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Bntlcbeld ..... _SeIl... . .. ..,...
ferable du CrMit foneier neuchatelois a toucher le montant
du prix d'adjudieation de ce mpbilier. La Banque popu-
laire suisse etait donc fondee a attaquer e'ett~ decision
• par la voie de la plainte.
Mais d'autre part c'est a tort qu'elle croit pouvoir
invoquer la lettre du liquidateur du 21 juillet 1915 pour
soutenir qu'elle a uu droit acquis au produit de la reali-
sation du mobilier. Ce ne serait le cas que si ce droit lui
avait ete reconnu par' une eollocation reguliere passee en
force, c'est-a-dire si le liquidateur avait communique
offtciellement a tous les interesses, soit en particulier
au CrMit foncier neuchätelois, que la Banque populaire
etait colloquee en .premier rang sur le produit de la reali-
sation des accessoires immobiliers et que cette eolloeation
pouvait etre attaquee dans les 10 jours. E 1 d'autres
termes, il faudrait que le liquidateur eut depose un plan
de eollocation eonforme aux €xigences legales; or, la
lettre du 21 juillet 1916 adressee a la recourante seule ne
peut evidemment en tenir lieu et elle ne saurait etr€'
opposee au CrMit foneier neuchätelois. Taut que la forma-
lite indispensable du depot d'un plan de collocation n'a
pas ete obselvee, les conclusions 2, 3 et 4 prises par la
recourante sont prematurees et l'autorite de surveillance
ne peut pour le moment qu'ordonner au liquidateur de
reparer l'omission constatee, c'est-a-dire de procMer au
depot d'un plan de collocation, conforme a rart. 249 LP
et accompagne des comminations prevues a rart. 250,
dans lequel il indiquera de quelle fac;on le produit de la
realisation de l'immeuble et du mobilier doit elre reparti
entre les creanciers gagistes. Ceux-ci pourront dans les
10 jours attaquer ce plan d~ colloeation; ces proces seront
instruits en la forme acceleree (art. 250 dernier al.) et ee
n'estqu'une fois qu'ils auront He deftnitivement juges
-
ou, bien entendu, s'il n'en a pas ete intente dans le
delai -
que le liquidateur pourra passer a la distribution
des deniers, en appliquant egalement par analogie les
dispositions y relatives edictees pour le cas de faillite,
und Konkllrlkammer. N· 82.
notamment en ce qui conceme la radiation des hypo-
th~es au Registre foneier.
Par ces motifs,
la Chambre des poursuites et des faillites
prononce:
Le recours estadmis et la decision attaquee reformee
en ce sens que :
, a) les autorites de surveillance sont declarees compe:..
tentes pour statuer sur les plaintes de ce genre;
.,
b) le liquidateur Rossiaud est invite a statuer, dans un
tableau de eolljcation etabli conformement aux art. 249
et 250 LP., sur les droits respectifs de la recourante et des
autres creanc~rs hypothecaires sur le produit de la reali~
sation de l'immeuble et du mobilier;
,
c) les operations de distribution des deniers sont sus-
pendues jusqu'a solution des contestations relatives ä la
collocation.
Pour le surplus, le recours est ecarte.
82. Entscheid vom al. ])ezember 1916 i. S. Decker.
Auslegung von Art. 62 KV.
