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398 Entscheidungen der Schuldbetrelbungs- W~BER und BRÜSTLEIN 2e 00. Note 4 sur.art.92). 01' Ies ammaux sequestres eu l'espece (poules et lapins) ne sont pas de eeux qui sont indiques sous ch. 4 du dit article et d'autre part il est impossible de les faire rentrer dans la categorie des « denrees alimentaires» mentionnees sous eh. 4 ; ce terme ne saurait evidemment s'appliquer ades animaux vivants, sinon on arriverait par un detour a declarer insaisissables d'autres animaux que ceux do';t Ja liste est dressee sous eil. 4, ce qui, on vient de le dire, est inadmissible. C'est dOllC a tort que l'autorite canto- nale a anuule le sequestre valablement opere a la requete du recourant sur les poule~\ et les lapins du debiteur; il va sans dire d'ailleurs quc si les animaux ne sont pas in- sabissables, les installations destinees ä. les abriter ne le sont pas non plus.
2. - Quant aux frais- de cOlüe du proHollce dc l'auto- rite inferieure de surveillance qui ont He per~us du recou- rant, celui-ci est incontestablement CH droit d'cn rec1amcr le remboursement en illvoquant rart. 3 de l'ordolluance fooerale du 3 novembre 1910 qui dispose que « les decisiolls des autorites cantonales de surveillance doivCllt ehe communiquees aux parties par ecrit et sam; /mis )}. D'apres le prononce attaque, cett~ disposition ne viserait que les decisions de l'autorite cantonale superleure, :\ I'exclusion de celles de la premiere instance ; mais c'est Ja une crreur. Outre que rien ne justifierait uue teIle distinctiol1, la derniere phrase de I'art. 3 montre d'une fa~n non equivoque quc l'ordonnanee s'appliquc aux decisions de rune ct l'autre in!;tanee!; eantonales. Par ces motifs, la Chambre des Poursuites cl Faillites prononce: Le recours est admis ; eu cOllsequellce Ia decisiou dc l'autorite cantonale de surveillallce est annulee, la plainte portee par le debiteur est ecartee et l'autorite inferieure est tenue de rembourser au recourant la somme de 1 fr. 90 exigee de lui pour copie du prononce. und Konkurskammer. N° 67. 399
67. Entscheid vom 12. Oktober 1916 i. S. Dörflinger. Begriff der Veräusserung des Geschäftes des Gemeinschuldners als eines Ganzen im Sinne des Art. 15 Ziff. 1 KV. .4. - Mit Eingabe vom 16. August 1916 ersuchte der heutige Rekurrent das Konkursamt Basel-Stadt um Herausgabe der Geschäftsbücher, welche anlässlich des über ihn ausgebrochenen Konkurses von der genannten Amtsstelle in Verwahrung genommen worden waren. Am
18. August teilte das Konkursamt dem Rekurrenten mit, dass seinem Begehren nicht entsprochen werdeu könne. Zur Begründung wurde des nähern ausgeführt, dass _ein Teil der fraglichen Bücher bereits an die Ehefrau des Re- kurrenten, welche das Geschäft « als Ganzes» käuflich erworben habe und auch in den bisherigen Geschäfts- räumlichkeiten weiterführe, gemäss Art. 15 Ziff. 1 KV ausgehändigt worden sei. Die Herausgabe der zur Zeit noch auf dem Amte liegenden Geschäftsbücher könnte Hur unter Beibringung eines ausdrücklichen Verzichtes der Erwerberin erfolgen, weil dieser als Uebernehmerin des Geschäftes auch auf die dazu gehörenden Geschäfts- papiere ein Rechtsanspruch zustehe. Gegen diese Ver- fügung des Konkursamtes beschwerte sich der Rekurrent am 28. August bei der kantonaleu AufsichtsbehÖfde, indem er beantragte: « Es seien ihm die beim Konkursamt befindlichen Bücher herauszugeben, und er sei zu er- mächtigen, von Frau Dödlinger diejenigen an sie vom Konkursamt