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Entscheidungen der Schuldbetrelbungs-
W~BER und BRÜSTLEIN 2e 00. Note 4 sur.art.92). 01' Ies
ammaux sequestres eu l'espece (poules et lapins) ne sont
pas de eeux qui sont indiques sous ch. 4 du dit article et
d'autre part il est impossible de les faire rentrer dans la
categorie des « denrees alimentaires» mentionnees sous
eh. 4; ce terme ne saurait evidemment s'appliquer ades
animaux vivants, sinon on arriverait par un detour a
declarer insaisissables d'autres animaux que ceux do';t
Ja liste est dressee sous eil. 4, ce qui, on vient de le dire,
est inadmissible. C'est dOllC a tort que l'autorite canto-
nale a anuule le sequestre valablement opere a la requete
du recourant sur les poule~\ et les lapins du debiteur; il
va sans dire d'ailleurs quc si les animaux ne sont pas in-
sabissables, les installations destinees ä. les abriter ne le
sont pas non plus.
2. -
Quant aux frais- de cOlüe du proHollce dc l'auto-
rite inferieure de surveillance qui ont He per~us du recou-
rant, celui-ci est incontestablement CH droit d'cn rec1amcr
le remboursement en illvoquant rart. 3 de l'ordolluance
fooerale du 3 novembre 1910 qui dispose que « les decisiolls
des autorites cantonales de surveillance doivCllt ehe
communiquees aux parties par ecrit et sam; /mis)}.
D'apres le prononce attaque, cett~ disposition ne viserait
que les decisions de l'autorite cantonale superleure, :\
I'exclusion de celles de la premiere instance; mais c'est
Ja une crreur. Outre que rien ne justifierait uue teIle
distinctiol1, la derniere phrase de I'art. 3 montre d'une
fa~n non equivoque quc l'ordonnanee s'appliquc aux
decisions de rune ct l'autre in!;tanee!; eantonales.
Par ces motifs,
la Chambre des Poursuites cl Faillites
prononce:
Le recours est admis; eu cOllsequellce Ia decisiou dc
l'autorite cantonale de surveillallce est annulee, la plainte
portee par le debiteur est ecartee et l'autorite inferieure
est tenue de rembourser au recourant la somme de 1 fr. 90
exigee de lui pour copie du prononce.
und Konkurskammer. N° 67.
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67. Entscheid vom 12. Oktober 1916 i. S. Dörflinger.
Begriff der Veräusserung des Geschäftes des Gemeinschuldners
als eines Ganzen im Sinne des Art. 15 Ziff. 1 KV.
.4. -
Mit Eingabe vom 16. August 1916 ersuchte der
heutige Rekurrent das Konkursamt Basel-Stadt um
Herausgabe der Geschäftsbücher, welche anlässlich des
über ihn ausgebrochenen Konkurses von der genannten
Amtsstelle in Verwahrung genommen worden waren. Am
18. August teilte das Konkursamt dem Rekurrenten mit,
dass seinem Begehren nicht entsprochen werdeu könne.
Zur Begründung wurde des nähern ausgeführt, dass _ein
Teil der fraglichen Bücher bereits an die Ehefrau des Re-
kurrenten, welche das Geschäft « als Ganzes» käuflich
erworben habe und auch in den bisherigen Geschäfts-
räumlichkeiten weiterführe, gemäss Art. 15 Ziff. 1 KV
ausgehändigt worden sei. Die Herausgabe der zur Zeit
noch auf dem Amte liegenden Geschäftsbücher könnte
Hur unter Beibringung eines ausdrücklichen Verzichtes
der Erwerberin erfolgen, weil dieser als Uebernehmerin
des Geschäftes auch auf die dazu gehörenden Geschäfts-
papiere ein Rechtsanspruch zustehe. Gegen diese Ver-
fügung des Konkursamtes beschwerte sich der Rekurrent
am 28. August bei der kantonaleu AufsichtsbehÖfde,
indem er beantragte: « Es seien ihm die beim Konkursamt
befindlichen Bücher herauszugeben, und er sei zu er-
mächtigen, von Frau Dödlinger diejenigen an sie vom
Konkursamt herausgegebenen Bücher zu beziehen, deren
Besitz ihm notwendig erscheine l). Zur Begründung machte
er geltend, dass das Geschäft nicht mit Aktiven und Pas-
siven auf seine Frau übergegangen sei. Auch eine Abtre-
tung der Aktiven als Ganzes liege nicht vor, sondern es
handle sich nur um einen Kauf der Restbestände an
Waren und Forderungen zu einem Pauschalpreis.
