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46_III_105

BGE 46 III 105

Bundesgericht (BGE) · 1918-12-10 · Italiano CH
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1{)4 Entscheidungen dcr Schuldbetreibungs- di cui riveste la natura e l'indole giuridica ed e da consi- derarsi corne il red dito di una pensione soggetta al pigno- rarnento nei limitiprevisti dall'art. 93' LEF. Vero si e

• ehe la pe n si 0 n e s_t e s s a dovuta dalle S. F. F. ai pensionati e irnpignorabile in rnodo ass 0 1 u t 0, come ha ammesso il Tribunale federale con sentenza di massima 10 dicembre 1918 nella causa S. F. F. c. Tribolet (RU 44 III p. 174 e seg.). Chiedesi se questa soluzione valga anche per l'indennitä di rincaro. La risposta non puö essere ehe negativa. Vimpignorabilita assoluta, di cui fruisce la pensione, risulta non da una legge generale, ma da una norma speciale (art. 3 degli statuti 20 novembre 1917 della cassa pensione e soccorsi delle S. F. F.! approvati dal Consiglio federale il 18 dicembre successivo), secondo la quale « il diritto alle prestazioni assicurate dalla C ass a e le somme versate a questo titolo non possono essere ne alienate ne sequestrate ... )) Questo disposto. contenuto in un regolamento speciaIe, e disposto d,' eece- zione : esso non va quindi' interpretato in modo lato e la su.a applicazione, per principio fondamentale di diritto, deve essere ristretta al caso dalla norma speciale tassa- tivamente previsto, vale a dire alle prestazioni della c ass a stessa. Ora !'indennita straordillaria di rincaro non e una prestazione della cassa di soccorso e pen- sioni delle S. F. F. : essa e prelevata sul conto esercizio delle ferrovie (art. 9 deI decreto federale 15 giugno 1920). Se l'assernblea federale, accordando ai pensionati delle S. F. F. a titolo di liberalita un indennizzo speciale di rincaro pel 1920. avesse inteso sottrarlo completamente al nesso esecutivo (pignoramento, sequestro, fallimento), essa avrebbe dovuto, corne il legislatore trovo neces- sario di fare a riguardo della pensione stessa, dichiararlo espressamente. Non avendolo fatto, ne nel decreto pre- citato, ne in nessuno dei precedenti, l'indennita di ri!l- caro deve seguire la regola cornune (art. 93 LEF), yale a dire sara pignorabile, ma solo per rimporto non indis- pensabile al debitore a sensi dell'art. 93 LEF. und Konkurskammer. N° 28. 105 20 - Ciö posto, la questione di sapere per quale im- porto nel caso in esame !'indennita di rincaro sia pigno- rabile dipende dall'apprezzamento delle circostanze di fatto (oneri di famiglia deI debitore, suoi bisogni secondo il suo stato ecc.) ehe, per massima e all'infuori di casi speciali estranei aHa fattispecie (RU 37 I p. 460 e le sen- tenze ivi citate), e compito esclusivo dell'Autorita ean- tonale e sfugge all'indagine di questa Corte. L'istanza cantonale avendo dichiarato ehe al debitore basta per- vive re iI reddito della pensione ordinaria, l'indennita. di rincaro sara pignorabile nella sua, totalita. La Camera esecuzioni e tallimenti pronincia : II ricorso e respinto.

28. Bntscheid vom 1'1. Dezember 1900 i. S. 'ref- SchKG 163, 164: Trotz Aufnahme des Güterverzeichnisses bleibt der Schuldner berechtigt, die einzelnen Vermögens- bestandteile im Besitze zu behalten und selbst darüber zu verfügen. Die Erhaltung c;les Vermögens durch vorsorgliche

• Anordnungen zu sichern, ist unzulässig. Gehört der Schuldner einer Handelsgesellschaft an, so sind die einzelnen Bestandteile des Gesellschaftsvermögens nicht aufzunehmen, und die Geschäftsbücher können nicht heraus-- , verlangt werden. A. - In der Betreibung der Erben Zihlmann gegen Walter Bächtiger. unbeschränkt haftenden Gesellschafter- der aus ihm und dem Beschwerdeführer und Rekurrenten Jean Frey bestehenden. in Liquidation begriffenen Kom- manditgese~lschaft Bächtiger & Oe. nahm das Betrei- bungsamt Luzern nach Anordnung der Aufnahme des Güterverzeichnisses durch den dortigen Konkursriehter' ein Inventar über die Warenvorräte, Maschinen und Mobi- lien der Gesellschaft auf und verlangte am 17. September Entscheidungen der Schul~:;ctI'eibungs- ,"on dem mit der Liquidation betrauten Kommanditär Frey die Herausgabe der Geschäftsbücher und eines Verzeichnisses der Buchguthaben der Gesellschaft zum