A. -
Im Kollokationsplan des Konkurses über die
Bankkommandite Eduard Dukas & Oe wurde eine For-
derung des Rekurrenten JuJius Beeker in Willich im Be-
trage von 233,250 Fr. vom Konkursamt Basel-Stadt aner-
kannt. Da der Rekurrent schon vor der KonkurseröfInung
verschiedene Forderungen der Gemeinschuldnerin an in
Deutschland wohnende Personen im Gesamtbetrage von
68,152 Mk. 10 Pfg. dort für sich hatte arrestieren lassen,
erklärte ihm das Konkursamt im April und September
1915, dass der Erlös aus diesen Arresten seinerzeit von
der Konkursdividende abgezogen werden müsse, ein
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EntsdleidtiDpa der Sehuldbetrelbunp-
Streit hierüber aber erst im Verteilungsverfahren zu erle-
digen sei. Als dann eine Abschlagsverteilung von 7 %
stattfand, teilte das Konkursamt dem Rekurrenten am
• 14. und 18. September 1916 mit, dass die Dividende für
ihn 16,327 Fr. 50 Cts. betrage, diese aber bei der Gerichts-
kasse hinterlegt bleibe, bis festgestellt sei, ob er bis zur
Höhe der Dividende durch die Arreste gedeckt werde.
B. -
Hiegegen erhob der Rekurrent Beschwerde mit
dem Begehren, das Konkursamt sei anzuweisen, ({ die
Abschlagsdividende unbeschwert auszubezahlen ».
Er rührte aus : Durch die Arrestierung ausländischer
Guthaben habe er das Recht auf vollständige Teilnahme
am Ergebnis der konkursrechtlichen Verwertung nicht
verwirkt. Seine im Kollokationsplan bedingungslos aner-
kannte Forderung bestehe in vollem Umfange zu Recht,
so lange er sich durch dieBpezialexekution keine Zahlung
habe verschaffen können. Erst wenn eine solche Zahlung
stattgefunden habe, werde die Forderung im entspre-
chenden Betrage getilgt, so dass dann nur noch eine Kon-
kursdividende für die Restforderung verlangt werden
könne. Wenn ein Gläubiger das, was er in einem auslän-
dischen Separatkonkurs erhalte, sich, im inländischen
Konkurs auf die Dividende anrec!men lassen müsste, so
käme das einer Ablieferung an die inländische Masse
gleich: Nun stehe aber sowohl das schweizerische als auch
das deutsche Konkursrecht auf dem Standpunkt, dass
inländisches Vermögen nicht an eine ausländische Masse
abgeliefert werde, obwohl in beiden Rechten das Bestre-
ben herrsche, auch das im Ausland liegende Vermögen
zur Masse zu ziehen (vergL JAEGER, Kommentar Art. 197
N° 6).
Das Konkursamt beantragte die Abweisung der Be-
schwerde, indem es ausführte : Auch wenn eine Forderung
im Kollokationsplan unbedingt zugelassen worden sei, so
könne doch auf Grund neuer Tatsachen eine solche Kol-
lokationsverfügung abgeändert werden. Zudem liege die
Sache so, dass auf Grund der Erklärungen des KOllkurs-
und Konkurskammer. N° 82.
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amtes vom April und September 1915 die Forderung nur
als bedingt kollo ziert zu gelten habe. Das Konkursamt
habe stets den Standpunkt eingenommen, ein Erlös aus
den Arresten sei von der Dividende abzuziehen. Even-
tuell wäre die Aufsichtsbehörde zur Entscheidung unzu-
ständig, weil es sich um eine materiellrechtliche Frage
handle, die nach einem Entscheid des Bundesgerichts
vom 9. Mai 1904 i. S. Konkursamt Olten (AS Sep. Ausg. 7
N° 38) nur im Kollokationsverfahren entschieden werden
könne. Nach der Erledigung des Beschwerdeverfahrens
werde daher das Konkursamt eine neue Kollokationsver-
fügung erlassen. wodurch es die Forderung des Rekur-
renten nur bedmgt anerkennen werde.