herausgegebenen Bücher zu beziehen, deren Besitz ihm notwendig erscheine l). Zur Begründung machte er geltend, dass das Geschäft nicht mit Aktiven und Pas- siven auf seine Frau übergegangen sei. Auch eine Abtre- tung der Aktiven als Ganzes liege nicht vor, sondern es handle sich nur um einen Kauf der Restbestände an Waren und Forderungen zu einem Pauschalpreis. Durch Entscheid vom 28. September wies die Auf- sichtsbehörde die Beschwerde ab, in Erwägung, dass die 400 Entscheidungen der Schuldbetreibungs- vomKonkursamt erhobene Verspätungseinrede zu schüt- zen sei, da der Rekurrent schon lange vor Einreichung der Beschwerde vom Sachverhalt Kenntnis gehabt habe. Uebrigens sei die Beschwerde auch materiell unbegründet, weil das Geschäft « als Ganzes » von der Ehefrau über- nommen worden sei, denn dazu bedürfe es weder eines Erwerbes sämtlicher Aktiven und Pas&iven, noch einer Uebertragung sämtlicher Aktiven. ., B. - Gegen diesen, ihm am 30. September zugestellten Entscheid ergreift F. Dörflinger am 9. Oktober den Re- kurs an das Bundesgericht und beantragt : «es sei der Entscheid der Aufsichtsbehörde aufzuheben und der Beschwerde vom 28. August entsprechend das Kon- kursamt anzuweisen, die von ihm in Verwahrung ge- haltenen Geschäftsbücher des Rekurrenten an diesen herauszugeben l}. Dieser -Antrag wird mit den nämlichen Argumenten begründet, wie die am 28. August an die Vorinstanz gerichtete Beschwerde. Die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer zieht in Erwägung: Da der Rekurrent in seinem an das Bundesgericht ge- richteten Rekurs das Begehren um Herausgabe der vom Konkursamte seiner Frau ausgehändigten Geschäfts- bücher nicht mehr stellt, so ist-auf die Verspätungsein- rede, welche sich nur auf die im Gewahrsam der Ehefrau befindlichen Geschäftspapiere. beziehen kann, nicht ein- zutreten. Hinsichtlich der noch auf dem Konkursamte liegenden Geschäftshücher ist der Rekurs nicht verspätet, muss jedoch aus den schon von der Vorinstanz angeführ- ten materiellen Gründen ahgewiesen werden. Damit Art. 15 Ziff. 1 KV zur Anwendung gelangen kann, hedarf es keines Uebergangs des Geschäftes im Sinne des materiellen Rechtes, d. h. einer Uebertragnng sämtlicher Aldiven und Passiven auf den Erwerber' denn eine solche Veräusserung ist bei einer konkursrecht~ Hehen Verwertung infolge der rechtlichen Natur des Kon- und KoDkurskammer. Ne 67. 40t :kudes unpiöglich. Ganz abgesehen davon, dass sich kaum ein ;Käufer finden dürfte, deI' gewillt ist, die Passiven ·eines im Konkurse befindlichen Geschäftes, die natur~ gemäss dessen Aktiven übersteigen, zu übernehmen f ist der Übergang der Passiven im konkursrechtlichen Ver- kauf en bloc d~shalb ausgeschlossen, weil die Verbindlich- keiten nach den Vorschriften des Vollstreckungsrechts festgestellt und soweit möglich bezahlt werden müssen. Eine Veräusserung des Geschäftes en bloc im Sinne des Art. 15 Ziff. 1 KV kann aber auch nicht nur dann vor~ liegen, wenn sämtliche zur Zeit der Korikurseröffnung vorhandenen Aktiven auf denselben Erwerber ühertragen werden, sondern die genannte Vorschrift muss auch in dem Falle Anwendung finden, wo das Konkursamt ein- zelne Bestandteile der Aktivmasse - beispielweise durch Anordnung eines Ausverkaufs - zwar vorweg verwertet, den noch übrig bleibenden Teil aher « als Ganzes» ver- äussert und den Erwerber zur Fortführung des Geschäftes ermächtigt, vorausgesetzt, dass der Käufer auch die aus dem Geschäftsbetriehe des Gemeinschuldners resultieren- den