Durch Entscheid vom 28. September wies die Auf-
sichtsbehörde die Beschwerde ab, in Erwägung, dass die
400
Entscheidungen der Schuldbetreibungs-
vomKonkursamt erhobene Verspätungseinrede zu schüt-
zen sei, da der Rekurrent schon lange vor Einreichung
der Beschwerde vom Sachverhalt Kenntnis gehabt habe.
Uebrigens sei die Beschwerde auch materiell unbegründet,
weil das Geschäft « als Ganzes » von der Ehefrau über-
nommen worden sei, denn dazu bedürfe es weder eines
Erwerbes sämtlicher Aktiven und Pas&iven, noch einer
Uebertragung sämtlicher Aktiven.
.,
B. -
Gegen diesen, ihm am 30. September zugestellten
Entscheid ergreift F. Dörflinger am 9. Oktober den Re-
kurs an das Bundesgericht und beantragt : «es sei der
Entscheid der Aufsichtsbehörde aufzuheben und der
Beschwerde vom 28. August entsprechend das Kon-
kursamt anzuweisen, die von ihm in Verwahrung ge-
haltenen Geschäftsbücher des Rekurrenten an diesen
herauszugeben l}. Dieser -Antrag wird mit den nämlichen
Argumenten begründet, wie die am 28. August an die
Vorinstanz gerichtete Beschwerde.
Die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer zieht
in Erwägung:
Da der Rekurrent in seinem an das Bundesgericht ge-
richteten Rekurs das Begehren um Herausgabe der vom
Konkursamte seiner Frau ausgehändigten Geschäfts-
bücher nicht mehr stellt, so ist-auf die Verspätungsein-
rede, welche sich nur auf die im Gewahrsam der Ehefrau
befindlichen Geschäftspapiere. beziehen kann, nicht ein-
zutreten. Hinsichtlich der noch auf dem Konkursamte
liegenden Geschäftshücher ist der Rekurs nicht verspätet,
muss jedoch aus den schon von der Vorinstanz angeführ-
ten materiellen Gründen ahgewiesen werden.
Damit Art. 15 Ziff. 1 KV zur Anwendung gelangen
kann, hedarf es keines Uebergangs des Geschäftes im
Sinne des materiellen Rechtes, d. h. einer Uebertragnng
sämtlicher Aldiven und Passiven auf den Erwerber'
denn eine solche Veräusserung ist bei einer konkursrecht~
Hehen Verwertung infolge der rechtlichen Natur des Kon-
und KoDkurskammer. Ne 67.
40t
:kudes unpiöglich. Ganz abgesehen davon, dass sich kaum
ein;Käufer finden dürfte, deI' gewillt ist, die Passiven
·eines im Konkurse befindlichen Geschäftes, die natur~
gemäss dessen Aktiven übersteigen, zu übernehmen f ist
der Übergang der Passiven im konkursrechtlichen Ver-
kauf en bloc d~shalb ausgeschlossen, weil die Verbindlich-
keiten nach den Vorschriften des Vollstreckungsrechts
festgestellt und soweit möglich bezahlt werden müssen.
Eine Veräusserung des Geschäftes en bloc im Sinne des
Art. 15 Ziff. 1 KV kann aber auch nicht nur dann vor~
liegen, wenn sämtliche zur Zeit der Korikurseröffnung
vorhandenen Aktiven auf denselben Erwerber ühertragen
werden, sondern die genannte Vorschrift muss auch in
dem Falle Anwendung finden, wo das Konkursamt ein-
zelne Bestandteile der Aktivmasse -
beispielweise durch
Anordnung eines Ausverkaufs -
zwar vorweg verwertet,
den noch übrig bleibenden Teil aher « als Ganzes» ver-
äussert und den Erwerber zur Fortführung des Geschäftes
ermächtigt, vorausgesetzt, dass der Käufer auch die aus
dem Geschäftsbetriehe des Gemeinschuldners resultieren-
den Forderungen erwirbt.. Um diese geltend machen zu
können, bedarf der Enverher notwendig der Geschäfts-
bücher und Geschäftspapiere seines Rechtsvorgäl1ger~.