Die Aufsichtsbehörde des Kantons Basel-Stadt erkannte
am 16. November 1916 : ({ Das Konkursamt wird ange-
wiesen, zur bisherigen Kollokation eine entsprechende
Nachtragskollokationsverfügung zu erlassen, wodurch die
Forderung des Beschwerdeführers, entsprechend der nach-
träglich bereits eingetretenen oder noch in Aussicht ste-
henden Forderungstilgung, infolge erfolgreicher Durch-
führung der hängigen auswärtigen Spezialexekutionen.
nachträglich unbedingt oder erst bedingt abgewiesen
wird ... Im übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. »
Der Entscheid'ist wie folgt begründet: Das Bundesge-
richt habe in zwei grundsätzlichen Entscheidungen (AS 30
I N° 75 und 31 I N° 133. Sep. Ausg. 7 N0 38 und 8 N° 75)
festgestellt, dass die Konkursverwaltung eine im Kollo-
kationsplan zugelassene Forderung durch eine neue Kol..;.
lokationsverfügung wegweisen könne, wenn sich ergebe.
dass die Forderung nachträglich ganz oder teilweise unter-
gegangen sei. Aber selbst wenn man diese Praxis mit
JAEGER (Komm. Art. 249 N. 2) und BLUMENSTEIN (Hand-
buch S. 777) für unrichtig halte, so müsse man jedenfalls
der Konkursverwaltung das Recht zuerkennen, im Ver-
teilungsverfahren die Zahlung der Dividende für eine
anerkannte Forderung, die nachträglich ganz oder teil-
weise untergegangen sei, zu verweigern oder die Divi-
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Entacbeldanpn d .. Sduddbetftibungs-
dende zuriickzubehalten, wenn eine Tilgung der Forde-
rung in Aussicht stehe. Um einen solehen Fall handle es
sich nun hier_Die Aufsichtsbehörden seien aber nicht zu-
• ständig zum Entscheide darüber, ob die Tilgung der For-
derung des Rekurrenten eingetreten oder IIÜt Sicherheit
zu erwarten sei. Hierüber, sowit' über die Frage, ob ein
Erlös aus den Arresten auf die kollozierte Konkursforde-
rung oder auf die Dividende anzurechnen sei, könne nur
der Richter entseheiden. Naeh dem Entscheide des Bun-
desgerichtes i. S. Konkursamt Olten vom 19. Mai 1904
(AS Sep.-Ausg. 7 N° 38) müsse das Konkursamt die Er-
klärung über die nachträgliche Tilgung der Fordel1llig
oder des Dividendenanspruches des Rekurrenten diesem
durch eine neue nachträgliche Kollokationsverfügung zur
Kenntnis bringen. Die Auszahlung der Dividende sei vom
Ausgang dieses Kollokationsverfahrens abhängig, so dass
die Dividende bis dahin hinterlegt werden müsse.
C. -
Diesen ihm am 17. November zugestellten Ent.:.
scheid hat der Rekurrent rechtzeitig am 27. November
1916 an das Bundesgericht weitergezogen. Er wiederholt
sein Begehren und beantragt eventuell, das Konkursamt
sei anzuweisen, ihm einen Teilbetrag von. 12,033 Fr. 90 Cts.
nebst Zins auszuzahlen und den Restbetrag von 4293 Fr.
60 Cts. zu hinterlegen, bis das Ergebnis der ausländischen
Spezialexekution feststehe.
.
Zur Begründung führt er noch aus : Irgend ein gesetz,;.
licher Grund für eine Hinterlegung sei nicht vorhanden.
Op der Erlös aus der ausländischen Zwangsvollstreckung
von der Konkursdividende abzuziehen sei, hätten die Auf-
sichtsbehörden zu entscheiden. Grundsätzlich sei jeder
Konkursgläubiger berechtigt, auswärtige Guthaben mit
Beschlag zu belegen. Wer von dieser Möglichkeit nicht
Gebrauch mache, könne sich nicht darüber beklagen, dass
ein anderer, der die Beschlagnahme erwirkt habe, die
Früchte seiner Tätigkeit einheimse. Eventuell, wenn man
die im Ausland arrestierten Guthaben als Bestandteil der
1\fasse betrachten wolle, könne an eine Lösung der Streit-
und Konkurskammer. Ne 82.