Forderungen erwirbt.. Um diese geltend machen zu können, bedarf der Enverher notwendig der Geschäfts- bücher und Geschäftspapiere seines Rechtsvorgäl1ger~. Dabei handelt es . sich nur um eine Anwendung des allge- meinen Grundsatzes, wonach der Zedent dem Zessionar die Schuldurkunde und alle vorhandenen Beweismittel auszuliefern und die zur Geltelldmachung der Forderung nötigen Aufschlüsse zu erteilen hat. (Art. 170 Ahs. 20R.) Gestützt auf diese Erwägungen unterliegt es keinem Zweifel, dass in der vorliegenden Rekurssache die Ehe- frau des Gemeinschuldners das Geschäft als Ganzes im Sinne des Art. 15 Ziff. 1 KV übernommen hat, indem sie den gesamten Aktivbestand ,der nach dem teilweisen Aus- verkauf vom September 1915 noch übrig blieb, erwarb und das Geschäft in den hisherigen Räumlichkeiten weiter führte. Unter den von ihr übernommenen Aktiven be- fanden sich - wenigstens zum grossen Teil - die in den 402 Entscheidungen der Sclluldbetreibunp- Büchern des Gemeinschuldners verbuchten Forderungen. Unter diesen Umständen hat denn auch sowoh'I das Kon- kursamt, wie die Aufsichtsbehörde richtigerweise ange- nommen, dass es sich um einen Verkauf en bloc im Sinne des Art. 15 KV handle und demzufolge auch die gegenwärtig noch in amtlicher Verwahrung befindlichen Geschäftsbücher der Erwerbelin ausgehändigt werden müssen. I' Demnach hat die Schuldbetreibungs- u. KOlIkurskammer erkannt: Der Rekurs wird abgewiesen.
68. ArIit du 17 octobre 1916 dans Ia cause. Dame X1ug. Validite d'une opposition formu)ee en ces tt'rmcs : ); Refustw Ja poursuite N° ... ». A. Ogay a fait notifiel a dame Klug un commandemellt de payer, poursuite N° 1146, pour une somme de 180 fr. Dame Klug I'a retourne a }'office avec hi mention «Refu- ser Ia poursuite N° 1146. Marie RIug, Billens le 21 juillet 1.916 ». L'office ayant estime qu'll ne s'agissait pas d'une opposition valable, dame Klug a porte plainte. L'autorite de surveillance a ecarte Ia plainte par le motif que « c'est avec raison que l'office n'a pas envisage la mention (c refuse)} comme constituant une opposition valable (v.Arret du TF du 4 fevrier 1904 dans la eauseFontallnaz- Enning et J. . 7 N0 3*), le Tribunal federal a juge que Ia mentiou «je VOUS retourne ce commandemeut de payer l) ne constitue pas une opposition valable, parce qu'elle n'indique pas necessairement que le debiteur entend contester Ia dette. le renvoi du commandement de payer a l'office pouvant avoir lieu pour une tout autre raison. Mais en l'espece Ia recourante ne s'est pa!> bornee a retourner le commande- ment de payer, elle a expressement declare «refuser la poursuite t> - ce qui impliquait, a n'en pas douter, qu'elle eutendait contester la dette ou du moins Ie droit du creancier d'exercer des poursuites. L'expression employee n' est, il est vrai, pas tres heureuse, mais ~an~ une matiere oilla loi ue prescrit pas de forme determmee on ne saurait exiger d'une personne a laquelle les questions dc droit sont etrangeres qu'elle s'exprime d'une falion juridiquement impeccable. Il suffit que sa volonte dt: faire opposition soit clairement manifestee et, dans. !e cas particulier, cette volonte resulte de la formule CllOlSlC qui ne peut denoter aucune intention differente. Par ces motifs, la Chambre des Poursuites ct des Faillites prononce: Le recours est admis, Ia decision cantouale est annult:e cl l'opposition faite par dame Klug au commandement de payer, Poursuite N° 1146, est declaree- valable.
• Ed. gen. 3D, 1. N° 22.