parquet du Pro-