471
frage nach Art. 62 KV gedacht werden, obwohl der Ar-
restgläubiger eine andere Stellung als der Pfandgläubiger
einnehme, da dieser. von vornherein damit rechne, dass
er in erster Linie aus dem Pfand Deckung erhalte und nur
für· den Ausfall sich im Inlandkonkurs beteilige. Wenn
also die Arreste der Pfandsicherheit gleichgestellt werden,
so wäre die Forderung des Rekurrenten höchstens im Be-
trage des Nennwertes der arrestierten Guthaben vor-
. läufig als bedingte zu behandeln und die entsprechende
Dividende zu hin~rlegen. Die auf den Restbetrag der
Forderung fallende Abschlagsdividende müsse dagegen
jedenfalls ohne weiteres ausbezahlt werden.
Die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer zieht
in Erwägung:
Die für die Entscheidung des vorliegenden Rekurses
ausschlaggebende Tatsache liegt darin, dass nach deut-
schem Recht durch den Arrestvollzug zu Gunsten des
Arrestgläubigers ein Pfändungspfandrecht geschaffetJ.
wird (§§ 930, 804 DZPO), das dem Gläubiger im Ver-
hältniszu andern Gläubigern dieselben Rechte gewährt,
wie ein durch Vertrag erworbenes Faustpfandrecht,
(§804 Abs. 2 DZPO, STEIN, Die Zivilprozessordnung für
das deutsche Reich, 1913 Bd, II S. 575). Während nach
Art. 199 SchKG Pfändungs- und Arrestgegenstände in
die Masse fallen und dem Pfändungs- bezw. Arrest-
gläubiger nach dem SchKG im Konkurse keinerlei Vor-
zugsrechte zustehen, vermag sich das nach § 804 DZPO
begründete Pfändungspfandrecht auch im Konkurse
durchzusetzen, indem es dem Berechtigten ein Recht
auf Absonderung gewährt (§ 49 Ziff. 2 DKO, STEIN,.
a. a. O. S. 579).
Hat demnach der Rekmrent an den Guthaben ein
Pfandrecht dieser Art erworben, so ist dieses im schwei-
zerischen Konkurse als Pfandrecht zu behandeln, d. h. es
macht im vorliegenden Falle auch für das schweizerische
Vollstreckungsrecht keinen Unterschied, ob da!l Pfand-
AS 4i IIT -
1916
3i
472
Entsche1dunsen,~ Schuldbetreibunga-
i.}"'l
recht des Rekurrenten an d~n Forderungen durch den
Richter gemäss § 804 DZPO oder durch die Gemein-
schuldnerin auf Grund vertraglicher Abmachungen mit
• dem Gläubiger begründet worden ist. Würden daher die
Pfandgegenstände im Gebiete. eines Staates liegen, wel-
cher das Prinzip der Universalität des Konkurses auch
im internationalen Verkehr anerkennt, so müssten sie
unter Vorbehalt der dem Pfandgläubiger gesicherten Vor-
zugsrechte zur Masse gezogen und im Konkurse liqui-
diert werden (Art. 198 SchKG). Im vorliegenden Falle
befinden sich die Pfänder auf deutschem Gebiet, weil
nach § 23 DZPO « bei Forderungen als der Ort, wo das
Vermögen sich befindet, der Wohnsitz des Schuldners
gilt » und es sich hier unbestrittenermassen um Guthaben
der Kridarin gegen in Deutschland domizilierte Schuldner
handelt. Da das deutsche -Recht auf dem Boden des Ter-
ritorialprinzipes steht und den schweizerischen Konkurs
nicht anerkennt, können die Pfandobjekte nicht in die
schweizerische Masse gezogen werden, vielmehr sind sie
ausserhalb des Konkurses nach Massgabe der Bestim-
mungen der DZPO zu liquidieren. Um nun eine Verlet-
zung des Grundsatzes der Gleichberec4tigung der Gläu-
biger infolge gleichzeitiger Durchf~hrung einer General-
und einer Spezialexekution gegen den nämlichen Schuld-
nerzu verhindern, bestimmt Art: 62 KV, dass, wenn die
Pfandobjekte zwar dem Gemeinschuldner gehören. aber
im Auslande liegen und nach oom massgebenden Rechte
nicht zur inländischen Konkursmasse gezogen werden
können. die auf die Forderung entfallende Dividende
so lange zurückbehalten wird, als das Pfand nicht im Aus-
lande liquidiert worden ist. Diese Vorschrift ist gestützt
auf die vorstehenden Ausführungen über die Natur der
seitens des Rekurrenten an den Arrestgegenständen er-
worbenen Rechte hier anwendbar und es war danach die
Konkursverwaltung -
wenigstens grundsätzlich -
be-
rechtigt und verpflichtet. die Dividende zurückzube-
halten.