Dabei handelt es . sich nur um eine Anwendung des allge-
meinen Grundsatzes, wonach der Zedent dem Zessionar
die Schuldurkunde und alle vorhandenen Beweismittel
auszuliefern und die zur Geltelldmachung der Forderung
nötigen Aufschlüsse zu erteilen hat. (Art. 170 Ahs. 20R.)
Gestützt auf diese Erwägungen unterliegt es keinem
Zweifel, dass in der vorliegenden Rekurssache die Ehe-
frau des Gemeinschuldners das Geschäft als Ganzes im
Sinne des Art. 15 Ziff. 1 KV übernommen hat, indem sie
den gesamten Aktivbestand,der nach dem teilweisen Aus-
verkauf vom September 1915 noch übrig blieb, erwarb
und das Geschäft in den hisherigen Räumlichkeiten weiter
führte. Unter den von ihr übernommenen Aktiven be-
fanden sich -
wenigstens zum grossen Teil -
die in den
402
Entscheidungen der Sclluldbetreibunp-
Büchern des Gemeinschuldners verbuchten Forderungen.
Unter diesen Umständen hat denn auch sowoh'I das Kon-
kursamt, wie die Aufsichtsbehörde richtigerweise ange-
nommen, dass es sich um einen Verkauf en bloc im
Sinne des Art. 15 KV handle und demzufolge auch die
gegenwärtig noch in amtlicher Verwahrung befindlichen
Geschäftsbücher der Erwerbelin ausgehändigt werden
müssen.
I'
Demnach hat die Schuldbetreibungs- u. KOlIkurskammer
erkannt:
Der Rekurs wird abgewiesen.
68. ArIit du 17 octobre 1916 dans Ia cause. Dame X1ug.
Validite d'une opposition formu)ee en ces tt'rmcs :); Refustw
Ja poursuite N° ... ».
A. Ogay a fait notifiel a dame Klug un commandemellt
de payer, poursuite N° 1146, pour une somme de 180 fr.
Dame Klug I'a retourne a }'office avec hi mention «Refu-
ser Ia poursuite N° 1146. Marie RIug, Billens le 21 juillet
1.916 ». L'office ayant estime qu'll ne s'agissait pas d'une
opposition valable, dame Klug a porte plainte. L'autorite
de surveillance a ecarte Ia plainte par le motif que « c'est
avec raison que l'office n'a pas envisage la mention
(c refuse)} comme constituant une opposition valable
(v.Arret du TF du 4 fevrier 1904 dans la eauseFontallnaz-
Enning et J. .
7 N0 3*), le Tribunal federal a juge que Ia mentiou «je
VOUS retourne ce commandemeut de payer l) ne constitue
pas une opposition valable, parce qu'elle n'indique pas
necessairement que le debiteur entend contester Ia dette.
le renvoi du commandement de payer a l'office pouvant
avoir lieu pour une tout autre raison. Mais en l'espece Ia
recourante ne s'est pa!> bornee a retourner le commande-
ment de payer, elle a expressement declare «refuser la
poursuite t>
-
ce qui impliquait, a n'en pas douter,
qu'elle eutendait contester la dette ou du moins Ie droit
du creancier d'exercer des poursuites. L'expression
employee n'est, il est vrai, pas tres heureuse, mais ~an~
une matiere oilla loi ue prescrit pas de forme determmee
on ne saurait exiger d'une personne a laquelle les questions
dc droit sont etrangeres qu'elle s'exprime d'une falion
juridiquement impeccable. Il suffit que sa volonte dt:
faire opposition soit clairement manifestee et, dans. !e
cas particulier, cette volonte resulte de la formule CllOlSlC
qui ne peut denoter aucune intention differente.
Par ces motifs,
la Chambre des Poursuites ct des Faillites
prononce:
Le recours est admis, Ia decision cantouale est annult:e
cl l'opposition faite par dame Klug au commandement
de payer, Poursuite N° 1146, est declaree- valable.
• Ed. gen. 3D, 1. N° 22.