• Zwecke des Einzuges derselben. Hiegegell führte Frey unter Berufung auf Art. 607 und 569 OR Beschwerde mit dem Antrage, es sei von den ihm am 17. September angedrohten Massnahmen abzusehen, und eventuelle 'Weisungen an die Post, eingehende Zahlungcll nicht mehr an ihn auszuhändigen, seien aufzuheben. Das Be- treibungsamt bemerkt io. seiner Vernehmlassung, dass es keine derartigen Weisungen erteilt habe. R. - Beide Aufsichtsbehörden des Kantons Luzern haben die Beschwerde abgewiesen und dem Betreibungs- amt Luzern auch die Aufsicht über die Gesellschafts- liquidation übertragen. C. - Gegen deri ihm' am 23. November zugestellten Entscheid der oberen kantonalen Aufsichtsbehörde vom

19. gleichen Monats hat der Beschwerdeführer am 30. No- vember unter Erneuerung seiner Beschwerdeanträge an das Bundesgericht rekurriert. Die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer zieht in Erwägung.:

1. - Gemäss Art. 164 SchKG begründet die Auf- nahme des Güterverseichnisses für den Schuldner ledig- lich die Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass die aufge- zdchneten Vermögensstücke entweder vorhanden bleiben oder durch gleichwertige ersetzt werden, soweit er nicht durch Verfügung des Betreibungsamtes ermächtigt wird, davon zu seiner und seiner Familie Lebensunterhalt zu gebrauchen. Hingegen wird er dadurch, wie das Bundes- gericht bereits .ausgesprochen hat, des Rechts, die einzel- nen Bestandteile seines Vermögens in seinem Besitz zu behalten und selbst darüber zu verfügen, nicht beraubt ~BGE 30 I S. 755 f., Sep.-Ausg. 7 S. 325 f.). Ferner be- schränkt sich das Gesetz darauf, die Einhaltung jener Yerpflichtungen unter Strafschutz zu stellen, womit olme und Konkurskammer. N° 28. 107 ,yeiteres ausgeschlossen ist, dass die Erhaltung des Ver- mögens durch vorsorgliche Anordnungen - die viel- mehr, abgesehen von Arrest, erst nach Anbringung des Konkursbegehrens zulässig sind (Art. 170 SchKG) - ge- sichert werden darf, wie das Bundesgericht ebenfalls bereits festgestellt hat (a. a. 0.). Sonach ist das Betrei- bungsamt gestützt auf die Anordnung des Güterverzeich- nisses nicht berechtigt, fällige Forderungen des Schuld- ners selbst einzuziehen (so auch JAEGOR, Note 3 i. f. zu Art. 163) oder auch nur die Erhaltung seines Vermögens irgendwie zu überwachen. Umsoweniger können ihm derartige Befugnisse zustehen hinsichtlich eines Ver- n{ögens, das nicht dem Schuldner ausschlit}sslich, sondern einer Gemeinschaft zusteht, welcher er angehört, ohne dass es dabei darauf ankommen könnte, ob sich diese bereits im Liquidationsstadium befinde. Das Betreibungs- amt Luzern darf also den Einzug der Buchguthaben der Firma Bächtiger & Cle nicht für sich in Anspruch neh- men, und auch die in Aussicht genommene Ueber- wachung der Liquidation des Gesellschaftsvermögens erscheint unzulässig. .

2. - Ebenso erweist sich das Verlangen des Betrei- bungsamtes naeh einem Verzeichnis jener Guthaben zwecks Aufnahme derselben in das Güterverzeichnis ü'ber Walter Bächtiger, sowie nach Herausgabe der Ge- schäftsbücher der Gesellschaft als unbegründet. Nach Art. 162 SchKG sind in das Güterverzeichnis aufzuneh- men die Vermögensbestandteile des S c h u I d n e r s. Die Buchguthaben der Firma Bächtiger & Oe aber sind Bestandteile des Vermögens der aus dem Schuldner und dem Beschwerdeführer bestehenden Kommanditgesell- schaft Bächtiger & Cie (Art. 597 OR) und nich~ des Vermögens .des Schuldners; vielmehr gehört zu dIesem letzteren nur das Anteilsrecht an der Gesellschaft, aus welchem Grunde denn auch seine Privatgläubiger nicht befugt sind, auf die einzelnen Bestandteile des Ge~ell­ schaftsvermögens zu greifen (Art. 569, 607 OR). DIese 108 Entscheidungen !leI" ScJmldbetreibungs- sind demnach nicht in das Güterverzeichnis über eine::-, einzelnen Gesellschafter aufzunehmen. Infolgedessen, und weil mit der Aufnahme des Güterverzeichnisses auch nicht