und Konkurskammf'l'. Ne 82.
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Ginge man nun nur vom Wortlaute des genannten Arti-
kels der KVaus, so müsste die Stellungnahme des Kor..-
~ursamtes .in voll~m Umfange geschützt werden; l~ man
mdessen dIe Ratio des Art. 62 KV der Entscheidung zu
Grunde, so f~l1ft dies zu einer teilweisen Gutheissung des
Rekurses. DIe Zurückhaltung der Dividende im Sinne
dieses
Artike~s ist eine blosse Sicherheitsmassregel,
welche vermelden soll, dass ein Gläubiger, dessen For-
derung im inländischen Konkurse kollo ziert worden ist,
der aber zugleich ain der schweizerischen Vollstreckungs-
hoheit entzogenes Pfand besitzt und sich daraus ganz
oder teilweise befriedigen kann, dadurch seinen Mitgläu-
bigern gegenüber besser gestellt wird, indem er im Aus-
lande das Pfand liquidiert und trotzdem im schweize-
rischen Konkurse eine seiner ganzen Forderung entspre-
chende Dividende bezieht. während der Gläubiger, dessen
Pfand sich unter inländischem Konkursbeschlag befin-
det, allerdings aus dem Pfanderlös vorweg Befriedigung
erlangt, aber nur für den ungedeckten Betrag in der
V. Klasse auf den Erlös der ganzen übrigen Masse ange-
wiesen wird (Art. 219 SchKG). Diese Gefahr einer die
Rechte der übrigen Gläubiger verletzenden Befriedigung
kann jedoch bloss so weit bestehen, als die Forderung des
Pfandgläubigers' durch die ausländischen Pfänder ge-
deckt ist, da der Pfandausfall unter allen Umständen in
der V. Klasse des inländischen Konkurses zugelassen
werden muss. Im vorliegenden Falle ist eine Kumulation
von Pfanderlös und DiVIdende nur für den Betrag von
68,152 Mk. 10 Pfg. = der Summe der arrestierten Gut-
haben möglich; denn mehr als diese Summe kann aus den
Pfändern ni~ht gelöst werden. Es steht somit fest, dass die
Differenz zwischen dem Betrage der im Kollokationsplan
anerkannten Forderung und.dem höchsten Wert der Pfän-
der auf alle Fälle ungedeckt bleibt, und es läuft die Kon-
kursverwaltung daher auch kein Risiko, wenn sie dem
Rekurrenten die Dividende für diesen Betrag ausrichtet
und nur die Abschlagszahlung, welche auf den Teil der
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Entacheldoqen der Schuldbetrelbun ...
Forderung fällt, für den er im günstigsten Falle aus den
Pfändern Deckung erhalten kann, bei der Gerichtskasse
hinterlegt. Das Bundesgericht ist allerdings :nicht in der
, Lage, den genauen Betrag anzugeben, der nunmehr dem
Rekurrenten ausgehändigt werden muss, da die Forde-
rungssumme in Franken-,' die Summe der Guthaben in
Markwährung ausgedrückt ist. Es muss daher dem Kon-
kursamte obliegen, die Umrechnung vorzunehmen.
Kann der Rekurrent die arrestierten Forderungen in
vollem Umfange eintreiben, so hat er keinen Anspruch
mehr, aus dem inländischen Konkurs eine Dividende zu
beziehen; erleidet er jedoch einen Pfandausfall, so kann
er dafür in der V. Klasse verhältnismässige Befriedigung
erlangen.
Ob das Pfand im In- oder Auslande liegt, ist demnach
für die Höhe der Gesamtdividende ohne Belang; denn,
wenn auch das Pfand im inländischen Konkurse nicht
liquidiert werden kann, weil es vom schweizerischen Kon-
kursbeschlag nicht erfasst wird, so ist es nichtsdesto-.
weniger grundsätzlich Bestandteil der inländischen Masse
(Art. 27 KV) und das Ergebnis ist das nämliche, \'\Tie wenn
der Gläubiger mit seiner ganzen Forderung als pfandver-
sichert kolloziert worden wäre; denn auch dann hätte er
aus dem Pfanderlös vorweg Befriedigung erhalten und
wäre fÜr den Ausfall in die V. Klasse verwiesen worden.
Der einzige Unterschied besteht' darin, dass, so lange als
nur der Höchstbetrag des Pfanderlöses und damit der
Mindestbetrag des Pfandausfalls feststeht, nur die diesem
entsprechende Dividende ausgerichtet werden darf und
der Rest der Dividende zurückbehalten werden muss, bis
die Pfänder liquidiert sind, weil erst dann ersichtlich ist, .
ob sich noch ein weiterer Ausfall ergibt.
Gestützt auf diese Erwägungen bedarf es daher, um zu
entscheiden, ob die Dividende zu Recht hinterlegt worden
ist -
entgegen der Ansicht der kantonalen Aufsichts-
behörde -
keiner Nachtragskollokation; denn es han-
delt sich dabei um eine blosse Verteilungsfrage.
und Konklllllkammer. N° !:IS.
475
Demnach hat die Schuldbetreibungs- u. Konkurskammer
erkannt:
Der Rekurs wird im Sinne der Erwägungen teilweise
gutgeheissen.
83. Sentenza al IÜcembre 1916 neUa causa
malsaCrelÜto Tmese.
Nel fallimento deI fdeiussore semplice il credito derivante
dalla fideiussione deve essere iscrltto in graduatoria e men-
zionato anche nello stato di riparto, ma il creditore non
potd. esigere il versamento della percentuale se non dopo
aver escusso infruttuosamente il debitore principale (0
realizzati i pegni) a sensi dell'art. 495 CO.
A. -
Con istromento 25 febbraio 1909, i sigg. Angelo
Mauri, Giovanni Paleari ed Emilio Conti, avvoeati in
Milano, si professavano debitori solidali verso la signo-
rina Agnese Pasta, in Mendrisio, di 225,000 fr. A garan-
zia di questo Ioro debito, i debitori eostituivano in pegno
N° 2250 azioili della Soeietä deI Monte Generoso in Ca-
polago; inoitre la Banea Credito Tieinese in Loearno as-
sumeva l~ fideiussione semplice dei debitori, ma limita-
tamente aHa somma di 100,000 fr.
B. -
In dipendenza di questa fideiussione, la signorina
Pasta notifieava nel fallimento deI Credito Tieinese il
credito di 100,000 fr., ehe dall'amministrazione non fu
ammesso in graduatoria « perehe non sufficientemente
provato) : onde la ereditrice, eon petizione 20 aprile 1915,
promuoveva azione di eontestazione della graduatoria
domandando ehe delto eredito fosse iseritto in va elasse.
In questa causa la convenuta amministrazione aveva,
tra altro. opposto aHa domanda d'iscrizione ehe l'attriee
non aveva fornito la 'prova ehe i debitori prineipali non
avessero soddisfatto ai Ioro obblighi 0 non fossero in
grado di farlo. Ma quest'eeeezione venne respinta, in sede