• etwa eine Schätzung verbunden ist, bedarf das Betrei- bungsamt auch der Geschäftsbücher der Gesellschaft nicht. Ob die der Betreibung zu Grunde liegende Schuld infolge Vermögensübernahme auch Schuld der Gesell- schaft selbst ist, wie die Gläubiger behaupten,' ist be- langlos, da sich die Betreibung und damit auch das Güterverzeichnis ausschliesslich gegen 'V alter Bächtiger richtet. Bei der erfolgten Aufnahme der zum Gesell- schaftsvermögen . gehörenden Waren, Maschinen und Mobilien in das Güterverzeichnis muss es immerhin sein Bewenden haben, weil sie nicht durch Beschwerde ange- fochten worden ist. Demnach erkennt die Schuldbetr.- und Konkurskammer : Der Rekurs wird gutgeheissen.

29. Arrit du 29 d60embre 1920 dans la cause lIenriod. L'art. 50 LP ne s'oppose pas a ce qu'un debiteur qui ne possMe aucun domicile ni a l'etranger ni en Suisse elise dans ce demier pays un domicile special pour l'execution d'une obligation et cree ainsi un for de poursuite. A. - Jean-Edouard Henriod, ne en 1898, passa l'hiver 1919-1920 a Montana. Faisant une course de skis, il penetra dans un chalet ferme et y fit du feu. Les etincelles mirent le feu au bätiment. Le 16 mars 1920, Henriod et son compagnon de course passerent avec les proprietaires du chalet incendie, Pierre Bonvin et consorts. une convention aux termes de laquelle ils s'engageaient 80lidairement ä payer 11000 fr. Le camarade d'Henriod und, Konkurskammer. N° 29. tOll versa immediatement 4500 fr. La convention indiquait qu'Henriod etait « domicilie a Reuse, pres Neuchätel ». Le 29 octobre 1920, les creanciers firent notifier a Henriod, a « Chanelaz-Areuse», un commandement de payer pour la somme en capital de 6500 fr. Le debiteur fit opposition et porta plainte a l'autorite inferieure de surveillance en conc1uant a l'annulation de la poursuite N° 255 par le motif que, n'ayantplus de domicile dans le ressort communal de Cortaillod depuis le 13 octobre 1919 et habitant la France, il ne pouvait etre poursuivi en Suisse (art. 46 LP). L'autorite inferieure a rejete la pJainte en considerant que l'indication d'un domicile a Reuse ou Areuse, ou le pere du plaignant fait de fre- quents sejours, doit etre consideree comme une election de domicile (art. 50 al. 2 CO). B. - Agissant pour son fils (art. 419 CO), Charles- Edouard Henriod a recouru contre cette decision a l' autorite superieure de surveillance des offices de pour- suite et de faHlite du canton de Neuchätel. Celle-ci a rejete le recours par prononce du 3 (jecembre 1920, motive comme suit : En mars 1920, Henriod fils n'etait sans conteste point domicilie a Areuse, ni ailleurs en Suisse. Mais c' est lui-meme qui a indique ce domicile aux redacteurs de l~ transaction. On ne peut raisonnable- nient interpreter cette indication que comme une election de domicilepour l'execution de la convention. C. - Henriod a recouru au Tribunal federal en repre- nant ses conclusions. Il allegue que l'art. 50 LP n'est applicable qu'aux debiteurs domicilies a l'etranger. 01', le 16 mars 1920, Jean-Edouard Henriod n'avait de dc;>micile ni en France ni en Suisse; il n'avait aucun domicile au sens legal du mot. Il n'a pas non plus elu domicile a .t\reuse, ou son pere ne possMe pas de domi- eile, mais simplement une propriete. Considerant en droil : . Aux termes de rart. 50 al. 2 LP, ( le debiteur domicilie